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am 23. September 2013
Eine „Liebeserklärung“, wie es der Untertitel in den Raum stellt, ist dieser Fotoband tatsächlich und spürbar. Mit viel Akribie, erstaunlichen und nicht alltäglichen Motiven und gehaltvollen, wenn auch, wie üblich bei solchen Fotobänden, eher knappen und komprimierten Texten, bietet dieser Bildband einen breiten und umfassenden Eindruck in die Schönheit der Natur, die vielen erstaunlichen, manchmal versteckten, manchmal vor Augen liegenden Orte und „Wunder“ der deutschen Waldlandschaften.

Ein (fotografischer und ausführlich im Text beschriebener) „Tag im Wald“ führt zu Anfang breit in die Vielfalt des Waldes ein. Von der „Baumkunde“ über das „Weltnaturerbe Buchenwälder“, von Linden und Eichen, von dem „dunklen Wald bei Hänsel und Gretel“ bis hin zu einer, natürlich bestens und farbenfroh ins Bild gesetzten „Piltz- und Beerenkunde“ findet der Leser im Buch großformatig von Norbert Rosing ins Bild gesetzt und durch Monika Rößiger fundiert erläutert einen gründlichen, ästhetischen und wunderbaren „Gang in den deutschen Wald“.

Ein Biotop, das in seiner Vielfalt und den jahreszeitlichen Erscheinungsformen ein Naturereignis sondergleichen darstellt. Das nahe liegt und weitgehend jedem Genießer offen steht.

Bis dahin, dass auch der „tote Baum“ letztlich voller Leben ist, wie bereits im Vorwort von Oliver Salge nachgelesen werden kann.

Rehe auf nebliger Lichtung, verschlungene Wurzeln von fast mythischer Wirkung, kleine Falter auf Magerrasen, die Erosion am Waldrand auf Rügen, die fast einer Fantasywelt entsprungen sein könnte, der romantische Lichteinfall bei hellem Sonnenschein gerade in Buchenwäldern oder Stämme, die sich fast wie knorrige Gesichter ausgeformt, Seite für Seite bietet der Bildband Erlebnisse in der Darstellung des Unscheinbaren wie des hochgradig auffälligen.

Vom einfachen Baum über Flora und Fauna im Wald bis zu bizarren Felsformationen eines „Indian Summers“ oder einer winterlich-kargen Landschaft, durchgehend gelingt es den Autoren, den Leser sinnlich und informativ mit auf ihre Reise durch deutsche Waldlandschaften zu nehmen.

Ein Bildband von hoher Qualität, überlegten und zutreffenden Texten und emotionaler Dichte, der reinweg zu empfehlen ist.
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TOP 100 REZENSENTam 19. November 2013
Als regelmäßiger Käufer der National Geographic habe ich mich als Leser oft genug in die Abenteuer von Welt eingelassen und die wunderbaren, bildbereicherten Reportagen genossen.
Deutschlands wilde Wälder nimmt den Leser und Betrachter mit in unsere heimischen Wälder, die verschiedensten Baumkulturen mit all ihren Facetten des Bestehens, Vergehens und Wiederanpflanzung.

Das Buch beginnt mit:
"Eine Buche bietet vielen Tieren Lebensraum. So geht der Zilpzalp in der Baumkrone auf Beutefang, die Kohlmeise an den äußeren Zweigen. Der Specht sucht unter den Rinden nach Insekten, die Amsel pickt am Boden. Jede Art hat ihre eigene, ökologische Nische - auf diese Weise macht sich niemand gegenseitig Konkurrenz."

Der Leser taucht gedanklich ein in den Hevenbruch, Westerwald, Harz, Taunus, Rhön, Odenwald, Pfälzer Wald, den Hessischen Spessart und den Bayrischen Spessart, in den Schwarzwald, den Teutoburger Wald, der Eifel und etliche mehr. Er sieht sich vor Buchen, Eichen, Birken, Roßkastanie, Fichte, Tanne, Kiefer, Lärche, Ahorn, Wacholder und Lebensbaum, Linde, Platane, Ulme und Pappel, Moos und Pilzen und atmet gedanklich deren Duft ein. Auch wird von den in den Wäldern lebenden Tieren berichtet.

Sehr beeindruckend ist das Foto der 1000-jährigen Linde von Heede, einem kleinen Ort im Emsland. Der knorrige, wulstige, faltige und rissige Stamm dieses Baumes ist überwältigend und lässt uns Menschen klein erscheinen.
Wir sehen den Mischwald neben einem Wald der Monokultur und den ständigen Wechsel einiger Baumsorten in die allerherrlichsten Herbstfarben.

Ich sehe mich als Kind in Wälder spielen und Blätter der verschiedensten Bäume sammeln, mit meinem Hund darin lange Spaziergänge machen, eintauchen in die Stille des Waldes und dem Gesang der Vögel zuhörend, Rotwild betrachend und reißaus nehmen vor einer Rotte Wildschweine, die mein Hund angeleint sehr angriffslustig im Unterholz aufgestöbert hatte.
Wald bedeutet für mich zudem: Frische Luft!

