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Kundenrezensionen

4,4 von 5 Sternen
26
4,4 von 5 Sternen
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Wie erklärt man einem Kind "Depression", ohne es mit "Traurigsein" gleichzusetzen? Denn sonst könnte ein manchmal trauriges Kind glauben, es sei auch depressiv oder könne die Depression genauso beseitigen wie das Traurigsein. Diese Schwierigkeit bewältigt Erdmute v. Mosch auf ganz besondere Weise. Die betroffene Mutter "Rosi" in der Geschichte beschreibt die Depression mit einem "Monster": "Es klaut mir meine Gefühle und macht mich schlapp." Ihre Tochter Rike kann sich so besser eine Vorstellung von der Krankheit machen. Der vermeintlichen Verantwortung der Tochter für die Erkrankung und deren Bewältigung begegnet die Mutter mit einer Erklärung, die zeigt, dass sich die Mutter selbst Hilfe bei einem Arzt holt. Nach und nach in kleinen Schritten überwindet die Mutter ihre Erkrankung teilweise. Sie braucht noch Zeit für eine gänzliche Heilung. Aber die Tochter schöpft Hoffnung und Vertrauen, dass dies auch gelingt...

Mit diesem Schlussteil wird die Depression und ihre Behandlung in realistischen (Zeit-) Schritten beschrieben.
Die einzelnen Sätze (in ausreichend großer Schrift gedruckt!) sind gut verständlich und kindgemäß.
Aber noch deutlicher wird die Botschaft des Buches in den sehr (im positiven Sinne) eigentümlichen Illustrationen. Die Bilder leben von spärlicher Strichführung, pastellener und/oder kräftiger Farbwahl. Je nachdem, welche Gefühle im Vordergrund stehen. Das Hauptaugenmerk wird auf die Mimik und Gestik gelegt.
Die Kraftlosigkeit der Mutter und die Hilf- bzw. Ratlosigkeit des Kindes wird mit den schwachen Armzeichnungen hervorragend ausgedrückt. Die Einbindung der Familiensituation wird über den jüngeren Bruder und der besonderen Herausforderung des Vaters bei der Alltagsbewältigung erfasst. Mit all den verschiedenen kleinen Nuancen (wie bespielsweise auch den kleinen Teddybär, der immer wieder auf Seiten auftaucht und die Stimmung des Kindes zeigt!) erhält Depression und der Umgang mit ihr "Gesichter" und damit auch Worte, welche ein wichtiger Schritt sind, dass einerseits die Depression überwunden werden kann und ein Kind nicht noch zusätzlich belastet und überfordert wird. Die Ausführungen nach der Geschichte zur Beschreibung von "Depression" hätten zwar ausführlicher sein können, dennoch bekommt das Buch 5 Sterne, denn neben der vortrefflichen Umsetzung und Auseinandersetzung werden noch gute Linktipps aus dem Internet für weitere Informationen und Unterstützung rund um das Thema "Depression" gegeben. Eine gelungene Bearbeitung des Themas "Depression und Kinder", die sicher vielen Kindern hilft, sich in für alle Beteiligten guten Weise einzufühlen und abzugrenzen!
Das Buch sollte in keinem Kindergarten fehlen und in jeder Beratungsstelle zur Verfügung stehen. Und selbst für den familiären Bereich ist das Buch sehr zu empfehlen, damit Kinder wieder ihr Gleichgewicht bekommen - oder wie die Reihe des Verlages heißt: "Kids in BALANCE!
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am 13. Oktober 2008
"Mamas Monster" macht es wirklich einfach für Kinder zu verstehen was eine Depression ist.
Kinder denken schnell das sie Schuld sind wenn es der Mutter oder dem Vater schlecht geht.
In diesem Buch wird Kindgerecht aufgeklärt und das nicht nur durch den leicht verständlichen Text, sondern auch durch die farbenfrohen und gelungenen Zeichnungen. Kinder lernen das sie keine Schuld an der Depression tragen aber wie sie damit umgehen können. Mamas Monster sollte auch in keiner Kindertagesstätte fehlen denn gerade Betreuer haben in solchen Fällen einen einfacheren "Draht" zu den Kindern von Depressiven Eltern.

