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36 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen unterstützende Sprache, hilfreiche Bilder
Wie erklärt man einem Kind "Depression", ohne es mit "Traurigsein" gleichzusetzen? Denn sonst könnte ein manchmal trauriges Kind glauben, es sei auch depressiv oder könne die Depression genauso beseitigen wie das Traurigsein. Diese Schwierigkeit bewältigt Erdmute v. Mosch auf ganz besondere Weise. Die betroffene Mutter "Rosi" in der Geschichte...
Veröffentlicht am 11. Oktober 2008 von Detlef Rüsch

versus
2.0 von 5 Sternen Vergleich mit Monster suboptimal
Ich habe das Buch meiner sechsjährigen Tochter vorgelesen. Es hat ihr leider grosse Angst gemacht. Denn in dem Buch wird die Depression als "Mamas Monster" beschrieben, was ein absolut ungeeigneter Vergleich ist. Die Depression ansich ist für Kinder ja schön beängstigend. Und dieses Buch unterstützt, provoziert Ängste eher noch, auch...
Vor 18 Tagen von Silke Voigt-Ermes veröffentlicht


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36 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen unterstützende Sprache, hilfreiche Bilder, 11. Oktober 2008
Von 
Detlef Rüsch "detlefruesch" (Landshut, Bayern) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 50 REZENSENT)    (#1 HALL OF FAME REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Mamas Monster: Was ist nur mit Mama los? (Gebundene Ausgabe)
Wie erklärt man einem Kind "Depression", ohne es mit "Traurigsein" gleichzusetzen? Denn sonst könnte ein manchmal trauriges Kind glauben, es sei auch depressiv oder könne die Depression genauso beseitigen wie das Traurigsein. Diese Schwierigkeit bewältigt Erdmute v. Mosch auf ganz besondere Weise. Die betroffene Mutter "Rosi" in der Geschichte beschreibt die Depression mit einem "Monster": "Es klaut mir meine Gefühle und macht mich schlapp." Ihre Tochter Rike kann sich so besser eine Vorstellung von der Krankheit machen. Der vermeintlichen Verantwortung der Tochter für die Erkrankung und deren Bewältigung begegnet die Mutter mit einer Erklärung, die zeigt, dass sich die Mutter selbst Hilfe bei einem Arzt holt. Nach und nach in kleinen Schritten überwindet die Mutter ihre Erkrankung teilweise. Sie braucht noch Zeit für eine gänzliche Heilung. Aber die Tochter schöpft Hoffnung und Vertrauen, dass dies auch gelingt...

