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am 1. Februar 2016
DIE 5 REZENSIONEN, DIE HIER STEHEN, BEZIEHEN SICH AUF EIN ANDERES PRODUKT; NÄMLICH EIN HÖRSPIEL UND DAS HIER IST EINE 1-PERSONEN-LESUNG! DAS MÜSSEN SIE ÄNDERN! DIES IST KEINE BEWERTUNG; SONDERN EINE NACHRICHT!
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Cervantes' Roman "Don Quijote von der Mancha" ist einer der bedeutendsten Romane der Weltliteratur. Er bildete einen frühen Höhepunkt der europäischen Literatur.

Der Roman erzählt die Geschichte des verarmten Adligen Don Quijote aus einem Dorfe der Mancha, der nach der exzessiven Lektüre von schaurigen Ritterromanen den Ent-schluss fasst, selbst als fahrender Ritter durch die Welt zu ziehen. Also holt er seinen alten Gaul aus dem Stall, gibt ihm den klangvollen Namen Rosinante und stellt sich notdürftig eine verrostete Rüstung zusammen. Begleitet wird er von dem bäuerlichen Sancho Pansa, den er als Knappen gewinnen kann.

Don Quijote ist von der fixen Idee besessen, nach Art der alten Ritter das Abenteuer zu suchen sowie Jungfrauen und Waisen zu beschützen. Aber bereits der erste Versuch scheitert kläglich, denn der vermeintliche Haudegen wird von Maultiertreibern zusammengeschlagen. Aber Don Quijote lässt sich nicht entmutigen. Tapfer besteht er imaginäre Heldentaten, kämpft gegen Windmühlen, die er für Riesen hält, oder macht ein einfaches Bauernmädchen zur Dame seines Herzens und gibt ihr den wohlklingenden Namen Dulcinea von Toboso. Trotz seiner anhaltenden Misserfolge bleibt Don Quijote stets siegesgewiss. Als er schließlich nach Hause zurückkehrt, stirbt er in heiterer Gelassenheit.

Der Regisseur Klaus Buhlert hat nun eine Hörspielfassung dieses Klassikers der Weltliteratur vorgelegt. Dabei ist es ihm wunderbar gelungen, das Mammutwerk von Cervantes akustisch in den Griff zu bekommen. Der gesamte Roman umfasst 126 Kapitel, daher beschränkte sich Buhlert zunächst auf den ersten Teil des Romans. Eine Hörfassung des zweiten Romanteils soll eventuell folgen.

Fast 600 Figuren bevölkern den Original-Roman, die vorliegende Hörspielfassung kommt mit drei Sprechern aus: Rufus Beck (Don Quijote), Thomas Thieme (Sancho Panza) und Anna Thalbach, wobei die Sprecher des Don Quijote und des Sancho Panza abwechselnd auch die Erzähler des Hörspiels sind. Die zwei Schauspieler fallen sich auch immer wieder ins Wort - genau wie Don Quijote und sein Knecht Sancho Panza in dem Roman ständig ihre Zwiegespräche führen. Rufus Beck und Thomas Thieme sind die idealen Partner für dieses akustische Duo. Zwischen den einzeln Passagen gibt es immer wieder musikalische Untermalungen, die ihre klangliche Wirkung entfalten, wo die Sprache aufhört.

Die Hörspielfassung auf 6 CDs (mit einer Gesamtlaufzeit von ca. 332 Minuten) ist eine großartige Umsetzung der literarischen Vorlage, sie vermittelt den ganzen Einfallsreichtum der abenteuerlichen und fantastischen Geschichte. Ein Hör-Erlebnis der Extraklasse!

Manfred Orlick
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am 10. Juni 2013
Affektierte Sprecher (die Herren), bei denen das Hören zur Qual wird. "Don Quijote" jodelt sich durch seinen Text und versucht dem exzentrischen Charakter des Protagonisten dadurch gerecht zu werden, dass er möglichst "exzentrisch" vorträgt, bis hin zum geradezu abenteuerlichen Sprechgesang. Sancho Pansa leidet unter Polypen und so röchelt und nuschelt er seinen Text sehr angestrengt vor sich hin. Man fürchtet ständig, dass die Stimme vor dem Satzende "versickert". Warum wird jemand Sprecher, der kaum noch einen klaren Ton rausbekommt. Der Vortrag wird in regelmäßigen Intervallen durch "folkloristische" Gitarrenmusik oder Getrommel untermalt, inclusive "klack", "klack", "klack" und sanft gegeigten Übergängen. Die "Inszenierung" al la Räuber Hotzenplotz wird dem Anspruch der Vorlage nicht gerecht. Enttäuschend.
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Erster Eindruck: Der berühmte Kampf gegen Windmühlen

Don Quijote de la Mancha - welch klangvoller und beeindruckender Name. Doch ist er nur das Werk der Fantasie, den statt gegen heldenhafte Ritter, grausige Riesen oder Ungeheuer zu kämpfen, greift der Mann mit seinem treuen Begleiter Sancho Pansa Windmühlen und Weinschläuche an - sofern er neben dem Dichten Zeit dafür findet...

