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128 von 151 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Irgendwie schrecklich, aber dennoch mit Suchtfaktor!
Da schreibt eine Frau eine kleine, sexy Geschichte, und am Ende stürzt sich weltweit die ganze Journaille drauf. Ja, an den 'Shades' Büchern scheiden sich die Geister. Und auch auf die Gefahr hin, für meine Rezi abgewatscht zu werden, kann ich die negativen Kritiken nicht so ganz nachvollziehen. Deshalb möchte ich hier mal eine Lanze für das...
Veröffentlicht am 1. September 2012 von Jackie O.

versus
687 von 764 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen 304 (608) Seiten Kaminanzünder
Ich habe noch nie eine Rezension abgegeben aber das Buch nötigt mich dazu. Eigentlich wurde alles Grottenschlechte schon erwähnt aber ich muss es loswerden, sonst platze ich. Das Buch ist eine Sammlung aus Eyes wide shut, Pretty Woman und Twilight. Völlig an den Haaren herbeigezogen. Mit 21 noch Jungfrau, ungeküsst, entjungfert von einem...
Vor 24 Monaten von Juli veröffentlicht


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687 von 764 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen 304 (608) Seiten Kaminanzünder, 11. Oktober 2012
Ich habe noch nie eine Rezension abgegeben aber das Buch nötigt mich dazu. Eigentlich wurde alles Grottenschlechte schon erwähnt aber ich muss es loswerden, sonst platze ich. Das Buch ist eine Sammlung aus Eyes wide shut, Pretty Woman und Twilight. Völlig an den Haaren herbeigezogen. Mit 21 noch Jungfrau, ungeküsst, entjungfert von einem 26-Jährigen, der in der Stunde 100.000 Dollar verdient, alles um sie herum kauft und nur auf sie gewartet hat (ja nee is klar) nach einer Woche Arbeit in die Chefetage befördert, mit Waffen bedroht, verwamst worden, würde jede Frau an ihrer Stelle erstmal die Notbremse ziehen. Aber nein, Ana bekommt allein beim Anblick von Spargel multiple Orgasmen. Das allein zeigt schon, wie dämlich die Story ist. Ana geht einem gehörig auf die Nerven mit ihrem Lippengekaue, mangelndem Selbstbewusstsein, innerer Göttin, Unterbewusstsein, postkoitalen Haaren (was für ein Schwachsinn!!), zusammenziehenden Muskeln im Unterleib, runzelnden Stirnen, grenzenloser Naivität und Dummheit. Liebt er mich? Ich liebe ihn. Ich will ihn. Er will mich. Ich habe Macht über ihn. Er über mich. Habe ich Macht über ihn? Gehört dieser wunderschöne Mann mir? Ich gehöre ihm. Er gehört mir. Ach nein, das hatten wir ja schon. Das ist für die Autorin aber kein Grund, es nicht gebetsmühlenartig immer wieder zu erwähnen. Absolut unkreativ, phantasielos, schlichtweg schlechter Schreibstil. Leider habe ich Geld dafür bezahlt und ich wünsche mir zum ersten Mal eine Geld-zurück-Garantie. Bestsellerlisten sind eben SELLER-Listen. Um Qualität geht's da nicht. Leider habe ich mit dem Kauf zum Erfolg beigetragen. Schande über mich.
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285 von 325 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Das Lamm im Wolfspelz, 16. September 2012
Von 
Marie-Kristin Dammer "Wortmalerei" (Mönchengladbach) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Aus heutiger Sicht erscheint mir mein früheres Leben wie eine Welt in tristem Schwarz-Weiß, so wie Josés Fotos, während sie heute in satten, bunten Farben leuchtet. Es ist, als strebte ich einem hellen, strahlenden Licht entgegen - Christians. Als wäre ich immer noch Ikarus, der der Sonne gefährlich nahe kommt. Ich schnaube. Mit Christian fliegen - wer könnte schon einem Mann widerstehen, der fliegen kann?
[aus "Shades of Grey: Gefährliche Liebe" // E.L. James // S. 390]

Erster Satz:
Er ist zurück.

Inhalt:
Nach der Trennung von Christian Grey sind die Tage für Anastasia Steele kaum auszuhalten. Überwältigt von ihrer Trauer willigt sie ein, sich noch einmal mit Christian zu treffen, was in einer erneuten Affäre endet, die mit jedem Tag tiefer, aber auch gefährlicher wird. Mit jedem Treffen erforscht Ana ihre Grenzen und lernt Christian und seine Vergangenheit immer besser kennen bis diese sie einholt und eine große Gefahr für beide wird. Außerdem müssen beide lernen mit den Bedürfnissen des anderen umzugehen und bald muss Ana die wichtigste Entscheidung ihres Lebens treffen. Eine Entscheidung, die sie ebenso sehr verunsichert, wie fasziniert...

