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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Lernlust statt Schul- und Jobfrust
200 Seiten stark ist das neue Buch von Gerald Hüther. Zwischen den beiden Buchdeckeln trifft der engagierte Gerhirnforscher auf den Manager Peter M. Endres, der während zwanzig Jahren einen namhaften deutschen Versicherungskonzern führte.

Der spannende Dialog zwischen Neurobiologie und Wirtschaft liest sich flüssig und leicht. Dazu...
Vor 15 Monaten von Yvo Wueest veröffentlicht

versus
15 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Ist das der "alte" Hüther?
Eine große Enttäuschung! Als begeisterter Leser von Gerald Hüther habe ich mir, da zur Zeit im Ausland, sofort nach Erscheinen die Kindle-Version besorgt, bei der im Übrigen (auf Kindle Fire) die Beiträge von Hüther recht schlecht zu lesen sind.
Nach über 40 Jahren Tätigkeit in Schule und Schulverwaltung hatte ich besonders...
Vor 14 Monaten von Catire veröffentlicht


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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Lernlust statt Schul- und Jobfrust, 27. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Lernlust. Worauf es im Leben wirklich ankommt (Gebundene Ausgabe)
200 Seiten stark ist das neue Buch von Gerald Hüther. Zwischen den beiden Buchdeckeln trifft der engagierte Gerhirnforscher auf den Manager Peter M. Endres, der während zwanzig Jahren einen namhaften deutschen Versicherungskonzern führte.

Der spannende Dialog zwischen Neurobiologie und Wirtschaft liest sich flüssig und leicht. Dazu trägt die Struktur des Buches bei, in dem jedes der acht Kapitel mit einer Erkenntnis startet und sich anschliessend in vier Unterkapitel gliedert.

Das sieht dann so aus:

Erkenntnis 1: Einzelkämpfertum ist gut. Beziehungsfähigkeit und Gemeinsinn sind besser!
-Was wir wissen
-Darüber müssen wir reden
-Was wir behaupten
-Praktisches Beispiel einer nach diesem Muster verfahrenden Bildungsinitiative

Am Ende jedes Kapitels findet sich ein QR-Code, welcher direkt zur Webseite einer beispielhaft geführten Schule oder Organisation führt. Warum der Link nicht zusätzlich mit klassischen Buchstaben in Textform aufgeführt wird -es wurde hier bereits bemängelt- ist auch mir schleierhaft. Am fehlenden Platz auf der Buchseite kann's nicht gelegen haben.

Besonders beeindruckend fand ich das Beispiel der sogenannten "Sprachbotschafter". Dabei handelt es sich in der Regel um ältere Schülerinnen und Schüler, die Jüngeren in Deutsch oder Mathe helfen oder diese auch sonst beim Lernen unterstützen. Zielgruppe sind vor allem Kinder, die Deutsch nicht als Muttersprache kennen.

Das Projekt zeigt: Jeder profitiert vom anderen, das heisst die Älteren lernen, wie es ist, etwas zu lehren. Und die Jüngeren entdecken, wie viel Spaß es plötzlich machen kann, diese schwere Sprache zu verstehen. Außerdem lernen ungefähr gleichaltrige Schüler untereinander einfach besser.

Da ich in der Schweiz im Bildungsbereich arbeite, in einem Land mit einer grossen Sprachenvielfalt (was für viele Migrantenfamilien eine enorme Herausforderung bedeutet), hat mich dieser Zugang besonders beeindruckt.

Fazit: Bildungsarbeit ist letztlich Beziehungsarbeit. Und auch in der Führung und im Management geht es darum, Menschen empathisch zu begegnen und als Subjekte und nicht als Funktionsträger zu behandeln. Diese Grunderkenntnis zieht sich wie ein roter Faden durch das Buch, dem ich eine offene und interessierte Leserschaft wünsche.
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15 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Ist das der "alte" Hüther?, 5. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Lernlust. Worauf es im Leben wirklich ankommt (Gebundene Ausgabe)
Eine große Enttäuschung! Als begeisterter Leser von Gerald Hüther habe ich mir, da zur Zeit im Ausland, sofort nach Erscheinen die Kindle-Version besorgt, bei der im Übrigen (auf Kindle Fire) die Beiträge von Hüther recht schlecht zu lesen sind.
Nach über 40 Jahren Tätigkeit in Schule und Schulverwaltung hatte ich besonders in den letzten Jahren Gerald Hüther schätzen gelernt und ihn auch immer wieder in Aufsätzen und Diskussionen zum Thema "neue Schule" zitiert. Um so größer meine Enttäuschung bei dieser neuen Veröffentlichung.
Für alle, die Hüthers Ansatz kennen, bringt dieses Buch wirklich nichts Neues. Der Rest besteht aus Allgemeinplätzen
(man sollte mit anderen zusammen arbeiten usw.) und man wird das Gefühl nicht los, dass Hüther hier dem (sicher sehr netten) ehemaligen Boss der ERGO- Versicherung auf den Leim gegangen ist, der in erster Linie für sich Werbung machen will, frei nach dem Motto: " Seht her, was ich für ein aufgeschlossener, humaner Chef gewesen bin, bei dem sich alle Mitarbeiter entfalten konnten. " Mit welchem Ziel? Immer wieder wird es (manchmal auch nur zwischen den Zeilen) in dem Buch erwähnt: Mehr Leistung, mehr Erfolg, mehr Profit.
Es bleibt zu fragen, ob das auch das Ziel von Schule sein sollte. Lernlust nicht um der Sache willen, sondern, um sich als weiteres Rädchen in einem effizienten Business zu drehen. Irgendwie scheint hier immer wieder - ob die Autoren es wollen oder nicht - der Grundgedanke durch, der in den letzten Jahren besonders auch unser Schulwesen immer mehr bestimmt: Die Schüler zu nützlichen Gliedern unserer Gesellschaft zu formen. Was für Abschlüsse sind wichtig? Wer ist nützlich? Die Ökonomisierung sämtlicher Lebensbereiche hat besonders auch vor unseren Bildungsplänen nicht Halt gemacht. Freude, Lust am Lernen, Neugier, Lernen-wollen, Sich interessieren ... Ja! Aber nicht immer so zielgerichet und effizient, wie uns die Autoren glauben machen.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Offener Dialog, 23. Januar 2014
Rezension bezieht sich auf: Lernlust. Worauf es im Leben wirklich ankommt (Gebundene Ausgabe)
Ich halte die meisten Bücher für verzichtbar, in denen fremd- oder selbsternannte Heilsbringer ihre Weisheiten verbreiten. Lernlust unterscheidet sich äußerst angenehm davon, weil es weitgehend in Dialogform verfasst wurde. Natürlich neigt der Gehirnforscher zum Dozieren und manches Mal klingt beim Unternehmer eine Brise Sozialromantik durch. Durch den offenen Austausch bleibt es jedoch dem Leser vorbehalten, sich seine eigene Meinung zu bilden. Das macht dieses Buch anders - und damit lesenswert. Die Beispiele aus der Praxis zeigen, wo sich die Ideen der beiden schon längst ohne ihr Zutun verselbstständigt haben. Also weniger Utopie als tägliche Beispiele dafür, was geht. Ein Unverständnis bleibt allerdings: was der Punkt nach Lernlust in der Überschrift soll, hat sich mir nicht erschlossen. Aber darauf kommt es nun wirklich nicht an.
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5.0 von 5 Sternen Menschen werden als Potenzialentfalter geboren., 22. Januar 2014
Von 
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(TOP 50 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Lernlust. Worauf es im Leben wirklich ankommt (Gebundene Ausgabe)
Ich habe dieses Buch gelesen - trotz:

1. Einer Werbung mit und von Herrn Endres, die auf mich einen ähnlichen Zappfaktor hatte wie Saitenbacher Spotts. (bewusst mit zwei t geschrieben)

2. Der Beteiligung eines Gehirnforschers, dessen Wissenschaft bzw. ausfließende Erkenntnisse nach meinen Erfahrungen eher unbedeutend sind.

