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Kundenrezensionen

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am 11. Januar 2000
Zwei Menschen: Der eine: begütert, glücklich verheiratet, toller Beruf. Der andere: arm, orientierungslos in einer ihm fast fremden Welt, werdender Vater eines Kindes, dem er nichts bieten können wird. Und trotzdem sind beide miteinander verbunden. Seit der Mexikaner Candido dem reichen Amerikaner Delaney vors Auto gelaufen ist, begegnen sie sich immer wieder. Doch das Leben beider neigt sich allmählich der endgültigen Katastrophe zu. Bis es jedoch soweit kommt, leuchtet T.C. Boyle in die Abgründe des amerikanischen middle class - Bürgers hinein, dessen vorgetäuschte Liberalität dort aufhört, wo sein Leben mit dem Elend des Illegalen zusammentrifft. Ein faszinierndes Buch. Von vorne bis hinten spannend, doch nichts für Leute, die seichte Unterhaltung mögen. Auf dem Karussel des Lebens ist nämlich kein Platz für Leute wie die Titelheldin America und ihren Mann Candido, auch wenn sie sich immer wieder heraufschwingen können. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 25. November 2006
Eine Freundin gab mir dieses Buch mit den Worten: „Das ist so deprimierend, das möchte ich nicht weiterlesen…“

Und in der Tat, es handelt sich wirklich um harten Stoff, bei dem es weniger als sonst bei Boyle zu lachen gibt, was an den unter die Haut gehenden Schilderungen der trostlosen Lebens- bzw. besser Existenzbedingungen des mexikanischen Einwandererpärchens liegt.

Fast in Wurfweite zu diesen - und doch in einer schier unerreichbaren Parallelwelt - leben die bürgerlichen, pseudoliberalen Delaney und Kyra (typische Boyle-Figuren: Keine dumpfbackigen Migrantenhasser, aber auch keine Helden, sondern Menschen, die gerne liberal reden, dann jedoch anders oder gar nicht handeln), deren Hauptsorge und Mitgefühl vor allem dem Verschwinden ihrer taschenrattengroßen Hunde gilt. Ihr Leben bildet den zweiten Erzählstrang, und hierin gibt es dann auch einige witzige, typisch boylsche Passagen.

Wie bei Boyle zu erwarten, schneiden und überlappen sich diese gegensätzlichen Erzählstränge immer wieder.

Trotz gelegentlicher Längen in der Schilderung des trostlosen Daseins der Mexikaner ein spannendes und bewegendes Buch.

Keine leichte Kost, kein Gute-Laune-Schmöker, aber unbedingt lesenswert für den, der sich darauf einzulassen vermag!
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am 18. Oktober 1998
Zwei ungleiche Paare, die unter höchst unterschiedlichen Umständen in einer Vorortsiedlung von Los Angeles wohnen, sind die Hauptakteure dieser bissigen Satire auf den Lebensstil der US-Westküste: Ein Bilderbuch-Paar aus einer emanzipierten Immobilienmaklerin mit Gesundheitstick und verhätschelten Hunden sowie einem Loser-Typ als Mann, der gelegentlich einen sentimentalen Artikel für eine grün-alternative Zeitschrift schreibt, und ein Paar illegaler Einwanderer aus Mexico, die im neuen Land unter übelsten Umständen dahinvegetieren und dazu noch tolpatschig von einer Malaise in die nächste stolpern, bis es zur Katastrophe kommt, bei der sich die Wege beider Paare kreuzen... Das Buch schwankt hin und her zwischen witziger Ironisierung, schwarzem Humor (nichts für Tierfreunde!) und gesellschaftskritischer Anklage menschenunwürdiger Zustände, die drastisch und schonungslos geschildert werden. Das Buch ist nichts für empfindliche Typen.
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Die USA brauchen sie (angeblich), die (illegal) eingewanderten Mexikaner. Die Landwirtschaft und der Dienstleistungsbereich würden ohne sie wahrscheinlich zusammenbrechen. Auch Mexiko braucht diese Auswanderer; sie überweisen immerhin jährlich 25 Milliarden Dollar in ihre Heimat - gleich viel, wie Mexiko durch seine Ölexporte erlöst.

Diese Welt der illegalen Einwanderer zeigt uns T. C. Boyle mit diesem Roman am Beispiel des Paares Candido und America, die (natürlich illegal) auf dem Grunde eines Canyons in der Nähe von LA hausen, nein, eher vegetieren; immer auf der Suche nach (Gelegenheits-)Arbeit (und das meist erfolglos).

