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am 28. September 2011
Tolkien hat sich als Philologe ausführlich dem Thema "Märchen" gewidmet und dazu auch Vorträge gehalten und Aufsätze geschrieben. Dieses Buch stellt nun keine Theorie vor, sondern Tolkiensche Geschichten, die man als Märchen bezeichnen könnte. Für viele gibt es zwischen Märchen und Fantasy eine große Schnittmenge, so wird auch "Der Herr der Ringe" oft als episches Märchen bezeichnet. Für andere besteht zwischen den beiden Gattungen ein Unterschied. Für mich sind Fantasy und Märchen nicht das gleiche. Ich würde "Der Herr der Ringe" als Fantasy bezeichnen, und "Geschichten aus dem gefährlichen Königreich" als Märchenbuch. Wer vor allem Fantasy liest, wird dieses Buch vielleicht schwächer finden als Tolkiens andere Werke. Wer "Der Herr der Ringe" nicht mochte, aber gerne Märchen liest, könnte an diesem Buch Gefallen finden.

Es lässt sich in Bezug auf diese Tolkienschen Märchen festhalten, dass sie sich in einiger Hinsicht von den Mittelerde-Geschichten unterscheiden: Sie sind kürzer, haben einen anderen Sprachstil und beschäftigen sich meist mit kleinen Einzelschicksalen. Dementsprechend führt das Cover mit seiner Fantasy-ähnlichen Ausrichtung etwas in die Irre. Zwar gibt es bei "Bauer Giles von Ham" einen Drachen, aber die Geschichte richtet ihren Fokus weder auf Abenteuer noch auf Schlachten, sondern ist vielmehr eine ironische Zusammenstellung von klassischen Volksmärchenmotiven in einer eigenen, neuen Geschichte. Zwar gibt es einen Helden, der Weg allerdings, wie dieser zum Helden wird, kann schon als ungewöhnlich bezeichnet werden. Die anderen Geschichten, wie zum Beispiel "Das Blatt von Tüftler" sind zum Teil auch nachdenklich und philosophisch. Auch der Titel "Geschichten aus dem gefährlichen Königreich" führt in die Irre. Die einzelnen Texte haben keinerlei Zusammenhang, selbst stilistisch sind sie sehr unterschiedlich. Es gibt auch keinerlei Hinweise darauf, dass sie innerhalb des gleichen ("gefährlichen") Königreichs spielen.

Das Buch ist für Märchenliebhaber, die auch jenseits von Grimm und Andersen interessiert sind, ein echter Geheimtipp. Es ist ein wunderschönes Kunstmärchenbuch, das teils philosophisch, teils humorvoll und immer in wunderschön poetischer Sprache unterhält.
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J. R. R. Tolkien (1892-1973), Autor von "Der Hobbit" und "Der Herr der Ringe" hat auch wunderschöne Kunstmärchen und -gedichte verfasst, die in diesem Sammelband enthalten sind:

BAUER GILES VON HAM

ROVERANDOM

DIE ABENTEUER DES TOM BOMBADIL

DER SCHMIED VON GROßHOLZINGEN

BLATT VON TÜFTLER

Die Geschichten BAUER GILES VON HAM und ROVERANDOM zähle ich zu meinen Favoriten.

BAUER GILES VON HAM interpretiert auf heitere Weise den klassischen Kampf zwischen Rittern und Drachen.
Vor allem da Bauer Giles sich allein durch Mut und Bauernschläue dem Drachen stellen kann.

ROVERANDOM ist eine wundervolle Fantasygeschichte, sowohl für Kinder und Erwachsene.
Besonders kleine und große Hundeliebhaber werden sich von dieser Geschichte begeistern lassen.

Die Gedichte finde ich alle sehr erheiternd, besonders das Gedicht "Olifant", ein Geschöpf aus "Der Herr der Ringe".

Die Illustrationen von Alan Lee finde ich sehr kunstvoll und passend.
Das macht dieses Buch zu einem Kunstwerk.

Wer schon Freude an dem "Hobbit" und "Der Herr der Ringe" hatte, der kann sich bedenkenlos an diesem Sammelband erfreuen.

Ein Muss für alle Fans von J. R. R. Tolkien.
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am 9. Juni 2011
Alan Lee, John Howe und Ted Nasmith sind die einzigen offiziell von Tolkien`s Sohn Christopher akzeptierten und akkreditierten Tolkien-Illustratoren. Das merkt man ihren Werken auch an.

