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82 von 82 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gesundheitstipps, die wirklich funktionieren.
Meine Buchbewertung zu "Grün essen":

Bücher mit neuen Ernährungstheorien gibt es fast so viele, wie es individuelle Essensgewohnheiten gibt. Die meisten wurden von Laien auf Grund ihrer eigenen Erfahrung geschrieben mit dem Anspruch auf Allgemeingültigkeit. Leider funktionieren viele dieser Ernährungstherorien bei den meisten Menschen...
Vor 22 Monaten von Löwenzahn veröffentlicht

versus
10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Widersprüchlich, konzeptlos, Falschzitate, sehr reduzierte, freudlose Ernährungsart (kohlenhydratfrei, ohne Nüsse)
Inhalt:
Das Buch besteht aus 2 Teilen, dem Teil „Warum und wie Fehlernährung krank macht“ (bis S. 94) und dem Teil „Essen Sie sich gesund – essen Sie grün!“ (inklusive Rezeptteil und Informationen, wie man Wildkräuter finden kann, bis zum Ende, d.h. bis S. 156).

Der erste Teil gliedert sich u.a. in einen Aufsatz...
Vor 1 Monat von Gold-Engelchen veröffentlicht


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82 von 82 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gesundheitstipps, die wirklich funktionieren., 27. Februar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Grün essen!: Die Gesundheitsrevolution auf Ihrem Teller (Broschiert)
Meine Buchbewertung zu "Grün essen":

Bücher mit neuen Ernährungstheorien gibt es fast so viele, wie es individuelle Essensgewohnheiten gibt. Die meisten wurden von Laien auf Grund ihrer eigenen Erfahrung geschrieben mit dem Anspruch auf Allgemeingültigkeit. Leider funktionieren viele dieser Ernährungstherorien bei den meisten Menschen nicht - und noch viel schlimmer - sie verschlechtern sogar den Gesundheitszustand. Doch das erfährt der Leser erst dann, wenn er eigene schlechte Erfahrungen damit gesammelt hat - so wie ich selbst.
Dieses Buch "Grün essen" zähle ich jedoch zu den hochwertigen Ernährungs- und Gesundheitsbüchern, die von frei denkenden Ärzten oder Ernährungswissenschaftlern geschrieben wurden, welche ihr Wissen aus wissenschaftlichen Studien und Heilungserfolgen mit hunderten von Patienten haben.

Inhalt:
Das klar gegliederte Buch handelt von einer sehr ursprünglichen Ernährungsform, die die meisten Krankheiten (auch chronische Krankheiten) heilen kann und gesunde Menschen vor Krankheiten schützt.
Im ersten Teil erfährt man, warum Fehlernährung krank macht.
Im zweiten Teil wird beschrieben, wie man sich gesund isst.
Rezepte und eine Auswahl der heilkräftigsten Nahrungsmittel erleichtern den Einstieg in diese neue Ernährungspraxis.
An einigen Stellen hat man den Eindruck, dass etwas herausgekürzt worden ist (z.B. bei den Themen Lysin- und Vitamin B12-Versorgung).
Für meinen Geschmack wäre ein etwas umfangreicherer Inhalt wünschenswert, um dieses Ernährungsthema in allen seinen Facetten zu beleuchten.

Schreibstil:
Das Buch ist leicht und schnell zu lesen. Der Autor kommt sehr sachlich schnell auf den Punkt ohne viele Umschweife und Wiederholungen. Die Zusammenhänge sind für den Laien leicht verständlich dargestellt, Fachbegriffe werden im Fachwortverzeichnis erklärt.

Aufmachung:
ansprechend, übersichtlich

Autor:
Die zahlreichen Quellenangaben im Buch, viele andere Buchveröffentlichungen, sowie der enorme Wissens- und Erfahrungsschatz zeugen von der Seriösität und Kompetenz des Autors auf dem Ernährungs- und Gesundheitsgebiet. Dr. med. J. Mutter gilt als Experte in Sachen Schwermetallausleitung.

Meine eigene Erfahrung:
Das was in dem Buch geschrieben steht, kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen. Ich habe meine Ernährung wie im Buch beschrieben umgestellt und bin seit dem viele chronische Beschwerden (Hautausschläge, Atemwegserkrankungen, Atembeschwerden, Fußpilz, Kraftlosigkeit, mangelde Ausdauer im Sport, brüchige Fingernägel), an denen ich von Kindheit an litt, innerhalb weniger Wochen los geworden. Zuvor hatte ich mich "gut bürgerlich" ernährt. Sogar die Sehschärfe hat sich von -1,5 Dioptrien auf nun 0,0 verbessert! Der Optiker staunte nicht schlecht, als ich ihm mit reinem Fensterglas beim Sehtest bis zum kleinsten Buchstaben alles vorlesen konnte! Nun ernähre ich mich nicht mehr "gut bürgerlich" sondern "gut natürlich". Der Lohn für die anfangs zugegebenermaßen "exotisch" erscheinende Ernährungsform ist eine ganz neue ungekannte Lebensqualität.
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19 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Dr.Mutter gehört zu den Guten!, 11. November 2013
Rezension bezieht sich auf: Grün essen!: Die Gesundheitsrevolution auf Ihrem Teller (Broschiert)
Ich finde das Buch sensationell, Dr. Mutter toll! Und falls er das liest: Vielen Dank!
Seit ich es gelesen habe, kaufe ich ganz anders ein, habe vieles ersetzt, Neues ausprobiert, und das Buch schon zig-fach weiterempfohlen!
Wer den großen Konzernen keinen Cent mehr in den Rachen werfen will besorgt sich die Grundlage für die Gesundheitstips ab sofort kostenlos auf der Wiese und am Baum, günstig und regional auf dem Wochenmarkt und ökologisch und fair im Bioladen und Reformhaus. Spezialsachen im Netz...
Mir gefällt, dass diese Ernährung neben der gesundheitlichen Aspekte auch politische und soziale hat, und günstig ist.
Die grünen Smooties schmecken besser als man glaubt (auch meinen Kids), und machen lange satt. Oft habe ich zuviel für eine Mahlzeit, dann fülle ich mir den Rest in Glas-Sahne-Flaschen, halte sie kühl und nehme sie mit zur Arbeit. Chiasamen und Co mixe ich mit, und auch wenn dieser und andere Zutaten in der Anschaffung rel.teuer sind, gebe ich weniger Geld für Lebensmittel aus als vor der Umstellung, weil mir heute viel nicht mehr in die Einkaufstasche kommt.
Nach Lektüre von Dr. Grimm, Herrn Bode (Foodwatch) Udo Pollmer und Rüdiger Dahlke (Peace Food) bin ich mit Dr.Mutters Empfehlungen glücklich.
Bis vor kurzem war ich der Überzeugung, als Verbraucher sei man geschützt...Verbraucherschutz und Co existieren nicht, die Multis sitzen in politischen Arbeitskreisen und vorformulieren Gesetze, vertreten einzelne Länder bei großen WHO Kongressen, es ist unfassbar!
Mein Tip wäre noch sich von Dr. Mutter und den oben genannten Herren auf youtube Vorträge anzuschauen, man lernt nie aus. Grüße!
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71 von 75 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Grün essen, 29. Dezember 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Grün essen!: Die Gesundheitsrevolution auf Ihrem Teller (Broschiert)
Sehr gutes Buch. Gut und einfach geschrieben. Vor 2 Jahren hätte ich gesagt der spinnt. Heute weiss ich er hat recht. Trinke seit 1,5 Jahren grüne Smoothies. 25KG abgenommen. Einziger Punkt der mir in diesem Buch fehlt. Wenn ein kranker Mensch auf Rohkost umstellt und nicht umfangreiche Reinigungen (Einlauf Hydro Colon usw.) macht kann ihn das in eine schwere Krise bringen. Also bitte vorsichtig umstellen. Ich schlage vor die Umstellung auf mind. 6 Monate zu planen (je nach Körperlichen Zustand). Markus Rothkranz schreibt das sehr gut. Einlauf Einlauf Einlauf. Tip: Andreas Moritz. [...]
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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Essensrevolution für Gesundheitsbewusste, 11. Juli 2013
Von 
Gromperekaefer "gromperekaefer" (Luxembourg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Grün essen!: Die Gesundheitsrevolution auf Ihrem Teller (Broschiert)
Laut Dr. Joachim Mutter ist die Ernährung hauptverantwortlich für viele Krankheiten, welche durch eine Umstellung gelindert bis geheilt werden können. Eine optimale Ernährung sollte möglichst aus rohen Zutaten bestehen, wobei insbesonders chlorophyllhaltige Grünkost ratsam ist und über 50% ausmachen sollte (laut Mutter sind insbesonders Wildkräuter eine wichtige Quelle, da sie bedeutend mehr Vitalstoffe als erzeugte Gemüse beinhalten). Seltener verzehrt bis ganz gemieden sollten industriell erzeugte Nahrung, tierische Produkte, Getreideprodukte sowie erhitzte Nahrung. Zudem sollte man auf Bio-Qualität zurückgreifen, um die Aufnahme von Schadstoffen zu vermindern. Als Beleg für seine Thesen blickt der Autor in die Welt der Wildtiere, welche in ihrem Lebensraum bis zu ohrem Tod ohne Gebrechen und Krankheiten leben (diese essen alles roh und unverarbeitet, verzehren nur "wilde" Nahrung und sind viel in Bewegung).

Mutter liegt hiermit auf der gleichen Wellenlänge wie beispielsweise Rothkranz. Im Unterschied zu Diamond oder Wandmaker pocht er allerdings darauf, den Obstkonsum zu reduzieren, da der erhöhte Fruktosegehalt den Glyx-Index zu massiv variieren last (Trockenobst sollte man übrigens ganz meiden).

Für Neueinsteiger ist es natürlich schwierig sich von den geliebten, traditionellen Lebensmitteln zu trennen (diese machen zudem süchtig!) und die doch eher monotone Kost vorzuziehen. Dabei ist es schwierig sich im Familien- und Freundeskreis zu behaupten, wird man hier jeweils gerne von seinen "Irrwegen" abgebracht . Zudem drohen jeweils Rückschläge, wo man immer wieder Heisshungerattacken auf ungesundes entwickelt, insbesondere das Losskommen von Süssigkeiten oder Brotprodukten ist schwer. Deshalb rate ich persönlich eher das Ganze schrittweise anzugehen.

Insgesamt ein aufrüttelndes Buch über die menschliche Ernährung. Insider erfahren nicht unbedingt viele neue Fakten. Persönlich finde ich den verminderten Obstverzehr als wichtigste neue Indformation, welcher bei anderen Autoren aus der Szene anders beurteilt wird. Auch wenn man ähnliche Bücher gelesen hat, sind neuere Werke jeweils wichtig, um andere Einblicke zu bekommen. Ausserdem ist es nützlich immer wieder an eine gesündere Ernährung erinnert zu werden, da man eher die Tendenz hat ein neues Buch zu lesen, und die gelesenen Werke eher seltener noch einmal zur Hand nimmt.
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56 von 62 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hochwirksame und nebenwirkungsfreie Genesungförderung ist möglich!, 14. Dezember 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Grün essen!: Die Gesundheitsrevolution auf Ihrem Teller (Broschiert)
Wer Eigenerfahrung bzgl. vegetarischer oder veganer Kost mitbringt und evtl. sogar Erfahrung mit sogenannter Heilkost hat, kann all das bestätigen was Dr. Mutter in "GRÜN ESSEN" zusammengetragen hat! Bei einem Eigenversuch vor Jahren, fand ich bereits bestätigt, dass viele Krankheitssymptome sich nach kurzer Zeit bessern, bzw. nach Wochen oder Monaten ein begleitender wunderbarer Heilungs- oder Genesungseffekt fast immer der Normalfall ist.

Man ist, was man isst! Wer nicht weiss was Heilkost ist, oder das es sie überhaupt gibt, wird Genesung schwerlich erfahren! Beste Hilfe bei Leiden und Krankheiten ist deshalb immer das rechte Wissen über wahre Krankheits - UR-Sachen und ihre Abstellung. Da die Ernährung oft Fehlerursache Nr. 1, neben schleichenden Vergiftungen ist, ist dieses Buch eine sehr gute Orientierungshilfe um sich wieder gesund zu essen und festzustellen, das man dabei auch ganz nebenbei seine Idealfigur(oder das Jugendgewicht) wieder erlangt. Die beispielhaften Erwähnungen von Markus Rothkranz und Sabine Spitz zeigen, dass der Aberglaube, "grün essen macht kraftlos", eine der folgenschwersten Lügen für eine immer kränker werdende Menschheit ist.

Schade finde ich, dass keine Video-Link-Hinweise zu Markus Rothkranz existieren, aber dass kann man ja bei YouTube schnell nachholen, wo es weitere sehr gute Beweise gibt, das gerade Kraft- oder Hochleistungssportler diesen Geheimtipp schon lange kennen. Über heilkräftige Ernährung, die sogar austherapierte Patienten wieder auf die Beine bringen kann, ist schon einiges geschrieben worden (z.B. bei Schatalowa), dieses Buch geht aber weiter, weil es nicht nur fachliche Zusammenhänge erklärt, sondern auch viele Beispiele und Tipps enthält, die die praktische Umsetzung leichter und verständlicher machen.

Wer noch keine Eigenerfahrung mit grüner Kost hatt, kann sich evtl. durch eine kleine Grafik beeinflussen lassen, die die Zusammenhänge von Ernährung und Gesundheit skizziert und damit betont, warum die "grünen Kostvarianten" so extrem gesundheitsförderlich sein können. Siehe: [...]
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das beste Buch über gesunde Ernährung!, 1. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Grün essen!: Die Gesundheitsrevolution auf Ihrem Teller (Broschiert)
Es gibt jede Menge Bücher über gesunde Ernährung, z. B. von Franz Konz und Markus Rothkranz. Die Schulmedizin tat das bisher immer als Spinnerei von medizinischen Laien ab. Hier schreibt ein Arzt wissenschaftlich untermauert und trotzdem leicht verständlich. Diese Buch sollte im Biologieunterricht der Schulen verwendet werden! Besonders gelungen finde ich den Abschnitt über die Wildpflanzen.
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen So einfach kann es sein..., 29. April 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Grün essen!: Die Gesundheitsrevolution auf Ihrem Teller (Broschiert)
Etwas skeptisch am Anfang habe ich mit wachsender Begeisterung und Staunen das Buch regelrecht verschlungen, was ich sonst bei Ratgebern definitiv nicht tue.
Guter Aufbau, logische Beweisführung- kaum vorstellbar dass es so einfach sein soll.
Ich werde dem Ganzen eine Chance geben und mal 4 Wochen den Ratschlag befolgen - Grün Essen.
Ich bin gespannt auf die Auswirkungen.
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40 von 45 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Tolles Buch mit einigen Lücken, 30. Mai 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Grün essen!: Die Gesundheitsrevolution auf Ihrem Teller (Broschiert)
Als ich das Buch zu lesen begann, konnte ich mir nicht vorstellen, jemals auch nur den Wunsch zu verspüren, 100%ig rohköstlich zu leben. Schon nach wenigen Seiten habe ich diese MEinung geändert. Das Buch habe ich nur so verschlungen und hatte auch gleich einige Aha-Effekte (woher einige Wehwehchen ernährungstechnisch so kommen könnten). Jetzt ist auf jeden Fall der Wunsch da, die Ernährung zumindest probeweise auf Rohkost umzustellen.
Im Buch erfährt man viel Wissenswertes, besonders interessant fand ich die Informationen zum Thema Öl und Fett. Meine Ernährung habe ich bereits teilweise umgestellt.

Einen Stern Abzug gibt es dennoch: Mir fielen einige Ungereimtheiten im Buch auf. Bsp. sollte man laut Dr. Mutter nicht zuviel Öl essen und vor allem auch nicht am Salat. Bei den Rezepten wird aber jedem Salat Öl zugefügt. Auch die beiden Frühstücksgerichte im Buch enthälten viel Leinsamen (was man doch laut Dr. Mutter auch nicht jeden Tag zu sich nehmen sollte). Dr. Mutter empfiehlt gerade Kranken, 4 Wochen auf verschiedene Öle zu verzichten, aber auch diese kommen in den Rezepten vor. Ich bin daher etwas verwirrt, ob ich nun doch zu jeder Hauptmahlzeit Öl essen kann oder nicht. Ohne Öl schmecken die Salate sehr trocken und es fällt mir schwer, Gefallen daran zu finden.
Es ist schwer über andere Bücher eine größere Variation an Rohkostrezepten zu finden (vielleicht hat hier jemand einen Tipp?), da bei den meisten Rezepten Früchte, viele Nüsse oder Süßungsmittel verwendet werden, auf die man aber laut Dr. Mutter möglichst verzichten soll. Es wäre daher ganz gut gewesen, wenn der Rezeptteil im Buch vielfältiger ausgefallen wäre. Sicher kann man hier selbst kreativ werden, aber gerade als Einsteiger fällt mir das doch ziemlich schwer.
Laut Dr. Mutter sind die wichtigsten Zutaten bei jedem Hauptgericht Wildkräuter, was ich an sich auch gar nicht in Frage stellen will. Ich hätte hier gerne einige Praxistipps gehabt wie ich mehrmals am Tag an frische Wildkräuter kommen kann. Nicht jeder hat einen Garten und die Wildkräuter an der Straße sind sicher auch nicht so richtig gesund. Wie variationsreich sollte die Bandbreite an Wildkräutern sein? Wie bewahre ich sie auf?

Und wie stelle ich die Ernährung von Kindern auf Rohkost um? Auf Früchte soll man ja laut Dr. Mutter eher verzichten, das ist aber bei Kindern nicht so einfach. Ein eigenes Kapitel hierzu wäre gut gewesen.

Das Thema Vitamin B12 wird nur kurz angerissen, was den Eindruck entstehen lässt, dass es gar nicht so wichtig ist. Das finde ich schon richtig fahrlässig, denn ein B12 Mangel, kann gravierende und irreversible Schäden hervorrufen! Hier sollte doch wenigstens darauf aufmerksam gemacht werden, dass man B12 auch über Nahrungsergänzungsmittel zu sich nehmen kann bzw. dass man hin und wieder seinen B12 Status kontrollieren lassen sollte, wenn man sich rohköstlich vegan ernährt.

Fazit: Trotz der aufgeführten Mängel finde ich das Buch sehr lesenswert und kann es nur empfehlen.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Info bis ins Detail, 19. Juli 2013
Von 
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Rezension bezieht sich auf: Grün essen!: Die Gesundheitsrevolution auf Ihrem Teller (Broschiert)
Er erklärt, was auch Markus Rothkranz vertritt, und dadurch eben wirklich sehr lesenswert und informativ, für jeden Laien verständlich geschrieben. VORSICHT- es könnte Ihr Leben verändern. Neues Bewußtsein mit Erklärungen, Ich kann dieses Buch nur JEDEM empfehlen. Danke
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Widersprüchlich, konzeptlos, Falschzitate, sehr reduzierte, freudlose Ernährungsart (kohlenhydratfrei, ohne Nüsse), 9. November 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Grün essen!: Die Gesundheitsrevolution auf Ihrem Teller (Broschiert)
Inhalt:
Das Buch besteht aus 2 Teilen, dem Teil „Warum und wie Fehlernährung krank macht“ (bis S. 94) und dem Teil „Essen Sie sich gesund – essen Sie grün!“ (inklusive Rezeptteil und Informationen, wie man Wildkräuter finden kann, bis zum Ende, d.h. bis S. 156).