Trotzdem ist dieses - weitgehend in Interviewform - gehaltene Buch ein echter Gewinn.

Arbeiten heute ist immer stärker internationale Teamarbeit, sie fordert Überraschendes, Neues, Kreatives, Verstehen, Toleranz und aufeinander zugehen. Sie fordert den Blick über den Tellerrand auf das Ganze, die Verständigung der Welt. Es sind Bereiche, die im bisherigen Schulsystem zu wenig gefördert werden.

Ausbildung und späteres Arbeiten stärker in Einklang zu bringen, die Erziehung/Schule neu zu strukturieren,

sie so anzulegen, dass Menschen schon frühzeitig ihre ur-eigenen Leidenschaften entdecken,

darum geht es in diesem lesenswerten Buch,

das die Erfahrungen der beiden Autoren immer wieder darauf bezieht, wie man Jugendliche und Studenten besser zu ihrer ureigenen Leidenschaft bringen könnte.

Morgens besoffen vor Glück zur Arbeit gehen - geht das? Ich persönlich würde ja sagen, weil ich es erlebe - trotz einer Schule/Uni, die mich eher entmutigt haben. Und trotz Berufserfahrungen, in denen ich eine der lächerlichsten Wirtschaftszweige (Werbung) intensiv kennengelernt habe und umgeben war von MonsterEgos. Aber die schönsten Blumen haben gelernt, die giftigsten Zutaten zu versprühen - im Notfall!

Globalisierung führt zu einem Verständnis anderer Kulturen und dem Abgleich mit den Notwendigkeiten einer gerechten Welt. Eine wachsende Zahl von Menschen verweigert sich einem überdehnten Konsum, sie achten auf das Wesentliche, ohne ihre Kreativität einzuschränken. Sie setzen auf inneres Wachstum, Glück und Zufriedenheit.

Einige der Gegensatzpaare in diesem Buch klingen konstruiert, sie sind eher Übergänge. Z.B. Können statt Wissen. Natürlich ist die Schule zu Wissens-, also Intellekt-lastig und berücksichtigt Beziehungen und emotionale Intelligenz sowie Erfahrungen und Erfolge zu wenig. Und ebenso richtig ist, dass wir alle zu sehr in die Egoismusfalle getappt sind: "Die Welt tickt zu sehr in Egoismen." (Endres, S 32) Auch bei seinem Unternehmen mussten harte Ziele erreicht werden, aber dies ist nicht die dominierende Verhaltensweise, entscheidend ist mehr das Wie. "Politische Machtspiele dominieren nicht unser Handeln. Und das macht uns produktiver." (S. 33 Endres)

Die in Form eines Interviews enwickelten Vorschläge sind nach meinem Empfinden tendenziell alle zutreffend (oft wie immer lediglich Definitionshaarspaltereien) - und zwar völlig unabhängig von dem, was Herr Hüther sagt. Besonders berührt bin ich vom ersten Thema: altersgemischte Klassen und Erfahrungen, in Unternehmen ebenso wie in Schulen. Klingt banal, ist aber schwerer als man glaubt. Der Turbo dazu ist immer: gemeinsame Ziele, gemeinsame Begeisterung, Ausschaltung von Macht und Egointeressen.

Besonders spannend empfand ich die in allen Kapiteln angeführten Beispiele neuer Lernlust bzw. sozialer Hilfe untereinander. Z.B. Rock your life. Gut gemeint sind die abgebildeten Scan Codes ohne Internetadresse (dauert mir zu lange, gebe schneller Adressen ein, aber google Suchen bringen diese ebenso schnell) Dies sind mehr als ermutigende Hilfestellungen und Beweise dafür, dass sich Erhebliches ändert heute. Zu wenig wird m.E. das Thema Internet angesprochen. Alles Wissen liegt netzweise inzwischen vor - und überall dort, wo Menschen keinen Zugang haben zu klassischen Bildungsinstitutionen, hat es längst schon die Funktion der Schule, Uni übernommen.