"Don Quijote de la Mancha", ein jeder dürfte zu mindestens den Titel dieses Weltklassikers kennen, vielleicht sogar mit Windmühlen in Verbindung bringen. Nun gibt es das Werk des Spaniers Miguel de Cervantes Saavedra auch als Hörversion, entstanden durch Deutschlandfunk und hr2, veröffentlicht vom Hörverlag. Es ist ein mutiges Projekt, denn vom klassischen Hörspiel ist "Don Quijote de la Mancha" weit entfernt, was allein schon durch die Buchvorlage gegeben ist. Don Quijote steigert sich immer weiter in seinen Wahn, seine Fantasiewelt hinein, die Geschichte lebt nicht von ihrer Entwicklung - die kaum gegeben ist - sondern von dem Augenblick, der mal heitere, mal skurrile Momente hervorbringt. Auch die hochtrabenden, aber immer humorvollen Dichtungen fließen mit ein und bilden gekonnte Intervalle. Ein anspruchsvolles Werk, das eine mutige Umsetzung verdient und auch bekommen hat. Regisseur Klaus Buhlert inszeniert es als Mischung aus Hörspiel und - buch, lange, gelesene Passagen wechseln sich mit Dialogen, ausschließlich zwischen Don Quijote und Sancho Pansa, ab. So kommt das Werk wunderbar zum Tragen und versprüht eine ganz eigene Note, allerdings sollte man sich bewusst sein, dass hier trotz viel hintergründigem Humor ein anspruchsvolles Werk vorliegt, das zum Nebenbeihören nicht geeignet ist.

Gerade einmal drei Sprecher sind eingesetzt, ein ebenfalls guter Zug, um das Werk zur Geltung zu bringen. Rufus Beck spricht den Don Quijote de la Mancha und beweist sein Talent für komische Rollen. Er trifft immer genau der Figur auf den Kopf und spricht sehr variabel. Sancho Pansa, sein treuer Begleiter, wird von Thomas Thieme gesprochen, auch er kann mit einer punktgenauen Betonung und einer außergewöhnlichen Stimme Punkten. Die weiblichen Parts übernimmt die grandiose Anna Thalbach, in deren Stimme immer ein bisschen Schwermut mitklingt, der die Geschichte bereichert.

Das Stück spielt in Spanien, und so ist auch die akustische Untermalung ausgefallen. Auch hier wurde Mut bewiesen, teilweise wiederholt sich ein und das selbe Geräusch immer und immer wieder, nur einer von vielen passenden und gelungenen Einfällen. Typische Hörspielmusik sucht man vergebens, eine wirklich außergewöhnliche Leistung.

Die Gestaltung ist sehr gelungen, vor schlicht weißem Hintergrund sieht man auf dem Titelbild Don Quijote und Sancho Pansa als eine Art Strichmännchen. Sehr löblich ist das dicke Booklet, das beiliegt: Mit ausführlicher Trackliste, aufschlussreichen Informationen zu Autor, Darstellern und dem Werk selber sowie einem interessanten Interview ist es bestens ausgestattet.

Fazit: Ungewöhnliches Werk, manchmal eher szenische Lesung, voll hintergründigem Humor und mutig inszeniert - ein Klassiker, der seine verdiente Umsetzung bekommen hat.
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Zu den Meisterwerken der Weltliteratur, die zwar viele dem Namen nach kennen, aber nur wenige gelesen haben, gehört auch "Don Quixote de la Mancha". Nicht weil es so kompliziert wie Ulysses von James Joyce oder so lang wie "Auf der Suche nach der verlorenen Zeit" von Marcel Proust ist, sondern weil Miguel de Cervantes Saavedra in einer Zeit schrieb und lebte, zu der wir nur schwer Zugang haben. Und wenn wir dann noch mit einem handlungsarmen Geschehen konfrontiert werden, dann leben wir eben lieber mit einer Bildungslücke weiter, als dass wir uns durch ein Stück Weltliteratur durchkämpfen. Zumindest mir geht es so. Daher ergreife ich gerne die Gelegenheit, wenn sich ein Verlag dazu entschließt, mir eine gekürzte Fassung zu bieten, die mir erst noch von guten Sprechern erzählt wird.

