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17 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Urban Fantasy in Bestform
Es ist erstaunlich: Ich hätte wetten können, dass Jim Butchers Urban-Fantasy-Detektiv Harry Dresden ein Kind der Generation „Buffy“ und/oder „WitchCraft“ ist. Doch beide sind nach dem Auftaktband „Sturmnacht“ erschienen, den Butcher – so heißt es zumindest – im Rahmen eines Schreibworkshops 1996 im Alter von...
Veröffentlicht am 29. September 2012 von Ringbote

versus
6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ich weiß nicht, ich weiß nicht….
Eigentlich war mir die Figur des Harry Dresden quasi sofort unsympathisch.
Er wirkt wie ein Teen, oftmals gefangen in schon fast pubertären Gedankengängen.
Das Thema Frauen und ihre Wirkung…man könnte meinen man hätte es mit einem schüchternen Jüngelchen zu tun der sich unter seinem Mäntelchen versteckt.

Zudem...
Veröffentlicht am 24. Juni 2013 von Deadalas


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17 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Urban Fantasy in Bestform, 29. September 2012
Von 
Ringbote (Stuttgart) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Sturmnacht: Die dunklen Fälle des Harry Dresden Band 1 (Broschiert)
Es ist erstaunlich: Ich hätte wetten können, dass Jim Butchers Urban-Fantasy-Detektiv Harry Dresden ein Kind der Generation „Buffy“ und/oder „WitchCraft“ ist. Doch beide sind nach dem Auftaktband „Sturmnacht“ erschienen, den Butcher – so heißt es zumindest – im Rahmen eines Schreibworkshops 1996 im Alter von 25 Jahren verfasste. Nun ja, er könnte zumindest „Mage: The Ascension“ gespielt oder „Akte X“ geschaut haben. Die typischen Zutaten moderner Urban Fantasy – selbstironischer Humor plus knackige Action plus ein Ensemble eigenwilliger, auf mehr oder minder pikante Weise verknüpfte Figuren – sind jedenfalls deutlich spürbar und lassen auf keiner Seite merken, dass das Werk mittlerweile mehr als 15 Jahre auf dem Buckel hat und damit in einer Zeit erschienen ist, in der dieses Genre bei Weitem noch nicht den heutigen Stellenwert hatte.

Erzählt wird die Geschichte von Harry Dresden (im doppelten Wortsinne, da aus der Ich-Perspektive), dem einzigen offen praktizierenden Magier Chicagos. Der Mann, der in jeder Hinsicht ein Außenseiten ist, betreibt ein kleines Detektivbüro und hält sich mehr schlecht als recht mit der Aufklärung paranormaler Probleme über Wasser. Meist arbeitet er als Berater für die hiesige Polizei (und fungiert damit als „Mulder“ für die „Scully“ Lieutenant Karrin Murphy), gelegentlich kommen auch mutige Privatpersonen zu ihm. Dabei sitzen Dresden sowohl die ebenso neugierige wie gutaussehende Klatschreporterin Susan Rodriguez im Nacken, als auch Morgan, der schwertschwingende Vollstrecker des Weißen Rats, der geheimen Vereinigung von Hexen und Magiern, bei dem Harry „auf Probe“ steht, seit er mal eines der ehernen Gesetze der Magie gebrochen und magisch einen Menschen getötet hat.

Von diesem Setting ausgehend entspinnt sich das Abenteuer von „Sturmnacht“. Ein Mann verschwindet. Ein Liebespaar wird mit explodierten Herzen aufgefunden. Paranormale Drogen fluten die Straßen von Chicago. Da wird nicht nur die Polizei nervös, sondern auch der hiesige Mafiaboss und die ein Bordell betreibende Obervampirin der Stadt. Da er jung ist und das Geld braucht, stürzt sich Harry in die Ermittlungen und gerät dabei zwischen alle Fronden. Die Folge sind eine Verkettung mal delikater, mal schmerzhafter Begegnungen, die – der Titel lässt es erahnen – in einer Sturmnacht, in der es dann um Leben und Tod geht, kulminieren.

