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Kundenrezensionen

8
4,4 von 5 Sternen
Bleiben Sie dran!: Dramaturgie von TV-Serien (Praxis Film)
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13 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 24. September 2010
Das Buch ist keine How-to-Anleitung, hier schreiben zwei Dramaturgen. Das tun sie sehr genau und fundiert, manchmal gerät es dadurch in der Sprache etwas akademisch. Aber da beide aus der Praxis kommen, wird das Buch nie abgehoben-theoretisch, sondern bleibt praktisch orientiert.
Deutliche Vorzüge gegenüber Büchern von anderen Autoren (Vivien Bronner oder Georg Feil z.B.) sind Gründlichkeit, Systematik und Aktualität. Wer professionell über Serien nachdenkt, an ihnen arbeitet oder einfach mehr wissen will, findet hier viel Stoff, gute Beispiele und prinzipielle Überlegungen, die TV-Machern hoffentlich helfen, in Zukunft bessere deutsche Serien herzustellen.

Gut gefallen hat mir das Prinzip, verschiedene Wirkprinzipien und dramaturgische Regeln an deutschen und amerikanischen Beispielen zu erläutern. Wem die Verzweifelten Hausfrauen oder "Monk" gefallen, kann hier nachlesen, was die dramaturgischen Überlegungen und Prinzipien sind, die wesentlich zum Erfolg beigetragen haben.
Ob nun eine Telenovela (auch wenns eine charmante wie "Verliebt in Berlin" ist) in die Reihe der Betrachtung gehört, weiß ich nicht. Schließlich kann man eine Daily nicht mit einer Weekly vergleichen. Daily Soaps und Telenovelas wären sicher ein eigenes Buchprojekt wert. Auch eine deutsche Krimi-Serie, von denen es schließlich Dutzende gibt, vermisse ich. Gerade der Gegensatz von Fallstruktur und Horizontalen wie z.B. in "Soko Leipzig", wäre interessant gewesen. Davon abgesehen, sind die Beispiele aber gut gewählt und auch aktuell (Doctors Diary z.B.). Sehr interessant und nützlich ist auch das Kapitel über Erzählweise, denn in der Emotionalität liegt oft ein Manko von deutschen Serien.
Interessant auch die Interviews, leider kommt kein Weekly-Vertreter zu Wort. Mit "KDD", "Berlin, Berlin" oder "Edel & Starck" hätte es da sicher interessanten Stoff gegeben. Aber vielleicht ist auch das ein eigenes Buch wert.
An der Pilotfolge von "Desperate Housewives" werden dann viele vorher besprochene Prinzipien und Tools noch mal konkret aufgezeigt, das macht Spaß zu lesen und ist erhellend.

Deutliche Kritik allerdings geht an den Verlag:
Das Titelbild ist nichtssagend und langweilig. Der Text hat einen Haufen Schreibfehler (mit "Hexler" ist keine männliche Hexe gemeint, sondern wohl ein Häcksler). Und hat niemand gemerkt, dass es schon ein Buch mit genau demselben Titel (über Werbefilme) gibt?

Solche Schnitzer fallen inhaltlich aber nicht ins Gewicht, insgesamt ist das Buch eine fundierte und sehr anregende Arbeit. Vier wohlverdiente Punkte.
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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 12. September 2010
Endlich gibt es mit Bleiben Sie dran" ein Standardwerk für die Entwicklung von Serien. Ein schöner "Baukasten" und eine schönes Nachschlagewerk für Autoren, Produzenten, Dramaturgen oder solche, die es werden wollen oder auch solche, die sich einfach nur für "serielles Erzählen" interessieren.

Das Buch ist gut und übersichtlich strukturiert, was man erwarten darf, denn es geht ja neben der Analyse (was macht eine gute Serien-Seele aus) viel um die Strukturierung und die Klassifizierung von Serien in Genres und Erzählweisen.

Konsequent werden alle wichtigen Seriengenres abdeckt, klar definiert und zudem in einer eigenständigen Genre-Systematik erfasst. Beispielsweise wird genau beschrieben, was eine "Dramedy" ist oder wie sehr ein Krimi vor allem als Rätsellösung begriffen werden muss, auch das Genre "Sience Fiction" wird klar definiert. Die Beschreibungen im Genre-Kapitel sind zudem auch hilfreich für die Entwicklung von Kinofilmen und TV-Movies.