Auf der anderen Seite das Ehepaar Moosbacher auf der "Butterseite" des Lebens: Delaney Moosbacher schreibt gemütlich seine Kolumnen für ein naturwissenschaftliches Magazin, seine Frau Kyra ist eine erfolgreiche Immobilienmaklerin. Sie leben in Arroyo Blanco, in einem der Natur regelrecht abgetrotzten Gebiet, gefährdet u.a. durch Waldbrände, gestört durch wilde Tiere (Kojoten, Klapperschlangen...) Die beiden Moosbachers verkörpern all das, wonach diese (illegalen) Einwanderer streben...

Dieses Buch ist ein regelrechter "Hammer", es kennt keine Kompromisse. Vielleicht ist manches zu schwarz-weiß gezeichnet; Tatsache ist aber, dass die Problematik der illegalen Einwanderung in die USA zu einem immer drängerenden Problem wird.

Der Leser wird gezwungen, Partei zu ergreifen. Man wird sich wohl auf der Seite der Ausgebeuteten wiederfinden.

Ein beeindruckendes Buch mit einem hohen Spannungspotential, das - leider - sehr aktuell ist!
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am 26. Mai 2004
Wie Boyle in diesem Buch die amerikanische Gesellschaft darstellt und präsentiert, ist einfach fesselnd. Anfangs erkennt man nicht ganz die Zusammenhänge der einzelnen Familien, nach und nach werden die Strukturen aber deutlich, was das Buch so interessant macht. Auf jeden Fall empfehlenswert für all diejenigen, die gerne gesellschaftskritische Romane lesen!
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am 26. März 2015
Aus der Perspektive von zwei völlig unterschiedlichen Paaren in Südkalifornien schildert T.C. Boyle die Problematik rund um illegale Einwanderung.

Paar Nummer eins sind Delaney und Kyra Mossbacher. Sie leben mit Kind und zwei Hunden hoch oben im hübschen Häuschen in der Siedlung Arroyo Blanco am Topanga Canyon, am äußersten Rand des Molochs Los Angeles. Hausmann Delaney schreibt eine monatliche Kolumne für ein Naturmagazin, Kyra ist ehrgeizige Immobilienmaklerin. Fehlanzeige, wer hier fundamentalistische Republikaner vermutet. Die Delaneys sind keine Frömmler oder Schusswaffenfanatiker. Im Gegenteil, sie versuchen liberal, umweltbewusst und offen durchs Leben zu gehen.

Paar Nummer zwei bilden Cándido Rincón und seine schwangere, 17-jährige Frau América. Beide mussten durch viele Gefahren gehen, um den Tortilla Curtain, die Grenze zwischen Mexiko und den USA zu durchbrechen. Jetzt fristen sie ihr Dasein unter freiem Himmel im Canyon, nur ein paar Steinwürfe von der chicen Siedlung der Gringos entfernt. Beide verdingen sich als Tagelöhner, als Arbeitssklaven, die für eine Handvoll Dollar allerlei Erniedrigungen einstecken müssen – immer auf der Flucht vor der Einwanderungsbehörden oder kriminellen Landsleuten.

Eines Tages fährt Delaney Cándido mit seinem Wagen unglücklicherweise an. Mit 20 Dollar Schmerzensgeld speist er ihn ab und sieht ihn hunderte Seiten nicht wieder. Doch die Schicksalsfäden sind gesponnen, der Kreis muss und wird sich schließen.

Boyles Meisterschaft in diesem Roman besteht darin, dass er nicht Partei ergreift. Er beschreibt nur charakterliche Metamorphosen. Die wohlhabenden Amerikaner sind nicht a priori Rassisten. Aufgrund einer Verkettung von Ereignissen kommen aber in ihnen diffuse Ängste hoch. Wo vorher Weltoffenheit herrschte, wird plötzlich ein innerer Schutzwall hochgezogen (symbolisiert durch den Bau der Mauer um die Wohnsiedlung). Aus Verständnis wird plötzlich Ablehnung, Antipathie, Widerwertigkeit.

Sinnbild dieses Wertewandels ist der Kojote, der im Roman immer wieder auftaucht. Er gilt als schlau und anpassungsfähig. Anfangs schildert ihn Delaney mit wohlwollendem Respekt, später als rücksichtslosen Räuber. Eine Parabel auf das paranoide Verhältnis zwischen den weißen Amerikanern und den mexikanischen Immigranten.

Boyle begeht nicht den Fehler, Cándido zu verklären. Er lässt auch ihn aus Not und Verzweiflung heraus Dinge tun, die einem sauer aufstoßen. Das Finale des Buches ist furios und lässt das Weitere offen. Für mich ein Stück Literatur, das schonungslos unter die Haut geht ohne dabei zu moralisieren. Patentrezepte verschreibt T.C. Boyle keine.
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am 28. Dezember 2014
In ein, zwei Sätzen ist Delaney Mossbacher, einer der Protagonisten des Buches, charakterisiert:Er fährt ein gepflegtes japanisches Auto mit personalisiertem Kennzeichen, trennt seinen Müll und verdient sein Geld mit einer Naturkolumne. Seine Frau Kyra, eine erfolgreiche Immobilienmaklerin, sorgt für eine ausgewogene Ernährung und trinkt einmal pro Woche ein Glas Wein. Delaney überfährt einen Mexikaner, der kein Englisch spricht, und gibt ihm 20 Dollar als Entschädigung. Seine einzige Angst ist, dass das Unfallopfer ihn verklagen könnte - die Gesundheit des Mannes interessiert ihn weniger als der Schaden an seinem Auto. Im Verlaufe der Geschichte passieren viele Kleinigkeiten, die das durchgestylte Leben der Mossbachers durcheinanderbringen und bedrohen: Ein Kojote erbeutet die beiden Hunde, das Auto wird geklaut, böse Botschaften an Wände gesprüht. Die Familie versucht mit immer neuen Methoden, sich und ihr Eigentum zu schützen, und immer mehr kommen sie zu der Überzeugung, die Mexikaner seien an allem Schuld. Die liberale Einstellung bröckelt mehr und mehr.

Das mexikanische Paar, Candido und America, campt in einem Canyon. Der Unfall ist bei ihnen ebenfalls der Startpunkt einer Reihe von Katastrophen, allerdings wesentlich massiver als die der Mossbachers. Die Leben der beiden Familien sind von da ab miteinander verwoben, wie zufällig kreuzen sich ihre Wege immer wieder. Das ist sehr gut gemacht, sehr deprimierend und sehr hoffnungslos, weil immer wieder alles schief geht. Ich habe kurz vor dem Ende des Buches spekuliert, in welcher Katastrophe die Sache wohl gipfeln würde. Und da liegt der einzige Schwachpunkt der Geschichte: Das Ende finde ich unpassend. Es ist so, als hätte der Autor zunächst ein anderes Ende geschrieben und der Lektor hätte es ihm ausgeredet.

Der Sprecher Boris Aljinovic, der seine Sache an sich gut macht, spricht Kyra "Kühra" aus - und so wird sie nun mal garantiert nicht ausgesprochen. Und nein, von "Bitterer Situationskomik, die noch im Moment der Katastrophe zum Lachen reizt" (schreibt ein taz-Journalist) kann auch keine Rede sein - denn gelacht habe ich kein einziges Mal, anders als bei anderen Boyle-Werken.
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am 3. April 2011
Die Beschreibung der gnadenlosen Ausbeutung der Illegalen durch die Einheimischen, der Gegensatz der scheinbar heilen Welt der Eigenheime im Umfeld von L.A. zum unmenschlichen, ja tierähnlichen Hausen der mexikanischen Illegalen hat mich doch noch schockiert, obwohl ich T.C.Boyle in "talk-talk" kennengelernt habe und deshalb schon darauf eingestellt war, wie schnell er die "heile Welt" in sich zusammenfallen lässt.
Die Beziehungen die Boyle beschreibt sind unmenschlich und auf vielen Ebenen von Gewalt geprägt. Egal in welchem Umfeld sich seine Protagonisten bewegen: Die Eigenheimbesitzer können sich ihre "heile Welt" scheinbar kaufen. Aber in ihrem Streiten um die Höhe und Bezahlbarkeit des Schutzzaunes wird deutlich, dass Geld wohl doch nicht der geeignete Mittler für Menschlichkeit ist. Illegalen außerhalb des Schutzzaunes entzieht man gnadenlos ihre Reste von Zivilisation indem man ihre Kleidung, Herd und Schlafplätze zerstört wo man sie findet. 20 Dollar müssen dem angefahrenen Illegalen reichen, um eine gebrochene Hüfte auszugleichen. Liberale, menschliche Beziehungsformen wendet man nur auf Menschen an, deren Einkommen vergleichbar hoch ist?
Den Tieren im eigenen Garten oder in der angrenzenden Natur wird durch Delanys Artikel in der Zeitung mehr Aufmerksamkeit zuteil, als dem Leid der Illegalen. Diese müssen den Canyon - mangels menschlicher Alternativen - den Coyoten als Lebensraum streitig machen. Ist California weit genug weg? Oder gilt dieser liberal-amerikanische Tunnelblick auf "die Natur" -am Leid der Armen vorbei- auch für uns in Europa? Wohin kommen eigentlich die boat-people von Lampedusa? Leben oder hausen sie?
Die Gewalt der Illegalen ist - ihrem geringeren Einkommen entsprechend - noch niedriger kultiviert: Man klaut sich was man findet, schlägt die Geliebte, wenn sie widerspricht oder vergewaltigt als Rache. Muss man sich Menschlichkeit leisten können?
Da kommt die einzige menschliche Geste des Buches, wenn der Illegale Candido, den Reporter Delany aus der Gewitterflut zieht die den Canyon ausspült, plötzlich unglaubwürdig, künstlerisch überhöht und fremd daher. Wie konnte Boyle nur so ein Ende kreieren? Miezekatze unterstellt in ihrer Rezension, dass er - nicht nur damit - auf den highschool-Lektüre-Markt zielt. Ich glaube das nicht! Miezekatze spricht ihm menschliche Motive wie Aufklärung, Meinungsbildung, Schärfung unserer Aufmerksamkeit ab. Warum?
Ein bischen kann ich es nachvollziehen, wenn ich mich an meine eigene Reaktion auf das Ende erinnere: Mir erschien eine für alle tödliche Naturkatastrophe das richtigere Ende für diese umfassende Armut an menschlichen Gesten und Haltungen. Schwubs, da war auch meine kulturelle Kruste abgefallen, auch wenn ich nur literarische Mensch-Wesen dem Tod preisgeben wollte ...
Absolut lesens- und hörenswert aber noch mehr bedenkenswert! Meiner Meinung nach setzt es nicht nur auf die highschool-Leseliste, sondern in Bestseller-Listen!
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am 16. November 2011
T. C. Boyle hat mit "America" einen kraftvollen und zugleich - gerade im Vergleich zu seinen sonst oft humoristisch geprägten Texten - geradezu bitteren, trost- und hoffnungslosen Roman verfasst. Im Mittelpunkt steht eine kalifornische Upperclass-Familie im Gegensatz zu zwei illegalen mexikanischen Einwanderern, die um ihr Überleben kämpfen, zwei direkt nebeneinander koexistierenden Parallelgesellschaften.
Das bemerkenswerte an diesem bitteren, kraftvollen Roman ist, dass der Autor zu keiner Sekunde eine der beiden Positionen verklärt oder dämonisiert. Im Gegenteil - letztendlich betreibt Boyle eine objektive Forschung im Bereich Ursache und Wirkung. Wie kommt es bei eigentlich liberal und weltoffen eingestellten Menschen nach und nach zu einem zuerst versteckten und dann offen ausgetragenen Rassismus? Wie befördern sich (in diesem Fall) die Mexikaner unabsichtlich immer weiter in ein gesellschaftliches Abseits, obwohl sie doch nach dem gleichen Leben wie alle anderen streben?
Es macht Spaß, sich von T. C. Boyle auf diese Ursache-Wirkung-Reise zu begeben, so deprimierend und berührend die Realität in diesem Roman auch ist und mehr als einmal an die tatsächliche Wirklichkeit - nicht nur in Kalifornien und Mexiko - erinnert. Ein makelloser Stil trägt sein übriges dazu bei. Und gerade wegen des Unglücks und der Hoffnungslosigkeit zwischen den Seiten: Ein gutes, wertvolles Buch, das zugleich und trotz allem sehr unterhaltsam ist.
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am 23. Dezember 2004
Kevin Costner hat aus diesem Roman den Stoff für seinen neuesten Film "The Tortilla Curtain" gemacht. Grund genug für mich das Buch in der Originalfassung zu lesen. Selten bin ich von einer gesellschaftskritischen Erzählung so gefesselt worden. Es ist schon entlarvend feststellen zu müssen, dass man selbst doch eher so lebt wie das etablierte Ehepaar Mossbacher in dem Buch, nämlich liberal, umwelt- und ernährungsbewusst. Trotzdem handelt man alles andere als menschlich akzeptabel. Auch bei uns geht die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter auf. Das Buch von T.C. Boyle hat mich sehr nachdenklich gemacht und ich glaube es ist richtig, dass ein renommierter Schauspieler wie K. Costner uns mit der Verfilmung dieses Stoffes den Spiegel vorhalten wird. Buch und Film wünsche ich allen nur erdenklichen Erfolg!
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