Natürlich ist vieles an der Geschichte ein wenig klischeehaft. Damit meine ich nicht mal Klischees der Urban Fantasy (das kann man Butcher 1996 kaum vorwerfen), sondern Klischees der hard-boiled detectice story. Es gibt den heruntergekommenen Loner Harry Dresden. Es gibt den treuen Barkeeper Mac. Da ist der aalglatte Mafiaboss Marcone mit seinen tumben Schlägern und die taffe Polizistin mit dem Herz aus Gold Murphy samt ihrem unsympathischen Kompagnon Carmichael. Und natürlich umgeben unseren Protagonisten ein ganzer Reigen attraktiver und geheimnisvoller Frauen, von denen jede auf ihre Weise gefährlich ist.

Aber das macht überhaupt nichts, denn Butcher nutzt diese Klischees auf unterhaltsamste Art und Weise. Der ganze Roman ist enorm gut komponiert. Überall werden zu Beginn Fäden aufgespannt, zu denen die Handlung später zurückkehrt. Überall hängt der Autor „Gewehre“ auf, die nachher auch „abgefeuert“ werden (um eine der Grundregeln des filmischen Erzählens zu paraphrasieren, dass man nie ein Gewehr an der Wand zeigen darf, mit dem nicht später auch geschossen wird). Darüber hinaus wird eine lebendige Hintergrundwelt etabliert, die Raum für viele weitere Abenteuer lässt (einen Raum, den Butcher mit mittlerweile vierzehn Fortsetzungen genüsslich gefüllt hat und noch immer weiter füllt).

Fazit: Ich habe schon eine Weile um diesen Roman herumscharwenzelt. Nun habe ich mir die Zeit genommen, ihn endlich zu lesen, und keine Minute davon bereut! Harry Dresdens erster Fall „Sturmnacht“ hat alles, was eine gute Genre-Geschichte ausmacht: ordentlich Action, selbstironischen Humor und liebenswerte Charaktere. Für alle Freunde von Urban Fantasy (und ganz besonders alle „WitchCraft“-Rollenspieler und Joss-Whedon-Fans) ein echter Leckerbissen.
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26 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Harryfiziert, 16. August 2012
Von 
kittekatze - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Sturmnacht: Die dunklen Fälle des Harry Dresden Band 1 (Broschiert)
Seit Jahren wird mir die Reihe um Magier Harry Dresden empfohlen, seit Jahren hört man aber immer nur Schlechtes, was die Übersetzung der Dresden Files betrifft. Da Feder & Schwert nun eine Neuauflage produziert, gab es keine Ausreden mehr für mich: Harry musste in mein Bücherregal, bzw. auf meinen Kindle.

Und er hat mich nicht enttäuscht, der Magier aus Chicago.
Jim Butcher hat mit Harry Dresden einen Protagonisten geschaffen, den man einfach lieben muss. Harry ist einer, den man gerne als besten Kumpel haben möchte; ein netter, herzensguter Kerl mit herrlich ironischem Mundwerk und bemerkenswert geschilderten, magischen Fähigkeiten. Wie auch die Figuren um ihn herum, hat er "Fleisch auf den Knochen", er hat Charakter und eine Vorgeschichte, die ihn zu dem macht, was er ist.
Der „Sturmnacht“-Fall ist spannend aufgezogen und hatte mich innerhalb von wenigen gelesenen Seiten gefesselt.

Nicht ganz unerwähnt lassen möchte ich die kleinen Kritikpunkte. Ich weiß nicht, ob F&S eine neue Übersetzung in Auftrag gegeben hat; in jedem Fall kann ich diese als nicht völlig gelungen bezeichnen. Manche Sätze sind einfach holprig und reißen aus dem Lesefluss. Besonders störend habe ich das unangebrachte Siezen während der Kämpfe empfunden. Wer jemandem Schimpfworte und tödliche Zauber um die Ohren wirft, achtet in dem Moment vermutlich eher selten auf die Etikette der höfliche Ansprache.

Ein weiterer Punkt, der mich gestört hat, sind die vielen Wiederholungen. Auf gefühlt jeder Seite wird Harrys Angst oder seine Wut erwähnt und wenn er nicht gerade Angst oder Wut empfindet, dann empfindet er Angst und Wut zugleich.
Irgendwann ging es mir auf die Nerven, vor allem, da die Szenen eindringlich genug geschildert waren, sodass man die Angst des Protagonisten auch ohne die ständige Klarstellung spüren konnte.

