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15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hart und stark: Ich liebe Manotti.
Gleich vorweg: Ich bin keine unbefangene Rezensentin, sondern die Verlegerin dieses Buchs. Da ich aber ständig Unmengen von Krimis verschlinge, bin ich eben auch einfach eine Leserin. Und als Leserin empfehle ich diesen Roman allen, die Wert auf Erzählkunst und Realismus im Sinne ungeschminkter Wahrhaftigkeit legen.

Knapp, geschliffen scharf,...
Vor 19 Monaten von Else L veröffentlicht

versus
1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Schade
aufgeschreckt von reichlich hymnischen Rezensionen, in denen sich die Kritiker sogar zur Empfehlung des Literaturnobelpreises verstiegen, habe ich diese mir dato unbekannte Autorin mit recht hohen Erwartungen zu lesen begonnen. Dieses war mein erstes Buch und in der Tat eine große Enttäuschung. Recht fetzig geschrieben, wird hier die Geschichte der deutschen...
Vor 7 Monaten von Karl Kindt veröffentlicht


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15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hart und stark: Ich liebe Manotti., 12. September 2012
Rezension bezieht sich auf: Das schwarze Korps (Gebundene Ausgabe)
Gleich vorweg: Ich bin keine unbefangene Rezensentin, sondern die Verlegerin dieses Buchs. Da ich aber ständig Unmengen von Krimis verschlinge, bin ich eben auch einfach eine Leserin. Und als Leserin empfehle ich diesen Roman allen, die Wert auf Erzählkunst und Realismus im Sinne ungeschminkter Wahrhaftigkeit legen.

Knapp, geschliffen scharf, assoziativ und direkt – so kennen wir die Erzählsprache von "La Manotti", der französischen Historikerin, die vielleicht Europas härteste Politkrimis schreibt. Hier katapultiert sie uns ins Jahr 1944, ins besetzte Paris. Ein Sittenpolizist und Undercoveragent belauert die Drahtzieher, Intriganten und Kriegsgewinnler, die auch nach der Landung der Alliierten in der Normandie prassen, killen und absahnen, in den Pariser Salons Champagner schlürfen und sich wechselseitig protegieren oder einander ans Messer liefern.

"Da sitzt du in deiner Uniform, kantiger Kiefer, kurzes Blondhaar, blaue Augen. So dermaßen germanisch. So anders als der angekettete Gefangene, den Deslauriers ins Auto geschoben hat. Unbehagen. Ein Monat und zehn Tage in den Händen von Bauer, Avenue Foch, ein Ort, den nur sehr wenige lebend verlassen haben. Bauer hat sich nicht damit begnügt, dich zu vögeln. Wen hast du verraten, dass du noch am Leben bist?"

Bei Manotti liest sich die Schlussphase der deutschen Besetzung von Paris als der Krimi, der es mit Sicherheit war. Nicht aus der Distanz pädagogisch wertvoller Schicksalsberichte, sondern als rasante Verfolgung des unmittelbaren Erlebens, unzensiert, strotzend von typisch menschlichen Absichten, seien sie nun irregeleitet, harmlos, mörderisch oder illusionär. Eine Momentaufnahme im Thrillerformat, frei von narrativen Weichzeichnern. Die Protagonisten – Helden, Opfer oder Täter – sind so greifbar, dass man ihre Begierden spürt. Akteure in einer historischen Ausnahmesituation, maßlos menschlich und mitten in all dem Sterben maßlos lebendig. Akteure, die auch unsere Kultur hervorbringen kann, weil ihre Motive, ihre Triebkräfte eben keine historische Ausnahme sind. Selten hat mich ein Roman so dicht an die Stringenz gesellschaftlicher Verbrechen herangeführt.
Else Laudan
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Manotti bürgt für Qualität!, 19. September 2012
Von 
Hamlet - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Das schwarze Korps (Gebundene Ausgabe)
Le corps noir" ist bereits 2004 in der Originalausgabe erschienen und nun endlich auch in der deutschen Übersetzung erhältlich.

Die französische Historikerin Dominique Manotti, die vor allem für ihre gesellschaftskritischen Kriminalromane bekannt ist, beschreibt in unzähligen Momentaufnahmen den Zeitraum zwischen dem "D-Day" am 6. Juni 1944, der Landung der Alliierten in der Normandie und dem 25. August 1944, dem Einrücken der Truppen in Paris.