Schreibstil:
E.L. James scheint ihre Leser wie eh und je als sehr unaufmerksam zu erachten oder sie glaubt, wir sind hochgradig verblödet. Wie auch schon im Vorgänger häufen sich die Wiederholungen und Schwächen zu einem unüberwindbaren Berg, den man kaum übersehen kann. So ist man schnell ernüchtert und geradezu genervt von den sich ständig gleichenden Sätzen, was ich auch nach einiger Zeit einfach nicht ignorieren konnte. Wenig Beschreibungen, viel Handlung - das scheint E.L. James' Motto zu sein und obwohl ihr Schreibstil sicherlich keine Glanzleistung ist, liest sich das Buch flüssig und schnell. Hier geht es einfach nur um den Plot und nicht darum, diesen so schön wie möglich zu verpacken.

Meinung:
Werft mal alles über Bord, was ihr über diese Buchreihe gehört habt: die Gewalt, den harten Sex, den Schock. Verbindet stattdessen alles, was ihr euch nicht vorstellen könnte mit der Reihe: Liebe, sanfte Gefühle, Zuneigung. Und schon habt ihr eines der größten Missverständnisse unseres Jahrhunderts aufgelöst! Shades of Grey ist nicht einmal ein Soft Porno. Shades of Grey ist eine Liebesgeschichte. Mit Sex, ja. Aber doch eine Liebesgeschichte, die klischeebesetzter und kitschiger nicht sein könnte. Sätze wie "Dieses Buch ist schärfer als Porno" sollte man daher getrost ignorieren und seine Erwartungen, sollte man denn welche haben, eher auf eine Extraportion Kitsch legen, denn der zweite Teil der Reihe zeigt uns, dass traumatisierte Männer innerhalb von zwei Wochen geheilt werden können, das bis zum 21. Lebesjahr jungfräuliche Frauen mit Komplexen die beste Wahl sind und das jeder, und ich meine wirklich jeder (!) hinter Christian Grey und seiner Anastasia her sind. Warum? Weil Frau James es kann.

Das ein Autor seine Geschichte vollkommen in der Hand hat, hat E.L. James hier auf jeden Fall viel zu ernst genommen, denn 90% des Buches wirken absolut konstruiert und weit hergeholt. Mal abgesehen davon, dass die ach so verzweifelte Anastasia nach der Trennung von ihrem millionenschweren Traumprinzen gefühlte drei Seiten leidet - was ja schon eine ganze Menge ist für eine Frau, die niemals Liebeskummer hatte -, findet man in dem Buch eine Reihe krimineller Machenschaften, die auch für einen Mr Grey etwas too much sein dürften. Die durchgeknallte Exfreundin habe ich ja noch irgendwie verstehen können, auch wenn ich das Gefühl hatte, dass Frau James einfach etwas Spannung in die Geschichte bringen wollte, aber als dann auch noch Anas Chef am Rad dreht und Mrs Robinson eine immer größere Rolle spielt, wollte ich das Buch eigentlich nur noch gegen die Wand werfen.

Was man über die Entwicklung der Charaktere sagen kann? Nun ja, obwohl Ana mit jeder Seite notgeiler wird, ist sie weltfremd und naiv wie eh und je, stellt mehr dumme Fragen (SPOILER à la "Darf man überhaupt solche Lust für den Mann empfinden, mit dem man verheiratet ist?" Ehm. Wäre doof, wenn nicht, oder? SPOILER ENDE) und heult sich seitenlang darüber aus, dass sie Christians Bedürfnisse nicht befriedigen kann, obwohl dieser offensichtlich sein ganzes Leben für sie umstellt. Christian hingegen wird zum Lamm im Wolfspelz und dreht sich dabei in unglaubwürdiger, aber eleganter Grey-Manier mehrmals um 180°. Mein Interesse an seiner Person schrumpfte mit jeder Seite merklich - ob das nun an den weichen Stellen liegt, die er ziemlich schnell ausbildet oder an seiner fehlenden Dominanz weiß ich nicht genau. Witzige Wortgefechte konnten sich die zwei - Gott sei Dank - nichtsdestotrotz liefern, was meine Leselust zeitweise wieder aufkeimen ließ. Allerdings muss ich zugeben, dass ich einige seitenlange Gedankengänge von Ana lediglich überflogen habe, weil einfach nichts geschehen ist und sie immer über denselben Kram nachdenkt.

Im Bett lässt Grey seinen Wolfspelz fallen und ergibt sich seinem lamm-igen Schicksal, Berührungen sind nun halbwegs erlaubt, aber das ändert leider nichts daran, dass sextechnisch nicht viel Neues geschieht. Ganz im Gegenteil: So gut wie alle Sexszenen sind austauschbar und lassen sich teilweise wortwörtlich miteinander vergleichen. Anas Orgasmen sind eigentlich immer "köstlich", während Greys "Pracht" sie voll und ganz "auszufüllen" weiß. In der Hinsicht fühlte ich mich schon ein wenig verarscht (Hihi, in dem Zusammenhang mit dem Buch, muss ich bei dem Wort irgendwie lachen!).

Nun stellen sich so einige Fragen: Muss man das lesen? Muss man es lieben oder hassen? Muss man sich dafür schämen, wenn man sich von der Reihe unterhalten fühlt, trotz all der zu kritisierenden Punkte? Ich würde sagen: Nein. Muss man nicht. Man sollte den Hype irgendwie ignorieren, denn obwohl einem hier keine Innovative, nicht viel Neues und eine Menge Kitsch geboten wird, hat mich auch der zweite Band größtenteils unterhalten können und ich kann im Grunde nicht einmal sagen, weswegen. Auf jeden Fall liegt es nicht daran, dass Shades of Grey eine schockierende Sexgeschichte sein soll, denn das ist sie nicht.

Meine Befürchtungen für den dritten Band, den ich trotzallem lesen werde? Eine weitere Verfolgungsjagd mit Anas Chef à la Victoria aus Twilight, ein Bündnis zwischen Chef und Mrs Robinson - natürlich gegen Ana und Grey, weitere (sexuelle) Enthüllungen, DIE Glamourhochzeit des Jahres, danach Flitterwochen auf der Insel von Greys Mutter, eine ungewollte (und hoffentlich weitesgehend unblutige und wenig beschriebenene) Schwangerschaft (hoffentlich kommt der kleine Fratz nicht mit silbergrauer Krawatte auf die Welt und wird Carlagrace genannt!) und last but not least ein Happy End im großen Familienhaus mit drei Kindern, Hund und einem geheimen Spielzimmer im Keller, in dem es sicherlich keine Playstation gibt...

Fazit:
Sextechnisch schien Frau James nicht mehr viel eingefallen zu sein, zumal sie sich die harten Geschütze (haha) für den dritten Teil aufsparen muss und so greift sie (etwas zu tief) in die Kitschkiste und zieht den Kontrollfreak Christian Grey, der in nur kürzester Zeit zum weinerlichen Waschlappen mutiert und die naive Anastasia Steele, die leicht notgeil wird und iher millionenschweren Freund an der kurzen Leine hält, heraus. Die Geschichte an sich wirkt mehr konstruiert denje und es geschieht etwas zu viel für eine Geschichte, die von vornerein eigentlich als DAS BDSM-Erotikhighlight des Jahres gesehen wurde. BDSM findet man im zweiten Teil nicht mehr, denn Grey schmeißt lieber seine Peitschen aus dem Fenster und widmet sich seiner unglaublichen und tiefgehenden Liebe zu Ana und umgekehrt. Tjaja, wenn doch alles so einfach wäre...
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190 von 222 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Sexsüchtig in Seattle, 1. November 2012
Ich musste schon während des ersten Bandes viel zu oft den Kopf schütteln, aber wenn ich solche Bewertungen lese, in denen es heißt „Wo es im ersten Band quasi „nur“ um Sex geht, gibt's hier mehr Gefühle und mehr Geschichte“ kann ich nur noch spöttisch lachen. Dieses Buch (das eher den Titel ‚Sexsüchtig in Seattle‘ verdient) ist der lächerliche Versuch einer Autorin aus einem Porno ein Buch zu machen. Dabei scheitert sie daran, die sich immer wiederholenden Sexpassagen in eine interessante Rahmenhandlung einzubauen, doch einigen scheint diese Tatsache wohl entgangen zu sein. Ich kann mir vorstellen, dass viele diesen Schinken gut finden, weil sie insgeheim den Hauptcharakter Christian in seiner Vollkommenheit anhimmeln und am liebsten selbst seine Retterin sein wollen, aber objektiv gesehen ist dieser Roman ein einziges Stück des Grauens.

Nachdem der erste Band und der damit verbundene Fehlkauf + 1 Stern Rezension hinter mir lagen, war ich natürlich neugierig wie sich zum einen der ‚Cliffhanger‘ entwickelt und zum anderen war ich gespannt, ob sich das Buch literarisch gesehen in irgendeiner Weise verbessert hat.

Meine Hoffnungen, dass aus Ana doch noch eine intelligente junge Frau wird, die mehr Rückgrat besitzt als ihre peinliche Darstellung im ersten Buch, wurden innerhalb von 5 Seiten wieder zu Nichte gemacht. Wie man von ihrem schwachen nur allzu berechenbaren Charakter erwarten konnte, lässt sich Ana nach ihrer Ich-verlass-dich-jetzt-Aktion innerhalb von 3 Tagen wieder von Christian um den Finger wickeln und zieht fast zeitgleich bei ihm ein. Danach verliert sich der Inhalt zwischen 2 – 3 Orgasmen pro Nacht und einem völlig irrationalen Kontrollfreak, der wieder mal Frauenunterdrücker spielt. Klar, er ‚versucht‘ mehr Gefühl reinzustecken und nachdem eine Ex-Sub den Turteltauben auflauert, macht er Ana sogar einen Heiratsantrag, der nach 3 Wochen ‚Beziehung‘ lächerlich unglaubwürdig erscheint. Die Begriffe ‚nachvollziehbar‘ und ‚logische Handlung‘ sind anscheinend Fremdwörter für die Autorin. Dabei muss ich gestehen, dass mir während Christian's Antrag vor Lachen beinahe die Tränen kamen. Zudem ist dieses Buch voll von beinahe Unfällen, gekrönt von immer und immer widerkehrenden Sexszenen, die die ohnehin schon schleppenden Rahmenhandlungen nur noch weiter aufhalten. Das Thema SM bleibt dabei fast gänzlich auf der Strecke.

Die völlig talentfreie Autorin hat wieder mal unter Beweis gestellt, dass sie keine Ahnung von den Grundlagen ihres eigenen Fachbereichs hat. Wo sie Spannung aufbauen sollte, lässt sie die Geschichte binnen weniger Minuten einfach fallen, damit die beiden Hauptdarsteller zu ihrer liebsten Tätigkeit übergehen können: Dem Sex. Das einige Rezensenten von mehr Handlung sprechen, ist schlicht und ergreifend falsch. Natürlich erfährt man im zweiten Band mehr von Christian, immerhin ist das ein Roman und kein Pornofilm, aber alles, was man erfährt, wird bei jeder Gelegenheit in winzig kleine Stücke gehackt, sodass man irgendwann nur noch durch die einzelnen Bettgeschichten durchblättert, um endlich zu erfahren was da zur Hölle noch passiert.

Der Erzählstil ist wie beim Vorgänger ein Schwall nie enden wollender Wiederholungen von Gemurmel und Ana's Unterleib, der sich alle 5 Minuten vor Lust zusammenzieht. Mit dabei sind natürlich wieder ihre innere Göttin und ihr Unterbewusstsein, zu dem jeder normale Mensch eigentlich KEINEN Zugang hat.

*Spoiler*

Zum Schluss wird dem Leser auf den letzten 70 Seiten eine dramatische Wendung um die Ohren gehauen. Der klägliche Versuch, durch den plötzlich verschwundenen Christian, irgendwie Spannung einzubauen, treibt einem eigentlich nur deutlicher die Tatsache ins Auge, dass dieses Buch reinster Schrott ist. Nach den etwa 10 Seiten, in denen Ana vor Sorge bewegungslos vor dem Kamin sitzt, stellt sich aber heraus, dass ihr Geliebter ein Problem mit dem Helikopter hatte und deswegen ‚nur‘ etwas verspätet in Seattle wieder ankam. Ich glaube, der Ausdruck ‚Viel Lärm um nichts‘ trifft dabei meine Empfindung während des Lesens am besten.

Mein Fazit: Ein langatmig schlecht geschriebener Groschenroman mit keinerlei Charakterentwicklung, unglaubwürdiger Handlung und man glaubt es kaum: zu viel Sex.
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128 von 151 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Irgendwie schrecklich, aber dennoch mit Suchtfaktor!, 1. September 2012
Von 
Jackie O. - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Da schreibt eine Frau eine kleine, sexy Geschichte, und am Ende stürzt sich weltweit die ganze Journaille drauf. Ja, an den 'Shades' Büchern scheiden sich die Geister. Und auch auf die Gefahr hin, für meine Rezi abgewatscht zu werden, kann ich die negativen Kritiken nicht so ganz nachvollziehen. Deshalb möchte ich hier mal eine Lanze für das Buch/Bücher brechen.

Story:
Fünf Tage sind es her, sein Ana Christian als Perversling bezeichnet, und anschließend schweren Herzens aus seinem Apartment geflohen ist. Sie ist am Boden zerstört und funktioniert nur noch. Auch ihr neuer Job kann sie von ihrem unerträglichen Liebeskummer nicht ablenken. Ihre Gedanken kreisen allein um diesen charmanten, sexy Mistkerl, der ihr dermaßen den Kopf verdreht hat, dass sie weder Essen noch Schlafen kann. Um Ana umzustimmen, packt Christian die erste Gelegenheit beim Schopf, und versucht sie wieder für sich zu gewinnen. Und schon bald verfällt sie ihrem faszinierenden Mr. Grey erneut, und aus ihrer anfänglichen Affäre wird mehr. Ana bemerkt, dass sich bei dem sonst so verschlossen Mann, eine Wandlung vollzogen hat. Durch ihren Zuspruch und Liebe, versucht Christian langsam, seine inneren Dämonen zu bezwingen und die Vergangenheit aufzuarbeiten. Doch wird es ihm wirklich gelingen, oder verfällt er schon bei der sich ersten bietenden Gelegenheit, in alte, gewohnte Muster zurück?? Zudem lauert Lieblingsfeindin Mr. Robinson, mit Argusaugen darauf, dass Christian am Ende doch wieder in ihre Arme sinkt. Und eine verrückte Stalkerin, macht beiden das Leben auch nicht leichter...

Fazit:
Nach dem Cliffhanger im ersten Roman, fand ich ~Shades of Grey- Gefährliche Liebe~ absolut nicht langweilig. Und auch jenseits der Fesselspielchen und Poklatscher unterhaltsam, spannend, sogar wirklich witzig geschrieben (Email/Sms Szenen). Vorallem ist es ein kurzweiliges Buch, dass in einem Rutsch durchlesen werden kann. Jedoch sollte man sich unvoreingenommen und ohne Vorurteile dem Roman widmen.

Schon der erste Teil, befasst sich mit einer sehr weichgespülten Version von BDSM. Jetzt im Nachfolger, geht es vergleichsweise noch harmloser zu, was dieses ganz spezielle Thema angeht. Für Fans dieses Genres wohl eher nicht so geeignet. Dafür sorgen jedoch die Protagonisten für eine Gefühlsachterbahn und jede Menge Seelenstriptease, zudem einen Haufen Klischees.

Der Held versucht vergeblich seine Liebste zu dominieren. Doch sie denkt überhaupt nicht daran, sich ihm zu fügen, sondern krempelt erst mal sein wirres Gefühlsleben gewaltig um. Sodass er am Ende fast gezähmt, und sanft daherkommt, aber nicht minder sexy. Zudem sind seine emotionalen Wunden nicht mehr ganz so ausgeprägt... tja Liebe heilt bekanntlich alle Wunden. Überhaupt ist Mr. Grey symphatischer als noch im ersten Teil, und man bekommt einen kleinen Einblick, was die Gründe für seine besonderen Vorlieben sind. Ana hingegen kaut nach wie vor unablässig an ihrer Unterlippe, und lässt ihre inner Göttin wie gehabt raus. Jedoch ist sie nicht mehr ganz so tolpatschig und verwandelt sich in kürzester Zeit zu einer sexy Frau. Die jedoch immer noch von Selbstzweifeln geplagt wird, ganz egal mit wie vielen Komplimenten sie bedacht wird. Von ihrer Naivität und der teilweise kindischen Art, ganz zu schweigen. Nichtsdestotrotz wachsen einem die Zwei ans Herz. Als Leser fühlt man während ihrer Eifersuchtsdramen, den Höhen und Tiefen mit ihnen. Sie machen eine positive Veränderung durch, bis hin zum grossen romantischen Showdown.

Für die sexy Moment, hat E.L. James definitiv ein kreatives Händchen. Denn davon gibts auch wieder reichlich. Ob auf einem Boot, im Fahrstuhl, oder dem Piano, die knisternden Erotikeinlagen sind hot und haben einen gewissen Schmachtfaktor ;) Ja die leidenschaftlichen Szenen sind alles andere als öde oder langweilig. Wer jedoch Eroticas kennt und mag (z.B. Long Hard Ride (Rough Riders) sollte dennoch nicht zuviel erwarten.

Nein, ~Shades of Grey- Gefährliche Liebe~ ist nicht gerade gut geschrieben. Ich musste wirklich oft den Kopf schütteln, aber ich konnte es dennoch nicht aus der Hand legen und aufhören weiterzulesen. Denn ich habe es trotz allem genossen! ;) Muss ich denn wirklich alles überinterpretieren? Muss alles politisch korrekt sein? Wenn ich einen Klassiker lese, weiß ich ganz genau, was mich erwartet. Und bei der 'Shades' Reihe ist es ganz genauso. Wer also schon Shades of Grey - Geheimes Verlangen: Band 1 - Roman verfallen ist, wird sicherlich seine Freude an der Fortsetzung haben und gespannt dem letzten Teil Shades of Grey - Befreite Lust: Band 3 - Roman entgegenfiebern. Ich habe mich gut unterhalten, deshalb gibts von mir auch 4 Sterne.