Alles in allem jedoch ein toller Auftakt zu einer Serie, die ich in jedem Fall weiter verfolgen werde und jedem Freund von guter Urban Fantasy nur ans Herz legen kann.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ich weiß nicht, ich weiß nicht…., 24. Juni 2013
Von 
Deadalas "1984" (Traun, Österreich) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Sturmnacht: Die dunklen Fälle des Harry Dresden Band 1 (Broschiert)
Eigentlich war mir die Figur des Harry Dresden quasi sofort unsympathisch.
Er wirkt wie ein Teen, oftmals gefangen in schon fast pubertären Gedankengängen.
Das Thema Frauen und ihre Wirkung…man könnte meinen man hätte es mit einem schüchternen Jüngelchen zu tun der sich unter seinem Mäntelchen versteckt.

Zudem fehlt mir die gewisse Raffinesse bei den Charakteren. Die Bösen blicken böse, die Nervösen blicken nervös und natürlich KANN Niemand seine wahren Absichten vorm großen Magier verbergen.

Aber nichts desto trotz….irgendwas ist da was mich interessiert…etwas hat mich das erste Buch relativ schnell lesen lassen.
Weniger die Figuren, schon gar nicht die Hauptfigur…aber vielleicht die Welt an sich….ich weiß es nicht genau…auf jeden Fall HAT es was.
Ich werde die Serie mal noch 2 Bände verfolgen, vielleicht braucht es ne Weile um mit dem Magus warm zu werden, vielleicht verschwindet das Oberflächliche bla bla das ihm so oft durch den Kopf geht ja ein wenig….wer weiß….das Setting an sich gefällt.

Einen Versuch kann ich jedem, der sich für die Materie erwärmen kann, empfehlen. Nur weil Ich Harry nicht mag…NOCH nicht zumindest…heißt das nicht das es jedem so gehen muss. Man kann sich auch abseits ein wenig daran erfreuen. Ne Chance hat die Sache allemal verdient.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tolle Reihe, 29. November 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich bin absolut ein "eingefleischter" Fantasy-Leser und hatte vorab Bedenken, ob die Dresden-Serie meinen Anforderungen entspricht. Nach den ersten 3 Büchern muss ich sagen, dass ich positiv überrascht und schlichtweg eigentlich begeistert bin. Es wurde bisher nie langweilig und ist sehr unterhaltsam und teilweise auch sehr spannend. Manchmal sind Reaktionen und Folgerungen schon zu erahnen, was aber in der Gesamtwertung für mich kein Abbruch ist. Absolut empfehlenswert.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gute Unterhaltung - solange man weiß, auf was man sich da einlässt, 15. Februar 2015
Rezension bezieht sich auf: Sturmnacht: Die dunklen Fälle des Harry Dresden Band 1 (Broschiert)
Harry Dresden ist mir in den letzten Jahren immer wieder ans Herz gelegt geworden. Und nachdem ein Bekannter mir nun das Buch auf den Schreibtisch legte, gibt es wohl keine Ausrede mehr. Also, Ärmel hoch und ran an das Werk.

Ich muss eines vorweg schicken: Ich bin kein Fan der Urban-Fantasy, und das wird man dieser Rezi klar anmerken. Aber ich rede Dinge auch nicht absichtlich schlecht. Trotzdem sind diese Zeilen weit davon entfernt, objektiv zu sein. You’ve been warned…

Harry Blackstone Copperfield Dresden – ein Name, der sogleich Bilder und Ideen im Kopf produziert, ich mag das. Harry ist Magier und Privatschnüffler in Chicago – der mutmaßlich einzige seiner Branche und damit ein gefragter Mann. Bei dem Charakter wird nicht an Klischees gespart (aber das ist auch nichts schlechtes): Es handelt sich um einen zynisch-humorigern „Lone Wolf“, der notorisch knapp bei Kasse ist. Das sind die bekannte Film-Noir-Elemente, und Jim Butcher weiß, sie gut in Szene zu setzen.

Unser Privatschnüffler jedenfalls bekommt nicht nur einen, sondern gleich zwei Fälle vorgelegt: Da ist der bizarre Mord an einem Liebespärchen, für das die Polizei ihn hinzuzieht. Und da wäre die Frau, die ihn nach ihrem verschwundenen Ehemann auf die Suche schickt. Natürlich geht es bei den Fällen nicht mit rechten Dingen zu, natürlich – alles andere wäre bei dem Protagonisten ja auch enttäuschend gewesen – ist Magie im Spiel. Und die Mafia. Und eine ganze Menge mehr.