Mit diesem Schlussteil wird die Depression und ihre Behandlung in realistischen (Zeit-) Schritten beschrieben.
Die einzelnen Sätze (in ausreichend großer Schrift gedruckt!) sind gut verständlich und kindgemäß.
Aber noch deutlicher wird die Botschaft des Buches in den sehr (im positiven Sinne) eigentümlichen Illustrationen. Die Bilder leben von spärlicher Strichführung, pastellener und/oder kräftiger Farbwahl. Je nachdem, welche Gefühle im Vordergrund stehen. Das Hauptaugenmerk wird auf die Mimik und Gestik gelegt.
Die Kraftlosigkeit der Mutter und die Hilf- bzw. Ratlosigkeit des Kindes wird mit den schwachen Armzeichnungen hervorragend ausgedrückt. Die Einbindung der Familiensituation wird über den jüngeren Bruder und der besonderen Herausforderung des Vaters bei der Alltagsbewältigung erfasst. Mit all den verschiedenen kleinen Nuancen (wie bespielsweise auch den kleinen Teddybär, der immer wieder auf Seiten auftaucht und die Stimmung des Kindes zeigt!) erhält Depression und der Umgang mit ihr "Gesichter" und damit auch Worte, welche ein wichtiger Schritt sind, dass einerseits die Depression überwunden werden kann und ein Kind nicht noch zusätzlich belastet und überfordert wird. Die Ausführungen nach der Geschichte zur Beschreibung von "Depression" hätten zwar ausführlicher sein können, dennoch bekommt das Buch 5 Sterne, denn neben der vortrefflichen Umsetzung und Auseinandersetzung werden noch gute Linktipps aus dem Internet für weitere Informationen und Unterstützung rund um das Thema "Depression" gegeben. Eine gelungene Bearbeitung des Themas "Depression und Kinder", die sicher vielen Kindern hilft, sich in für alle Beteiligten guten Weise einzufühlen und abzugrenzen!
Das Buch sollte in keinem Kindergarten fehlen und in jeder Beratungsstelle zur Verfügung stehen. Und selbst für den familiären Bereich ist das Buch sehr zu empfehlen, damit Kinder wieder ihr Gleichgewicht bekommen - oder wie die Reihe des Verlages heißt: "Kids in BALANCE!
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18 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen das Buch schließt eine "Lücke", 28. Oktober 2008
Rezension bezieht sich auf: Mamas Monster: Was ist nur mit Mama los? (Gebundene Ausgabe)
In einer äußerst einfühlsamen Art und Weise wendet sich die Autorin einem 'Stiefkind' in der Arbeit mit depressiv Erkrankten zu: der Problematik, die sich für die Kinder dieser Erkrankten ergibt. Kinder depressiv erkrankter Eltern repräsentieren heute eine Risikogruppe, bei der erhöhter Bedarf an Prävention und fachlicher Arbeit besteht. Die jüngsten Forschungsergebnisse zeigen, dass sie einem erhöhten Risiko, selbst zu erkranken, ausgesetzt sind, da sie in der Regel alleine mit ihren Problemen auf sich gestellt bleiben.
In einer verblüffend faszinierenden Art und Weise ebnet die Buchautorin hier den kindgerechten Zugang in Form illustrativer Bilder und der Geschichte der fünfjährigen Rike, der Kinder neugierig macht und ihnen einen Zugang zum Verstehen der Erkrankung ihres Elternteils verschafft. So werden dann auch die entscheidenden Problembereiche angesprochen, die diese Kinder betreffen. Z.B. die Irritation der Kinder, Stimmungs- und Gefühlslagen ihrer Eltern nicht zuordnen und nicht verstehen zu können, das Gefühl der Schuld, für die psychische Verfassung des Elternteils verantwortlich zu sein, das Tabu der psychischen Erkrankung, mit niemanden aus Angst vor 'Verrat' der Eltern reden zu können und die oftmals daraus resultierende Isolation dieser Kinder. Rike findet eine Lösung aus diesem 'inneren Dickicht der Gefühle', der Kindern beim (Vor-)Lesen und Betrachten die Möglichkeit bietet, sich mit der Geschichte Rikes zu identifizieren und einen gemeinsamen Lösungsweg mit der Mutter oder dem Vater zu beschreiten.
Hier schlägt die Buchautorin eine Brücke zum Erleben der Kinder und gibt den kleinen Lesern etwas Sicht- und Vorstellbares in die Hand, was ihrer Entwicklung entspricht und ihnen das Verstehen der familiären Situation erleichtert.
Meines Erachtens sollte dieses Bilderbuch in keiner Praxis und Einrichtung, die mit Kindern arbeitet, fehlen, da die Autorin es beeindruckend versteht, jenseits der professionellen Arbeit ein Kinderbuch zu präsentieren, das 'die Sprache der Kinder versteht und auch spricht'.
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15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen wunderbare Grafiken, leicht verständlich, 13. Oktober 2008
Rezension bezieht sich auf: Mamas Monster: Was ist nur mit Mama los? (Gebundene Ausgabe)
"Mamas Monster" macht es wirklich einfach für Kinder zu verstehen was eine Depression ist.
Kinder denken schnell das sie Schuld sind wenn es der Mutter oder dem Vater schlecht geht.
In diesem Buch wird Kindgerecht aufgeklärt und das nicht nur durch den leicht verständlichen Text, sondern auch durch die farbenfrohen und gelungenen Zeichnungen. Kinder lernen das sie keine Schuld an der Depression tragen aber wie sie damit umgehen können. Mamas Monster sollte auch in keiner Kindertagesstätte fehlen denn gerade Betreuer haben in solchen Fällen einen einfacheren "Draht" zu den Kindern von Depressiven Eltern.