Kritikpunkt zur Kindle Version:
Mir ist aufgefallen, dass es grosse Unterschiede von Schriftgrösse sowie Textform gibt. War noch im 1. Roman z.B. die Email/Kurznachrichten Passagen wunderbar mit Schrift und Linien abgegrenzt, ist dieser jetzt nur noch drangeklatscht, als hätte man Platz sparen müsste, was sich nicht besonders gut lesen lässt. Warum können solche Dinge nicht einheitlich gehalten werden, sodass man nicht ständig sein Kindle von Buch zu Buch neu einstellen muss. Da ich auch die engl. Version kenne, weiß ich, das es im Original auf den Kindle gleichbleibend ist. Zudem gibts einige Übersetzungsfehler, wo ich mich frage, wie so etwas passieren kann, vom fehlenden Inhaltsverzeichnis mal ganz abgesehen. Wenn ich diese Kritik mit in meine Bewertung hätte einfließen lassen, hätte es Punktabzug gegeben.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Für zwischendurch, 25. Februar 2014
Ich kann diesem Buch nicht nur 1 Stern geben, immerhin habe ich es gelesen. Schlechte Bücher würde ich weglegen.
Erstmal zum Positiven:
Der Schreibstil ist so flüssig und gut, dass man das Buch einfach in wenigen Stunden durch hat und ich konnte es auch nicht über längere Zeit zur Seite legen.
So das war es dann auch schon.
Nach dem ersten Buch wollte ich wissen, wie es weiter geht, vielleicht passiert ja etwas aufregendes.
Schon am Anfang des Buches habe ich meinen Mann angestöhnt, nicht vor Lust, sondern weil mir das alles auf die Nerven ging - dieses ewige hin und her der Gefühle, seitenweise. Das nervt, das will man irgendwann nicht mehr lesen. Da habe ich dann quer gelesen, bis die Story weiter ging. Die war vorhersehbar.
Ich hätte mir gewünscht, dass manche Szenen einfach tiefer gegangen wären. Mindestens so tief wie Mr Greys beachtlicher Liebesdingdong.
Aber nein, am Ende läuft es immer auf Sex hinaus. Was mich nicht stört, ist ja ein Sexbuch. Weshalb aber manche anderen Sachen einfach zu kurz kommen.
Desweiteren mag ich einfach nicht, dass die Personen nur ein Problem haben, nur sich. Geld, Arbeit usw. - nie Probleme.
Die Figuren sind unglaublich unglaublich. Oberflächlich. Ich-bezogen, unausgereift.
Mr Grey ist lächerlich. Ein dominanter Kontrollfreak, der absolut nie was durchzieht, was er androht. Der Kerl ist 'ne Weichflöte, Ana wird nie bestraft. Er lässt mit sich spielen, er hat kein Rückgrat. Und ich finde ihn optisch schlecht beschrieben, konnte mir nicht vorstellen, wie er aussieht - schön halt.
Ana angeblich eine graue Maus, aber absolut tough schon beim ersten Interview in Buch 1. Jungfrau, die aber jeder vernaschen will. Hä. Also wenn Normalo so viel Privates während der Arbeit erledigen würde, wäre man schon längst entlassen. Ana, die schüchterne, junge, unauffällige Frau, verliebt sich (wie jede andere Frau im Buch) und kriegt den Typen mit kupfernem Haar (rotes Haar sexy?), den jede andere will. Und sie ist ja so schön, so super schön.
Und die ganze Grey Familie, einfach perfekt. Leider kommt mir die Familie ziemlich wie die Twilight Family vor, was dazu führte, dass ich mir die Personen auch ständig so visuell vorgestellt habe.
Storymäßig ist es halt eher flach. Streiten, Lieben, Ausflug machen, Diskutieren, Sex, Sex, Sex, Essen, Ausflug, irgendwas teures kaufen. Sex. Nach 3 Wochen heiraten. Sex. Und ein absolut schlechter Cliffhanger.
Es gibt einfach auch ein paar Dinge, die hätten wirklich und ausführlicher beschrieben werden können. Christians Geburtstag zum Beispiel.
Ich habe mir die Bücher nie gekauft, sondern nur geliehen.
Und den dritten Band werde ich auch noch lesen. Dauert nur ein paar Stunden. Fürs Leben lerne ich zwar dadurch nichts, aber man wird doch irgendwie unterhalten.
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96 von 115 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Atemberaubend schlecht..., 6. September 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
In diesem Buch läuft die Zeit für die Protagonisten etwas anders als für andere Sterbliche: nach unendlich langen fünf Tagen Trennung findet man endlich wieder zueinander, nach einer Woche Praktikantentätigkeit wird die Madame zur Führungsebene gefördert, nach drei Wochen wird die Hochzeit beschlossen! Und in dieser erlebnisreichen Zeit hat man soviele Höhepunkte (bildlich wie wörtlich), wie andere im ganzen Leben. Nur für den Leser verlangsamt sich die Zeit mit jeder Seite und zieht sich hin wie ein zäher Kaugummi unter dem Schuh.