Der erste Teil gliedert sich u.a. in einen Aufsatz zum Thema „Der Streit ums Eiweiß“ (S. 30-68) (soweit bin ich ja noch irgendwie „mitgegangen“, der Tenor: Tierisches Eiweiß sei gesundheitsschädlich), aber schon beim folgenden Kapitel „Braucht der Mensch Kohlenhydrate?“ waren meine Nerven schon arg strapaziert. Zum restlichen Buch habe ich mich zwingen müssen und nicht alles genau gelesen – was z.B. in einer Rezension bemängelt wird, dass er meint, man solle nicht so oft Leinsamen essen – und dann tut er es doch in den Rezepten, wäre mir so gar nicht aufgefallen. Dafür aber vieles andere mehr…

Insgesamt ist das Buch total konzeptlos und „nicht aus einem Guss“. Es ist einfach schlecht strukturiert. Im 2. Teil spricht er wieder Dinge an, die eigentlich in den 1. Teil gehören, also Theorie, was man NICHT essen sollte etc. etc. Zudem zitiert er „Forschungsergebnisse“ (auch gerne falsch, wenn man mal weiter googelt und prüft, s. z.B. Dean Ornish im Eiweißteil, ich hatte überlegt, mir da ein Buch von dem zu kaufen und gemerkt, dass er u.a. fettreduzierte Milch empfiehlt), die gar nicht so zu seinem Konzept passen. Also, im Eiweißteil geht es halt um tierisches Eiweiß und nur um das, im Kohlenhydrate nur um Kohlenhydrate. Er zitiert da z.B. Forschungsergebnissen an Regenwürmern, die er auf den Menschen überträgt (S. 70). „… konnte die Lebensdauer um Würmern um das Sechsfache verlängern. Dies gelang alleine durch das Weglassen von Kohlenhydraten und einer kalorienarmen Ernährung. Die Ergebnisse waren so beeindruckend, dass die Forscherin sofort alle Kohlenhydrate aus ihrer eigenen Ernährung wegließ.“ So, was ich eigentlich damit sagen wollte: Vielleicht haben die Regenwürmer, wenn man den Versuch schon auf den Menschen übertragen will (6 x 80 Jahre = 480 Jahre?), nur Eiweiß gegessen. In dem Kapitel über Kohlenhydrate gibt es auch viele Unterkapitel zum Thema „Fruchtzucker“. (S. 77-82). Fazit: Bloß nicht „An apple a day keeps the doctor away“ – Fruchtzucker ist, wenn ich mal nur und allein aus den Überschriften zitieren darf, „Gesundheitsrisiko und „Fettschalter“, schädlich, er verursacht Krankheiten und Beschwerden" etc. Also, es geht gar nicht um Vollwertkost (isolierte Kohlenhydrate und Kohlenhydrate „im natürlichen Verbund“ wie Honig und Vollkorn), sondern Kohlenhydrate, zu denen natürlich auch der Einfachzucker Fruktose gehört, sind generell ablehnenswert.
Danach gliedert sich ein Kapitel an „Süßstoffe – auch keine gesunde Lösung“. Ich habe echt nicht kapiert, warum er den isolierten Kohlenhydraten (z.B. Haushaltszucker) kein Kapitel widmet, dafür aber den künstlichen Süßstoffen insgesamt 4 Seiten. Naja. Über die „wissenschaftlichen Grundlagen“ von Rohkost schreibt er immerhin 8 Seiten. Weniger als über Eiweiß und Kohlenhydrate einzeln. Und auch hanebüchen! Das geht besser!