Eine Mischung, die verspricht, spaßig zu werden, und das ist sie tatsächlich. Allein hatte ich das Gefühl, dass Jim Butcher es erst nach guten 100 Seiten richtig hinbekommen hat, Stimmung zu erzeugen. Hat man den etwas trägen Einstieg jedoch gemeistert, liest sich das Buch schnell von der Hand .

Wie schon eingangs erwähnt, bin ich kein fan der Urban-Fantasy und von Magie schon mal gar nicht. Trotzdem fand ich den Ansatz, den Burcher hier gefunden hat, wirklich gelungen. Harrys Kräfte, ja, die ganze Welt fügt sich zusammen, es wirkt nicht „over-the-top“. Spürbar ist, wie viel Herzblut des Autors in die Erschaffung dieses Universums geflossen ist. Wobei an der einen oder anderen Stelle auch etwas zu dick aufgetragen wurde. Nicht zwangsläufig bei der Magie, aber vor allem bei den Charakteren, die uns da in „Sturmnacht“ über den Weg laufen. Mir kamen sie allesamt eine Idee zu Überzeichnet vor, egal ob ich mir nun Marcone ansehe, weiter bei Murphy mache oder beim Shadowman lande. Hier ist „Style over Substance“ spürbar. Auch das passt in die Welt, die Jim Butcher zeichnet – aber es ist eben nicht für jeden was. Manchmal hat man eben das Gefühl, das Coolness das zentrale Motiv der handlung war, und das hätte es nicht sein müssen.

Was auch nicht hätte sein müssen, ist der Umstand, dass der Autor mich immer wieder an die hand nimmt und mir vor Augen führt, dass Harry Angst oder Wut hat. Oder beides. Gleichzeitig. Ich bin mir sicher, den meisten Lesern ist das nach der dritten Erwähnung so klar, dass man ihn nicht immer wieder daran hätte erinnern müssen. Aber nun gut, das Gedächtnis soll ja manchmal löchrig wie ein Sieb sein.

Im Grund muss ich sagen, dass „Sturmnacht“ ein gelungener Einsteig in diese Welt ist. Aus Perspektive der Urban-Fantasy (falls es so was denn gibt), ist ein gutes Buch abgeliefert worden. Wer allerding einen Thriller / Kriminalfall erwartet, dem sei ganz klar zu einem anderen Buch geraten, denn er wird von dem, was viele der Fans als Charme bezeichnen, einfach abgeschreckt werden.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein super Auftakt in ganz neue Fantasy, 22. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich bin seit Jahrzenhnten eingefleischter Leser von Fantasy-Romanen. Leider wird es von Jahr zu Jahr schwerer, wirklich gute Bücher zu finden, die einen wirklich fesseln. Durch meinen kindle bin ich schließlich auf die Harry Dresden-Serie aufmerksam geworden.
Zu Beginn des ersten Bandes war ich noch sehr skeptisch und konnte mir nicht so recht vorstellen, dass mir eine Kombination aus Magie und Neuzeit schmecken wird. Für mich gehören Magier eben eher zu Burgen und Ritterrüstungen als zu Taxis und Maschinenpistolen. Aber bereits nach kurzer Zeit war ich schlichtweg begeistert.
Nicht nur der Hauptdarsteller zog mich in seinen Bann, auch die ganze Welt, die Jim Butcher erschaffen hat, tat eben dies.
Gerade kleine Details machen es dem Fantasy-Fan in mir einfach, dieses Buch zu lieben. So kann Harry Dresden (und jeder seiner magisch begabten Kollegen) nicht einfach moderne Technik nutzen und so gewaltige Vorteile gegenüber allen Mitmenschen erlangen. Moderne Technik funktioniert bei Magiern nur bedingt - oder versagt einfach ganz. Mal eben ein Handy benutzen, um aus dem Auto jemanden anzurufen? Nein, das kann Harry nicht. Das Handy würde sofort seinen Geist aufgeben und auch in Bezug auf Autos sind Magier stark eingeschränkt: da gehen nur ältere Modelle, möglichst ohne viel Elektronik. Einen Computer nutzen, um selber im Internet zu recherchieren? Fehlanzeige.
Aber Harry Dresden hat all diese Probleme gelöst und schlägt sich gut durch die Neuzeit.
Mit dem Auftakt zu dieser Serie ist es Jim Butcher wirklich hervorragend gelungen, Magie in unsere Welt zu bringen, ohne dadurch eine Vielzahl von unbesiegbaren Superhelden zu erschaffen.
Ich hoffe noch auf viele weitere spannende Abenteuer von und mit Harry Dresden.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen "Wenn sonst niemand mehr helfen kann; rufen sie mich an. Ich stehe im Telefonbuch.", 23. Januar 2015
So endet das Hörbuch -Sturmnacht- von Jim Butcher. Der schickt in diesem Abenteuer seinen magischen Helden Harry Dresden zum ersten Mal in den Kampf gegen das Verbrechen und die Schwarze Magie. Ganz ehrlich, ich habe nicht all zu viel von diesem Stoff erwartet. Wenn Autoren Butcher, Slaughter oder so ähnlich heißen, bin ich immer irgendwie auf den Abklatsch von guten Büchern eingestellt. Aber: Ich muss mich entschuldigen. Dieser Harry Dresden hat was. Gelesen von David Nathan sowieso. -Sturmnacht- ist ganz sicher kein Geniestreich im Fantasygenre, aber alle Mal ein richtig gutes Buch, das sehr unterhaltsam und kurzweilig rüberkommt. Ich werde mir ganz sicher eine Fortsetzung gönnen. Und wenn ein Autor das schafft, dann hat er doch eigentlich schon gewonnen...

