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230 von 245 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen "Ich mache mir die Welt, wie sie mir gefällt"
Was sollte der Autor machen? Alle Welt hat doch von ihm erwartet, dass er nach seinem megaerfolgreichen "Hundertjährigen" mit dem neuen Buch mindestens genauso gut ist, sich am besten nochmals übertrifft. Und das hat er auch versucht, vielleicht sogar geschafft. Schließlich lässt er seine Hauptheldin Nombeko per Zufall ins südafrikanische...
Vor 8 Monaten von Falk Müller veröffentlicht

versus
215 von 252 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Gut geschrieben, intelligente Reflexion mit leider wiederholtem Konzept
Leider bin ich hin und her gerissen.

Wenn ich "Die Analphabetin, die rechnen konnte" als ersten Roman von Jonas Jonasson gelesen hätte, würde ich wahrscheinlich eine euphorische Rezension schreiben. Ohne Zweifel: das Buch ist gut, die Geschichte ist originell, der Autor hat viel zu sagen und reflektiert vieles in interessanten Bildern. Allerdings ist...
Vor 8 Monaten von Andreas Camino veröffentlicht


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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen wie eine Überdosis, die abstumpft, 9. März 2014
kein Vergleich zum Vorgänger! Das Buch wirkt auf mich wie ein Kinofilm, in dem man alle technischen Möglichkeiten einsetzt und den die Handlung immer auf Vollgas abläuft. Das ist langweilig, da zudem ein Spannungsbogen fehlt und die Charaktere oberflächlich bleiben. Ich lese selten ein Buch nicht zu Ende. Das hier erlebt bei mir keine letzte Seite. Schade!
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5.0 von 5 Sternen Von der Kunst, mit einer Atombombe zu leben, 24. April 2014
Nach dem fulminanten Siegeszug von Jonas Jonassons Erstlingswerk "Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand" durch die ganze Welt hat der Autor nun nachgelegt. Und "Die Analphabetin, die rechnen konnte" steht dem Erstling in nichts nach. Wieder ist es Jonasson gelungen, eine vollkommen aberwitzige Geschichte mit soviel Gelassenheit und hintersinnigem Witz zu erzählen, dass man begeistert Seite für Seite umblättert und fasziniert ist von Jonassons Ausmaß an Witz und phantasievoller Erzählkunst. Die Geschichte ist so wahnwitzig und im wahrsten Wortsinn phantastisch, dass man praktisch von der ersten Seite an mittendrin statt nur dabei ist. Gerne und begeistert lässt man sich auf jede noch so absurde Wendung ein und verfolgt gebannt das Schicksal der Protagonisten, um nur ja nichts zu verpassen und ihnen jederzeit kräftig die Daumen drücken zu können. Denn neben der Analphabetin, die rechnen konnte spielt auch eine funktionstüchtige Atombombe eine nicht ganz unwesentliche Rolle. Und das kam so:

Nombeko lebt in ärmsten Verhältnissen in Südafrika. Seit ihrem fünften Lebensjahr schleppt sie Latrinentonnen durch ihren Slum, bereits mit zehn Jahren ist sie Waise und muss für sich selbst sorgen. Nombeko kann zwar nicht lesen, dafür ist sie ein wahres Rechengenie. Durch eine Verkettung unglücklicher Umstände landet sie mit 15 Jahren in Johannisburg, wo sie von einem Auto angefahren wird. Da das - weil sie schwarz ist - natürlich ihre eigene Schuld war, wird sie zu einigen Jahren Arbeitsdienst beim Unfallverursacher, einem Ingenieur verurteilt. Mittlerweile ist Nombeko ein noch viel größeres Rechengenie und auch längst keine Analphabetin mehr. Somit kann sie dem ständig betrunkenen Ingenieur dabei helfen, die vom Staat geforderten sechs Atombomben zu bauen. Unglücklicherweise gibt es aber noch eine siebte Bombe, von der niemand weiß. Mit dieser gelangt Nombeko über zehn Jahre später nach Schweden, wo sie die Zwillinge Holger und Holger kennenlernt. Holger zwei ist ähnlich intelligent wie Nombeko, Holger eins hingegen ein Dummkopf erster Güte, der Schwedens Monarchie stürzen will, wobei ihm seine zornige Freundin Celestine gerne behilflich ist. Keine sehr sichere Umgebung für eine Atombombe also. Doch dass Nombeko eines Tages mit dem König von Schweden, dem Ministerpräsident, Holger zwei und der Atombombe in einem Laster sitzt, der von Holger eins gesteuert wird, hätte wohl selbst sie sich nicht träumen lassen…

Man merkt sofort, dass man sich wieder in einer von Jonasson geschaffenen Welt befindet. Die gleichen aberwitzigen Storyverläufe, die gleichen schrulligen Charaktere, der gleiche gelassene, hintersinnige Humor. Und doch ist "Die Analphabetin, die rechnen konnte" ganz anders, aber nicht minder wunderbar. Jonasson gelingt es erneut, den Leser in eine phantastische, wendungsreiche und ungemein phantasievolle Geschichte hineinzuziehen, deren einzigartigem Charme man nicht widerstehen kann. Und so ganz nebenbei gelingt ihm ein sowohl humorvolles als auch zynisches Statement gegen den Irrsinn der gefährlichen Auf- und Abrüstungspolitik verschiedenster Staaten und den immer noch allgegenwärtigen Rassismus, gekrönt von der Erkenntnis, wie wenig die gewählten Vertreter des Volkes manchmal im Sinne desselben handeln.

Mit Nombeko hat Jonasson wieder einen einzigartigen Charakter geschaffen. Von Kindesbeinen an mit einer unglaublichen Intelligenz gesegnet, versteht Nombeko es stets, sich diese in brenzligen Situationen zunutze zu machen, auch wenn es manchmal Jahre oder sogar Jahrzehnte dauert, bis ihr blitzgescheiter Verstand sie vor dem Schlimmsten zu bewahren weiß. Analphabetin bleibt sie nicht lange, schnell lernt sie, neben ihren einzigartigen Rechenkünsten, auch Lesen und eignet sich verschiedene Fremdsprachen an. Durch die Verkettung einiger ungünstiger Umstände landet sie erst als Unfallopfer auf den Straßen Johannisburgs, nur um danach in einer hermetisch abgeriegelten Forschungsanlage samt strunzdämlichem Ingenieur weggesperrt zu werden und als Putzfrau zu arbeiten. Da der Ingenieur aber so dumm und vollbreit ist wie Nombeko schlau, gelingt ihr eines Tages auf abenteuerlichen Wegen die Flucht nach Schweden. Leider mit einer Atombombe im Gepäck.

Parallel zu diesem Handlungsstrang erzählt Jonasson die Geschichte der ungleichen Zwillingsbrüder Holger und Holger. Einer strohdumm und gefährlich revolutionär veranlagt, einer blitzgescheit, aber offiziell gar nicht existent, da ihr Vater bei den schwedischen Behörden nur einen der Brüder offiziell gemeldet hat. Dazu kommt eine zornige junge Frau, Celestine, die eigentlich gegen alles ist und darum auch die "Nieder mit dem ganzen Scheiß"-Partei gegründet hat, die allerdings nur aus einem Mitglied besteht und sich bei den Wahlen nicht wirklich durchsetzen konnte. Als nun Nombeko, in Schweden angekommen, den schlauen der beiden Holgers kennenlernt und dazu natürlich dessen dämlichen Bruder samt aufständischer Freundin, geht es nicht nur zwischenmenschlich hochexplosiv zu. Denn Nombeko hat ja leider immer noch die Atombombe an den Hacken. Die Jahre gehen ins Land, doch alle Bemühungen, sich des explosiven Gepäckstückes zu entledigen, schlagen fehl. Darüber hinaus muss immer darauf geachtet werden, dass die Bombe nur ja nicht in die Hände der umstürzlerischen Monarchiegegner Holger eins und Celestine gerät. Da ist der Mossad, der Nombeko auf den Fersen ist, fast noch das kleinste Problem. Doch Jonasson wäre nicht Jonasson, wenn er nicht noch unzählige weitere verrückte Ideen in seinem Roman platzieren würde, so dass aus "Die Analphabetin, die rechnen konnte" ein wendungsreicher, brüllkomischer, spannender und einfach wunderbarer Roman geworden ist. Er steht Jonassons Erstling in nichts nach und beweist erneut, über welch einzigartiges Talent als Geschichtenerzähler Jonasson verfügt.