5 Sterne. Zurecht.
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am 28. Oktober 2008
In einer äußerst einfühlsamen Art und Weise wendet sich die Autorin einem 'Stiefkind' in der Arbeit mit depressiv Erkrankten zu: der Problematik, die sich für die Kinder dieser Erkrankten ergibt. Kinder depressiv erkrankter Eltern repräsentieren heute eine Risikogruppe, bei der erhöhter Bedarf an Prävention und fachlicher Arbeit besteht. Die jüngsten Forschungsergebnisse zeigen, dass sie einem erhöhten Risiko, selbst zu erkranken, ausgesetzt sind, da sie in der Regel alleine mit ihren Problemen auf sich gestellt bleiben.
In einer verblüffend faszinierenden Art und Weise ebnet die Buchautorin hier den kindgerechten Zugang in Form illustrativer Bilder und der Geschichte der fünfjährigen Rike, der Kinder neugierig macht und ihnen einen Zugang zum Verstehen der Erkrankung ihres Elternteils verschafft. So werden dann auch die entscheidenden Problembereiche angesprochen, die diese Kinder betreffen. Z.B. die Irritation der Kinder, Stimmungs- und Gefühlslagen ihrer Eltern nicht zuordnen und nicht verstehen zu können, das Gefühl der Schuld, für die psychische Verfassung des Elternteils verantwortlich zu sein, das Tabu der psychischen Erkrankung, mit niemanden aus Angst vor 'Verrat' der Eltern reden zu können und die oftmals daraus resultierende Isolation dieser Kinder. Rike findet eine Lösung aus diesem 'inneren Dickicht der Gefühle', der Kindern beim (Vor-)Lesen und Betrachten die Möglichkeit bietet, sich mit der Geschichte Rikes zu identifizieren und einen gemeinsamen Lösungsweg mit der Mutter oder dem Vater zu beschreiten.
Hier schlägt die Buchautorin eine Brücke zum Erleben der Kinder und gibt den kleinen Lesern etwas Sicht- und Vorstellbares in die Hand, was ihrer Entwicklung entspricht und ihnen das Verstehen der familiären Situation erleichtert.
Meines Erachtens sollte dieses Bilderbuch in keiner Praxis und Einrichtung, die mit Kindern arbeitet, fehlen, da die Autorin es beeindruckend versteht, jenseits der professionellen Arbeit ein Kinderbuch zu präsentieren, das 'die Sprache der Kinder versteht und auch spricht'.
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am 17. November 2015
"Mamas Monster" ist eines der wenigen Bücher, die ich in letzter Zeit regelrecht verschlungen habe. Und das nicht nur aufgrund seiner wenigen Seiten sondern auch aufgrund der angenehmen Schilderungen eines so brisanten Themas.
Da ich mein Exemplar derzeit nicht mehr finden kann und das Buch aber einer Bekannten empfohlen habe, habe ich es nun gleich ein zweites mal gekauft.
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am 18. Dezember 2012
Hallo, meine Kinder (Zwillinge) waren 2,5 Jahre alt, wie mein Mann in eine schwerst Depression gefallen ist. Mit Klinik-Aufenthalt und allem schlimmen was dazu gehört. Sie haben selbst in diesem Alter das Thema super aufgenommen und auch mit mittlerweilen 4,5 Jahren kann ich immer noch auf das Buch und dem Thema zurück greifen. "Papa's Monster ist wieder etwas größer geworden, aber Papa hat es im Griff". Damit kommen und kamen sie super klar.
Das Buch ist nur zu empfehlen. Mittlerweile habe ich es auch schon sehr vielen Bekannten und Psychologen ausgeliehen, die es noch nicht kannten. Viele haben "Mamas Monster" mittlerweile im Regal.
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am 23. Oktober 2015
Ein wirklich wunderbares Buch. Meine Tochter hat nie verstanden, was Depressionen eigentlich bedeuten. Jetzt, durch das Monster, versteht sie es viel besser. Sie liebt dieses Buch und würde am liebsten sofort das Monster verjagen :-)
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am 2. Dezember 2012
Dieses Buch stellt auf ausgesprochen kindgerechte und zugleich Mut machende Weise das Erleben der depressiven Erkrankung der Mutter dar. Dabei beschränkt es sich auf die ersten und elementarsten Probleme, die bei unterschiedlich schweren Krankheitsverläufen und auch bei vielen anderen psychischen Erkrankungen auftreten. Dennoch werden die wesentlichsten Aspekte und Fragen gerade für kleinere Kinder sehr deutlich vorgeführt und zugleich Betroffene ermutigt, mit den Kindern darüber zu sprechen. Die liebevoll gezeichneten Bilder unterstreichen den einfachen Text und laden zum Weiterlesen ein. Damit ist dieses Buch meiner Meinung nach für Kinder ab 4 Jahren sicher gut geeignet - zumal man es ohnehin mit dem Kind gemeinsam lesen und darüber sprechen sollte. Für ältere Kinder bzw. Jugendliche (aber auch Betroffene selbst) seien hier die zwei Bücher von Matthew Johnston Mein schwarzer Hund: Wie ich meine Depression an die Leine legte und Mit dem schwarzen Hund leben: Wie Angehörige und Freunde depressiven Menschen helfen können, ohne sich dabei selbst zu verlieren. empfohlen.
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am 14. Oktober 2008
Wie sag ich's meinem Kind? Das war schon immer die Frage, besonders schwierig wird es bei Erklärungen von Krankheiten, die man ,nicht sieht'. Aber damit haben ja bekanntlich auch Erwachsene ihre Probleme. Zugegeben, dieses Thema ist kein einfaches. Deshalb ist es besonders bewundernswert, wie die Autorin diese Aufgabe in aller Kürze mit kindgerechten Worten und Bildern löst. Bestimmt liegt es auch daran, dass sie ihre eigenen Erfahrungen einbringt. So manche Erwachsene können da noch was lernen!
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am 4. März 2014
Für mich war es sehr passend, da in diesem Fall wie im Buch auch die Mutter erkrankt ist. Es wird als Lösung nicht die Familie als Schwerpunkt für die Problemlösung dargstellt, was bei geschiedenen Eltern problematisch sein könnte.