Dass Mr. Grey nur aus hintereinander gereihten Superlativen besteht, Madame hochgradig neurotisch ist, über ein Selbstwertgefühl von 0 verfügt und ihre sogewollte Naivität die Grenze von Dummheit längst überschritten hat, ist noch nicht mal das Schlimmste an diesem Buch. Auch nicht die Tatsache, dass die sogenannten erotischen Szenen zum Gähnen langweilig sind und den Eindruck erwecken, mit copy/paste geschrieben worden zu sein. Der wahre Höhepunkt (in diesem Fall Tiefpunkt) dieses Buches ist nämlich unumstritten der beschränkte Wortschatz der Autorin, der auf einem Teelöffel reichlich Platz findet.
Warum habe ich dann dieses Buch zu Ende gelesen: ich wollte wissen, ob die Autorin das bereits gelesene Kapitel mit dem nächsten an Niveau, Wiederholung und Unterhaltung unterbieten kann.
Die Antwort ist: Ja, sie kann!
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80 von 96 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Ein Buch, das einen Warnhinweis tragen müsste, 27. September 2012
Muss man gewarnt sein, wenn ein Buch in den Medien - rund um den Erdball - ein Echo wie nach einem Erdbeben erfährt? Die Antwort kann nach Kenntnis der ersten beiden Bände nur Ja lauten. Nachdem ich Band zwei durchgelesen hatte und – da muss ich den positiven Kritiken Recht geben – das ebenso zügig geht, wie das Inhalieren einer Zigarette, wusste ich, dass dieses Buch einen Warnhinweis wie auf Zigarettenschachteln tragen sollte. Nein, nein, nicht was Sie denken, die nur die Schlagzeilen aus den Boulevardmedien kennen. Doch nicht wegen den hier beschriebenen Sexpraktiken. Da möchte ich mal Woody Allen zitieren: „Sex ist nur schmutzig, wenn er richtig gemacht wird.“ Doch richtiger Sex kommt hier nicht vor – auch nicht in Band Eins. Wer beim Lesen dieses Buches in der Öffentlichkeit – oder noch besorgniserregender – allein Zuhause im Kämmerlein einen roten Kopf bekommt, der bekommt auch beim Kauf einer Banane bei Aldi an der Kasse einen. Nein, ich stelle mir einen Warnhinweis vor, der eindeutig auf die Gefahren für das Leserhirn hinweist. Meins hat eindeutig Schaden genommen. Wenn dem nicht so wäre, würde ich mir sicher nicht die Zeit nehmen und diese Kritik schreiben. Doch so sitze ich nun hier mit meinem Schwammgehirn (ja, ich weiß, selbst schuld und dieses ganze Blabla…) und möchte eindeutig Stellung zu diesem Buch beziehen. Falls es bis jetzt noch nicht deutlich wurde – oder Sie dachten, die ein Stern-Bewertung sei ein Scherz – werde ich mal deutlich: Das Buch ist schlecht. Und zwar so schlecht, das einem die Übelkeit schon nach wenigen Seiten erfasst. Erstaunlich, dass die Autorin am Ende ihrer Lektorin dankt. Warum wollte diese genannt werden? Ihren Beruf hat sie nämlich eindeutig verfehlt. Ständige Wiederholungen und Beschreibungen mögen den Lesefluss auf Inhalatsstufe erhöhen, trüben den Lesespaß aber dermaßen, dass man beide – Autorin und Lektorin – dazu verdonnern müsste, 48 Stunden der Hörbuchfassung zu lauschen. Arzt- und Jägerromane aus dem Grabbelständer am Bahnhofskiosk weisen ein höheres Niveau auf. Denn mal abgesehen vom Stil, bleibt auch die Logik völlig auf der Strecke. Ich könnte ewig so weitertippen. Doch mein Hirn scheint gerade den Schwammzustand wieder langsam zu verlassen. Wie beruhigend. Eines nur noch: Wer glaubt, dass jede Frau so zügig wie Ana zum Orgasmus gelangt, dem sei gesagt, dass das nicht der Fall ist. Laut einer Studie ist dies nur 5 Prozent der Frauen auf diesem Erdball vergönnt. Wobei: vergönnt… Aber das ist schon wieder ein anderes Thema. Ebenso das bedenkliche Frauenbild, das in diesem Buch entworfen wird. Schon fast bedauerlich, dass mein Hirn in diesem Augenblick wieder volle Leistung erreicht hat, sonst würde ich mich darüber jetzt auch noch auskot…
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131 von 159 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Rasante Love-Story mit geradezu rührender Naivität, 31. August 2012
Ich habe den ersten Teil von "Shades Of Grey" gelesen, weil so viel Wind darum gemacht wurde und hab wer weiß was für schockierende Überraschungen erwartet. Aber anders als so häufig in den Medien behauptet, ist das hier sicher kein klassischer BDSM-Roman, sondern eine experimentierfreudige Liebesgeschichte, bei der sich zwei Menschen, die sich mögen, in der Mitte zu treffen versuchen. Das tun sie bisweilen so rührend naiv und mißverständlich, daß dem Ganzen bisweilen eine gewisse Komik innewohnt. Im ersten Buch bekommt Ana von ihrer Mutter den Rat, einfach mal zuzuhören, weil Männer meistens tasächlich meinen, was sie sagen, wenn sie denn reden. Und daß Christian in Ana mehr sieht als eine Sub, wird dem geneigten Leser sehr viel schneller klar als der Protagonistin. Er verhält sich überhaupt nicht wie ein Dom, sondern versucht ständig, ihr entgegenzukommen. Dann sagt sie, er soll sie mal probehalber so richtig versohlen, und als er es tut, stellt sie verblüfft fest, dass es weh tut und sucht das Weite.