Manch einer kritisiert nun, dass "Die Analphabetin, die rechnen konnte" ja genau dasselbe in Grün sei wie "Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand". Und dies ist zugleich richtig und falsch. Richtig ist, dass Jonassons Stil genau derselbe ist wie im Vorgängerroman: dieselbe Rhetorik, dieselben verschachtelten Wendungen, dieselben schrägen Charaktere. Falsch ist, dass Jonasson hier eine ähnliche Geschichte erzählt. WIE er sie erzählt, ist so typisch Jonasson, dass er damit jeden Pepsi-Test mühelos bestehen würde. Aber WAS er erzählt, ist etwas gänzlich anderes als in seinem Erstling. Die prägnante Beiläufigkeit, mit der er politische Ungerechtigkeiten, Rassismus, Fanatismus und Verbrechen anprangert, ist hier wesentlich ausgeprägter als im Erstling. Darüber hinaus unterscheidet sich seine Protagonistin deutlich vom Hundertjährigen. Der Hundertjährige verfügte zwar über schelmischen Witz, war aber ein eher einfältiger Charakter. Nombeko hingegen ist atemberaubend schlau, ihr kommt nur manchmal das Pech in die Quere. "Der Hundertjährige…" war ein wahnwitziger Ritt durch ein Jahrhundert internationaler Historie, bei Nombeko steht die persönliche Geschichte im Vordergrund, historische Figuren und bekannte Persönlichkeiten haben eine wesentlich geringere Gewichtung.

Man kann es Jonasson nicht zum Vorwurf machen, dass er nun mal so schreibt, wie er schreibt. Das ist sein ganz persönliches Markenzeichen und es hat ihm ja offensichtlich viel Zuspruch und Erfolg eingebracht. Wer also den Hundertjährigen mochte, wird Nombeko ebenfalls lieben und begeistert sein von ihrer atemberaubend komischen, spannenden und einzigartigen Geschichte. Ein überaus würdiger Nachfolger, definitiv auf Augenhöhe mit dem großartigen Erstling und eben ein ganz typischer Jonasson… und das ist auch gut so. Volle fünf von fünf Atombomben, die es eigentlich gar nicht gibt.
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16 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Absurd, irrsinnig und wahnwitzig..., 5. Januar 2014
Tja, das Buch habe ich schon vor einigen Tagen beendet und scheue mich seither vor der Rezension, denn wie soll man ein Buch bewerten, dass so wahnsinnig absurd und wahnwitzig ist, dass man immer nur davor gesessen hat und dachte "Was?!"
So erging es mir die meiste Zeit, die Geschichte an sich konnte mich nicht wirklich begeistern aber ich habe eine Vorliebe für absurde und kuriose Charaktere die in noch absurdere Situationen verwickelt sind, insofern hat dieses Buch doch irgendwie meinen Geschmack getroffen.
Fangen wir mal mit der Geschichte selbst an. Der Anfang allen Übels ist ein Unfall von der Afrikanerin Nombeko, die von einem betrunkenem Ingenieur angefahren wird, jedoch wird im Zuge dessen, nicht er bestraft sondern Nombeko, und so muss diese jahrelang für den Ingenieur arbeiten und hilft ihm im Laufe der Zeit beim Bau von Atombomben.
Dann gibt es noch die drei chinesischen Mädchen die ebenfalls für ihn arbeiten und sowas von unorganisiert und chaotisch sind, dass alles was die drei anfassen in die Hose geht.
Irgendwo in Schweden gibt es dann noch die beiden Zwillinge, Holger und Holger, von denen eigentlich nur ein Holger wirklich existiert, denn deren Vater hat ebenso einen Riss in der Schüssel wie alle Charaktere in diesem Buch, er ist Zeit seines Lebens auf der Suche nach einem Treffen mit dem König um diesen zu stürzen, als Holger und Holger auf die Welt kamen, beschloss dieser nur einen zu melden und ihn in seine Pläne einzubeziehen, und so tritt Holger Nummer eins in seines Vater Fußstapfen. Holger zwei kämpft allein und hat keine Lust auf das ganze Theater mit dem König.
Wie der Zufall es so will, treffen Nombeko und Holger und Holger eines Tages zusammen und durch die chaotische Arbeit der drei chinesischen Mädchen, gelangt eine der Atombomben in Nombekos Hände, die mittlerweile in Schweden angekommen ist. Zusammen mit Holger zwei versucht sie diese loszuwerden, die beiden scheitern jedoch und so lagert die Atombombe in einem abbruchreifen Lagerhaus in Schweden, wo Nombeko, Holger und Holger und Holger Nummer eins Freundin Celestine gemeinsam leben.
Zwei Mossadagenten sind übrigens auf der Suche nach der Bombe und geraten ebenfalls in das ganze Desaster.
Letzendlich befinden sich irgendwann einige hochrangige Politiker und der König bei Celestines Großmutter in einem kleinen Haus, zusammen mit der Atombombe und endet damit, dass die Bombe über einige Umwege in China landet.