Harry Dresden hat Ebbe in der Kasse. Der Magier, der früher fast der Schwarzen Magie verfallen wäre, hilft der Chicagoer Polizei, vor allem der Ermittlerin Murphy immer wieder aus der Klemme. Aber momentan gibt es keine Aufträge für Dresden. So nimmt er nebenbei einen Auftrag von Monica an, der ihr Ehemann Viktor abhanden gekommen ist. Gerade als Harry in die Suche einsteigen will, geschieht ein spektakulärer Mord in Chicago. Ein Paar wird mit heraus gerissenen Herzen aufgefunden. Irgendwie scheint Unterweltboss Marconi etwas mit der Sache zu tun zu haben, doch als Harry die Leichen sieht, weiß er, dass ein Schwarzer Magier seine Finger im Spiel haben muss. Dieser Fall lässt sich nur mit Magie lösen. Doch Murphy macht Dresden die Hölle heiß und der muss noch aufpassen, dass er nicht vom Weißen Rat der Magier ins Jenseits befördert wird. Sein Aufpasser Morgan wartet nur darauf, dass Harry gegen die Regeln des Rates verstößt. Also macht Harry sich an die Arbeit. Er befragt einen Elfen und seinen Helfer, den Totenkopf Bob. Nach und nach kommt Harry auf die Spur des Mörders und gerät dabei selbst in Lebensgefahr...

Dieser Stoff hat mich wirklich kurzweilig unterhalten. David Nathan liest Butchers Buch mit Klasse. Der Stoff wird solide und sauber erzählt und wartet mit einigen originellen Charakteren auf. Wenn man die Geschichte gehört hat, weiß man auf jeden Fall: Wenn demnächst Dämonen oder Hexen hinter einem her sind, schlägt man das Telefonbuch auf und sucht den Namen Harry Blackstone Copperfield Dresden...
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gelungener Serienauftakt, 9. April 2014
Von 
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Rezension bezieht sich auf: Sturmnacht: Die dunklen Fälle des Harry Dresden Band 1 (Broschiert)
In einem Hotelzimmer werden zwei Leichen gefunden, auf brutale und ungewöhnliche Weise mitten im Geschlechtsakt getötet. Auf Grund der eigentümlichen Umstände des Falles bittet die Polizei den Magier Harry Dresden um Hilfe. Parallel wird Harry von einer Frau aufgesucht, die ihn zwar bittet ihren verschwundenen Ehemann ausfindig zu machen, ihren Namen aber nicht nennen will.