Das Buch ist wundervoll gestaltet und kann sich (endlich !!) mit den seit vielen Jahren auf dem englischen und amerikanischen Buchmarkt erhältlichen illustrierten Tolkien-Ausgaben messen.

Fazit: Ein wunderschönes Buch für Liebhaber von Tolkien und schönen Büchern
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VINE-PRODUKTTESTERam 19. August 2011
Seit gut einer Woche habe ich nun an den 'Geschichten aus dem gefährlichen Königreich' gelesen. Die Lektüre zog sich etwas, weil Tolkien sehr schwer schreibt. Im Vorwort wird darauf hingewiesen, dass die Übersetzer bestmöglich versucht haben, die Sprachspiele einzufangen. Es ist ihnen gelungen, denn ich habe Sätze oder ganze Abschnitte erneut lesen müssen, um sie ganz zu erfassen. Man hätte sicher vieles auch leicht überfliegen können, aber ich würde Tolkien mit genauem Lesen seiner Ideen.

Das Buch beginnt mit der Geschichte vom Bauern Giles, der zufällig einen Riesen in die Flucht jagt, und anschließend auch noch einen Drachen besiegen kann. Es wird sehr niedlich beschrieben, wie die Dorfbewohner sich um den Bauern scharen, weil er scheinbar mit Gefahren umgehen kann. Der König selbst fordert den Bauern auf, mit den Rittern gegen den Drachen in den Krieg zu ziehen.

Aber wie immer hat der Bauer Unmengen an Glück, und macht alles richtig, was ihn zu einem reichen Mann machen kann, der sich letztendlich sogar gegen den König durchsetzen kann.

Es folgt eine Geschichte über einen kleinen Hund namens Rover, der einen Zauberer in die Hose beißt, und dafür in einen Spielzeughund verwandelt wird. Um seine richtige Größe wiederzuerlangen, muss Rover, bald nur noch Roverandum genannt, zunächst auf den Mond, und dann ins Meer. Überall erlebt er spannende Abenteuer, und lernt endlich höflich zu sein. Das hilft ihm letztendlich, als er erneut vor dem Zauberer steht, und zurückverwandelt werden will.

Schön ist die nachfolgende Geschichte von Tom Bombadil, die in Reimform verfasst wurde. Tolkien gibt seinen Figuren etwas mehr Raum, wie schon den Elben im Silmarillion. Tom ist genau so, wie er Frodo und den Hobbit-Gefährten entgegentritt. Leichtfüßig, gutgelaunt und keiner kann ihn so richtig fassen. Es ist schade, dass es nur zwei kleine Geschichten gibt.

Anschließend kommen weitere kleinere Gedichte über Feenhafte Gestalten, Trolle, Kinder und die Natur.

Zum Abschluss beinhaltet das Buch zwei Geschichten über den Schmied von Großholzingen, der bei einem Kinderfest einen Elbenstern geschenkt bekommt, und mit diesem viele schöne Dinge erlebt, und einen Maler, der über ein sich verselbstständigtes Bild seine Umwelt vergisst, und sich erst selbst wieder finden muss.

Jede Geschichte, jedes Kapitel verzaubert einen beim Lesen auf seine eigene kleine Weise. Tolkien hat Zeit seines Lebens nicht nur an Hobbits gearbeitet, sondern sich von allem für winzige Geschichten inspirieren lassen.

Der Mann muss einfach eine phantastische Fantasie gehabt haben! Ich bin dankbar, dass nun auch seine Werke veröffentlich werden, von denen wir sonst vielleicht nie gehört hätten!

Bemerkenswert ist das Facettenreichtum. Mittelerde war seine oberste Priorität, wie es mir scheint, vor allem die Erhabenheit der Elben muss es ihm angetan haben, aber in Tolkiens Kopf hat seine Sprache ein so riesiges, eigenes Land erschaffen, dass weit über Mittelerde und die alten Landen hinausreicht.

Ich bin immer wieder fasziniert, wie sehr ein Mann mit wenigen Worten so viel Muße, so viel Kunst ausdrücken konnte!

