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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Informativ, spannend und kritisch
Der Journalist Lars Reppesgaard hat ein spannendes und umfassendes Portrait
über Google geschrieben. Über die Macher³ und ihre Ideale erfährt man viel
Wissenswertes. Reppesgaard hat heraus gearbeitet, wie das populäre
Unternehmen (Kinder werden danach benannt!) daran arbeitet, anhand von
Applikationen seine Ideen und Ideale...
Veröffentlicht am 1. Februar 2010 von Madda100

versus
50 von 54 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gut für Einsteiger - Nichts für Informierte (wenig Analyse & Schlußfolgerungen)
Das Gute zuerst: Das Buch "Das Google-Imperium" ist eine passende Publikation für alle, die sich mit dem Unternehmen Google und seinen Aktivitäten vertraut machen möchten. Es eignet sich meiner Meinung nach für alle, die erst sehr wenig über Google wissen. Der Schreibstil ist eingängig und man merkt das ein ausgebildeter Journalist der Autor...
Veröffentlicht am 11. September 2008 von Ulrich Reitzle


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50 von 54 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gut für Einsteiger - Nichts für Informierte (wenig Analyse & Schlußfolgerungen), 11. September 2008
Rezension bezieht sich auf: Das Google-Imperium (Broschiert)
Das Gute zuerst: Das Buch "Das Google-Imperium" ist eine passende Publikation für alle, die sich mit dem Unternehmen Google und seinen Aktivitäten vertraut machen möchten. Es eignet sich meiner Meinung nach für alle, die erst sehr wenig über Google wissen. Der Schreibstil ist eingängig und man merkt das ein ausgebildeter Journalist der Autor ist. Der Autor versucht, Google vor allem über seine Kultur, Gründer und Mitarbeiter zu erläutern. Dies ist ein ähnlicher Ansatz wie im Buch "Die Google-Story".

Mir gefällt auch, dass Reppesgaard versucht, das Thema Datenschutz und Privatsphäre objektiv zu beleuchten und darzustellen. Dies steht im Gegensatz zum Buch "Die Google-Fall", welches verschwörungstheoretische Ansätze hat, und aus meiner Sicht eine zweifelhafte Qualität. Das ist "Das Google-Imperium" deutlich besser!

Jetzt ein wenig Kritik: Reppesgaard ist ausgebildeter Journalist und ich habe daher eigentlich eine tiefergehende Analyse des Google-Imperiums erwartet; da die Analyse schwach ist, fallen entsprechende Schlußfolgerungen aus meiner Sicht auch schwach aus. Hier wurde eine Chance vertan. Was die Analyse und die Schlußfolgerungen angeht, sagt mir das Buch "Die Google-Ökonomie" sehr viel mehr zu, obwohl es die gesellschaftlich-politischen Thema nur streift und sich auf die geschäftlichen und wirtschaftlichen Strategien von Google fokussiert.

Fazit: "Das Google-Imperium" ist eine klare Empfehlung, für diejenigen, die einen Einstieg in das Thema "Google" finden wollen. Für diejenigen, die sich bereits länger für Google und dessen Aktiviäten interessieren bietet das Buch wenig neue Erkenntnisse. Hier wären andere Publikationen (s.o.) eher angeraten...
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Informativ, spannend und kritisch, 1. Februar 2010
Rezension bezieht sich auf: Das Google-Imperium (Broschiert)
Der Journalist Lars Reppesgaard hat ein spannendes und umfassendes Portrait
über Google geschrieben. Über die Macher³ und ihre Ideale erfährt man viel
Wissenswertes. Reppesgaard hat heraus gearbeitet, wie das populäre
Unternehmen (Kinder werden danach benannt!) daran arbeitet, anhand von
Applikationen seine Ideen und Ideale umzusetzen. Klar wird dem Leser aber
auch, dass es Google eiskalt um den Profit geht.

Der californische Konzern hat das Verhalten der Menschen verändert. Heute
laufen fast 70 Prozent aller Suchanfragen über Google. Denn Google liefert
über eine Milliarde Bilder und weit mehr Milliarden Netzseiten. Das
Unternehmen schweigt sich über die Zahl aus...

