Fashion Sale Hier klicken Kinderfahrzeuge calendarGirl Cloud Drive Photos Sony Learn More fissler Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Autorip NYNY

Kundenrezensionen

5,0 von 5 Sternen1
5,0 von 5 Sternen
5 Sterne
1
4 Sterne
0
3 Sterne
0
2 Sterne
0
1 Stern
0

Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel

Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

Die einen sind zu dick, die anderen zu dünn. Dieses Gefühl können auch Bücher wecken. Und wenn der Klappentexter dann noch schreibt, der Leser habe das erste Buch in der Hand, das mit umfassenden Informationen und praxisnahen Anleitungen zur Formatentwicklung non-fiktionaler Bewegtbilderangebote aufwarten kann, dann sind 130 Seiten eher zu wenig. Zumal diese Aussage nur richtig ist, wenn man englischsprachige Werke ausschließt. Der Umfang kann mich allerdings nicht daran hindern, das Buch von Claudia Gerhards mit fünf Sternen zu bewerten. Denn wer zu diesem Thema den Stand der Dinge wissen will, erhält zumindest eine erste Ahnung, worauf er sich einlässt und womit er sich eventuell noch vertieft beschäftigen will. Zudem findet er im Literaturverzeichnis, das leider nicht alle im Text erwähnten Titel aufführt, nützlichen Zusatzstoff.

Claudia Gerhards in Professorin für Kommunikation und Multimedia an der Fachhochschule Düsseldorf. Aber da sie als Redaktionsleiterin, Producerin und Formatentwicklerin auch die praktische Arbeit kennt, bekommt der Leser keine abgehobenen Verlautbarungen aus dem Elfenbeinturm, sondern eine gute Mischung zwischen empirisch überprüften Fakten und Praxiswissen.

Der Inhalt ist in die drei großen Kapitel „TV Development“, „Online TV Development“ und „Transmedia Development“ unterteilt. Und im Anhang finden sich die Literaturhinweise sowie ausgewählte Websites für Formatentwickler. Das Stichwortverzeichnis erleichtert das Auffinden bestimmter Formate.

Was die Autorin unter „TV Development“ versteht, wird erfreulicherweise gleich zu Beginn erklärt, wobei solche Begriffsdefinitionen selbstverständlich idealtypischen Charakter haben. Leser mit wenig Vorwissen müssen sich damit abfinden, in inhaltliche Sackgassen zu geraten, vor allem wenn die Hinweise auf weiterführende Kommentare noch falsch angegeben sind, wie dies beim Thema „Storytelling“ der Fall ist. Wenn die Autorin der Meinung ist, als Formatentwickler sollte man mit den Storytelling-Techniken vertraut sein, dann möchte der Leser auch mehr darüber erfahren. Lediglich zu hören, dass solche Instrumente auch genuin für das Fernsehen entwickelt worden sind, reicht wohl den wenigsten. Und weil solche Leerstellen auch bei anderen Themen vorkommen, würde ich es verstehen, wenn dieses Buch von anderen Lesern nicht mit der Höchstnote bewertet wird.

Mein Fazit: Wer sich in der englischsprachigen Literatur zu diesem Thema auskennt, wird eher erstaunt sein, dass dieses Buch so dünn ausgefallen ist. Denn es gäbe zu den meisten Aspekten mehr zu sagen, ohne sich gleich im Theoriedschungel verlieren zu müssen. So umfassend, wie dies der Klappentexter suggeriert, ist das Informationsangebot von Claudia Gerhards jedenfalls nicht. Aber wer sich einfach einen ersten Überblick verschaffen will, wird der Autorin für ihre Arbeit dankbar sein.
0Kommentar|3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden