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Fiona hat sich nach einem schweren Schicksalsschlag, an dem viele andere einfach zerbrechen würden, aufgerappelt und eine neue Existenz als Hundetrainerin aufgebaut. Sie fühlt sich trotz der Tatsache, dass sie einst einem Serienkiller in die Hände fiel, diesem aber in letzter Sekunde durch Mut und Tapferkeit entfliehen konnte, nach dessen Gefangennahme recht sicher auf ihrer kleinen Insel.
Sie besitzt drei ausgebildete Labradore und gehört zu einer Rettungsstaffel, die vermisste Personen mithilfe der Hunde ausfindig machen kann.
Nur um Männer macht sie immer noch einen großen Bogen- zu groß ist noch der Verlustschmerz, den sie erlitt, als der Killer damals ihren Verlobten, den Polizisten Greg, ermordete.

Eines Tages bekommt Fiona Besuch. Es ist der Holzkünstler Simon, der ebenfalls recht einsam lebt und deshalb mit einem kleinen Welpen bedacht wurde. Nur entpuppt sich 'Jaw' als kleine, sehr aktive Nervensäge, die Simon das Leben zur Hölle macht. Damit Simons Socken wieder eine Zukunft haben können, entschließt sich der frischgebackene Hundebesitzer dazu, Jaw von Fiona erziehen zu lassen. Und obwohl die drahtige Fiona eigentlich so gar nicht sein Typ ist, beginnt er sich schließlich doch für sie zu interessieren.

Derweil geschehen mehrere Frauenmorde- genau nach dem gleichen Muster wie damals, doch Fionas Peiniger von einst, sitzt sicher hinter Schloss und Riegel- handelt es sich etwa um einen Nachahmungstäter? Und wenn es so ist, wieso will er auch Fiona töten?

In 'Im Schatten der Wälder' besinnt sich die Autorin wieder auf ihre Stärken- zum einen darauf wunderbare Liebesgeschichten zu schreiben und echt wirkende Figuren mit Ecken und Kanten zu erschaffen und zum anderen langsam Spannung aufzubauen, ohne dabei aber die Liebesgeschichte zu vernachlässigen. Die erste Hälfte des Romans beschäftigt sich zunächst mit dem Kennenlernen der beiden Hauptakteure und zudem erfährt man auch sehr viel über Fionas Beruf und der Hundeerziehung im Allgemeinen.

Fiona ist eine Romanheldin, die geradeheraus ist und die man eigentlich als Leser gleich sympathisch findet. Sie ist trotz ihrer Vergangenheit eine starke Persönlichkeit geblieben, hat allerdings unbewusst aus Selbstschutz auch viel verdrängt. Simon ist zwar auf den ersten Blick nicht unbedingt ein 'Charmebolzen', doch er ist auf eine gewisse Art und Weise auch genau das, was Fiona in ihrer momentanen Situation braucht. Ihm gelingt es immer wieder, Fiona aus der Reserve zu locken und seine zugegeben manchmal etwas gewöhnungsbedürftige Ehrlichkeit, sorgt dafür, dass sich Fiona nach langer Zeit endlich wieder beginnt zu öffnen.
Als jedoch das Morden erneut beginnt, entpuppt sich Simon auch als verlässlicher Romanheld, der ihr stets zur Seite steht.
Zwar gehört Simon nicht unbedingt zu meinen männlichen Lieblingsliebesromanhelden- dazu waren mir seine Bemerkungen Fiona gegenüber manchmal zu schonungs/gedankenlos, doch er passt zur Heldin wie die sprichwörtliche Faust aufs Auge.

Die Kriminalhandlung kommt erst ab der Mitte des Romans richtig in Fahrt, wird aber dann immer spannender, da man als Leser auch Einblicke in die Psyche des Killers bekommt. Zwar ist seine Enttarnung keine Überraschung- man erfährt sehr schnell, wer sich dahinter verbirgt, doch die Inszenierung als solche und die Jagd auf Fiona ist durchaus packend geschrieben.
Für amüsante Momente sorgen vor allem Fionas Hunde, allen voran allerdings 'Jaws', Simons naseweiser, neugieriger und süßer Welpe, der seinem Herrchen zunächst einiges an Nerven kostet. ;-)

Fazit: spannender und atmosphärisch dichter Romantic Suspense!

Meine Bewertung: 4.5 von 5 Punkten. Eine Rezension von Happy End Bücher. (NG)
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am 19. Mai 2011
Mit Im Schatten der Wälder" hat Nora Roberts wieder zu ihrer alten Form zurückgefunden. Fiona Bristow, eine Hundetrainerin auf Orcas Island überlebt vor Jahren die Entführung eines Serienmörders. Sie versucht, wieder zurück ins Leben zu finden, nachdem ihr Verlobter Greg von genau dem Killer getötet wird. Jahre später, Perry sitzt im Gefängnis, hat sie sich eine Hundeschule aufgebaut und lebt friedlich in der ländlichen Idylle mit ihren drei Hunden. Eines Tages taucht unerwartet der Künstler Simon Doyle mit dem ungezogenen Welpen Jaw bei ihr auf und bittet um ihre Hilfe. Die zwei kommen sich immer näher, als Fiona plötzlich die Nachricht ereilt, das wieder Frauen auf genau die gleiche Art getötet werden, wie es ihr Entführer es vor Jahren tat. Markenzeichen war damals ein roter Schal, mit dem die Frauen erwürgt wurden. Doch Perry sitzt im Gefängnis, wie kann das also sein? Der neue Killer schickt Fiona Warnungen, um sie zu ängstigen - denn sie ist der krönende Abschluss seiner Taten, die er für seinen Lehrer vollenden will...
Ich war wirklich positiv überrascht. Nora Roberts hat mal wieder einen richtigen Roman mit allem Drum und Dran herausgebracht. In letzter Zeit waren die Bücher von ihr leider eher etwas mau...
Die Liebesgeschichte zwischen Fiona und Simon entwickelt sich langsam und nachvollziehbar und ich finde, dass Simon gerade durch seine vereinzelt auftauchende Kaltschnäuzigkeit und Unverblümtheit gerade erst echt wirkt Finde es realistischer als einen Protagonisten, der alles macht, was die Frau will.. Fionas Putzfimmel, mit denen sie sich versucht abzulenken, ist wirklich niedlich.
Die Hundeschule, die Fiona betreibt, hat mich auch sehr gefangengenommen. Jaw ist wirklich herzallerliebst und ich konnte viele Parallelen zu meinem Hund ziehen. Ich musste mehr als einmal Schmunzeln. Auch die Spannung kommt nicht zu kurz. Das Suchen nach vermissten Personen mit der Hundestaffel ist wirklich interessant und auch für das Ende wirklich relevant. Als es schließlich zum großen Showdown kommt, spielen vor allem die Hunde eine große Rolle.
Mein Fazit: Liebe, Menschlichkeit und Spannung in alter Nora Roberts - Manier in einen dicken Wälzer mit schönem Cover gepackt. Leider war mir der Mörder zu unoriginell, das hat sie schon besser gemacht...
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am 12. November 2011
Die Hundetrainerin Fiona Bristow ist die einzige Überlebende eines Serienkillers, der vor einigen Jahren junge Frauen mit einem roten Schal ermordete. Damals ging Fiona durch die Hölle, sie verlor nicht nur beinahe ihr Leben sondern musste auch damit zurecht kommen, dass der Mörder aus Rache an ihr ihren Verlobten tötete. Seit dem hat sich Fiona auf die Insel Orcas Island zurück gezogen und lässt nur wenige Menschen wirklich an sich heran. Bis der oft unhöflich ehrliche Künstler Simon plötzlich in ihr Leben tritt. Seine Mutter hat ihm einen Welpen gescheckt, der sich als kleiner Teufel entpuppt und dem völlig üverforderten Simon das Leben schwer macht. Fiona willigt schließlich ein Jaws zu trainieren ebenso wie Simon und ohne es wirklich selbst zu bemerken bekommt ihr Panzer risse und die beiden stehlen sich in ihr Leben. Doch dann bricht die Vergangenheit mit aller Macht über Fiona herein. Es gibt wieder eine Reihe von Morden, alles junge, sportliche Frauen, alle mit einem roten Schal erdrosselt. Und Fiona, als einzige Überlebende, steht ganz oben auf seiner Liste.

Mir hat das Buch sehr, sehr gut gefallen. Es ist wunderbar geschrieben, man kann die Charaktere und deren Hunde richtig vor sich sehen. Man lacht über die Streiche der Tiere und verliebt sich in ihre Menschen. Dieses Buch ist meiner Meinung nach eines der besten, die Nora Roberts je geschrieben hat, oder zumindest eines der besten, das ich je von ihr gelesen habe. Die Geschichte von Fiona ist sehr gefühlvoll erzählt und die Bedrohung durch den Mörder beim Lesen spürbar.
Die Charaktere sind wundervoll gestaltet und wirken sehr real. Vor allem Simon, der doch oft sehr unhöflich ist, aber dafür unglaublich ehrlich wächst einem schnell ans Herz.
Das Buch ist nicht nur spannend und romantisch, wie eigentlich immer bei Nora Roberts, es ist auch herzlich durch die vielen Schilderungen der Tiere. Man bekommt gleich selbst Lust sich einen Hund anzuschaffen und Hundebesitzer können aus vollem Herzen mit lachen, denn wer hat das nicht schon erlebt, dass sich der Hund aus dem Halsband windet, Schuhe zerstört oder einen mit dem berühmt-berüchtigten "Hundeblick" ansieht und man ihm hilflos ausgeliefert ist.

Ich kann das Buch nur empfehlen!
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Endlich fühlt sich Fiona wieder frei. Nach einem traumatischen Erlebnis hat sie sich auf Orcas eine neue Existenz aufgebaut. Mitten im Wald hat sie eine Hundeschule und ist Leiterin einer Rettungshundestaffel. Sie hat ein besonderes Gespür für das Wesen eines Hundes, sie erkennt sofort seine Stärken und Schwächen und weiß, wie sie die Hunde anleiten kann, so dass sie spielerisch erlernen, ihr Bestes zu geben. Ihre eigenen drei Hunde, Newman, Bogart und Peck sind gut ausgebildet, gehorchen aufs Wort und besitzen einen ausgeprägten Beschützerinstinkt. Genau den braucht Fiona auch dringend, denn anscheinend hat ihr einstiger Peiniger einen aufmerksamen Schüler gefunden, der sein Werk vollenden will, Fiona zu töten, um die Schmach seines Meisters zu tilgen. Denn Fiona ist die Einzige, die ihm entkommen konnte und überlebt hat, und nur dem Hund ihres Verlobten ist es zu verdanken, dass er gefasst wurde. Aber wer ist der Schüler, und wie ist es Perry gelungen, ihm Informationen zukommen zu lassen? Ist er wirklich so gehorsam, wie alle annehmen, oder beginnt er, eigene Regeln aufzustellen? Auf jeden Fall ist Fiona in höchste Gefahr, was nicht nur die überall auftauchenden roten Schals beweisen, sondern auch die Spur von Tod und Gewalt, die der Schüler auf dem Weg zu ihr hinterlässt.

Das Schönste an einem Hund ist, dass du mit ihm herumalbern kannst. Er wird dich nicht zurechtweisen, sondern sich ebenfalls zum Narren machen. (Samuel Butler)

Seiner Mutter hat Simon den Welpen Jaws zu verdanken, ein aufgewecktes kleines Hundekind mit dem ausgeprägten Drang, alles Mögliche zu zerkauen und zu verstecken. Voller Verzweiflung meldet er sich und Jaws bei Fiona an, die ihn, ohne es zu wollen, immer mehr in seinen Bann zieht. Eigentlich ist sie so gar nicht sein Typ, aber ihre ausgesprochene Selbstständigkeit, gepaart mit ihrem Talent zu erziehen, fasziniert ihn und schon bald fühlt er sich irgendwie genauso in Bahnen gelenkt wie Jaws. Dabei will er doch eigentlich nur in Ruhe mit seinen Holzstücken arbeiten, aus denen er einzigartige und exzellente Möbel herstellt. Ungewohnt ist sein Charakter, mit schonungsloser Offenheit spricht er aus, was er denkt, wenn er denn mal spricht, Diplomatie und Komplimente sind ihm fremd. Oft wirkt das sehr zynisch und grob, es ist aber genau das, was Fiona braucht, jemand, der für sie da ist und sie nicht verhätschelt.

Die eigentlichen Hauptpersonen sind die Hunde, ihr Leben, wie sie ticken und ihre Ausbildung. Fiona ist ja auch Leiterin einer Rettungshundestaffel, bei zwei Einsätzen darf der Leser sie begleiten. Man bekommt ein umfassendes Bild von der Arbeit und der Ausbildung, aber auch von der Dramatik und Organisation, die so eine Suche begleitet. Detailliert wird der Hergang geschildert, fesselnd die Suche an sich. Genauso wie die Erziehung mit ihrer Methodik, in die man einen ausgiebigen Einblick bekommt. Manches hilft bestimmt, demnächst Hunde besser zu verstehen, genauso kann man das eigene Verhalten Hunden gegenüber besser analysieren. Aber nicht nur die Hunde müssen erzogen werden, meistens sind es die Menschen, die durch ihr eigenes Fehlverhalten die Hunde irritieren. Fiona erzieht beide, mit Geduld, Verständnis und Sachverstand, selbst in ihrem privaten Bereich kann sie damit nicht aufhören. Subtil lenkt sie Simon in Bahnen, die ihm erst gar nicht bewusst sind, ihm aber am Ende doch gefallen. Beide akzeptieren sich so, wie sie sind, sie nehmen ihre Fehler in Kauf und versuchen nicht, den anderen zu ändern. Allerdings gehen sie Kompromisse ein, die sich aber natürlich einfügen und sich einfach ergeben, einem Tauschhandel gleich. Genau das macht die beiden so sympathisch, denn genauso sollte Partnerschaft funktionieren.

Nora Roberts hat hier ein ruhiges, wenn auch interessantes Buch über Hunde und ihre Erziehung geschrieben. Beziehungen zwischen Menschen gibt es zwar auch, aber die verlaufen so dermassen im Hintergrund, dass sie oft gar nicht auffallen und sich fast zwangsartig ergeben. Der Thrillerplot ist ziemlich bescheiden, gespickt zwar mit Gewaltbeschreibungen, verläuft aber unaufregend im Hintergrund. Das einzig unsympathische ist die nervende Reporterin, die nur wegen einer Story sich über Privates hinwegsetzt und Personen der Öffentlichkeit preisgibt, zu einem Zeitpunkt, der explosiver nicht sein konnte. Wieder einmal wird das negative Bild des Journalisten gefüttert und irgendwie hat jeder am Ende das Gefühl, dass sie sich das Ende selbst zuzuschreiben hat und es gewissermaßen verdient hat.

Fazit

Ein niedlicher Hundewelpe, eine taffe Hundetrainerin und ein knurriger Holzkünstler sind die Stars in dieser Geschichte. Gemächlich plätschert sie vor sich hin, gespickt mit Details über Hundeerziehung, Waschbecken aus Baumstümpfen und der Arbeit einer Rettungshundestaffel.
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am 8. Juli 2011
Es geht in diesem Buch um eine junge Frau namens Fiona, auch Fee genannt. Sie lebt mit ihren Hunden zurückgezogen auf der kleinen Insel Orcas. Acht Jahre zuvor konnte sie als Einzige einem gefährlichen Mörder entfliehen, der seine Opfer mit einem roten Schal erwürgte. Mit ihrer Aussage gegen Perry brachte sie ihn ein Jahr später ins Gefängnis. Zuvor aber tötete er ihre große Liebe und brach ihr damit das Herz. Aber sie war stark und kämpfte sich aus Leid, Schmerz und Trauer - fing wieder an zu leben.
Mittlerweile ist Fee wieder glücklich und führt eine Hundeschule, was sie als Lebensaufgabe sieht.
Als die Nachricht an ihr Ohr dringt, dass auf dem Festland Frauen nach dem selben Schema getötet werden, nachdem auch sie hätte sterben sollen, schleicht sich die Angst langsam in ihre Knochen und ihr wird klar: Jemand hat es sich zur Aufgabe gemacht Perrys Fehler zu beheben und sie zu töten.
Fee aber ist nicht nur älter und stärker als damals, sie ist auch um einiges mutiger und bereit ihrem Peiniger gegenüber zu treten.
Zur selben Zeit lernt sie ihren neuen Nachbarn Simon, ein störischer Mann, besser kennen und spürt wie ein warmes Gefühl sie bei seinem Anblick erfüllt...