Eine schöne verständliche Geschichte zum Vorlesen und selberlesen!
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TOP 1000 REZENSENTam 28. Oktober 2015
In der Reihe kids in balance, die Kindern von seelisch erkrankten Elternteilen die Krankheit erklären will, hat sich Erdmute von Mosch in ihrem Bilderbuch "Mamas Monster" mit dem Thema Depression auseinandergesetzt. In sehr gestraffter Form erzählt sie von Rike, deren Mutter depressiv ist, traurig ist, viel schläft und am Alltagsleben nicht mehr teilnimmt. Rike fragt sich, ob sie etwas falsch gemacht hat, bis ihr die Mutter von der Krankheit Depression erzählt.

von Moschs Hauptanliegen ist es, Kindern von betroffenen Erwachsenen wie Rike das Gefühl der Schuld zu nehmen. Sie will den Kindern nachdrücklich verständlich machen, daß sie absolut nichts mit der Erkrankung zu tun haben. Als Symbol für die Erkrankung und gleichzeitig titelgebend für das Bilderbuch führt die Autorin die Beschreibung "Mamas Monster" ein, daß Rikes Mutter alle Gefühle stiehlt. Ihr Anliegen kann von Mosch gut, kindgerecht und nachvolllziehbar darstellen. Immer wieder erklärt Rikes Mutter der Tochter, daß allein sie, die Mutter, das Monster besiegen kann und Rike damit nichts zu tun hat. Gleichzeitig stellt von Mosch Rikes Gefühle empathisch dar: die Angst, die Hoffnungslosigkeit, die Wut und Hilflosigkeit am Anfang, am Ende die Zuversicht und die Hoffnung.

In einem Satz bringt die Autorin den Ursprung von Rikes Dilemma klar zum Ausdruck. Da die Mutter nicht mehr in der Lage ist, sich um Rike und ihren jüngeren Bruder zu kümmern, übernehmen der Vater und die Nachbarin die Aufgaben. Rike wundert sich sehr darüber. Und dann heißt es:

Niemand von den Erwachsenen redet mit Rike und erklärt ihr, was mit Mama los ist.Wissen die denn gar nichts?

Dieser Satz drückt punktgenau aus, was Rike fühlt und denkt. Und dieser Satz richtet sich nicht an das Kind als Leser, sondern an den Erwachsenen als Vorleser. Hier verläßt die Autorin die Ansprachsebene Kind und wechselt zu dem des Erwachsenen, was im Sinne des Buches ist.

Erdmute von Mosch arbeitet viel mit der Kraft der Bilder im Text, die leider allein auf Rike bezieht. Rike liebt es zu malen. Für sie ist es eine Möglichkeit, ihre Gefühle auszudrücken. Dieses Bild nimmt die Autorin für starke, eindeutige Szenen auf.

Andere Stellen hingegen verkürzt von Mosch stark. So bricht die depressive Phase plötzlich in das Familienleben ein. Die Möglichkeiten der Therapie deutet sie nur an (Arztgespräche, Medikamente). Ebenso äußert sich die Erkrankung allein durch ein großes Schlafbedürfnis, Traurigkeit und einer Nichtteilnahme am Alltag. Auch wenn diese Punkt verkürzt erscheinen, tuen sie dem Kinderbuch gut, denn sie überlasten es nicht.

Allein der Umgang mit der Zeit muß hier kritisiert werden. Nachdem Rikes Mutter eine Therapie begonnen hat, gibt es deutliche Besserung nach 3 Wochen. Hier hätte sich die Autorin auf Beschreibungen wie nach einiger Zeit beschränken sollen, da sie so weniger Erwartungen bei den Kindern als Lesern wecken würde. Denn eine Besserung durch Therapie ist individuell und abhängig vom Schweregrad der Erkrankung sowie von der Therapieform.

Erdmute von Mosch hat ihr Bilderbuch selbst illustriert. Nicht jeder wird diesen Stil mögen. Dies liegt vor allem an den Figuren, die strichmännchenähnlich auftreten. Abstrakt bleibt die Ausgestaltung des Hintergrundes. Viel mehr legt von Mosch Wert auf die Aussagekraft der Farben.

Mit ihrem Bilderbuch "Mamas Monster" gibt Erdmute von Mosch Kindern von an Depression erkrankter Elternteile ein gutes Hilfsmittel an die Hand, die Situation zu verstehen. Ihr Hauptanliegen, den Kindern jegliches Gefühl von Schuld wegzunehmen, ist ihr vortrefflich mit viel Empathie und einer punktgenauen Geschichte gut gelungen. Insgesamt ist das Buch für dieses Thema zu empfehlen.

Gelesen für Kinderbibliothek.blogspot.com
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