Sturmnacht stellt den Auftakt von Jim Butchers Buchreihe um den Magier und Detektiv Harry Dresden dar. Der Hauptcharakter Harry ist dabei alles andere als perfekt. Durch die Geheimnisse, in die er eingeweiht ist, ist er zwar etwas eigen und einzelgängerisch, abgesehen davon jedoch ein gewöhnlicher Mensch mit Fehlern, Schwächen und einer leicht ironischen Weltansicht. Dadurch wirkt Butchers magischer Detektiv zwar leicht stereotyp, dennoch aber umso glaubhafter ohne ungewollt ins Komische abzurutschen.
Während seinen Ermittlungen versucht Harry einerseits die Polizei zu unterstützen, andererseits aber gewöhnliche Menschen aus den Angelegenheiten der Magier herauszuhalten, wodurch es unweigerlich immer wieder zu Konflikten kommt. Im Gegensatz zu anderen übernatürlichen Detektivromanen bietet dieses Buch dabei eine gut aufgebaute, spannend erzählte Geschichte, die den Leser nicht abhängt, über ein befriedigendes, glaubhaftes und nicht zuletzt spannendes Finale verfügt und keine losen Enden zurücklässt.

Fazit: Insgesamt bietet der Mix aus Detektiv-Krimi und Fantasy einen spannenden Auftakt der mehrbändigen Reihe um den Magier Harry Dresden und überzeugt durch eine spannende und durchdachte Handlung, fehlende Längen und gut platzierte Ideen.
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4.0 von 5 Sternen Der Autor macht es Harry Dresden wahrlich nicht leicht!, 14. Februar 2014
Rezension bezieht sich auf: Sturmnacht: Die dunklen Fälle des Harry Dresden Band 1 (Broschiert)
Die erste Hälfte des Buches kommt, nach einem Schocker zu Beginn, noch geruhsam daher. In diesem Teil des Buches hat mir der Schreibstil eigentlich am Besten gefallen. In leichter und amüsanter Art wird der Magierdetektiv und sein derzeitiger Fall eingeführt. Die Sprache zeichnet schöne Bilder von der Welt und der Autor findet auch überraschend plausible Gründe für einige magische Besonderheiten. Hier und da habe ich mich über besonders gelungene Formulierungen sehr gefreut, so zum Beispiel "Mister (die Katze) legte sich vor den Kamin und gebot, dass er warm werde." - Großartig! Genauso wie die pfiffigen Lösungen des Detektivs selbst, beispielsweise beim Überzeugen des Elfs.
Ab der zweiten Hälfte ist mir das Erzähltempo dann allerdings zu hoch. Gerne hätte ich ein paar mehr Details gehabt, ein wenig Pause in der so ein Held vielleicht reflektieren kann. Doch dazu kommt es nicht. Stattdessen überschlagen sich die Ereignisse und immer, wenn der Leser denkt: Jetzt geht es nicht mehr schlimmer - dann legt der Autor noch ein neues Problem in die Waagschale. Das fand ich persönlich jetzt doch etwas übereifrig. Es scheint fast, als wenn jemand den klassischen Autorentipp: "Lass den Helden leiden" karikieren wollte. Aber der schöne Einstieg und die zwar überreichliche, aber immerhin schlüssige Handlung haben den Roman trotzdem zu einem Lesevergnügen gemacht.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannender Urban-Fantasy Krimi, 8. Dezember 2012
Rezension bezieht sich auf: Sturmnacht: Die dunklen Fälle des Harry Dresden Band 1 (Broschiert)
Die Romane der Harry Dresden Reihe verknüpfen Krimi- und Fantasyelemente gekonnt mit einer guten Prise schwarzem Humor. Das mag nun nicht besonders anspruchsvoll sein, ist aber immer spannend und sehr unterhaltsam und durch Butchers Erzählweise empfindet man sehr schnell Sympathie zu dem oft arg gebeutelten Berufsmagier und Privatermittler Harry Dresden. Genau richtig für „Schlechtwetterabende“ und alle, denen ein normaler Krimi zu langweilig ist.
Auch die Gestaltung der Neuauflage verdient hier Lob.
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Sturmnacht: Die dunklen Fälle des Harry Dresden Band 1
Sturmnacht: Die dunklen Fälle des Harry Dresden Band 1 von Jim Butcher (Broschiert - 27. April 2012)
EUR 11,99
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