An einer Stelle las ich, dass Herrn Endres die Phantasie fehlt für eine lebenslange Arbeitsgarantie für Menschen. Diese Garantie hat z.B. ein Bauer, der von Natur und Umwelt diese Sicherheit erhält. Über ein Bedingungsloses Grundeinkommen haben wir bald die Verpflichtung, diese Garantie jedem Menschen zu geben (das Geld haben wir längst in Deutschland, die hinterzogenen Steuern in Milliardenhöhe sind dafür z.B. eine gute Quelle etc.), um das Einzige zu gewinnen,

in dem wir eher ein Minus-Wachstum haben:

die Potenziale von Menschen,

sie brauchen Wurzeln und Flügel (frei nach Goethe), wobei wir die zweigenannte Fähigkeit erst begonnen haben, zu entfalten. Diese Buch bietet reichhaltige Anregungen dafür.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Umsetzbar? Sinn? Unsinn?, 22. Juni 2014
"Lernlust" heisst das Buch, das auf einem Dialog zweier Männer basiert. Ein Neurobiologe und ein Top-Manager, beide im höheren Alter fern des heutigen Arbeitsalltags reden über die Lernlust!
Was habe ich erwartet? Nach dem Beenden des Buches blieb eine Enttäuschung, eine Ratlosigkeit und das Gefühl, Zeit verloren zu haben, allerdings, und das muss ich dem Buch an Respekt zollen: Es geht hier nicht um eine Diskussion, sondern einen Dialog, der oft zwar zu einem fast Monolog des Top-Managers ausartet, der aber nie den Anspruch erhebt, wirklich Umsetzbares und Neues zu produzieren.
Dazu kommt, dass ich weder über smartphone noch I Phone verfüge, die angegebenen Apps nicht abrufen kann, die aber doch vielleicht (?) den eigenltichen Inhalt tragen!
Nochmal kurz der inhalt: Beide Männer blicken auf eine erfolgreiche Lebenszeit zurück, auch mit Rückschlägen, aber jetzt im Alter mit gutem Ausgang und der Überzeugung, alles richtig gemacht zu haben. Sie wollen im Gespräch beleuchten, wie man die Lernbereitschaft bei Kindern und -daraus folgend- die Arbeitswilligkeit des Mitarbeiters der Firma besser und nachhaltiger abrufen kann.
Jeder der selbst mal Kind war, weiss, wo die schlechten Noten drohten und warum ein Thema nicht fesselnd oder unzugänglich war. Nichtsdestotrotz hält man auch heute noch am Schulsystem mit Noten und Leistungsdruck mit Bestrafung aufrecht.
Fast jeder, der das Buch liest, hat schon einmal für Geld gearbeitet und weiss, was die Motivation des Geldverdienens ist.
Einerseits interessant, was zwei verkniffen dreinblickende ältere Herren jenseits des Leistungsdrucks heute für Ratschläge geben, andererseits brauchte es lange Lesepausen udn viel Mut das Buch zu Ende zu lesen. Nicht alleine, weil ich mich vor einigen Jahren in der Firma des Top-Managers beworben hatte und dort eine dramatische Diskriminierung erlebte, da ich als ältere Frau nicht im knappen schwarzen Röckchen zum Vorstellungsgespräch antanzte.
Aber gut zu wissen, dass es Pensionäre gibt, die selbstzufrieden zurückblicken können, ich wüsste jetzt nicht, wem ich das Buch empfehlen sollte, kann aber eben auch die Apps nicht abrufen, daher gebe ich dem Buch 3 Sterne.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Dialog statt Prinzipienreiterei, 17. Februar 2014
Eher selten lese ich Populärwissenschaft, sie aktiviert meinen streng wissenschaftlichen Widerspruchsgeist ;-) und hinterher bin ich schlecht gelaunt. Dieses Buch fiel mir aber einfach in den Schoss, genauer auf den Gabentisch. Und ich habe es aufgeklappt und mich festgelesen. Hier versuchen zwei unterschiedlich sozialisierte und aus gegensätzlichen Erfahrungswelten kommende Menschen wirklich, etwas miteinander zu entwickeln. Das zu verfolgen ist lehrreich, macht Spass und regt zum Denken an.

