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21 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sachliche, faktenreiche Auseinandersetzung und eine große Hilfe
Das Buch behandelt - eingebunden in die Rahmenhandlung des Besuchs eines "Exorzismus"-Kurses eines amerikanischen Priesters an einer Päpstlichen Hochschule (Päpstliches Athenaeum Regina Apostolorum) in Rom - alle Aspekte der katholischen, auch heute noch gültigen, Lehre über Gut und Böse, Engel und Teufel, Dämonen und natürlich auch...
Veröffentlicht am 8. November 2010 von Nemo

versus
12 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Unter gewissen Voraussetzungen und mit Vorsicht zu lesen
Das hier vorgestellte Buch ist anregend, teilweise auch beunruhigend und mitunter verstörend.
Es setzt voraus, dass der Exorzismus auch im 21. Jahrhundert noch eine Bedeutung im Leben der Kirche hat. Die katholische Kirche mahnt aber gerade bei der konkreten Anwendung zu äußerster Vorsicht und will zuerst alle möglichen natürlichen Ursachen...
Veröffentlicht am 29. Oktober 2010 von Dr. Josef Spindelböck


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21 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sachliche, faktenreiche Auseinandersetzung und eine große Hilfe, 8. November 2010
Rezension bezieht sich auf: Die Schule der Exorzisten: Eine Reportage (Gebundene Ausgabe)
Das Buch behandelt - eingebunden in die Rahmenhandlung des Besuchs eines "Exorzismus"-Kurses eines amerikanischen Priesters an einer Päpstlichen Hochschule (Päpstliches Athenaeum Regina Apostolorum) in Rom - alle Aspekte der katholischen, auch heute noch gültigen, Lehre über Gut und Böse, Engel und Teufel, Dämonen und natürlich auch Exorzismen.
Der Autor beschreibt, was der zunächst sehr skeptische Father Gary u. a. bei seiner Suche nach erfahrenen Exorzisten in Rom erlebt; er betont immer wieder, wie wichtig die "Unterscheidung der Geister" sei, wie ernst die Kirche ihren Dienst an den Menschen auch in dieser Hinsicht nimmt, wie ungeheuer bedeutsam ihr die Zusammenarbeit mit Medizinern, Psychologen etc. ist, denn nur ein ganz geringer Teil der Betroffenen, die einen Exorzisten aufsuchen, haben ihn auch wirklich nötig.

Das Buch ist gut und sehr spannend geschrieben, es hebt sich wohltuend von "reinen Exorzismusbüchern" ab, es befriedigt eben gerade keine "Sensationsgier", wie man das aus Filmen à la Hollywood gewohnt ist, allerdings muss man sich auch auf die Beschreibung tatsächlicher Exorzismen gefasst machen. Und das macht das Beunruhigende daran aus, doch darf man diesen Teil der Realität keinesfalls ausklammern.

Interessant ist übrigens, weshalb heutzutage viele katholische, durchaus auch sich selbst als "konservativ" beschreibende Priester - gerade auch in den Vereinigten Staaten und in Deutschland - dem Exorzismus, der ja nun mal ein Auftrag Jesu selbst an seine Diener ist, so ablehnend gegenüberstehen: Auch das wird natürlich - wie eigentlich alle Aspekte, die mit dem Exorzismus irgendwie im Zusammenhang stehen - thematisiert:
"Schließlich war es die liberale Betrachtungsweise, die sich durchsetzen sollte, da sich immer mehr Priester nicht nur von einer zunehmenden Akzeptanz einer modernistischen Weltanschauung beeinflussen ließen, sondern auch von einer Art existentiellem Relativismus, der sich als Folge des Zweiten Vatikanischen Konzils etablierte. Auch wenn die meisten Geistlichen die offiziellen Lehren der Kirche nicht unbedingt ablehnten, hielten sie die Vorstellung vom Teufel doch für eine Episode am Rande, für die kein ,ernsthafter` Priester seine Zeit verschwenden würde. Im Grunde ist es Charles Baudelaires berühmter Ausspruch, der hier zu neuem Leben erwachte: Die schönste List des Teufels ist, uns zu überzeugen, dass es ihn nicht gibt." (S. 52).

