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am 25. April 2014
Diese essayistische Reise zu den Ursprüngen der Popmusik ist ein wunderbares Geschenk für alle Pop-Theoretiker und Wissens-Nerds, die glauben, schon alles über ihr Lieblingsthema zu wissen. Bruckmaier durchbricht die kulturhistorischen, ökonomischen und ästhetischen Schranken der üblichen Geschichtsschreibung und siedelt die Ursprünge von Pop zwischen tausendundeiner arabischer Nacht und den Trommeln der afrikanischen Sklavengaleeren an. Das macht frei für eine völlig neue Betrachtungsweise, für neue Mitspieler, die in anderen Popanthologien eher als Randfiguren oder gar nicht auftauchen. So legt er eine DNA von Sounds, Schlagworten, Musikern frei, die ich so noch nirgendwo gelesen habe. Wer hier das klassische Namedropping der sogenannten Größen der Popmusik erwartet, wird bitter enttäuscht. Die werden hier zu Randfiguren, weil die DNA mit der Erfindung der Schellackplatte, mit der Reproduzierbarkeit von Musik, mit der Vermarktung durch weiße Musiker und Geschäftsleute ja eigentlich komplett war. Danach folgt nur noch ein kleines Flackern musikalischer Evolution...
Was ist mag: Bruckmaier läßt die Gedanken fliegen, er denkt die Geschichte vor den Augen des Lesers, es gibt keine Fußnoten und Querverweise, aber einen stringenten Aufbau, was es allerdings schwer macht The Story of Pop quer zu lesen. Das Buch ist sehr schön gestaltet, schönes Papier, die zitierten Songtexte sind aussagekräftige Weggefährten für jeden Musikliebhaber. Einen Stern Abzug: Was soll die Bildstrecke irgendwo mitten im Buch, völlig zusammenhanglos, wahllos, LANGWEILIG!
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am 15. Januar 2015
Seit Nik Cohns „AWopBopaLooBop ALopBamBoom“ und Joachim Behrends „Jazzbuch“ ist mir nichts dergleichen mehr unter die Augen gekommen. Dieses Buch ist die ultimative Zusammenfassung der letzten tausend Jahre Popkultur, wobei der Autor den Schwerpunkt ab dem 19. Jahrhundert gelegt an (die Quellenlage davor ist auch etwas schwieriger). Das Buch ist nichts für Anfänger, es ist nichts für die Kids von heute, die Robbie Williams nicht mehr als Mitglied von Take That kennen, es ist auch nichts für die, die glauben, der Pop fange bei Dieter Bohlen und dem Trash-TV wie DSDS an. Man sollte die Namen „Cab Calloway“, „Robert Johnson“ oder die Begriffe „Storyville“ und „Ministrel-Show“ draufhaben und z.B. etwas über New Orleans und Chicago wissen (die Musik, nicht die Städte), dann hat man was davon.

Man kann dieses Buch nicht runterlesen wie Udo Jürgens Autobiographie, sondern schafft - gut ausgeruht - vielleicht zwanzig Seiten am Tag (ich habe Musik und Musikwissenschaft studiert und muß trotzdem ab und zu nachdenken), doch was sich an Erkenntnissen aus diesem Buch mitnehmen läßt, ist einfach umwerfend. Der einzige Pickel im makellosen Bild ist Bruckmaiers manchmal verschwurbelte Ausdrucksweise: wenn die Gedanken frei flossen, ist es bester SPIEGEL-Stil, wenn es zu vielschichtig wird, bespricht er fünf Gedanken gleichzeitig und dann dauert der Satz eine halbe Seite. „Klarere Formulierung!!!“ ruft der Deutschlehrer - aber das sei ihm verziehen - dafür hat das Buch zuviel Substanz.

Für eine zweite Auflage wünsche ich mir noch eine Diskographieliste - ich werde für das Buch noch eine erstellen, die sich dann auf meiner Webseite findet.

Bestnote!
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am 24. Januar 2015
Eigentlich kenne ich die Geschichte ja schon. Natürlich habe ich eine Liste von Ereignissen der Pop Geschichte im Kopf. Ich weiß wie die erste Single der Beatles hieß, welche Revolutionen The Clash unterstützt haben, und wie Kraftwerk ihre Elektronik bauten. Musik Fan halt, also potentieller Käufer eines Buches mit dem Namen Story of Pop. Das alles noch einmal lesen, schön verpackt in bestem Leinen, hochwertige Wiederholung der Geschichte durch einen renommierten Autor. Doch Karl Bruckmaier zerstört mir bereits in der Einleitung seines Buches den Wunsch nach einer chronologischen Geschichtsstunde. Wer Best-of-Stories hören möchte, soll im Internet nachsehen steht dort, der Autor steht hierfür nicht zur Verfügung. Nach diesem Schock nimmt mich Karl Bruckmaier auf eine viel spannendere Reise mit. Erzählt von der Trommel und ihrem Weg in die Musik der Länder, pickt Biografien von erfolgreichen, gescheiterten und vergessenen Wegbereitern der Musik auf, lässt Musik im Kopf entstehen. Eine Reise über viele Stilrichtungen, einfühlsam, leidenschaftlich und punktgenau recherchiert. Bahnbrechende Ereignisse werden kurz erwähnt, Randgeschichten der Musikgeschichte sind ihm wichtiger. Aus ihnen gelingt dieser persönliche Blick auf die Geschichte des Pop, in dem angenehm konzentrierten Schreibstil eines Journalisten der jetzt endlich Zeit hat über seine Passion zu berichten. Wer sich als Musik Fan auf diese ungewöhnliche Reise einlässt, wird reich belohnt und denkt bei seinen nächsten Konzertbesuchen noch oft an die Geschichte der Trommel.
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Der Autor beantwortet hier nie gestellte Fragen über die Entwicklung der Pop-Musik. Zwar ahnt der Leser sehr bald, dass der Autor über gewisses Wissen im Musikgenre verfügt, nur dieses Wissen macht ihn - den Leser - trotz anfänglichen hohen Interesses nicht wrklich schlauer, weil nur Langeweile aus den Buchseiten dröhnt. Der Autor bemüht sich gekünztelter sprachlicher Wendungen, die beim Leser den Eindruck hinterlassen, dass sie ausschließlich ihm - dem Künstler gefallen sollen - sozusagen Masturbieren auf Papier. Schade.
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am 12. September 2014
Ich habe es probiert, ehrlich, aber mit diesem Buch kann ich gar nichts anfangen. Ich war wirklich gespannt Dinge aus der Welt des Pops, des Beats, Rock'n'Roll oder Blues zu erfahren. Ich wollte von keinem Weltursprungsszenario oder afrikanischer sklavenursprungsgeschichte lesen. Nach hundert mühsamen Seiten war für mich Schluss, das war dann wirklich genug.
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