Google-Maps ist bei vielen Websurfern ein Renner. Ausgezeichnet ist der
Geo-Browser Google-Earth, mit dem man über die Alpen oder die chinesische
Mauer entlang fliegen kann. Maps-street-view, mit dem man durch die Strassen
fahren kann als wäre man tatsächlich dort, ist (noch) nicht überall erlaubt.

Das Buch über die wertvollste Marke der Welt³ ist klar und verständlich vor
allem auch kritisch geschrieben. An der Stelle, wo es um den laxen Umgang
mit User-Datenschutz-Rechten geht ist der Journalist sehr kritisch. Er
schreibt, dass man heute noch nicht abschätzen kann welche möglichen Risiken
von dem gigantischen Datenpool ausgehen, die Google von seinen Usern
sammelt. Die machen sich in der Regel keine Gedanken darüber, welche und
wieviele persönliche Informationen der Suchriese von ihnen speichert...
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Portrait des Suchmaschinengiganten, 27. März 2010
Von 
Rezension bezieht sich auf: Das Google-Imperium (Broschiert)
Eine gute und spannende Darstellung des Suchmaschinengiganten Google.

Pro
+ Unterhaltsam und spannend zu lesen
+ beleuchtet verschiedene Facetten rund um Google als Unternehmen und dessen Gatekeeperfunktion im Internet

Contra
- eher ein Einstieg ins Thema, für Details und Kennzahlen gibt es andere Bücher

Fazit: Gute Basislektüre zu einem fairen Preis.
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11 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannende Gesamtdarstellung von Google, 28. September 2008
Von 
Rezension bezieht sich auf: Das Google-Imperium (Broschiert)
Dem Journalisten Lars Reppesgaard ist eine umfassende, spannende und vor allem auch gut geschriebene Gesamtdarstellung von Google als Firma und Prinzip gelungen. Man erfährt hier viel über die Menschen, die Google ausmachen und deren Ideen und Ideale. Vor allem aber, wie die Googler versuchen, mit all den Google-Applikationen, die es inzwischen gibt, solche Ideale in die Realität umzusetzen. Dennoch verschließt der Autor nicht die Augen vor der Tatsache, dass Google ein multinationaler Konzern ist, dem es natürlich auch um Proftimaximierung geht. Die Kontrollutopien des Konzerns und dessen systematische Vernachlässigung von Datenschutzrechten bei ihren Usern werden von Reppesgaard kritisch dargestellt. Dabei greift der Autor zum Glück nicht auf verschwörungstheoretische Ansätze zurück. Doch genau die Ambivalenzen, die in diesem Buch deutlich werden, zwischen einer Firma, die unseren täglichen Internetgebrauch revolutionierte und deren Grundsatz lautet "Don't be evil", die aber dennoch oft genug als börsennotierter Big Brother daherkommt, machen die Darstellung von Reppesgaard zu einer spannenden Lektüre.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tolles Buch, 25. Februar 2010
Rezension bezieht sich auf: Das Google-Imperium (Broschiert)
Ich habe das Buch für eine Hausarbeit zum Thema Google Books verwendet.

Lange habe ich nach einem Buch suchen müssen, das nicht vor Lobgesängen oder Hasstiraden strotzt.
Meiner Meinung nach hat Lars Reppesgaard einen Mittelweg gefunden.

Das Buch enthält viele Basic Informationen, die für den Laien zur Orientierung hilfreich sind. Desweiteren ist das Buch mit kleineren Anekdoten geschmückt.
Die Sprache ist verständlich und das Buch lässt sich sehr flüssig lesen. Die Aufmachung ist sehr ansprechend und viele Kapitel geben dem Leser Verschnaufpausen, um die Infos auch verarbeiten zu können. Das Buch hat einen guten roten Faden, allerdings kann man auch (was ich anfangs gemacht habe), nur einzelne Kapitel lesen, die einen interessieren.

Das Buch ist in drei Teile geteilt.