Das Buch beginnt spanned mit dem Verschwinden eines kleinen Jungen. Auf den darauffolgenden Seiten handelt die Geschichte größtenteils um Hunde, es wird beschrieben, wie sie trainiert werden können und wie man deren Verhalten bearbeiten kann. Dies ist recht interessant, wenn man sich dafür interessiert, aber ich finde die Passagen über das Training hätten ruhig etwas kürzer sein können. "Nicht-Hundeliebhaber" könnten dort das Verlangen haben die Seiten zu überspringen. Dennoch fügt es sich gut in die Geschichte ein und durch den spannenden Anfang liest man weiter um mehr von der Spannung zu finden.
Bis es soweit ist, wird die Erotik in den Vordergrund gestellt. Beschreibungen von wilden und unstillbaren Gefühlen reißen nicht ab und werden noch mit Humor gespickt.
Ab und an erhascht man einen Blick auf Fionas Verfolger und die Spannung steigert sich. Man erwartet ein furioses Ende der Jagd, leider aber ist es etwas flach gehalten und die Spannung löst sich am Höhepunkt viel zu schnell auf.
Dafür wartet das Ende des Buches mit etwas schönem auf...

Für Fans von Nora Roberts, sowie Hundefreunde ist es ein perfektes Buch. Auch Verschlinger von heißer Leidenschaft kommen auf ihre Kosten.
Ich hätte mir ein etwas "explosiveres" Ende gewünscht, empfehle das Buch aber dennoch gerne weiter.
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am 26. Juni 2011
Fiona Bristow scheint ihre entsetzliche Vergangenheit weitgehend hinter sich gelassen zu haben und auf Orcas Island Ruhe und inneren Frieden gefunden zu haben. Ihr heißgeliebter Job als Hundetrainerin und ihre eigenen drei Hunde geben ihr den nötigen Halt und die Stabilität, um das zurückliegende Trauma, so gut es eben geht, im Griff zu haben.
Aber ihre schön geordnete und sortierte Welt gerät völlig aus den Fugen, als der etwas mürrische Simon samt ungebärdigem Welpen auf ihrer Türschwelle auftaucht und die beiden ein durchaus gepflegtes Chaos in Fionas Leben veranstalten.
Aber auch die Vergangenheit holt die junge Frau auf dramatische Weise wieder ein, als ein Serienmörder auf die dieselbe Art und Weise tötet, der vor Jahren Fiona fast zum Opfer gefallen wäre, doch ihr damaliger Peiniger sitzt längst im Gefängnis...

Ich muss zugeben, ich war doch ziemlich gespannt und neugierig auf das brandneue Werk von Nora Roberts, nachdem ja immer mal wieder ältere Werke von ihr neu aufgelegt wurden und wir hier jetzt mal wieder mit aktuellem und frischem Lesefutter versorgt werden.
Und ja, der Schmöker hat größtenteils meinen hohen Erwartungen entsprochen und ja, das gebe ich auch unumwunden zu, mir etwas die Wartezeit bis zum vierten und letzten Teil des Jahreszeiten-Zyklus im September 2011 so herrlich schön verkürzt.

Die Autorin erzählt uns hier eine wirklich schöne und erfrischende Liebesgeschichte, das Ganze gespickt mit einem durchaus spannenden Crime-Plot, sodass wir hier ein richtig nettes Gesamtpaket haben, das auch ganz gefällig und kurzweilig unterhält.

Der Love Story wird insgesamt von der Autorin enorm viel Raum und Platz einräumt, sodass die beiden Protagonisten sich voll ihrer aufkeimenden Beziehung widmen können. Für den ein oder anderen Leser vielleicht einen Hauch zu weitläufig, sodass da durchaus hin und wieder einige Längen zu verspüren sind und das auf die Kosten der Spannungsmomente geht, die dafür erst nach einer gefühlten Ewigkeit in Schwung kommen.