Eine sehr grobe Zusammenfassung, aber die Geschichte ist so abstrus und durcheinander, dass es einem selbst beim Lesen schwer fällt der Handlung zufolgen.
Wie schon gesagt, die Geschichte überzeugte mich nicht, denn die Charaktere waren mir einfach zu dumm, keiner von ihnen konnte einen ordentlichen Gedanken fassen und oftmals dachte ich einfach nur "Wie blöd kann man denn eigentlich sein?". Die Schreibweise und der Humor jedoch empfand ich wirklich als außerordentlich gut. Der Titel des Buches passt meiner Meinung jedoch nicht wirklich, zwar geht es schon ein wenig um Mathematik, denn Nombeko kann wirklich ausserordentlich gut rechnen, ich habe mir aber dennoch etwas ganz anderes darunter vorgestellt.
Wer auf absurde Geschichten, viel schwarzen Humor und wahnwitzige Situationen steht, der sollte sich das Buch gerne mal genauer anschauen.
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13 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Langweiliger Abklatsch vom Hundertjährigen, 10. Januar 2014
Nachdem ich das Erstlingswerk des Autors ("Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand") mit großer Begeisterung verschlungen habe, habe ich mich sehr auf das Nachfolgewerk gefreut.
Leider ist es eine riesengroße Enttäuschung.
Von der Storyline ein Abklatsch des ersten Buches, aber viel einfallsloser, noch absurder (zu absurd wird irgendwann schlichtweg doof) und langweilig. Ich komme kaum vorwärts mit dem Lesen und quäle mich so durch. Keine Ahnung, ob ich es überhaupt fertig lesen werde.
Ich würde es nicht nochmal kaufen und bin mir sicher, dass das Buch nur deshalb die Bestsellerlisten anführt, weil viele (wie ich auch) es aufgrund des Nimbus des Erstlingswerks kaufen.
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10 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen fader Aufguss, 14. Januar 2014
Das Buch, auf dass ich mich gefreut hatte, weil ich den "Hundertjährigen" herrlich skuril, hinreißend originell und überraschend fand, war für mich eine einzige Enttäuschung. Die ganze Geschichte wirkte im Vergleich zum Vorgänger-Buch konstruiert, bemüht, langweilig. Eine miserabele Kopie des "Hundertjährigen". Schade!
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10 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Dasselbe in Grün, 13. Januar 2014
Von 
M. Ryan (London) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Jonas Jonassons "Hundertjähriger" hat mir sehr gut gefallen. Seltsame Charaktere, sehr unwahrscheinliche, aber dann doch nicht GANZ unmögliche Story, witzige Schreibe.

Ich weiß nicht, was ich von der "Analphabetin" erwartet habe, aber es ist dasselbe in Grün, nur dass die Charaktere zu seltsam sind, um noch als glaubhaft zu erscheinen, und die Story völlig blödsinnig. Es scheint als habe der Autor ein zuvor erfolgreiches Konzept wieder aufgewärmt. Ich weiß nicht, ob ich es überhaupt schaffen werde, das Buch zu Ende zu lesen (bin jetzt zu drei Vierteln durch).

Ich bin enttäuscht.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Leider etwas enttäuscht, 8. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Verwöhnt von ausgezeichneten Erstlingswerk hat mich dieser Roman leider enttäuscht! Der Roman zieht sich enorm und hat leider nicht den Witz des 100jährigen!
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen für Alt-68er ..., 2. März 2014
Rezension bezieht sich auf: Die Analphabetin, die rechnen konnte (Audio CD)
Nach dem Hörbuch des "Hundertjährigen" hatte ich mich auf die "Analphabetin" gefreut. Welch eine Enttäuschung: Schwarze sind gut und schlau, Weiße sind böse und dumm, Frauen sind Opfer, Männer sind Täter, Kommunisten sind toll, Buren sind versoffen. Als Südafrikaner hängt mir das zum Halse raus, aber einem deutschen Gutmenschen geht sicher das Herz auf. Die Sprecherin, die ich übrigens als Schaupielerin sehr schätze, rundet das Ganze noch nach unten ab. Nach der ersten CD ging der Rest ab in den gelben Müll ...
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gut aber leider das gleiche Konzept wie im Debüt-Roman, 4. Februar 2014
Dies ist die aberwitzige Geschichte der jungen Afrikanerin Nombeko, die zwar nicht lesen kann, aber ein Rechengenie ist, fast zufällig bei der Konstruktion nuklearer Sprengköpfe mithilft und nebenbei Verhandlungen mit den Mächtigen der Welt führt. Nach einem besonders brisanten Geschäft setzt sie sich nach Schweden ab, wo ihr die große Liebe begegnet. Das bringt nicht nur ihr eigenes Leben, sondern gleich die gesamte Weltpolitik durcheinander...