Poetische Bilder des Naturfotografen Norbert Rosing zeigen die Wälder unseres Landes in berauschender Schönheit.
Die Wissenschaftsautorin Monika Rößener stellt die ältesten Bäume Deutschlands vor und erzählt, was sich erleben lässt, wenn man offenen Sinnes durch den Wald stromert.
Ein Buch, das sich auch hervorragend zum Verschenken eignet.
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Früher bedeckte ein schier undurchdringlicher Wald den Norden Europas von West nach Ost. Doch in diesen wilden Wäldern, in denen einst Arminius den Römern eine vernichtende Niederlage bereitete, standen vor allem Laubbäume, zuallererst Buchen. Solche Wälder sind seit dem Mittelalter selten geworden. Die wenigen Gebiete in Deutschland, wo man sie heute noch annähernd so vorfindet, gehören mittlerweile zum Weltkulturerbe. Diesen noch intakten und wirtschaftlich kaum genutzten Wäldern widmen Norbert Rosing (Fotos) und Monika Rößinger (Text) ihre ganz eigene und sehr gelungene Liebeserklärung.

Sie führen den Betrachter und Leser von Nord nach Süd, von der Ostseeküste bis zu den Bayrischen Bergen durch solche Landschaften und erzählen dabei in Wort und Bild Geschichten und Wissenswertes. Wald ist Wald, könnte man denken. Was soll man da groß berichten oder zeigen? Aber die beiden Autoren beweisen, dass man sich diesem Thema auch emotional nähern kann. Ein alter Wald wirkt majestätisch, und wer hat noch nie vor einem mächtigen Baum gestanden und keine Ehrfurcht verspürt? Was mögen solche Bäume schon gesehen haben? Man kann in diesem Buch einige solcher einzeln stehender Methusalem-Bäume bewundern, deren Alter mehrere hundert Jahre betragen soll.

Schon als Kinder erleben wir die Mystik des Waldes in den Märchen. Hänsel und Gretel wurden in den Wald gebracht, weil sie der bösen Stiefmutter zu viel waren. Schneewittchen erging es auch nicht besser. Und Brüderlein und Schwesterlein lebten gar im Wald, weil der Kleine zu einem Reh verzaubert wurde. Dieses Märchen erzählen die Autoren übrigens in diesem Buch. Der Wald spielt aber auch in der deutschen Kulturgeschichte eine wesentliche Rolle, angefangen von der Siegfried-Saga bis zum Freischütz. Auch das findet in diesem Buch Platz, immer wunderbar bebildert durch Rosings Fotos. Die Gegenden, in denen sie entstanden, spielen bis auf wenige Ausnahmen eine eher untergeordnete Rolle, wenngleich man natürlich mitnimmt, wo solche wilden Wälder noch stehen. Es sind eher die in Rosings Fotos transportierte Stimmung, die Ruhe und Gelassenheit und ähnliche Erinnerungen in einem selbst, die dieses Buch so angenehm machen.

Ganz nebenbei erfährt man natürlich noch viel Wissenswertes. Auf jeweils einer Doppelseite findet man beispielsweise eine kleine Baumkunde oder Ähnliches über Pilze und Beeren sowie Tiere in Deutschlands wilden Wäldern. Dass es wieder Wölfe in Deutschland gibt, die sich von Sachsen und Brandenburg nach Westen ausbreiten, begeistert nicht jeden, aber sie gehören nun mal in unsere Wälder. Ebenso wie Luchse und Wildkatzen, die auch inzwischen wieder da sind, wo sie einst lebten.

Man mag darüber denken, was man will, aber wir stammen nun mal aus den Wäldern. Und vielleicht ist diese Erinnerung irgendwo in uns gespeichert. Deswegen sind Menschen, die sich im Wald nicht wohl fühlen, wohl eher selten. Wenn man sich dem deutschen Wald mit einem speziellen Bildband nähern möchte, dann kann man es wohl kaum besser machen als es dieses Buch zeigt. Ein wirklich gelungener Band.
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am 21. Mai 2015
Ich habe dieses Buch verschenkt und es kam sehr gut an. Man erfährt viel, kann sein Wissen erweitern und ganz wichtig - es enthält wunderschöne Naturaufnahmen.
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am 20. März 2014
Mein Opa war begeistert und steckte sofort seine Nase ins Buch, war für längere Zeit nicht ansprechbar. :) Ein schönes Buch mit beeindruckenden Bildern. Sehr magisch und kunstvoll.
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am 8. September 2014
Ein sehr wunderbares Buch für Natur- und Waldfreunde. Die Fotos sind hervorragend.Die kleine Pilu- und Beerenkunde kommt auch gut an.
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