Nach eine ausführlichen Einführung beginnt der erste Teil mit dem Titel "Wie Google wirklich tickt"

Dabei geht es unteranderem um das Unternehmen an sich, den Googleplex und Arbeiten bei Google. Der Leser erfährt auch einiges zu Googles Methoden und technischen Daten.

Der zweite Teil trägt den Titel "Was Google macht"

Darauf wird Kapitelweise auf folgende Themen eingegangen:
- Ein Benutzerkonto bei Google
- GoogleMaps bzw. Earth
- YouTube
- Krankenakten
- Google Books
- Kampf mit Microsoft
- Google im Handybereich
- Werbung

Abschließend gibt es im dritten Teil einen Ausblick zur Zukunft von Google.

Das Buch richtet sich an alle Leser. Und jeder sollte es meiner Meinung nach gelesen haben. Man hat interessante Erkenntnisse und da wir alle Google täglich mehrfach nutzen, sollten wir wissen, auf was wir uns da einlassen.

Reppesgaard stellt interessante Hypothesen auf, am Ende bleibt es jedoch dem Leser überlassen, diese zu bewerten.
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2.0 von 5 Sternen Nichts für Interessierte & bereits nicht mehr à jour, 7. August 2012
Von 
Serenus Zeitblom (Köln, Europa) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Das Google-Imperium (Broschiert)
Wer zu dem Thema Google auch nur die Tageszeitung in Papier oder Elektronen verfolgt (hat), kann sich den größten Teil des Buchs sparen.
Wer Datenschutz bereits ernstnimmt, ebenso. Auch wer eine aktuelle Darstellung von Googles Geschäftsfeldern suchen würde, wäre hier falsch. August 2008, 1. Auflage, und schon Recyclingpapier? Wie (vermutlich) auch die wohl damals aktualisierte 2010-er Version?

Nun, zwei Sterne gibt es schon noch, denn es las sich damals schon als eine halbwegs saubere Zusammenfassung durch Lars Reppesgaard (der Name ist wirklich so). Auch war damals wie heute vielen nicht bewusst, wieviel Informationen Google kombinieren könnte und teils bereits tut. Einfach 'mal vorstellen: Scientology o.ä. kauft die Google-Aktien zusammen und nutzt die Daten so richtig. Da kann jede (im gegensatz dazu politisch kontrollierte) Regierung einpacken. Neben der Sensibilisierung zu Datenschutz wäre auch die Schilderung des frühen Google-Geistes wohl auch noch nutzbar.