Unter "Massenwirksamkeit" äußern sich die Autoren zu wichtigen Begriffen wie "Thema" oder "USP" einer Serie. Das Buch weicht hier nicht in Allgemeinplätze aus, wie andere Bücher über das Drehbuchschreiben, sondern bietet eine konkrete Begriffsdefinition, wie ein universeller Wertekonflikt als Basis eines seriellen Themas gefordert ist. Anhand der dargestellten Beispiele wird verdeutlicht, was es heißt, "thematisch dicht" zu erzählen.

Auch sehr hilfreich ist das Kapitel über "emotionale Erzählweisen". Erst werden die verschiedenen erzählerischen Mittel definiert. Dann verdeutlichen Beispiele deren Umsetzung in der Praxis.

Ein Buch, das jeder, der sich mit seriellem Erzählen beschäftigt, als praktisches Tool auf seinem Schreibtisch liegen haben sollte. Das Lesen des Buches macht Lust auf mehr...
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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 19. September 2010
"Bleiben Sie dran!" - das muss man sich als Leser des Buches von Eschke und Bohne nicht zweimal sagen lassen: Auch für Fachfremde sind diese Grundlagen in die Seriendramaturgie spannend zu lesen. Mit konkreten Beispielen führen die Autoren in die Funktionsweisen von Figuren, Genres, Strukturen und Erzählweisen ein. Besonders überzeugt die Anwendung der theoretischen Ausführungen in der exemplarischen Sequenzanalyse der Pilotfolge von "Desperate Housewives". Spitze auch der Ausblick, in dem die Autoren durch Interviews und einen Gastbeitrag andere Experten zur Webserie zu Wort kommen lassen.
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 10. November 2010
Auch wenn "Bleiben Sie dran" eindeutig von Theoretikern geschrieben wurde - und manchmal eben etwas trocken und theoretisch ist - für einen Drehbuchautor ist es im deutschen Serienbereich einmalig. Ein gutes Handwerkszeug, das ich mir bei künftigen Serienentwicklungen immer an die Seite legen werde. Gerade die durchdachte Strukturierung des Buches sowie die übersichtlichen Zusammenfassungen am Ende der Kapitel helfen, um punktuell Probleme von Stoffen gezielt angehen zu können. Dabei sind dann auch die vielen Beispiele aus der Praxis hilfreich. Bei denen es so manches Aha-Erlebnis im Bezug auf die Analyse der bekannten Serien gibt. Daher könnte ich mir auch vorstellen, dass interessierte Laien bei dem Buch auf ihre Kosten kommen.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 6. November 2010
Bisher musste ich für meine Studenten in meinen Dramaturgie-Vorlesungen und Kursen für Drehbuchschreiben alles zum Thema Serie selbst herausklamüsern; aus den vorhandenen Texten, die ich allesamt unbefriedigend fand und deshalb vermutlich entsprechend stümperhaft meine Studenten unterrichtete. Nun existiert 'Bleiben Sie dran!' und liefert mir sehr gutes Rüstzeug für meine Arbeit. Das Buch ist didaktisch sauber und strukturiert aufbereitet, nachvollziehbar und vor allen Dingen praktisch anwendbar. Besonders hilfreich sind die Definitionen der wichtigsten Seriengenres, deren Systematik und das dramaturgische Regelwerk, das präsentiert wird. Das schafft Klarheit, was einem die Studenten allemal danken. Beeindruckt hat mich zudem die Wissensfülle des Autorenteams Bohne/Eschke. Mitunter gefällt sich das Autorenteam etwas im Verklausulieren der Sprache und der Formulierungen, aber das ist entschuldbar. Die Praxisnähe macht alles wett. Danke für dieses Buch!
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 30. August 2010
Gunther Eschke und Rudolf Bohne haben mit 'Bleiben Sie dran! Dramaturgie von TV-Serien' eine spannende Analyse geliefert, die Profis und Fernsehjunkies gleichermaßen interessieren dürfte. Wie wichtig gutes Serienhandwerk ist und welchen Regeln es folgt, kommt anschaulich und sehr verständlich zum Ausdruck. Entzaubert wurde die in der Sekundärliteratur bisher zu kurz gekommene Königsdisziplin Serie trotzdem nicht. Denn der Schuss Genialität, der einen guten Stoff zum Glanzstück macht, ist nach wie vor das Verdienst brillianter Drehbuchautoren. Ein sehr gut geschriebenes, längst überfälliges Buch. Es hat das Zeug zum Standardwerk.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 21. Dezember 2010
... denn das Buch wirft am Ende einen kurzen Blick in die Serie der Zukunft. Wir bleiben also dran. Zunächst erfahren wir aber viel über die strahlende Gegenwart seriellen Erzählens. Ohne beim Ei des Aristoteles anzufangen, springen die Autoren - wie sie es von einer "modernen" Dramaturgie einfordern - gleich in medias res. Sie mögen Serien, was dem Buch sehr gut tut. Eine Einschränkung: Über die Leidenschaft für Dramedys und speziell "Desperate Housewives" werden die großen Krimiserien - allen voran "CSI" oder "Law & Order" - etwas stiefmütterlich behandelt. Dennoch: Die Ausführungen zu Grund-Parametern und Fach-Vokabular serieller Dramaturgie (Massenwirksamkeit, Figuren, Genre, Struktur und Erzählweise) sind klug und vorbildlich und werden zudem an fünf Beispielen ("Desperate Housewives", "Dr. House", "Monk", "Verliebt in Berlin" und "Doctor's Diary") sehr nachvollziehbar demonstriert. Man merkt: Die Autoren haben Lehrerfahrung. "Bleiben Sie dran" ist insofern für alle Dozenten (als Lehrmaterial) und Studenten (als Grundwissen) absolut empfehlenswert - mit dem kleinen Makel, dass man so sehr in der Tradition von Frank Daniel et al. steht, dass darüber inspirierende Theoretiker wie Phil Parker etwas zu kurz kommen. Andererseits findet man auch immer wieder kleine Perlen wie die klugen Ausführungen zu öffentlich-rechtlichen Formaten (Heimatfilmtradition) und Kinderserien ("Au Schwarte!").
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 13. August 2013
Ich habe zuvor bereits Bücher zum Thema Drehbuch schreiben und Dramaturgie gelesen und auch während des Studium Vorlesungen darüber gehört. Dennoch habe ich mir zwei weitere Bücher zugelegt, die sich im Speziellen mit Serien befassen, da ich von den "Großen" lernen möchte.