5 Sterne. Zurecht.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gelungener Umgang mit einem schwierigen Thema, 20. Dezember 2009
Von 
M. Henrich (Waldesch) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Mamas Monster: Was ist nur mit Mama los? (Gebundene Ausgabe)
Dies ist ein ganz zauberhaftes und sehr wichtiges Buch, das in jede Therapiepraxis, Beratungsstelle, aber durchaus auch in den Kindergarten und in jede Familie gehört! Da schätzungsweise jeder dritte Mensch in Deutschland im Laufe seines Lebens psychisch erkrankt oder zumindest in eine psychische Krise gerät, sollte jedes Kind mit dem Thema vertraut sein, denn es wird unweigerlich einmal im Leben einem depressiven Menschen begegnen. Sei es nun einer der eigenen Eltern oder Großeltern, Tanten, Onkels oder die Mutter des Freundes / der Freundin, die Erzieherin, die Lehrerin, die Nachbarin o.ä.
Auch für Kinder, die selbst betroffen sind, bietet es eine wunderbare Möglichkeit, über das eigene Unwohlsein ins Gespräch zu kommen. Kinder, die depressiv sind, finden oft keine Worte um ihren Zustand beschreiben zu können und sprechen auch leichter über etwas in der dritten Person (das Monster) als über sich und ihre Gefühle.
Rundum gelungen!
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen von Kindern lernen, 14. Oktober 2008
Von 
E. Waigand (Erlenbach, BY) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Mamas Monster: Was ist nur mit Mama los? (Gebundene Ausgabe)
Wie sag ich's meinem Kind? Das war schon immer die Frage, besonders schwierig wird es bei Erklärungen von Krankheiten, die man ,nicht sieht'. Aber damit haben ja bekanntlich auch Erwachsene ihre Probleme. Zugegeben, dieses Thema ist kein einfaches. Deshalb ist es besonders bewundernswert, wie die Autorin diese Aufgabe in aller Kürze mit kindgerechten Worten und Bildern löst. Bestimmt liegt es auch daran, dass sie ihre eigenen Erfahrungen einbringt. So manche Erwachsene können da noch was lernen!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr Kindgerecht, 10. Juli 2012
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Mamas Monster: Was ist nur mit Mama los? (Gebundene Ausgabe)
Ich habe lange überlegt wie ich meinen dreijährigen Sohn erkläre was Depressionen sind ohne es mit Traurigkeit gleich zusetzen. Mamas Monster geht an diese Thema sehr sensibel und einfühlsam ran. Kurze und einfache Sätze machen es Kinder einfach die Geschichte zu verfolgen. Auch die Bilder sind einfach gehalten und spiegel die Emotionen der Situtaion wieder. Mir hat auch gut gefallen das nicht nur über Mama schrieben wurde sonder auch von Papa auf den viel Arbeit zu kommt.
Meinen Sohn muß ich es immer wieder und wieder vorlesen. Und er konnte es gut nachvoll ziehen was mit Mama los ist.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ideal um Kindern eine Depression zu erklären., 23. Juni 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Mamas Monster: Was ist nur mit Mama los? (Gebundene Ausgabe)
Ideal um Kindern eine Depression zu erklären. Schön graphisch dargestellt. Mein Kind hört die Geschichte gerne und versteht die Krankheit.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen gutes Buch um Kindern Depression zu erklären, 10. Juni 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Mamas Monster: Was ist nur mit Mama los? (Gebundene Ausgabe)
Ein sehr schönes Buch, um der Kindern in der Familie die Krankheit Depression näher zu bringen und für sie begreiflich zu machen.
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Mamas Monster, 2. Juni 2009
Rezension bezieht sich auf: Mamas Monster: Was ist nur mit Mama los? (Gebundene Ausgabe)
Liebevoller Versuch Depression kindgemäß zu erklären. Kann Kinder unterstützen die Krankheit und das Verhalten der betroffenen Familienangehörigen besser zu verstehen und hilft Schuldgefühle der Kinder zu vermeiden.
Mir fehlt der Hinweis auf zusätzliche Therapiemöglichkeiten,(auch Mama kann malen und sich so mit dem Monster Depression beschäfigen), denn Medikamente alleine sind oft nicht die Lösung. S. Vogel, Kreative Gestalttherapeutin
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ein wirklich sehr gutes Buch, 4. März 2014
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Mamas Monster: Was ist nur mit Mama los? (Gebundene Ausgabe)
Für mich war es sehr passend, da in diesem Fall wie im Buch auch die Mutter erkrankt ist. Es wird als Lösung nicht die Familie als Schwerpunkt für die Problemlösung dargstellt, was bei geschiedenen Eltern problematisch sein könnte.

Eine schöne verständliche Geschichte zum Vorlesen und selberlesen!
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Mamas Monster: Was ist nur mit Mama los?
Mamas Monster: Was ist nur mit Mama los? von Erdmute von Mosch (Gebundene Ausgabe - 2011)
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