Danke, dass er ein solches Thema anpackte, doch im Regelfall heutzutage leider Finger weg von Reppesgaards Buch in der Früh-Obsoleszenz.
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4.0 von 5 Sternen Gute Information, 26. Juni 2012
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das Google-Imperium (Kindle Edition)
Gut verfasste Information über das Google Imperium und die Risiken und Chancen, die mit immenser Sammlung und Analyse von Daten verbunden ist.
Anregung durch den Autor insgesamt vorsichtiger mit persönlichen Daten umzugehen. Insofern geht das Buch auch über Google hinaus.
Ich fand es sehr informativ, beschäftigte mich nicht professionell mit dem Thema.
Das Google-Imperium
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3.0 von 5 Sternen Interessant für Neulinge, kein Tiefgang, 10. November 2010
Rezension bezieht sich auf: Das Google-Imperium (Broschiert)
Wie schon mehrere Rezensenten vor mir bemerkt haben, richtet sich das Buch in erster Linie an Neulinge der
Materie. Die wichtigsten Google-Dienste Mail, Maps, Earth und natürlich Search werden vorgestellt und erklärt.
Wenn man mit dem Internet aufgewachsen ist, und das bin ich, sind das alte Hüte.
Einen wirklichen Einblick in den Konzern Google bietet das Buch nicht.
Trotzdem liest es sich ganz nett und als Lektüre zwischendurch ist es ok. Daher auch 3 Sterne. It's ok.
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Der Datenkrake und seine heiklen Tricks, 20. Januar 2009
Von 
Rolf Dobelli (Luzern, Schweiz) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (HALL OF FAME REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Das Google-Imperium (Broschiert)
Im Mittelalter wären Sergey Brin und Larry Page vermutlich auf dem Scheiterhaufen gelandet. Ihr Verbrechen: Eine Maschine zu schaffen, die allwissend ist ' also Gotteslästerung. Doch wir leben in gnädigeren Zeiten, und die beiden Google-Gründer werden nicht nur milde beurteilt, sondern euphorisch gefeiert. Kein Wunder: Ihre Dienste funktionieren hervorragend, und für die meisten davon müssen die Nutzer nichts bezahlen. Zumindest kein Geld. Google akzeptiert eine andere Währung: persönliche Informationen. Die werden für Marktforschung und Online-Werbung gebraucht. Mit ausgeklügelter Technik versucht das Unternehmen möglichst viel über die Websurfer herauszufinden und speichert alles in gigantischen Rechenzentren; aus der Sicht von Datenschützern ein heikles, keineswegs immer legales Unterfangen. Lars Reppesgaard ruft Google-Nutzer eindringlich auf, ihre privaten und beruflichen Geheimnisse zu schützen und zeigt auch gleich, wie man das bewerkstelligt. Dass er die geschilderten Gefahren zum Schluss wieder stark relativiert, ist einigermaßen irritierend, und die Frage 'Wo ist das Problem?' wird nicht restlos geklärt. Trotzdem: getAbstract empfiehlt das Buch allen, die wissen wollen, wohin der Datenkrake seine Tentakel ausstreckt ' und wie man sich ihrem Zugriff entzieht.
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5 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Google-Imperium - Kultmarke und Datenkrake, 6. Februar 2009
Rezension bezieht sich auf: Das Google-Imperium (Broschiert)
Wenn ein Unternehmen in Popsongs besungen wird, Kinder nach ihm benannt werden und sein Name aus dem Alltagssprachgebrauch nicht mehr wegzudenken ist, dann kann man mit gutem Recht von einem wirklich populären Unternehmen sprechen.

Google hat sich in nur zehn Jahren zur wertvollsten Marke der Welt entwickelt. Noch vor Coca-Cola, Microsoft, Nokia oder Apple hat Google das Verhalten von Milliarden Menschen auf der Welt verändert. Zwei Drittel aller Suchanfragen weltweit laufen über die Rechner des Kalifornischen Megaunternehmens, das zu den profitabelsten der Welt gehört. Die Geschichte von Google ist die Geschichte von Superlativen. 16 Milliarden Dollar setzte Google im vergangenen Jahr um. Im ersten Viertel dieses Jahres setzte der Popstar der Internetindustrie in jeder Minute 2 Millionen Dollar um. Google erfasst mit seinem Netzwerk von Rechnern mehr als eine Milliarden Bilder und rund acht Milliarden Netzseiten. Vielleicht aber sind bereits zehn oder 25 Milliarden Seiten indexiert. Darüber kann nur spekuliert werden. Denn Google hält die Zahl der Internetseiten, die es kopiert hat ebenso geheim, wie das Bewertungsverfahren, mittels dessen die Suchergebnisse generiert werden. Dahinter steckt ein einzigartiger Page-Rank-Algorithmus, eine Formel, die für die Suchergebnisse bei Google verantwortlich ist.