Mit Fiona stellt uns die Autorin eigentlich eine mustergültige Vorzeige-Romanheldin vor, die ihr Leben nach einigen schweren Schicksalsschlägen wieder in die richtige Bahnen gelenkt hat und hier mit durchaus viel Sympathie und Liebenswürdigkeit punkten kann. Da überzeugt sie doch mit viel Geradlinigkeit und ihrem wirklich unkomplizierten Wesen, das an einer Frau für einen Kerl doch eigentlich maßgeschneidert zu sein scheint. So was von überhaupt kein Zicken-Gehabe, umgänglich und bodenständig zeigt sie sich hier, was aber unserem männlichen Hauptprotagonisten Simon auf den ersten Blick nicht so ganz geheuer erscheint.
Der gute Mann glänzt hier vor allem mit einem etwas unkonventionellen Auftreten, mit welchem er sich vollends zu meinem persönlichen Favoriten entpuppt hat.
Mit seiner etwas sperrigen und unbequemen Art stellt er neben Fiona den absolut idealen Gegenpart dar und zeigt sich uns Lesern sicherlich nicht immer von seiner Schokoladenseite, was sich aber meiner Meinung nach in der Beziehung der beiden als das absolute Salz in der Suppe herausstellt.
Da wird es dann schon mal amüsant, wenn Fiona mit ihrem gut organisierten Lebenswandel und ihrem Ordnungsfimmel den armen Simon so verunsichert, dass der Kerl aus seinem Herzen nun wahrlich keine Mördergrube macht und kurzerhand verbal lospoltert.

In einer Art Nebenplot erleben wir hier die Arbeit einer gut organisierten Hunderettungsstaffel, die Nora Roberts wirklich wunderbar an den Leser bringt und als I-Tüpfelchen gibt's einige prächtige tierische Nebenprotagonisten, die für einige unterhaltsame Momente sorgen, ohne jetzt unserem Heldenpaar komplett die Show zu stehlen.

Alles in allem haben wir hier wieder einen wirklich routiniert und gut erzählten Romantic Suspense in bewährter Roberts-Manier, deren Romanfiguren für mich persönlich auch immer durch die wunderbaren Dialoge deutlich an Profil gewinnen. Einerseits locker-flockige Wortwechsel mit teilweise flapsigen Bonmots, andererseits eindringliche und bewegende Zwiegespräche, sodass sich das wirklich gut die Waage hält und man die Romanfiguren nicht nur durch ihre Gedankengänge mehr als gut kennenlernt.

Für den eingefleischten Nora Roberts-Fan (ich bekenne mich da schuldig) zeigt sich "Im Schatten der Wälder" sicherlich fast als der perfekter Schmöker: Für mich persönlich gibt's auch nur ganz wenig zu meckern, sieht man mal auf das vielleicht etwas ausschweifende Näherkommen unseres Heldenpaares ab, dass die Autorin doch ziemlich ausgiebig und opulent beleuchtet, wobei ich mir im Unterschied dazu den High Noon mit unserem Bösewicht etwas explosiver und packender gewünscht hätte.
Aber im Prinzip geht's hier eher um rosa karierte Maiglöckchen, denn Nora Roberts bietet mit dieser Lektüre schon so eine Art Rundum-Sorglos-Paket für ein paar entspannte und beschauliche Lesestunden.
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...erwarten den Leser des neuen Nora Roberts Roman!
Die meisten Bücher von Nora Roberts haben eine ganz besondere Wirkung auf mich. Kaum habe ich das Buch aufgeschlagen und zu Lesen begonnen, bin ich wie in diesem Fall inmitten der Bildschönen Küste vor Seattle auf Orcas Island!
Seite um Seite, Kapitel um Kapitel entführt mich der Wundervolle Schreibstil der Autorin in ein Abenteuerland aus dem ich nur sehr ungern am Ende des Buches wieder auftauche.
Ich liebe ihren Humor und die Schlagfertigkeit der/die so wundervoll immer wieder hervorblitzt!
Eine meiner Lieblingsautorinnen!!!