Wie ernst der Hörverlag solche Wünsche nimmt, zeigt diese Neufassung. Denn immerhin gibt es ja bereits eine Hörspielversion vom Hessischen Rundfunk mit über 50 Sprechern und einer Laufzeit von 495 Minuten, 2003 sogar neu aufgelegt. Die aktuellste Bearbeitung ist auf 332 Minuten gekürzt, was ich eher für einen Gewinn als für einen Verlust halte. Schließlich will man damit kaum die Cervantes-Spezialisten oder Studenten der spanischen Literatur gewinnen. Obschon, warum eigentlich nicht? Zumal selbst ungekürzte Audiofassungen große Romane nicht das gleiche Erlebnis bieten können wir die langsame Lektüre aller Seiten.

Angezogen hat mich bei der neusten Version natürlich auch der Name von Rufus Beck. Denn seit ich dank Harry Potter auf diesen großartigen Sprecher stieß, höre ich mir die meisten seiner Produktionen an. Und schon bei Moby-Dick dachte ich, dass man für die große literarische Meisterwerke nichts Besseres tun kann, als sie von Sprechern von der Qualität eines Rufus Beck vorlesen zu lassen.

Nebst Rufus Beck als Don Quixote ist es aber auch Thomas Thieme, der für meine Höchstbewertung verantwortlich ist. Der 1948 in Weimar geborene Schauspieler gibt Sancho Panza nicht nur die richtige Stimme, sondern ist auch der ideale Partner von Beck. Denn nur ein ungleiches Paar kann den von Cervantes mit seinen Figuren konstruierten Spannungsbogen aufrechterhalten. Und die zahlreichen Spielelemente dieses barocken Romans brauchen genau abgestimmte Wechsel, um vom Hörer wahrgenommen zu werden. Jedenfalls gelingt es den beiden Männern und Anna Thalbach hervorragend, diesem Klassiker der Weltliteratur neues Leben einzuhauchen.

Laut beiliegendem Booklet lernte der Regisseur dieser Bearbeitung, Klaus Buhlert, eigens Flamenco-Gitarre, um seinen Vorstellung der musikalischen Vertonung möglichst nahe zu kommen. Gut, er studierte in den 1979ern immerhin einige Semester Konzertgitarre. Aber die Geschichte zeigt doch, mit viel Herzblut Buhlert und seine sorgfältig ausgewählte Truppe ans Werk gingen. Beruhigend auch, dass Buhlerts erster Versuch, Don Quixote zu lesen, ebenfalls nur 200 Seiten lang dauerte.

Auf die Frage, wie er 1600 Seiten in sechs Stunden Hörspiel umsetze, antwortete Klaus Buhlert, man habe sich um Glück dazu entschieden, nur Teil 1 und die darauf folgende zweite Fahrt des Ritters zu berücksichtigen. Ob eine Hörfassung des zweiten Romanteils folgen soll, stehe noch offen.

Mein Fazit: Wer es bisher nicht schaffte, die Abenteuer von Don Quixote und Sancho Panza zu lesen, hat nun die gute Gelegenheit, wenigstens den wichtigsten Teil in einer neuen Inszenierung zu hören. Da bei dieser Produktion alles zusammenstimmt, hätte wohl auch Cervantes nichts dagegen, dass sein Roman zu einem Hörspiel wurde, in dem Rufus Beck und Thomas Thieme die Hauptrollen übernehmen.
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am 14. April 2011
im prinzip gut gedacht, aber die umsetzung ist furchtbar. wie der name schon vermuten lässt, wird dieses produkt auditiv wahrgenommen. das hörbuch sollte also angenehm zu hören sein. das ist leider nicht der fall. die musikalische untermalung, aber auch die darstellung des don quijote ist für mich eine zumutung. ich musste mich zu jeder cd zwingen, aber nach der dritten ist meine schmerzgrenze erreicht. der vollständigkeit wegen sei erwähnt, dass die besetzung und verkörperung des sancho sehr gut gelungen ist.
Ich kann wirklich nicht verstehen weshalb andere rezensionen so positiv ausfallen.
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