Papst Paul VI. sagte bei einer Generalaudienz 1972: "Wer sich weigert, diese schreckliche Wirklichkeit als bestehend anzuerkennen, verlässt den Rahmen der biblischen und kirchlichen Lehre."
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5.0 von 5 Sternen Ein Buch sicher nicht für jeden, 12. September 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Schule der Exorzisten: Eine Reportage (Gebundene Ausgabe)
Es ist eine Reportage und ja, sprachlich gelegentlich schauderhaft, aber es liefert die Geschichte eines Priesters, der sich zum Exorzisten ausbilden ließ sowie ein paar Exkurse über den Teufel, Exorzismus und den Standpunkt der katholischen Kirche dazu. Nicht mehr aber auch nicht weniger.
In den Exorzismus selbst bietet es einen - wie ich finde - für Laien völlig ausreichenden, echten Einblick. Die sehr reale Bedrohung durch Satan und seine Gefolgschaft wird deutlich gemacht, dabei aber gleichzeitig relativiert: es gibt sicher viele dämonische Einflüsse und Belästigungen, aber echte Besessenheit ist - auch wenn es da regionale Verschiebungen gibt - eher die Ausnahme.
Insgesamt ist das Buch teils recht wissenschaftlich gehalten, teils auch prosaisch. Kein komplettes Vergnügen und keine Befriedigung für Sensationsgier. Für mich, die ich mich für die Geschichte von Father Gary Thomas sowie einen Einblick in das Thema Besessenheit und Exorzismus interessiere, genau richtig.
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14 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen hilfreich, 20. November 2010
Rezension bezieht sich auf: Die Schule der Exorzisten: Eine Reportage (Gebundene Ausgabe)
seit dem fall "klingenberg" und dem an anneliese michel durchgeführten exorzismus (1975-1976) herrscht in deutschland betretenes schweigen, wenn die rede von besessenheit und ähnlichen phänomenen ist.

umso größer ist das verdienst des st. ulrich-verlages und der übersetzerin katrin krips-schmidt, mit dem vorliegenden buch diese mauer des schweigens ein weiteres mal durchbrochen zu haben. den Anfang hierzu hatte 2006 bereits Alexandra von Teuffenbach mit ihrem buch "der exorzismus: befreiung vom bösen" (ebf. st. ulrich-verlag) gemacht. wer die rezensionen des letztgenannten buches bei amazon.de liest, bekommt eine ahnung, welchen aggressionen sich jemand aussetzt, der es wagt, in der nachkonzlsära an der existenz des teufels und an der möglichkeit von besessenheit festzuhalten: er wird in die psycho-ecke abgeschoben - eben dorthin, wo die opfer okkulter belastungen schon auf ihn warten, die von der konzilskirche ebenfalls dort entsorgt wurden.

priester, die in der öffentlichkeit signalisieren, dass sie okkulte belastungen durch verwünschungen, verfluchungen, esoterische rituale u.v.a.m. ernst nehmen, berichten, dass sie von der unmenge an anfragen betroffener personen kaum retten können. da die ordinariate diesen priestern keine rückendeckung bieten und höchstens an den sektenbeauftragten oder den nächsten psychiater verweisen, ist das vorliegende buch ein hoffnungsschimmer: hier werden konkrete hilfen für den befreiungsdienst genannt. das buch ist persönlich, ohne indiskret zu sein, spannend ohne jeglichen voyeurismus und journalistisch aufbereitet, ohne sensationslust befriedigen zu wollen.