Zusammenfassung:
Was darf man essen… S. 106

„80%-100% der Nahrung sollten oberhalb der Erde gewachsen sein; davon sollten mindestens 50% grüne Blätter sein. Der Rest von 0-20% der Nahrung sollte bestehen aus: rohen Wurzeln, rohen Pilzen, eingeweichten oder angekeimten Samen und (wenigen) Nüssen, Keimlingen, frischen Beeren. Früchte: möglichst wenige und nüchtern für sich allein gegessen; kohlenhydratarme Sorten bevorzugen. Trockenobst: Möglichst wenig, besser keins. Fett und Öle: müssen nicht sein; und wenn sie doch verzehrt werden, dann kalt geschlagene Produkte verwenden. (Fette und Öle machen Salat schwer verdaulich)“. An anderer Stelle (S. 109) warnt er vor Nüssen, denn „Viele Nüsse enthalten auch Schimmelgifte“.

So, da mag jetzt jeder von halten, was er will – das ist die Quintessenz des Buches, so ist der Schreibstil.

Die Widersprüchlichkeit wird hier schon deutlich. Er warnt vor Kohlenhydraten und Obst, erlaubt es dann aber doch (in geringen Mengen). Naja. Irgendwo an einer Stelle (im Eiweißteil, glaube ich) habe ich wiederum gelesen, ab und zu ein Stück Fleisch sei okay. Mir geht es hier nicht ob gut oder böse, sondern einfach um das Konzept. Erst sagt er quasi „Du stirbst, wenn du tierisches Eiweiß zu dir nimmst“ und dann erlaubt er Fleisch. In seiner „Rangliste der heilkräftigsten Nahrungsmittel“ auf S. 153 findet sich u.a. an 8. Stelle explizit Eier. Mit Hinweis auf die Steinzeitmenschen. Im sehr kleinen und freudlosen Rezeptteil wird auch vorgeschlagen, den Rohkostsalat (er raffelt immer nur eine Gemüsesorte) mit rohen Eiern und auch Sahne zu ergänzen. Das mit der Sahne habe ich aus verschiedenen Gründen nicht verstanden: 1.) Ich dachte, tierisches Eiweiß ist gesundheitsschädlich? 2. Steinzeiternährung ist das jetzt nun auch nicht, die Steinzeitmenschen hatten bekanntlich keine Viehzucht.. 3. Wo soll man denn die rohe Sahne her bekommen? Ich persönlich komme nur an erhitzte Bio-Sahne aus dem Reformhaus…

Bilde sich jeder seine Meinung.

Alternativempfehlungen:

Unbedingt und immer für alle und besonders für Kranke: Dr. med. Max Otto Bruker, z.B. sein Standardwerk „Unsere Nahrung – unser Schicksal“. Er hat auch diverse Ratgeber bzgl. spezieller Krankheiten geschrieben, u.a. „Rheuma - Ursache und Heilbehandlung: Arthritis, Arthrose, Ischias, Bandscheibe, Rheuma, Bewegungsapparat“ sowie „Allergien müssen nicht sein. Ursachen und Behandlung von Neurodermitis, Hautausschlägen, Ekzemen, Heuschnupfen...“.
Auch bei der vitalstoffreichen Vollwertkost nach Bruker habe ich einen Bericht gehört, dass jemand dadurch sein Augenlicht verbessern konnte wie hier in den Rezensionen. Bruker hat ein Konzept und arbeitet widerspruchsfrei. Zudem darf man halt wesentlich mehr essen, wobei er auch bei bestimmten Krankheiten zu tiereiweißfreier Kost rät sowie dazu, kurweise sich ausschließlich von Rohkost zu ernähren. Aber kurweise ist eben nicht lebenslang. Klar, Mutter sagt auch, im Notfall könne man auch von seiner Ernährung abweichen, aber er hat auch dafür kein Konzept, es wird klar, dass er sich daran hält und ich habe keine Lust ein schlechtes Gewissen zu haben, wenn ich Frischkornmüsli mit rohen Früchten esse! Immer nur Salatblätter ohne Öl zu kauen, ist auf die Dauer nicht nur schlecht für die Psyche, sondern möglicherweise auch für die körperliche Gesundheit… Wo bleiben da z.B. die fettlöslichen Vitamine?

