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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Grundausstattung eines jeden Filmers!, 23. April 2014
Rezension bezieht sich auf: »Die chinesische Sonne scheint immer von unten«. Licht- und Schattengestaltung im Film (Broschiert)
Achim Dunkers Buch gehört längst zur Grundausstattung eines jeden ambitionierten Filmemachers. „Die chinesische Sonne scheint immer von unten“, erklärte bereits in den vergangenen Auflagen ausführlich und dennoch leicht verständlich die Grundlagen der Licht- und Schattengestaltung im Film.

Neben den bereits bekannten Inhalten aus den letzten Auflagen kam diesmal unter anderem ein Kapitel übers „Guerilla Lighting“ hinzu. Dort erklärt Dunker, wie man mit einfachen Mitteln („Rucksack voll Leuchtmaterial“) in schwierigen Situationen zu dennoch akzeptablen Ergebnissen kommt. Anders als bei der üblichen Vorgehensweise beim Ausleuchten (Abschatten und blockieren des vorhandenen Lichts) nutzt er beim „Guerilla Lighting“ das vorhandene Licht und hellt dunkle Bereiche durch Reflektoren oder LED Leuchten auf. Gerade das einbeziehen der LED-Technik zeigt, dass das Buch technisch auf der Höhe der Zeit ist.

Eine weitere Neuerung sind die QR-Codes, die in vielen Kapiteln zu finden sind. Einmal mit dem Smartphones gescannt, leiten diese zu Beispielvideos weiter, in denen Dunker den Inhalt anschaulich demonstriert.

Zusammen mit den restlichen Inhalten aus „älteren“ Auflagen ist „Die chinesische Sonne scheint immer von unten“ weiterhin DAS Buch für alle, die sich mit dem Thema Film auseinandersetzen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Standardwerk im deutschsprachigen Raum, 22. April 2014
Von 
Fuchs Werner Dr (Zug Schweiz) - Alle meine Rezensionen ansehen
(#1 HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 50 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: »Die chinesische Sonne scheint immer von unten«. Licht- und Schattengestaltung im Film (Broschiert)
Ein Buch, das bereits in der 6. Auflage erscheint, darf das Label „Standardwerk“ durchaus für sich in Anspruch nehmen. Bei Longsellern besteht allerdings die Gefahr, auf umfassende Überarbeitungen zu verzichten und berechtigte Kritiken nicht zu berücksichtigen. Ich kann Leser früherer Ausgaben jedenfalls verstehen, die sich wenig mit dem trockenen Schreibstil und dem Aufbau des Buches anfreunden konnten. Wie weit seine eigene Biografie zu den oft spröden Formulierungen beitrug, konnte ich leider nicht eruieren. Denn selbst auf seiner Website finden sich nicht mehr Informationen, als uns der Klappentexter liefert.

Das Vorwort beginnt mit folgender Weisheit: „Amateure sorgen sich um die richtige Ausrüstung, Profis sorgen sich um das Budget, und Meister sorgen sich um das richtige Licht.“ Wer dem zustimmt, wird sich bei der Lektüre über die Gewichtung der Inhalte wundern. Denn Achim Dunker geht schon früh sehr ausführlich auf die technischen Eigenheiten einer guten Ausrüstung ein. Das finde ich deshalb bedauerlich, weil er in den beiden Kapiteln „Wahrnehmung von Lichtverhältnissen“, „Die Möglichkeiten der Lichtgestaltung“ und „Lichtlogik und Lichtkonzeption“ beweist, dass er Wesentliches auf wenigen Seiten zusammenfassen kann. Doch dieser Rhythmus geht sofort verloren, wenn er mit technischen Daten aufwartet, die eher in einen Anhang als in den Fließtext gehören.

Für Anfänger und Amateure besonders nützlich sind die Anregungen. Obwohl sie nicht gerade elegant formuliert sind, lassen sie den Weg erkennen, der vom Schüler zum Meister führt. Da sich die Kosten im digitalen Zeitalter verschoben haben, erliegen viele Nachwuchsfilmer der Versuchung, gleich mit dem Filmen loszulegen und die Grundlektionen überspringen. Unter diesem Aspekt gesehen, hätte Achim Dunker seine „Empfehlungen“ auch als „Mussübungen“ deklarieren können.

Wie „Lichtsetzen in der Praxis“ funktioniert, erläutert der Autor im siebten Kapitel, dem knapp zwanzig Seiten über Hilfsmittel wie Diffusoren, Materialien zum Aufhellen und Abschatten, Farbfolien und Stative, folgen. Mit der Aufzählung der folgenden Kapitel möchte ich in erster Linie eine Übersicht über den Inhalt geben. Aber die Reihenfolge deutet eben auch darauf hin, warum mich die Dramaturgie der Wissensvermittlung wenig begeisterte. Kapitel ab Seite 83: Lichtgestaltung – Farbtemperatur – Mischlicht – Lichtgestaltung in Innenräumen – Systematisches Gestalten mit Licht – Lichtgestaltung bei Außenaufnahmen - Werbespots – Die Eigene Lichtgestaltung – Belichtungsmessung – Zeitmanagement – Interviews – Register.

Mein Fazit: Es sind weder didaktische Höhenflüge noch außergewöhnliche Fabulierkünste, die Achim Dunkers Buch zum Standardwerk machen. Er profitiert auch von der mangelnden Konkurrenz im deutschen Sprachraum, was meine Bewertung letztlich ebenfalls beeinflusste. Allerding ließ ich mir von einem befreundeten Regisseur sagen, dass es durchaus andere empfehlenswerte Bücher gibt. Nur sind die auf Englisch und müssen vom Leser selber recherchiert werden. Denn auf ein Literaturverzeichnis verzichtet Achim Dunker leider.
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»Die chinesische Sonne scheint immer von unten«. Licht- und Schattengestaltung im Film
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