Teilweise aus dem Klappentext:
Fiona Bristow lebt als Hundetrainerin auf Orcas Island vor der Küste von Seattle. Die Idyllische Insel ist ihr Zufluchtsort vor einem Alptraum der für sie Realität wurde.
Sie ist die einzige Überlebende eines Sereienkillers, der vor Jahren junge sportliche Frauen mit einem roten Schal erwürgte und als Fiona ihm entkam deren Verlobten -der Teil des Emittlungsteams war- ermordete als er von der Polizei in die Enge getrieben wurde.
Inzwischen hat sich Fiona aber ein neues Leben aufgebaut, weitestgehend zufrieden lebt sie mit ihren drei Hunden etwas einsam gelegen am Waldrand unterichtet Hunde und deren Menschen und hat zudem noch eine Rettungshundstaffel gegründet.
Mit Ihrer Ruhe ist es jedoch vorbei als der knurrige, aber liebenswürdige Holzkünstler Simon Doyle seineszeichen widerwilliger Besitzer eines Welpen namens Jaws in ihr Leben tritt.
Er ist Neuling in Sachen Herrchen und benötigt dringend Hilfe bei der Erziehung seines lebhaften Gefährten.
Für Fiona ist Jaws nichts womit sie nicht umgehen könnte mit Simon sieht das schon anders aus...
Simon hingegen ist widerwillig von Fiona begeistert, sie bringt etwas in ihm zum klingen und das obwohl sie gar nicht sein Typ ist, was er ihr auch immer wieder auf die Nase bindet.
Trotzdem "freunden" sich die beiden an und ehe sie es sich versehen wird aus Freundschaft etwas mehr.
Und dann platzt Fionas Vergangenheit wieder in ihr Leben ein, ihr Verfolger von damals sitzt zwar im Gefängnis, aber er scheint einen Schüler gefunden zu haben.
Es geschehen wieder Morde auf genau dieselbe Weise wie damal werden junge Frauen gemeuchelt und er kommt immer näher. Bald wird klar, der Mörder läuft sich warm, er will zuende bringen was seinem Idol nicht gelang! Das eigentliche Ziel ist Fiona....
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am 11. Mai 2011
Ich gebe SP recht, mit diesem Buch hat sich Nora Roberts mal wieder auf ihr Können besonnen, ein Buch, wie man es von ihr kennt.Zwischenzeitlich hat es einige gegeben, die mir nicht so gefielen. Auf die gesamte Handlung eingehen möchte ich hier nicht, das haben schon andere. Mir gefiel an dem Buch die Spannung aber auch der Humor dazwischen, das Reden wie "einem der Schnabel gewachsen ist", nicht so gestelzt.Die Geschichten um die Hunde lockern das ganze auf, man bekommt Einblicke wie es wirklich in einer Hundeschule zugeht oder auch in die Arbeit einer Hunderettungsstaffel. Hut ab, daß N.R. so gut für ihre Bücher recherchiert. Die Spannung um den/die Serienmörder bleibt bis zum Schluss. Und bei den Schilderungen der Orte, Gegenden und Häusern fühlt man sich dank ihrer Schreibweise direkt dorthin versetzt und einfach MITTENDRIN.
Alles in allem ein Buch von ihr was wie ich finde 5 Sterne verdient hat.
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Grundsätzlich bietet Nora Roberts mit "Im Schatten der Wälder" eine gut aufgebaute und auch spannende Geschichte. Alle wesentlichen Charaktere werden glaubwürdig dargestellt, der raue, im Kern aber sehr liebevolle Simon und die aus Selbstschutz extrem spröde Fiona, einige ihrer Freunde sowie ihre Bekannten von Polizei und FBI – und nicht zuletzt ihr Todfeind und sein Adept.
Auf die unmittelbare Schilderung brutaler Details verzichtet die Autorin weitgehend, der Hörer oder Leser kann und soll hier sein Kopfkino einschalten und die Dosierung selbst bestimmen. "Soft" ist die Story dennoch nicht. Auch präsentiert sich Fiona Bristow als eine sehr "toughe" und nicht ganz einfache, dabei aber sensible und sehr authentische Protagonistin.
Aus dem Potenzial der eigentlichen Geschichte macht die Autorin allerdings viel zu wenig: So lernt der Hörer enorm viel über Hundepsychologie und das Schulen und Abrichten von Suchhunden sowie einfachen Schoßhunden, und auch die Entwicklung der Liebesgeschichte zwischen Fiona und Simon mit vielen Auf und Abs nimmt für einen Thriller deutlich zu viel Raum ein. Zwar ist die Spannungskurve durchaus vorhanden und auch gut angelegt, verflacht aber zwischendurch so sehr, dass etwa während der Abschnitte, in denen es ausführlich um Bau, Verkauf und künstlerische Aussage von Simons Kunstmöbeln oder das gegenseitige Anecken zwischen Simon und Fiona geht, schon bisweilen die Frage aufkommen kann, ob man nicht vielleicht gleich Rosamunde Pilcher lesen beziehungsweise hören sollte.
Thomas M. Meinhardt, der Sprecher, fühlt sich wunderbar in die einzelnen Charaktere ein und versteht es, auch den etwas flauen Passagen ein wenig Leben einzuhauchen, sodass das Buch als Thriller nicht völlig auf der Strecke bleibt. Die spannenden Momente – ob nun der Mörder auftritt oder das Pärchen mal wieder zankt – gewinnen durch Meinhardts Lesung noch an Dramatik. So mag es gut sein, dass die Hörbuchfassung packender wirkt als die Printausgabe.
Geliefert wird das Hörbuch in einer Plexiglasbox mit drei Doppelfächern, ein kurzes, aber informatives Booklet inklusive.
Insgesamt also eine ganz ordentliche Produktion, bei der es ausschließlich an der stellenweise langatmigen, wiewohl bereits (stimmig) gekürzten Vorlage hapert, die viel vom grundsätzlich geschickt konstruierten Spannungsbogen versanden lässt. Nächstes Mal darf's ruhig etwas mehr sein, Frau Roberts.
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Nach einem missglückten Mordversuch an ihr und dem Mord an ihrem Verlobten hatte sich Fiona Bristow auf der Insel Orcas Island ein neues Leben aufgebaut, wohl wissend, dass sich der Mörder für den Rest seines Lebens in Haft befindet.
Dort hat sie sich als Leiterin einer Hunderettungsstaffel und der von ihr geleiteten Hundeschule einen Namen gemacht. Sie lebt dort ruhig und zufrieden mit ihren 3 Hunden.
Eines Tages steht Simon mit einem kleinen, ihm von seiner Mutter aufgezwungenen und unerzogenen Welpen vor der Tür und will ihn in der Hundeschule anmelden. Fiona verliebt sich nicht nur in den kleinen Hund, sondern auch gleich noch in seinen Halter.
Fast zur gleichen Zeit meldet sich die Vergangenheit wieder. Auf dem Festland geschehen Morde, die denen, von dem Fiona die einzige Überlebende war, aufs Haar gleichen. Schnell wird klar, dass es kein Trittbrettfahrer sein kann, denn nicht alle Informationen über die Morde wurden seinerzeit an die Öffentlichkeit getragen. Der damalige Mörder sitzt nach wie vor im Gefängnis, es kann demzufolge nur ein Schüler von ihm sein und seine Aufgabe ist es unter anderem, den einzigen begangenen Fehler zu beseitigen... Fiona.
Fiona und die Polizei sind beunruhigt, denn die Morde kommen immer näher....