Mein Fazit:

Ich war echt gespannt auf dieses Buch, denn sein Debütroman war an Absurdität kaum noch zu übertreffen. Eine überaus erheiternde Mischung aus Tempo, Wahnsinn und Humor. Und davon wollte ich natürlich mehr!
Am Erzählstil hat sich zum Glück nichts geändert. Der Autor behält seinen sterilen, naiven und sarkastischen Tonfall, der mir in ersten Buch schon sehr gut gefallen hat, bei.
Auch hat er sich wieder eine Geschichte ausgedacht, die so weit weg von der Realität ist, dass ich ihn um seine Ideen beneide. Er schafft es auf 400 Seiten, seine Protagonistin vom Auto überfahren zu lassen, sie in Sklavenverhältnisse zu schicken aus denen sie nicht mehr raus will, sie ins südafrikanische Atomprogramm hüpfen zu lassen, durch den Mossad nach Schweden zu überführen und sie sogar noch in eine Liebesgeschichte zu stürzen. Klingt ziemlich rasant nicht wahr? Ist es auch. Es war gewohnt lustig, aber ich musste mich teilweise wirklich sehr konzentrieren um mitzukommen. Das Buch mal ein paar Tage weglegen und dann weiterlesen ist nicht drin. Dafür ist die Story zu komplex.
Nombeko war, oft sehr undurchschaubar. Sie ist unglaublich klug, trotzt er armen Verhältnisse aus denen sie stammt. Ihre Bildung ist natürlich mehr als beschränkt weshalb die kindliche Erzählweise super passt. Sie hat eine schnelle Auffassungsgabe und schafft es aus jeder Situation Vorteile zu gewinnen und diese für sich einzusetzen! Es ist mitreißend zu sehen, wie sie von einem nicht gewollten Abenteuer ins nächste schlittert. Mal mit mehr, mal mit weniger Geschick und dennoch einem fleißigen Schutzengel, der über ihr wacht. Anders kann ich mir manches nicht erklären ...
Doch trotz der verworrenen Handlungen weist die Geschichte keinerlei Tiefe auf. Nicht, dass ich es erwartet hätte aber es sollte fairer Weise gesagt sein. Die Charaktere dagegen sind sehr gut ausgearbeitet und reißen einen mit.
Es fiel mir trotzdem schwer, das Buch zu bewerten. Irgendwie war der Aha-Effekt weg. Das Konzept ist das gleiche wie bei seinem Debütroman. "Never change a winning horse" war hier die Devise, aber genau das machte das Ganze etwas langweilig. Es lag nicht an der Story, die war super, weshalb das Buch auch seine vier Sterne bekommt, aber irgendwie war die Luft dann doch etwas raus. Was bei "Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand" noch neu, anziehend und faszinierend war wirkt hier wie ein altes, aus der Mode gekommenes Sommerkleid, vom Dachboden. Es ist immer noch wunderschön aber angestaubt.
Wem sein Debütroman gefallen hat, der sollte zugreifen aber nicht die Welt erwarten. Es ist ein gutes Buch, ein toller Erzählstil, viel Witz und Humor vorhanden aber irgendwie steht es im Schattens eines großen Bruders.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen was beim 100jährigen..., 9. Juli 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
...innovativ war ist im Abklatsch mit einer jungen Frau langweilig. Schade. Wer das erste Buch nicht kennt, mag den interessanten Stil und die Thematiken genießen. Das tat ich beim 100jährigen auch.
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Die Analphabetin, die rechnen konnte
Die Analphabetin, die rechnen konnte von Jonas Jonasson (Audio CD - 15. November 2013)
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