Kundenrezensionen

71
4,0 von 5 Sternen
Kampf um Strom. Mythen, Macht und Monopole
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14 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 24. März 2013
Zusammenfassend gesagt, find ich das Buch nur so mittelmäßig. Die Fakten und Denkanstöße sind gut und auch mir teilweise neu gewesen obwohl ich mich mit dem Thema schon länger beschäftige. In sofern interessant.
Leider wiederholt sich Frau Kemfert in dem Buch immer wieder. Teilweise sind ganze Absätze einfach Wiederholungen aus alten Kapiteln. Das macht das Lesen etwas ermüdend. Außerdem hätte man die Denkansätze ruhig noch etwas weiterspinnen können und nicht nur anreißen. Die Fakten sind teilweise nur mangelhaft belegt.
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9 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 17. März 2013
Insgesamt eine lesbare und verständliche Aufbereitung der Energiewende, die aber etwas an Objektivität vermissen lässt.

Frau Prof. Kemfert gelingt es gut, den Grundkonflikt in der Energiefrage herauszustellen: Hier die großen Energiekonzerne, die ihre Monopolstellung verteidigen wollen, dort die stetig wachsende Zahl dezentraler Stromerzeuger, die beitragen das Monopol durch Wettbewerb aufzubrechen. Das EEG, das diesen Wettbewerb erst möglich machte, wird in seiner Funktionsweise gut erläutert.