Ja, wir leben inmitten einer technologischen Revolution, die neue Formen des Lernens und Arbeitens braucht. Ja, wir brauchen mehrgenerationales Miteinander, hier ist unsere Welt verarmt. Ja, wir müssen MITEINANDER sprechen und einander zuhören statt in Vorurteilen, Ideologien, politischem Kalkül zu verharren. Herr Endres und Herr Hüther zeigen in diesem Buch, wie das gehen kann, auch wenn man nicht immer einer Meinung ist. Das Buch vermittelt vielleicht keine neuen Erkenntnisse für eingefleischte Hüther-Fans, aber es ermöglicht dem unvoreingenommenen Leser, Zeuge einer intensiven Lern-Erfahrung zu werden.

Was mir besonders gut gefallen hat: Bei beiden wird das ernst gemeinte Engagement wirklich spürbar, sie leben das, was sie berichten. Sie sind Teil eines lebendigen Netzwerks, das befruchtend ist und anregend wirkt. Deutlich wird es an den spannenden Beispielen. Die konkret vorgestellten Projekte machen Hoffnung.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gute Idee und sinnvolle Anregung!, 11. März 2014
Rezension bezieht sich auf: Lernlust. Worauf es im Leben wirklich ankommt (Gebundene Ausgabe)
Ich habe das Buch sehr gerne gelesen und auch wenn von Herrn Hüther keine bahnbrechenden Neuerkenntnisse in Sachen Lernen und Lernweg ans Tageslicht kommen, ist es sehr spannend den Dialog (der zugegeben zuweil etwas holzig daher kommt) zwischen dem Hirnforscher Hüther und Topmanager Endres zu lesen.

Herr Endres bringt interessante Einblicke in seinen Lebens- und letztlich auch Erfolgsweg ein, und es wird klar dass er nicht als Einzelkämpfer sondern als Teamplayer erfolg hatte. Menschen und Mitarbeiter ("Kollegen" wie Endres sie nennt) und vokalem jeder Einzelne ist der wichtigste Aspekt in der Wirtschaft.
Toll! Ich hoffe dass sich das Konzept ein wenig dursteten kann.

Alles in allem ließt es sich sehr flüssig und macht spaß. Und ich verstehe das Buch auch als Denkanstoß an das Schul- und Lernsystem.

Mein Fazit: Leichte Kost, aber absolut lesenswert!
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Warum wir eine neue Lernkultur brauchen, 13. Februar 2014
Rezension bezieht sich auf: Lernlust. Worauf es im Leben wirklich ankommt (Gebundene Ausgabe)
Peter M. Endres war Chef der Ergo-Versicherungen (ja, genau, der Typ aus der TV-Werbung, die immer kurz vor 8 im Ersten läuft - gleich nach dem Wetter) und Gerald Hüther ist Hirnforscher. Beide von Haus aus keine Bildungsexperten. Trotzdem vermitteln sie in ihrem Buch "Lernlust." mehr frisches Wissen zu den Themen "Lernen" und "(Aus)Bildung" und "Motivation" als ein Großteil der Pädagogen an der Tafel oder der Personalverantwortlichen im Meetingraum.

Sozialkompetenz statt 1er Abi

Mit ihren persönlichen Erfahrungswerten aus Siegen und Niederlagen ("Firma gegründet und grandios gescheitert") und einer ganzen Palette unverbrauchter Ideen appellieren Endres und Hüther in "Lernlust." an Lehrer, Chefs und Teamleiter, Personen auf der anderen Seite nicht anhand von oberflächlichen Tests und Bewertungen abzustempeln. Sondern Sozialkompetenz zu erkennen, Motivation zu fördern und Wissen in einem ganzheitlichen Ansatz zu vermitteln: Synthetisches Inselwissen braucht kein Mensch. Die Fähigkeiten, Konflikte am Arbeitsplatz zu lösen, sich in andere hineinzudenken oder die eigene Kreativität in die richtigen Bahnen zu lenken dagegen schon. Leider stehen die Anleitungen dafür aber in (fast) keinem Lehrbuch.