Leider ist es mir bereits sauer aufgestoßen, wie viel Input von den Privatsendern kommt (es beginnt bereits beim Vorwort und hört bei den Interviews auf). Ich bin kein großer Freund von Quotenhascherei und Privatfernsehen im Allgemeinen, aber Zuschauerzahlen und Analysen haben für mich nichts in einem Buch über Dramaturgie verloren. Viel Information kommt mir eher vor wie Galileo: Man weiß es, aber es bringt nichts fürs Leben. Warum sollte es mich Interessieren wann "Dexter" im deutschsprachigen Raum ausgestrahlt wird und warum? Mir ist schon klar das Geschmäcker unterschiedlich sind.
Was funktioniert und was nicht wird einem immer wieder eingetrichtert. Aber wenn eine Idee gut ist, dann kann sie alle Regeln fallen lassen. Das geht einfach nicht auf! Nach einer Reihe von "Dos and Donts" kommt: Aber wenn die Idee gut ist, ist es wurscht. Warum also die Quasselei von dem was man vermeiden soll?

Dennoch liefert das Buch wie gesagt einige interessante Aspekte in Hinblick auf Fernsehwirtschaft. Für Leute, die ihre Zukunft in der Arbeit bei Privatsendern a la Proehschonwissen sehen, die sollten sich dieses Buch zur Gemüte führen. Im Hinblick auf reine Dramaturgie gibts da weit bessere Bücher bei denen ich tatsächlich Neues gelernt habe. Ein Buch mit Standart- Dramaturgie- Regeln bespickt mit einer (leider mageren) Genretabelle, Quotenzahlen und einer "Desperate Housewives"- Analyse habe ich nicht gebraucht. Für alle, die neu auf dem Gebiet sind, bringt dieses Buch dennoch sicher auch viele neue Informationen und kann auch Augenöffner sein!
Für Leute, die sich bereits Standart-Werke übers Drehbuch schreiben zugelegt haben, gibt es noch einige nette Infos zur Fernsehwirtschaft her.
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