Im diesem zweiten Teil scheint Ana nun zu kapieren, dass er sie doch wohl für etwas Besonderes hält, und sie starten einen zweiten Versuch.Es gibt wieder Sex en Masse (die beiden müssen eine Mordskondition haben), welcher aber immer mehr der Bezeichnung "Liebe machen" gerecht wird. Wer schonmal J.R. Wards "Black Dagger " gelesen hat, dem werden die Sexszenen nicht mehr die Schamesröte ins Gesicht treiben. Vielmehr hat man bisweilen das Gefühl, einen wilden Mix aus Black Dagger und Twilight zu lesen; sie die naive Liebende, er, der denkt, er sei dieser Liebe nicht würdig und so on...
Shades of Grey liest sich so wie sich Fastfood ißt: Einfach, unterhaltsam, spannend, bisweilen irre komisch und manchmal wünscht man sich etwas Abwechslung. Und wenn man den ersten Teil gelesen hat, will man auch wissen, wie es mit den beiden weitergeht. Im zweiten Teil nimmt die Story durch weitere Personen mächtig an Fahrt auf.
Wem Shades of Grey gefällt, sei an dieser Stelle ein DVD-Tipp ans Herz gelegt: Ebenso schön und anrührend entwickelt sich eine SM-Liebesgeschichte in "Secretary-Womit kann ich dienen" mit James Spader und Maggie Gyllenhaal.
So mehr verrat ich nicht, ich möchte ja keinem den Spaß vorwegnehmen.
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24 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Also früher war so was in Heftchenformat zu haben..., 9. Oktober 2012
Was für ein billiger Schwachsinn ! Schlecht geschrieben, langweilig, immer die gleiche "Email-Korrespondenz", die Seiten füllt, aber nichts aussagt. Er wird mit immer den gleichen Adjektiven beschrieben, der Sex ist... nicht-mal-Blümchen-Sex-mäßig - Auf- oder Erregung der Leserin findet nicht statt.
Ein Buch zum weiterblättern...
Hat man doch früher nach "Stellen" in Büchern gesucht (back in the 60ies...) ist sowas heute ein derartig kalter Kaffee, dass diese Art der huch..... wilden Taten... in jeder Kaffeewerbung vorkommt.
Ich vermute mal, das in USA kleine Hausfrauen heimlich unter der Kittelschürze feuchte Höschen bekommen, wenn sie SO einen Roman lesen (dürfen) und ihre unterentwickelte Erfahrung und Phantasie damit ein latentes Glimmfeuerchen erhält.
Hier und heute kann ich nur sagen - diese Art von Schmadder las meine Schwiegermutter - Gott hab sie selig - schon direkt nach dem Krieg in Heftchenformat. Ich muss es wissen - denn ich habe einen Lebensvorrat von solcher Lektüre aus ihrem Keller geschleppt....
Fazit: Nicht zu empfehlen. Jede Mikrowellenanleitung ist heisser....
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136 von 167 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ich konnte nicht aufhören zu lesen...., 11. September 2012
Es gibt einfach nur zwei Möglichkeiten:
Entweder man liebt die Story von Ana und Christian oder findet sie einfach nur völlig bescheuert.
Ich gehöre zu den LeserInnen, die die Bücher verschlungen haben. Mir ist es auch völlig egal, ob der Schreibstil gut oder schlecht ist und die Story völlig fern von jeglicher Realität. Natürlich ist fast alles; angefangen von Christan und Ana, der Welt in der die zwei leben und die Story, völlig überzogen und einfach nur ein Märchen. Aber wieso muss auch immer alles realistisch und anspruchsvoll sein? "Shades of grey" ist meiner Meinung nach ein 100%iges Frauenbuch und die Autorin bedient zahlreiche Fantasien. Und mal ganz ehrlich; welche Frau wünscht sich nicht von so einen tollen Kerl wie Christian Grey begehrt zu werden? Ich bin beim Lesen sehr gerne in diese Märchenwelt abgetaucht und da ich unbedingt wissen wollte wie die Story mit den beiden endet, habe ich den 3. Teil auf Englisch gelesen.
Zum Glück ist alles Geschmackssache und ich muss nicht ausschließlich anspruchsvolle und sprachlich perfekt verfasste Literatur lesen. Mir gefällt es auch einfach mal nur unterhalten zu werden. In diesem Sinne: Viel Spaß beim Lesen!
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Shades of Grey. Gefährliche Liebe: Band 2
Shades of Grey. Gefährliche Liebe: Band 2 von E L James (MP3 CD - 5. September 2012)
EUR 10,99
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