"Bildungssystem in einer tiefen Krise"

In Dialogform spielen sich der Ergo-Mann und der Neurobiologe die Bälle und Argumente zu. Mal augenzwinkernd kontrovers ("Sind Sie persönlich aus der Pubertät heraus?"), dann wieder einvernehmlich erarbeiten sie das Ideal einer lernwilligen Gesellschaft ("uns interessiert weniger, was bereits gut funktioniert als das, was noch möglich wäre"). Einig sind sie sich auf jeden Fall darin, dass das in den Schulen festgeschraubte Lernkonzept ein Auslaufmodell ist: "Was zählt, sind gute Noten fürs Pauken in möglichst kurzer Zeit. Schüler von heute werden sich kaum in der Welt von morgen zurechtfinden, wenn sie nichts weiter als Notengier gelernt haben."

Von Hühnern und Adlern

Betriebliches Lernen, so der Konsens, braucht offene Kanäle, in denen Vorurteile korrigiert und alte Irrtümer durch neue Erfahrungen ersetzt werden können. Eine Möglichkeit dazu sind bunt gemischte Teams aus "Alten" und "Jungen", wobei "für die Jüngeren ein Erlebnisraum geschaffen werden müsste, in dem mehrgenerationale Begegnungen und die Weitergabe von Erfahrungen ermöglicht und als positiv erlebt werden". Auch das Hinterfragen verkrusteter Strukturen gehört dazu, die Fähigkeit, Kritik zu äußern und auszuhalten. Aber wie "macht man Hühner zu Adlern, wenn die immer nur auf dem Hühnerhof sind?" Mit Mut! Und der muss vorgelebt werden. Nicht von Lieschen Müller aus der Poststelle, sondern am besten gleich vom Herrn Direktor und seiner Führungscrew. Endres: "Neugier fördert Mut. Mut reduziert Angst. Angst ist einer der größten Verhinderer in der Wirtschaft." Die Neugier auf neue Lernerfahrungen und -praktiken weckt dieses Buch auf jeden Fall!

Management-Journal-Fazit: In ihrem gemeinsamen Buch "Lernlust." liefern sich Peter M. Endres und Gerald Hüther einen lustvollen, intelligenten Schlagabtausch zum Thema "Lernen" und "Förderung". In der Summe auch ein überzeugender Appell für eine Unternehmenskultur, die mit alten Regeln und Konventionen brechen muss, um Wissen und Potenzial der Mitarbeiter optimal auszuschöpfen.
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Wolfgang Hanfstein, [...]
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5.0 von 5 Sternen Grandions, 20. Februar 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Diese Buch sollte jeder lesen der in einer Führungsposition ist. Auch Eltern, Lehrer u.s.w. Es ist super geschrieben und ganz nach meiner Einstellung geschrieben
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1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Lernen aus unterschiedlichen Perspektiven betrachtet, 18. März 2014
Rezension bezieht sich auf: Lernlust. Worauf es im Leben wirklich ankommt (Gebundene Ausgabe)
„Lernlust Worauf es im Leben wirklich ankommt“ ist ein Gemeinschaftsprojekt des Neurobiologen und Hirnforscher Gerald Hüther und des Managers Peter M. Endres. In Dialogform beschäftigen sich die beiden mit dem Thema Lernen und bringen ihre jeweiligen Erfahrungen ein. Auch wenn die Verbesserung des Schule das Ziel des Buches ist, lassen sich viele Erkenntnisse auch auf andere Lernsituationen und die Arbeitswelt übertragen.
„Lernlust“ ist sehr angenehm zu lesen, da die Abschnitte gut gegliedert und wichtige Aspekte besonders hervorgehoben sind. Beispiele aus der Praxis zeigen, wie die Erkenntnisse in echte Projekte umgesetzt werden können.
Fazit: ein interessantes und gut verständliches Buch zu einem wichtigen Thema!
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Lernlust. Worauf es im Leben wirklich ankommt
Lernlust. Worauf es im Leben wirklich ankommt von Gerald Hüther (Gebundene Ausgabe - 20. Januar 2014)
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