Deutsche und Franzosen, Spitzel, Kollaborateure, Opportunisten und Karrieristen, sind geeint in ihrem Streben, ihre Haut zu retten und nach dem Krieg wieder auf die Füße zu fallen. Ihr Hauptaugenmerk richtet Manotti dabei auf die Aktionen der deutschen SS in Paris und deren französische Handlanger, die Angehörigen der Carlingue", deren Hauptquartier sich in der Rue Lauriston befindet.

Ihr Anführer Lafont kämpft mit Deslauriers um die Vormachtstellung innerhalb der Organisation, und beide haben zahlreiche Kriminelle um sich geschart, die die schmutzige Arbeit übernehmen und von deren Ergebnissen nicht nur die deutsche Wehrmacht, sondern auch die französischen Kriegsgewinnler aus Industrie, Bankwesen und Politik sowie die großen Schwarzmarkthändler profitieren. Und die Angehörigen der Résistance müssen sich, wenn ihnen ihr Leben lieb ist, in diesem Haifischbecken äußerst vorsichtig bewegen.

Meiner Meinung nach ist Das schwarze Korps" nicht unbedingt ein Krimi, sondern eher ein historischer Roman, der die Ereignisse einer höchst interessanten Zeitspanne aus ungewöhnlichen Blickwinkeln beschreibt. Zwar macht die Vielzahl der handelnden Personen dieses Buch zu Beginn etwas unübersichtlich, aber wenn man sich mit dem historischen Kontext beschäftigt, werden die Beziehungen und Funktionen der Einzelnen schnell klar.