Suchen und gefunden werden

Doch Google ist mehr als die erfolgreichste Suchmaschine der Welt. Mehr als 60 Onlineprodukte bietet das Unternehmen mittlerweile an: neben zahlreichen spezialisierten Suchdiensten wie der Bildersuche Google Image Search, Google Finance für Börseninformationen, Google Scholar für akademische Literatur und Forschungsergebnisse und der Büchersuchdienst Book Search, sammelt Google News Nachrichten aus aller Welt und Google Desktop ist ein Programm, das hilft Dateien auf dem eigenen Rechner wiederzufinden. Besondere Popularität hat Google Maps gewonnen; dort lassen sich nicht nur einfach Routen planen; die Karten zeigen auch Kinos, Restaurants und Sehenswürdigkeiten am Zielort an. Das wohl faszinierendste Programm, das Google anbietet, ist Google Earth. Ein Geobrowser, der in 25 Sprachen abrufbar ist und weltweit von über 350 Millionen Menschen genutzt wird. Mit Google Earth kann man einen virtuellen Flug über die Alpengletscher machen, die Chinesische Mauer aus der Vogelperspektive betrachten, genauso wie das Nildelta oder die Townships von Soweto. Mit Google Earth bleibt nichts unentdeckt - fast nichts. Denn natürlich gibt es Länder, die es nicht so gerne sehen, wenn man bestimmte Gebiete ihres Territoriums aller Welt im Internet zugänglich macht. So ist auch Google Maps Street View bislang nur für einige Städte in den USA verfügbar. Das Programm erlaubt eine interaktive Fahrt durch die Straßen New Yorks oder Las Vegas', San Franciscos oder Miamis. Dabei sieht der Betrachter Straßenschilder, Bushaltestellen, Häuserzeilen, Vorgärten und Passanten, ganz so, als sei er selbst vor Ort. Dass Städte in Europa nicht von Google Maps Street View erfasst werden, hat seinen einfachen Grund in den strengen Datenschutzbestimmungen hierzulande.

Heikelstes Thema der Menschheitsgeschichte

Aber nicht erst mit den Bildern von Straßen und Plätzen und den weltweiten Satellitenaufnahmen sammelt Google Daten. Die Anwendungen, die Google bereitstellt, sind zwar kostenlos, ganz umsonst gibt es sie aber nicht: "Der Preis, den wir für die Nutzung bezahlen, sind die Daten, die von jedem Nutzer gesammelt werden", zitiert der Journalist und Autor des Buches "Das Google-Imperium" Lars Reppesgaard den Suchmaschinenforscher Sander-Beuermann.

"Google kann nicht nur alles, was im Internet zu finden ist, aufspüren; auch nichts von dem, was auf den Google-Rechnern geschieht, wird vergessen." Lars Reppesgaard erzählt in seinem Buch nicht nur die atemberaubende Geschichte des erfolgreichsten Unternehmens der Welt, dessen Aufstieg streckenweise romanhafte Züge hat, er erzählt nicht nur von der Faszination eines Unternehmens, dessen Technologie vielen ebenso futuristisch anmutet, wie die Unternehmensphilosophie von Google selbst. "Das Google-Imperium" beschreibt ebenso detail- und kenntnisreich auch die dunklen Seiten des Internetgiganten. Google hat - und das ist keine pathetische Plattitüde - unsere Welt verändert. Die Risiken und möglichen Bedrohungen, die von einer bislang unvorstellbaren Datenmenge- und qualität ausgehen, ist heute kaum abzuschätzen. "Viele Google-Nutzer", so Reppesgaard, "ahnen überhaupt nicht, dass Google so viele Informationen über sie sammelt. Wer erfährt, wie intensiv der Suchriese jeden beobachtet, der in die Reichweite der Google-Anwendungen kommt, dem mag es angesichts der ungeheuren Wissensmengen, die auf den Rechnern angehäuft werden schaudern. Was wie im Detail gespeichert wird, weiß außerhalb von Google niemand."

Allein die Möglichkeit, dass der immense Datenpool von Google selbst oder von irgendeinem anderen missbraucht werden könnte, alarmiert die Fachleute. Wegen dieses Gefahrenpotentials hält der amerikanische Computerwissenschaftler Edward Felten von der Princeton University den Google-Datenschatz für "das vielleicht heikelste Thema rund um die Privatsphäre in der gesamten Menschheitsgeschichte."

"Das Google-Imperium" ist ein von der ersten bis zur letzten Seite spannendes und hoch informatives Buch. Daten sind der Rohstoff des 21. Jahrhunderts. Wer sie richtig und sicher nutzen will, für den ist Reepesgaards Buch Pflichtlektüre. - Paul Schilling ([...]
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Das Google-Imperium
Das Google-Imperium von Lars Reppesgaard (Broschiert - 26. August 2010)
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