Im Kern geht es Frau Kemfert dann auch um die Verteidigung des EEG. Leider zeigen sich damit zugleich die Mängel des Buches: Der Verzicht auf Zahlen, Tabellen und Literaturverweise schmälern die gemachten Aussagen deutlich.
Dies ist gerade deswegen schade, weil so die Bewertung des EEG nicht richtig überzeugen mag, gerade weil Frau Kemfert das Kernproblem des EEG ja richtig analysiert: Je größer die Differenz von festgesetzter Vergütung für grünen Strom zum allg. Strommarktpreis, der durch immer mehr grünen Strom weiter sinkt, desto höher die Kosten, die die Stromverbraucher langfristig aufbringen müssen. Dass Frau Kemfert als Ökonomin diesen marktwidrigen Mechanismus mit dem Argument notwendiger Investitionen in Forschung und Entwicklung im Bereich Speicherung von Energie und Netzausbau verteidigt, überrascht, weil ein Großteil der EEG-Umlage den (privaten) Erzeugern des grünen Sroms direkt zufließt, die in diesem Bereich dann aber keinen nennenswerten Beitrag mehr leisten. Auch, dass für Deutschland als Industriestandort, der Kostenzuwachs durch das EEG kaum ins Gewicht fällt, überzeugt aufgrund fehlendem Zahlenmaterial wenig und verkennt die globale Konkurrenzsituation im Energiekostenbereich, aber auch in Europa (vgl. Frankreich und Osteuropa). Trotz derartiger Mängel: ein lesenswertes Buch!
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am 16. Dezember 2014
Frau Dr. Kemfert beschreibt die aktuelle Diskussionen um die Energiewende in einem sehr unterhaltsamen Stil. Vor allem Leser die sich bisher nur sehr oberflächlich mit der Materie befasst haben gewinnen mit Hilfe des Buches einen ersten Eindruck der Problemstellungen und volkswirtschaftlichen Notwendigkeiten die mit der Energiewende einhergehen. Besonders interessant sind die Hintergrundberichte zur politischen Einflussnahme der Energielobby um diese Entwicklungen zu Ihren Gunsten zu steuern. Frau Dr. Kemfert macht hier den wirklichen "Kampf um Strom" transparent. Diese gelingt Ihr auf eine spannende Art und Weise und immer anhand von aktuellen Beispielen welche den ein oder andere Mythos der ideologisch sehr aufgeheizten Debatte um die Energiewende als falsch bzw. oberflächlich entlarven.
Als Student muss ich jedoch auch einen Schwachpunkt des Buches ansprechen. Es handelt sich nicht um eine objektive Darstellung. Man spürt deutlich die klare Positionierung der Autorin alsVerfechterin der erneuerbaren Energien. Dagegen ist auch nichts einzuwenden, jedoch geht dieses Posi tionierung an der ein oder anderen Stelle zu Lasten der Objektivität. Probleme welche sich erst durch den Zubau der erneuerbaren Energien ergeben werden gar nicht bzw. verkürzt dargestellt. Aus diesem Grund handelt es sich auch nicht um ein wissenschaftliches Werk. Es ist vielmehr ein Sachbuch zum Energiemarkt welches durchaus spannend geschrieben ist. Daher handelt es sich um ein gelungenes Werk.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 13. Oktober 2014
Wie der Titel, so das Buch. Eine reisserische Aufmachung mit einem reisserischen Inhalt, der Vieles nicht berücksichtigt, technische, wirtschaftliche und politische Details ausblendet, und somit nur ein oberflächliches Bild der Energiewende und des Strommarktes aufzeigen kann. Das Buch wird kaum helfen, sich den Herausforderungen des Energiemarktes vorurteilsfrei und unvoreingenommen stellen zu können. Ich habe das Buch nicht einmal zu Ende gelesen.
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21 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 16. April 2013
Betrachtung ist sehr oberflächlich, keine exakten Daten enthalten, populärwissenschaftlich, wenn überhaupt.
wenig Hinweise, wie denn von wem die Energiewirtschaft zu lenken und zu leiten ist.
Ich hatte mir mehr Faktenwissen erhofft.
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9 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 1. April 2013
Sehr gut behandeltes Thema mit Erklärung der Interessen der verschiedenen Einflussfaktoren. Etwas Anti-FDP lastig aber durchaus gut belegt. Das Beweis-Zahlenwerk ist kapitelmäßig eingebaut, eine abschließende tabellarische Zusammenfassung wäre wünschenswert (daher "nur" 4 Punkte). Die Begriffe EEG, Quotenregelung usw. sind auc für Laienleser (wie mich) verständlich erklärt. Ich habe das Buch am Kindle gelesen, empfehle ich aber nicht, ebenso zu tun. Das Markieren einzelner Textpassagen mit einem Marker für späteres Zitieren ist leichter überschaubar als das "Kindle markieren".
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22 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Das Buch Kampf um Strom ist eine schöne Auflistung der Missstände der Energiepolitik die derzeit vorherrschen.
Die Aussagen sind kaum mit Fakten hinterlegt, noch werden realistische Änderungsmöglichkeiten aufgezeigt. Mir erscheint das Buch eher als ein verzweifelter Kampf eine dilletantische Energiewende als den einzigen Ausweg schön zu reden. Gute, logische, wirtschaftliche bzw. bezahlbare Lösungswege sucht man in dem Buch leider vergebens.
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10 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 8. Dezember 2013
Wenn auch von einer Wissenschaftlerin verfasst, so doch sehr einseitg und belehrend. Es gibt bei dem Kampf um das richtige Konzept zur Energiewende zwei sich unversöhnlich gegenüberstehende Lager. Schade, dass es selbst eine Professorin nicht versucht, neutral zu bleiben. Dies stellt sie gleich im Vorwort klar, ist aber dennoch enttäuschend!
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22 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 1. Februar 2013
Vor wenigen Tagen hat Frau Prof. Claudia Kemfert Ihr aktuelles Buch «Kampf um Strom. Mythen, Macht und Monopole» veröffentlicht, dass sich mit den Hintergründen der Energiewende beschäftigt und teils deutlich die gesellschaftlichen Probleme aufzeigt, die durch Lobbyismus und Politik verursacht werden.

Fast täglich wird der deutsche Stromkunde mit Nachrichten überschüttet, dass die Energiewende zu teuer wird, dass es zu Stromausfällen kommen kann, weil die Erneuerbaren Energien das Netz instabil machen oder dass so mancher sozial schwache Mitbürger sich die Stromrechnung nicht mehr leisten kann. Viele empfinden die Energiewende als 360-Grad-Projekt: jeden Tag geht es in eine andere Richtung.

Was davon stimmt und was davon politisch oder lobbyistisch platzierte Lügen sind, zeigt Claudia Kemfert in der aktuellen Publikation deutlich auf. Kernpunkt des aktuell anhaltende Grabenkrieges ist wohl das Festhalten der alten Energiewirtschaft an den wunderbar Gewinn bringenden Geschäftsmodellen, bei denen der Kunde in vielerlei Hinsicht einfach nur abgezockt wird.

Kemfert zeigt allerdings auch auf, dass die Energiewende letztendlich trotz des Widerstandes kaum aufgehalten werden kann, und wie sich das Kartell der großen Vier nun auf eine Bremser-Taktik verlegt und doch noch ihre Schäfchen ins Trockene zu bekommen.

Das Buch erklärt verständlich die einzelnen Behauptungen in den Medien und deckt die wahren Hintergründe auf. Das unsere Volksvertreter dabei nicht immer im besten Licht stehen ist zu erwarten.

