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am 6. März 2014
Als kritischen Gegenpol zum oberen Beitrag, der recht wüst über Inhalte referiert, die er offenbar gar nicht zur Kenntnis genommen hat. Menschen, die Kritiken schreiben, sollten zumindest das Buch gelesen haben, für ideologische Verlautbarungen wird sicher in einem anderen Kontext entsprechender Raum zur Verfügung gestellt.

Aber nun zum Buch:

Die Studie "Medienfreiheit nach der Wende" zeigt erstmals einen Querschnitt über alle Bereiche der Medienlandschaft, Medienpoltik und Medienmacher in Ostdeutschland zwischen 1989-90.

Aufgrund der Komplexität des Themas und der schnell schwindenden Aktualität der Beiträge, sollte man sich bei der Lektüre weniger auf genaue Prozente, Marktanteile und Einflussverluste konzentrieren, sondern vielmehr auf die allgemeinen Tendenzen, die sich in den kleinen Veränderungen spiegeln und die von den Autoren in den Zusammenfassungen der Beiträge deutlich benannt werden.

Ostdeutschland nähert sich im Nutzungsverhalten dem Westen immer mehr an, was Medienakteure in Zukunft umtreibt ist kein "Ost-West Konflikt" mehr sondern vielmehr die Sorge um schwindende Reichweiten aufgrund der kostenfreien Inhalte im Netz und der Schwund an jungen Rezipienten. Dabei greifen immer mehr Medienmacher auf journalismus-fremde Geschäftmodelle zurück, darunter leidet dieRecherche, die Qualität der Beiträge und damit auch die Relevanz für das Publikum, was sich bei den privat-kommerziellen Sendeanstalten in schwindenen Quoten und damit auch schwindenen Werbekunden bemerkbar macht und bei den öffentlich-rechtlichen wird zu Recht immer mehr die Frage nach der Relevanz eines gebührenfinanzierten Rundfunks laut.

Die Zukunft der Zeitungen sieht düster aus, wenn sie es nicht schafft, sich innerhalb der Medienvielfalt ihre Relevanz aus früheren Zeiten zurückzuerobern (an erster Stelle steht hier das Stichwort: Orientierung). Dennoch, für alle Gattungen gilt, dass Medien immer mehr crossmedial arbeiten müssen, um sämtliche Bevölkerungsschichten anzusprechen. Newsdesk-Plattformen sind also das Modell der Zukunft, allerdings nicht, wenn sie in den verschiedenen crossmedialen Verbreitungskanälen nur eigene Inhalte reproduzieren. Dafür braucht es in erster Linie Geld und Personal, guter Journalismus lässt sich, so scheint es in einem immer härteren Wettbewerb, ohne Unterstützung durch die öffentliche Hand kaum noch realisieren. Das Dilemma aber besteht dann wieder in einer fehlenden Unabhängigkeit der Presse. Wie genau diese Fragen gelöst werden, darauf gibt der Band der Abteilung Journalistik der Universität Leipzig zwar keine Antwort, versucht aber bescheiden durch Handlungsvorschläge auf die schlimmsten Entwicklungen im Bereich der Pressekonzentration in Ostdeutschland hinzuweisen.

Insgesamt gelungene Gesamtschau, die vor allem die Verflechtungen von Politik und Medien nicht aus den Augen verliert und damit dem Anspruch des Titels gerecht wird, über die Lage der Medienfreiheit in Ostdeutschland zu informieren.
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am 19. Januar 2011
Das Buch habe ich nicht vollständig gelesen und ich will den Autoren ihre aufklärerische Absicht nicht absprechen ...

Eines sei jedoch gesagt:

Entwickeln sich Sender, wie die des RBB in einer Weise, dass einerseits sogenannte "Schöne Worte und schöne Bilder' im Vordergrund stehen, um "Gute Laune' zu verbreiten und andererseits emails, welche möglicherweise nicht 'Wasser auf ihre Mühle' sind, entweder mit Hilfe von Klischee-Texten oder überhaupt nicht beantwortet werden, so wird eine derartige 'Praxis' für mich in zunehmender Weise fragwürdig! Auch einige Berichte sind meines Erachtens unvollständig und zeigen ausschließlich jene Aspekte, welche in das entsprechende Bild passen. Des weiteren habe ich bisher nur 'Positive Kommentare' wahrgenommen.
Doch auch sächsische Sender präsentieren sich mit Werbung in 'Hülle und Fülle'. Dabei macht man auch vor Selbstbeweihräucherungen keineswegs halt, stellt von Mitarbeitern verfasste Bücher übermäßig in den Vordergrund und brüstet sich in Fragen des Lobes einer Ministerin.

Und freilich gibt es immer die 'beste Musik', wovon jedoch auch ein manch anderer Sender nicht frei ist, welche mit den 'besten Songs' aufwarten. Bei einer genaueren Betrachtung wird jedoch auffallen, dass dies recht einseitig vonstatten geht.
Häufige Wiederholungen sind auf dem Plan und diejenigen Songs, welche in Text und Musik nicht ihren 'Wertvorstellungen' entsprechen, bleiben außen vor. Von einem progressiven Potential ist bei vielen Sendern nichs zu spüren.

Na Klasse; wie 'schön' für die 'Rundfunk Macher'! Dann ist die Welt ja 'In Ordnung' ...
Wie schön wiederum für mich, dass ich es nicht nötig habe, solche Sender zu hören oder zu sehen!!!

Die Moral ist die "Machtlosigkeit in Aktion". So oft sie ein Laster bekämpft, unterliegt sie.

Karl Marx
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