Interessant wäre da noch von Prof. Claus Leitzmann "Die 101 wichtigsten Fragen - gesunde Ernährung" - der Teil über Rohkost ist sehr motivierend. Er schreibt mal das Positive und nicht die negativen gesundheitlichen Folgen, die einem blühen, wenn man Vollkornbrot isst...

Bzgl. Rohkost gefallen mir der Ratgeber vom GU-Verlag „Rohvolution“ von Chantal-Fleur Sandjon (mit großem Theorieteil und vielen praktischen Tipps) sowie das Kochbuch „Raw and simple“ von Judita Wignall. Sehr gut. Bei letzterem Werk benötigt man z.B. auch keinerlei Dörrautomat, bei ersterem wird kaum gedörrt. Also auch für „Rohkostanfänger“ geeignet bzw. für Menschen, die sich nicht ausschließlich roh ernähren wollen.

Ich könnte noch einige Punkte mehr aufzählen, die ich für katastrophal halte, und damit meine ich rein die Logik, Ernährungswissenschaftler bin ich nämlich nicht. Was ich noch ergänzen kann, ist, dass Mutter teilweise Begrifflichkeiten nicht übersetzt (an einer Stelle zählt er sämtliche Medikamententypen auf, die man angeblich durch seine Ernährungart reduzieren, wenn nicht gar absetzen kann. Psychopharmaka sind auch darunter…), die ich als Nicht-Mediziner gar nicht verstehen kann. Außerdem fehlen mir teilweise die Grundlagen, er erklärt einfach nicht gut und gründlich genug. Bei Bruker kann ich sämtliche Ausführungen nachvollziehen, wenn er die medizinischen Fachbegriffe verwendet, übersetzt er sofort und erklärt einfach die Zusammenhänge. Das tut Mutter nicht. Viele „fachlichen Ausführungen“ kann ich so nicht folgen, andere mögen sicherlich davon beeindruckt sein, ich möchte das verstehen und nachvollziehen können.
Besonders lustig auch die Stelle, an der er einen Rohköstler zitiert (S. 93), der seit dem vierten Lebensjahr „hauptsächlich pflanzliche Rohkost“ isst und 110 Jahre alt ist. Erstens, was mich besonders stört, ist dass er EINE Person als „Studie“ nimmt, eine einzige!!! Mit Helmut Schmidt kann man u.a. auch belegen, wie geistig fit hoher Konsum von Mentholzigaretten hält!! Zudem isst er hauptsächlich vegetarisch, aber halt nicht nur (tierisches Eiweiß!!). Und ob er auf Kohlenhydrate verzichtet hat wie die o.g. Regenwürmer, wird auch nicht klar – ich denke nicht!!! Ein schlechter Beleg!

Ich denke, an dem Buch kann man Diverses überarbeiten, einfach die Form, das Konzept, die Struktur und die gröbsten Schnitzer ausmerzen. Das wäre nett. So ist das Buch für mich einfach eine Zumutung! Naja, wünschen wir dem Autor alles Gute: Er hat ja noch mindestens 400 Jahre Lebenszeit…
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Grün essen!: Die Gesundheitsrevolution auf Ihrem Teller
Grün essen!: Die Gesundheitsrevolution auf Ihrem Teller von Joachim Mutter (Broschiert - 10. September 2012)
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