Meine Meinung:
Zugegebenerweise ist Nora Roberts schon seit Jahren eine meiner Lieblingsautoren und ich freue mich über jedes neue Buch von ihr.
Man muss kein Hundenarr sein, um diesen Roman zu mögen, auch wenn sich vieles um das Thema Hund dreht.
Geschickt verbindet Nora Roberts hier eine Liebesgeschichte mit Thrillerelementen.
Die Liebesgeschichte zwischen Fiona und Simon entwickelt sich langsam, aber stetig. Simon, ein Mann mit Ecken und Kanten und die feinfühlige, ordnungsliebende Fiona fühlen sich zueinander hingezogen und schrecken auch nicht vor einem verbalen Schlagabtausch zurück, der mich des öfteren zum grinsen brachte.
Spannung und Angstgefühle kommen auf, als die ersten Morde beginnen. Es ist zwar schnell klar, wer der "neue" Mörder ist, der nach "altbewährter" Manier mordet, aber warum er mordet und wie Perry auf ihn gekommen ist, wird dem Leser erst nach und nach nahegebracht.
Sehr gut gelungen finde ich die Einblicke in die Arbeit und Aufgaben der Hunderettungsstaffel und die Arbeiten mit Hunden im allgemeinen. Der Leser gewinnt Einblick in beides und ich halte es für eine sehr gute Recherchearbeit seitens Nora Roberts.
Mit diesem Buch hat man nicht nur eine Liebesgeschichte, man hat obendrein einen Thriller, Humor und das vermittelte Wissen über Hunde. Ich tat mich schwer, es aus der Hand zu legen, weil ich auch mal etwas anderes tun musste und nicht nur lesen durfte.
Für Nora Robert - Fans ist dieses Buch ein Muss, aber auch jedem anderen kann ich dieses Buch mit gutem Gewissen empfehlen.
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