die allermeisten diözesen deutschlands weigern sich weiterhin standhaft, einen exorzisten zu benennen, wie das vom kirchenrecht vorgeschrieben ist. das buch gibt ratlosen priestern einige hilfen an die hand, darf hierin natürlich nicht überschätzt bzw. überfordert werden. dennoch sei dem verlag und der übersetzerin für ihren mut gedankt.
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6 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine Schule in der man lernen kann..., 3. Februar 2011
Rezension bezieht sich auf: Die Schule der Exorzisten: Eine Reportage (Gebundene Ausgabe)
Dieses Buch ist sehr wirklichkeitsnah. Es zeigt auf, dass das wahre Handwerkszeug des Exorzisten unendliche Geduld ist. Ein ungeduldiger Exorzist ist kein guter Exorzist. "Die Schule der Exorzisten" ist hilfreich, wenn es darum geht, etwas über vom Bösen bedrängte Menschen zu lernen. Die Symptomatik dämonischer Bedrängung und Besessenheit ist sehr gut beschrieben. Sehr empfehlenswert für alle, die sich mit Heilung und Befreiung befassen.
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12 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Unter gewissen Voraussetzungen und mit Vorsicht zu lesen, 29. Oktober 2010
Rezension bezieht sich auf: Die Schule der Exorzisten: Eine Reportage (Gebundene Ausgabe)
Das hier vorgestellte Buch ist anregend, teilweise auch beunruhigend und mitunter verstörend.
Es setzt voraus, dass der Exorzismus auch im 21. Jahrhundert noch eine Bedeutung im Leben der Kirche hat. Die katholische Kirche mahnt aber gerade bei der konkreten Anwendung zu äußerster Vorsicht und will zuerst alle möglichen natürlichen Ursachen für ein bestimmtes Leiden ausschließen, bevor an dämonische Besessenheit zu denken ist. Diese restriktive Praxis des Exorzismus, der nur mit bischöflicher Erlaubnis ausgeführt werden darf, unterscheidet sich von einer oft unbefangenen und in ihren Wirkungen nicht unproblematischen Anwendung bei gewissen Freikirchen und charismatischen Gruppen.
Man muss sich bei diesem Buch natürlich bewusst sein, dass es ein Journalist geschrieben hat und nicht ein Theologe. Für Menschen mit gewisser Nervenstärke, die das Wesentliche des Glaubens klar sehen und sich in Sachen Exorzismus ein Urteil bilden wollen, ist das Buch vielleicht sogar zu empfehlen!
Als Theologe meine ich dennoch, dass unsere Aufmerksamkeit sich stets auf Gott zu richten hat, der uns in Jesus Christus von allem Bösen erlöst, und nicht auf den Teufel!
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3 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Sprachlich schauderhaft..., 21. Mai 2011
Rezension bezieht sich auf: Die Schule der Exorzisten: Eine Reportage (Gebundene Ausgabe)
...genauso wie der Inhalt. Wobei der Inhalt von Natur einen Schauer über den Rücken jagen muss, wenn es um Dämonen, Teufel und Satan selbst geht. Besessenheit.

Wer mehr über dieses Phänomen wissen will, der mag das Buch lesen. Für meinen Geschmach ist es allerdings sowohl sprachlich als auch vom Erzählstil ziemlich fies geschrieben und keine Lesefreude. Wie ein in Buchlänge gedehnter Artikel einer besseren Regionalzeitung.

Der Autor bleibt zB völlig versteckt, es wurde mir nie klar, war er dabei? Hat man es ihm erzählt? Wie kommt er zu den Informationen? Ist mir völlig schleierhaft geblieben, so dass das ganze auch irgendwie fiktiv und auch irgendwie ausgedacht wirkt wie ein schlechter Roman. Da hätte sich der Schreiber sicher eine bessere Möglichkeit ausdenken können, seinen Stoff zu vermitteln.