Wer sich für das Thema Energiewende interessiert sollte sich diese Lektüre nicht entgehen lassen, zumal sich die 140 Seiten schneller lesen, als ein ICE von Stuttgart nach Frankfurt braucht.
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21 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 18. Februar 2013
Claudia Kemfert liefert eine scharfzüngige, spannende, kenntnisreiche, wissenschaftliche und dabei verständliche, politische Abhandlung zur Energiewende.
Fossile Ressourcen wie Öl, Gas und Kohle sind endlich und werden knapper. Ihr Verbrennen verursacht Treibhausgase, die das Klima gefährden. Die Lösung sind erneuerbare Energien.
Und trotzdem: immer mehr Menschen glauben das Märchen vom teuren Ökostrom. Die Stimmung für die Energiewende droht zu kippen.
Die Energiewende wird häufig mit dem Atomausstieg durcheinandergeworfen. Während letzterer 2022 als Zielmarke hat, wird für sie 2050 als Ziel gesetzt.

Zum Strompreis: während der Staat die Folgekosten, die aus fossilen Brennstoffen entstehen, übernimmt, zahlt der Verbraucher als EEG-Umlage einen Aufpreis für grünen Strom.
Macht es Sinn, für 2050 vorzuplanen? Wenn jetzt Kohlekraftwerke gebaut werden, blockieren sie Ökostromanbieter für Jahre mit ihrer bei weitem umweltschädlichsten Technologie. Um die Kohle konkurrenzfähig zu halten, wird versucht, die Umstellung auf grüne Technologien auszubremsen, zu verlangsamen. Die lange vernachlässigten Stromnetze werden im Interesse der großen Stromversorger ausgebaut, die Kosten den erneuerbaren Energien in die Schuhe geschoben.

Die Forschung von Speicherung des Ökostroms muss weiter gefördert werden.

Für den Ökostrom zahlt der Verbraucher, für Strom aus fossilen Energiequellen fließen Steuergelder in die Taschen der Stromkonzerne. Die Kosten des Ökostroms sind Innovations- und Produktionskosten und gehen in der Tendenz nach unten, die Kosten von Photovoltaikanlagen sind etwa binnen zwei Jahren um die Hälfte gesunken. Da noch viel Forschung und Entwicklung zu leisten ist (besonders bei der Speicherung), ist das EEG weiter wichtig. Bei der Atom- und Kohleproduktion sind Umwelt- und Gesundheitskosten nicht in den Strompreis einbezogen worden und haben ihn somit verbilligt. Die Luft- und die generelle Umweltverschmutzung durch Kohle oder die Umweltschäden durch ein Reaktorunglück stehen in keinem Verhältnis zu den Schäden der erneuerbaren Energien.

Detailliert erklärt Claudia Kemfert die Zusammensetzung des Strompreises und warum er steigt. Der Staat zieht sich letztlich aus der Stromförderung zurück und nimmt den Privatkunden stärker in Haft. Der Anstieg ist nicht darauf zurückzuführen, dass der Strom zu teuer wird, sondern dass er jahrelang zu billig war. Um nicht über Steuererhöhungen diskutieren zu müssen, wird mit Verweis auf Klimawandel und Umweltschutz an den Idealismus der Bürger appelliert. Die EEG-Umlage eignet sich dazu, den grünen Strom zu verunglimpfen und den Wähler zu manipulieren. Durch Nichtweitergabe des sinkenden Börsenpreises und Umverteilung von Subventionen wird der Bürger betrogen.
Weder führt die Energiewende zur Deindustrialisierung Deutschland wie die letzten 22 Jahre gezeigt haben noch zur sozialen Verelendung: der Strompreis steigt seit 15 Jahren um durchschnittlich 4% pro Jahr - vor Ausruf der Energiewende.
Kemfert diskutiert die drei Modelle der Wende und zeigt, dass allein das EEG und nicht der Emissionsrechtehandel oder die Quotenregelung funktioniert. Deutschland könnte Vorreiter werden, wenn nicht wie in der Solarbranche die Förderung weggebrochen wird. Denn während sich die Energiewende ihren Weg bahnt, tobt in Politik, Wirtschaft und Wissenschaft der Kampf um Strom, um Pfründe, Besitzstände, Macht und Monopole und entfernt sich von der Sache selbst.

Die grüne Energieversorgung wird kommen, es geht darum, wie schnell wir uns von fossilen Energieträgern, insbesondere den so schädlichen Kohlekraftwerken verabschieden.
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