Wieder sehr schmuckvoll ist die Aufmachung des Buches. Alan Lee fügt kleine, passende Zeichnungen zu den Geschichten hinzu, die bei keinem der Werke Tolkiens mehr fehlen dürfen. Das goldene Buchbändchen passt zu dem goldenen Rahmen des Covers, dass sich hervorragend in die neuen Tolkienwerke wie 'Die Kinder Hùrins' einreiht.

Fazit: Auch diesmal kann ich jedem Tolkien-Fan nun anraten, dieses zauberhafte Buch zu lesen. Es ist keine leichte Lektüre, die man in wenigen Stunden weg lesen sollte. Man sollte sich hinsetzen, Ruhe haben und die Wörter genießen. Jedes einzelne ist es wert.

Weil ich aber doch ein bisschen viel Ruhe für das Buch brauchte, vergebe ich nur 4 von 5 Sternen. Tolkien ist großartig, ich möchte keines seiner Bücher missen, dennoch sind mir manche Sprachspiele zu schwer für einen einfachen Lesenachmittag.
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am 10. August 2011
In der Hörbuchfassung von >>Geschichten aus dem gefährlichen Königreich<< von J. R. R. Tolkien versammeln sich die schönsten und phantastischten Geschichten die man sich wünschen kann.

Der deutsche Theater- und Filmschauspieler Ulrich Noethen haucht der Erzählung um den kleinen Hund "Roverandom" Leben ein und lässt die Magie dieser wundervollen und abenteuerlichen Erzählung Gestalt annehmen. Wie ich finde ein gelungener Einstieg in die phantasievolle Welt Tolkiens.

Die Geschichte von "Bauer Giles" erzählt die deutsche Märchenstimme schlechthin - Hans Paetsch, welcher als Schauspieler, Reggiseur und Synchronsprecher bekannt war und vor allem durch die Hörspielproduktionen vono "Hui Buh" und "Der kleine Muck" überzeugen konnte. In der Hörbuchfassung von J. R. R. Tolkiens >>Geschichten aus dem gefährlichen Königreich<< lässt er durch seine sprecherischen Qualitäten die Geschichte vom Bauern Giles zu einer meiner absoluten Lieblinge werden.

Achim Höppner der in Film, Funk und Fernsehen tätig war dürfte den meisten von euch als Synchronstimme von Gandalf aus >>Der Herr der Ringe<< bekannt sein. In der Hörbuchfassung von >>Geschichten aus dem gefährlichen Königreich<< erzählt er die magische Geschichte von einem Jungen der den "Elbenstern" findet.

Zum krönenden Abschluss übernimmt der Schriftsteller, Journalist und Radiosprecher Gert Heidenreich die Sprecherfunktion in den poetischen Gedichten aus dem Roten Buch und bezaubert mich mit der Ballade von Tom Bombadils Abenteuern. Da ich schon in >>Der Herr der Ringe<< die Figur von Tom Bombadil geliebt habe war es einfach toll noch mehr von ihm zu hören.

Fazit

Im Ganzen gesehen ist diese Geschichtenstammlung einfach bezaubernd und total überwältigend. Nichts eignet sich besser für einen schönen Märchenabend als dieses Hörbuch mit J. R. R. Tolkiens phantasievollen Erzählungen.
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am 17. Juni 2012
Schön das es endlich diese Geschichten (u.a.Roverandom) auch in der deutschen Übersetzung gibt. Wer Tolkien kennt, wird das Buch mit diesen Geschichten lieben und verschlingen wollen, aber
es ist durch und durch Tolkinsche Schreibweise, also Schwere Kost
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am 18. April 2016
Ich bin sehr zufrieden mit den Geschichten aus den gefährlichen Wald und Bauer Gil und so weiter und all diese Geschichten tolles Produkt toll gemacht und gut vorgelesen das Hörbuch kann ich nur weiter empfehlen
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am 10. Januar 2016
Das Buch handelt fern ab des Mittelerdeepos und ist sprachlich wie auch literarisch mehr an dem Hobbit angelehnt. Die Mischung aus Geschichten und Gedichten machen das Buch sehr spannend und lesenwert.
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am 6. August 2014
Schöne Geschichten, haben meinem Sohn viel Spaß bereitet.
Roverandom-Vorleser klingt gut.
Tolkien wie immer, auch bei kleinen Geschichten, sehr schön.
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am 19. November 2015
von Tolkien einfach wieder eine Pflichtlektüre. Sehr gut geschrieben und wenn man dabei bleibt ist der jeweilige Inhalt sehr interessant!
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