Sehr hilfreich hat sich beim Lesen die klare Untergliederung in mit einem Datum versehene Einzelkapitel erwiesen, denen jeweils ein wichtiges Ereignis aus diesen letzten Kriegsmonaten zugeordnet wird. Spannende und lehrreiche Unterhaltung.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Atemlos spannend, 17. September 2012
Rezension bezieht sich auf: Das schwarze Korps (Gebundene Ausgabe)
"Das schwarze Korps" ist ein atemloser Thriller über die letzte Phase des Zweiten Weltkriegs, kurz vor der Befreiung von Paris. Domecq, ein Kommissar von der Pariser Sittenpolizei beobachtet, wie die deutschen Besatzer, aber auch die französische Gestapo und diverse Handlanger von der Polizei in Kollaboration mit Wirtschaftsleuten ihre Schäfchen ins Trockene zu bringen trachten, während die Landung der Allierten bereits läuft. Und Domecq selbst ist nicht ganz das, was er zu sein scheint ...
Es ist ein harter, kluger, mit Wucht geschriebener Roman. Dass es nicht das übliche leicht erkennbare Repertoire an einfach nur Guten und einfach nur Bösen gibt, macht dieses Buch in Sachen Spannung und Anspruch zu echter Spitzenliteratur. Die Lektüre ist nervenaufreibend und faszinierend, von Anfang bis Ende, mit total interessanten Figuren und einer satten Dosis historischer Wahrheit. Bitter und ein Hochgenuss, vor allem für anspruchsvolle Leser ein unvergessliches Erlebnis. Volle Punkzahl plus Extrasternchen für großartigen Stil.
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5.0 von 5 Sternen Das schwarze Korps, 28. Februar 2013
Rezension bezieht sich auf: Das schwarze Korps (Gebundene Ausgabe)
In der Normandie landen die ersten Alliierten Truppen. Noch geht Paris an diesem sonnigen Frühsommertag ungerührt seinen Geschäften nach. Die französische Gestapo verhaftet einen amerikanischen Offizier. Vorm Büro ihres Chefs Deslauriers stehen Bittsteller aus Geschäfts -und Halbwelt Schlange. Am Abend hält die schöne Dora Belle, Filmschauspielerin und Geliebte eines SS- Hauptsturmführers, ihren Salon. Hier trifft sich die Führung von SS und Wehrmacht mit Vertretern von Industrie, Finanzwelt und Kultur. Elegantes Dekor, ausgesuchte Delikatessen, Champagner, Sex. Inspecteur Domecq von der Sitte, Verbindungsmann des gaullistischen Widerstands, nutzt den Abend, um Witterung aufzunehmen. Denn nicht nur militärisch steht die entscheidende Schlacht bevor. In Erwartung der deutschen Niederlage müssen Besatzer und Kollaborateure ihren Besitz, ihre Reputation oder auch nur ihre nackte Haut retten. Manches lässt sich mit Geld regeln oder bei einem guten Tropfen. Aber bald fließt mehr Blut als Champagner.Es herrscht gnadenlose Brutalität.Keiner weiß, auf welcher Seite er ist. Dort sind Widerständler, Mitläufer und Kriegsgewinner, mitten in Paris, wie wird das ausgehen.Der Roman erzählt über die letzte Zeit zwischen Gestapo-Büro, Pariser Polizei, Künstlern und Bordellen. Entscheidende Fragen müssen blitzschnell geklärt werden. Das ist das ewige gleiche und wiederkehrende Machtspiel des Krieges, und wird völlig ausgelebt. Natürlich gibt es auch die, die immer wieser verstehen auf die richtige Seite zu kommen, und sie stehen nach dem Kriege wieder auf der richtigen Seite. Das schwarze Korps , aus dem Argument-Verlag Hamburg, ist kein Schlüsselroman. Die Haupt u-und Nebenfiguren sind erfunden und haben keinerlei direkten Bezug zu bestimmten historischen Persönlichkeiten. Aber sie bewegen sich in einem bestens dokumentierten Kontext. was sie tun, was sie denken, was sie sagen, das haben geschichtliche Akteure sehr wohl getan, gedacht ,gesagt. Das Paris im Festrausch von 1944, das die Kulisse des Romans bildet, ist bevölkert mit Schriftstellern, Theaterleuten, Damen von Welt, Schauspielerinnen und Schauspielern, Filmemachern, Halbweltdamen, Modeschöpfern, Sängerinnen, Politikern, Verbrechern, Handlangern,und deutschen Offizieren. Alle diese Randfiguren haben existiert und treten im Roman unter ihrer wahren Identität auf. Erzählen heißt Widerstand leisten. Ein Auszug von Dominque Manotti.
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5.0 von 5 Sternen Rasant und ohne Schnörkel, 25. Januar 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das schwarze Korps (Gebundene Ausgabe)
Kurze, fast atemlose Sprache - ein historischer Krimi, der einen bis zur letzten Seite in seinen Bann zieht. Unbedingt lesen!
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5.0 von 5 Sternen Politik und Geschichte, 3. Dezember 2012
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das schwarze Korps (Gebundene Ausgabe)
Wer sich für die jüngere französische Geschichte interessiert, wird hier in realistischer Weise über die Lage in Paris z. Zt. der "Occupation" informiert. Ein Lehrstück über Kollaborateure, Profiteure und Kriminelle jeglicher Spielart! Spannung garantiert!
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5.0 von 5 Sternen Gestapo Grusel in Paris Pur, 27. September 2013
Von 
Helge Hoos "Hose" (Hannover) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das schwarze Korps (Gebundene Ausgabe)
Interessante Beschreibung des von den deutschen besetzen Paris in der Endphase. Das die Nazi Verbrecher waren und was ihr Antrieb war fließt kenntnisreich und detailliert in die Handlung ein. Sehr lesenswert. Grusel-Pur aber keine ausgedachte Effekthascherei sondern es könnte durchaus so gewesen sein.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Schade, 28. August 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das schwarze Korps (Gebundene Ausgabe)
aufgeschreckt von reichlich hymnischen Rezensionen, in denen sich die Kritiker sogar zur Empfehlung des Literaturnobelpreises verstiegen, habe ich diese mir dato unbekannte Autorin mit recht hohen Erwartungen zu lesen begonnen. Dieses war mein erstes Buch und in der Tat eine große Enttäuschung. Recht fetzig geschrieben, wird hier die Geschichte der deutschen Besatzung von Paris und ihre Verquickung mit der dortigen Unterwelt, vermischt mit den üblichen Ingredienzen von Sex und Brutalität, ohne nennenswerten Spannungsbogen dahingeplätschert
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2 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen ...abgebrochen..., 16. Juli 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das schwarze Korps (Gebundene Ausgabe)
...zunächst einmal muss ich sagen, dass ich das Buch nicht zu Ende gelesen habe. Ich habe nach der Hälfte des Buches aufgehört.

Warum? Nun, zunächst mal ist der Titel des Buches (zumindest bis zur Hälfte), irreführend. Es geht um die Unterwelt von Paris. Es geht so gut wie gar nicht um die SS. Und das was da so erzählt wird ist nun, für meinen Geschmack, einfach nur langweilig.
Man muss sich durch die Seiten quälen. Das Lesen aber Spaß machen soll hab ich es nun gelassen. Was da so mancher als rasant empfand ist mir ein Rätsel.
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Das schwarze Korps
Das schwarze Korps von Dominique Manotti (Gebundene Ausgabe - Januar 2013)
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