Wer ein Buch in mehr oder weniger Romanform über Exorzismus und dämonische Mächte lesen möchte, der kann dieses Buch gerne nehmen. Ich halte das Preis-Leistungsverhältnis für sehr unausgewogen. Wer auf die Romanform verzichten kann und ein sehr viel besseres Buch zu dämonischen Einflüssen lesen möchte, dem lege ich sehr gerne das Buch des Baptisten Heinrich C. Rust, "Und wenn die Welt voll Teufel wär... Christen in der Auseinandersetzung mit dunklen Mächten" ans Herz!
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11 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Fragwürdige "Exorzismen", 13. November 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Schule der Exorzisten: Eine Reportage (Gebundene Ausgabe)
Das Buch eines amerikanischen Journalisten, der einen Priester ("Father Gary") auf einem so genannten "Exorzistenkurs" in Rom begleitet, macht Sorge um den Zustand theologischen Niveaus und pastoraler Klugheit in Teilen des Zentrums der Weltkirche. Im Evangelium wurden die Jünger nicht zu Exorzisten "ausgebildet", mit Beschwörungsformeln versehen oder in voyeuristische Laborsituationen versetzt, sondern vom Ur-Exorzisten Jesus von Nazareth bevollmächtigt und ausgesandt. Ähnlich frei vom Rituellen waren die mit dem Bösen ringenden Heiligen der Kirchengeschichte, vom Wüstenvater Antonius über den hl. Pfarrer von Ars bis zum Pater Pio von Süditalien. Beim heiligen Johannes Bosco hat der Teufel "Angst vor fröhlichen Menschen" und eben nicht vor verbissenen Exorzisten.

Dieses Buch, das auch die Grundlage für einen Hollywood-Film unter dem Titel "The Rite" (mit Anthony Hopkins in der Hauptrolle) bildet, irritiert und verstört. In ihm werden "Dämonen" mit Namen versehen, es wird ihnen in die "Augen" gesehen, sie werden beschworen und eine kranke Neugier wird bedient. Es fehlt völlig eine kritische und sachliche Behandlung der Fragen aus theologischer, medizinischer und psychologischer Sicht, stattdessen wird gleichsam esoterisch der Faszination von dissoziativen Persönlichkeitsstörungen nachgegangen. Veranstalter des umstrittenen Exorzistenkurs war die römische Hochschule "Regina Apostolorum" der Priesterkongregation "Legionäre Christi". Von deren autoritärem Gründer Marciel Maciel (+2008), der jede Kritik an seiner Person verbot, ist inzwischen bekannt, dass er ein Doppelleben führte. Auch sein Finanzgebaren ist heftig umstritten. Dass jetzt, nachdem dies allgemein bekannt ist, ein solches Buch aus diesem Umfeld erscheint, zeigt, dass noch weit mehr aufzuarbeiten ist, als einen pervers-verbrecherischen Einzelnen zu entlarven.

Auch der heftig umstrittene Exorzist P. Gabriele Amorth, der sogar die offiziellen kirchlichen Exorzismus-Riten von 1999 ablehnt, spielt eine Rolle bei Baglios Erkundungen. Überhaupt nicht erörtert werden Lehren aus dem "Fall Klingenberg" der tragischen Anneliese Michel. Das eigentlich Böse - die Lüge und der Hass - wird geradezu bagatellisiert, der katholische Glaube, gerade auch in den Fragen der Realität des Bösen, der Lächerlichkeit, Verantwortungslosigkeit und Sensationsgier preisgegeben. Leser, die sich fundierter und biblisch orientieren wollen, seien auf die Untersuchung "Geheimnis des Bösen" von Bernd J. Claret (Innsbruck 1997), das Fragezeichen-Buch "Wozu ist der Teufel da?" des Heidelberger Neutestamentlers Klaus Berger (Stuttgart 1998), die Textsammlung "Exorzismus oder Liturgie zur Befreiung vom Bösen" von Manfred Probst und Klemens Richter (Münster 2002) und besonders auf den Band "Exorzismus oder Therapie? Ansätze zur Befreiung vom Bösen", hg. von Ulrich Niemann SJ und Marion Wagner (Regensburg 2005) verwiesen.
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Die Schule der Exorzisten: Eine Reportage
Die Schule der Exorzisten: Eine Reportage von Katrin Krips-Schmidt (Übersetzerin) (Gebundene Ausgabe - 1. September 2010)
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