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5.0 von 5 Sternen Genau für mich gemacht
Viele Los Angeles Besucher kommen mit dem "Überangebot" an Sehenswürdigkeiten in dieses gigantisch großen Stadt nicht zurecht. Dicke Reiseführer sind nicht jedermanns Sache und oft sehr unübersichtlich. Dieser Reiseführer gefällt mir alleine schon durch seinen Aufbau: die interessanten Stadtviertel werden jeweils einzeln...
Vor 10 Monaten von L.A.Cop veröffentlicht

versus
12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Der Einäugige unter den Blinden
Die Stadt Los Angeles ist jedem Kind allein aufgrund der dort ansässigen Filmindustrie bekannt. Allerdings lässt sich die Stadt insgesamt nur schwer erfassen und viele europäische, aber auch amerikanische Touristen, die der Stadt der Engel einen Besuch abstatten, reisen enttäuscht wieder ab. Das mag an der Größe der Stadt bzw. des...
Vor 15 Monaten von Dr. Priesnitz veröffentlicht


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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Der Einäugige unter den Blinden, 29. September 2013
Von 
Dr. Priesnitz - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: NATIONAL GEOGRAPHIC Explorer Los Angeles (Broschiert)
Die Stadt Los Angeles ist jedem Kind allein aufgrund der dort ansässigen Filmindustrie bekannt. Allerdings lässt sich die Stadt insgesamt nur schwer erfassen und viele europäische, aber auch amerikanische Touristen, die der Stadt der Engel einen Besuch abstatten, reisen enttäuscht wieder ab. Das mag an der Größe der Stadt bzw. des Stadtgebiets liegen. Im Siedlungsraum von L.A. gehen rund 168 Städte fließend ineinander über. Rund 13 Millionen Menschen leben hier verteilt auf einer Fläche, die so groß wie das Ruhrgebiet oder Schleswig Holstein ist. Die Stadt selbst hat allerdings nur 4 Millionen Einwohner und umfasst beispielsweise Stadtteile wie Downtown, Hollywood, Venice, Bel Air, Brentwood, Westwood oder San Pedro, um nur einige bedeutende zu nennen. Die anderen sehr bekannten Stadtteile gehören zum Los Angeles County und verfügen somit über einen eigenen Bürgermeister und damit auch über ein eigenes Rathaus. Dazu zählen z.B. Santa Monica, Beverly Hills, Alhambra, Glendale, Vernon, Pasadena, Burbank oder Malibu, um nur einige zu nennen.

Aus architekturhistorischer Sicht hat diese Großstadt so einiges zu bieten und blieb auch nicht ohne Einfluss auf die europäische Architektur. Allerdings erschließt sich die Fülle der Schätze nicht wie in New York vorwiegend an einem zentralen Punkt, sondern sie sind kreuz und quer über das gesamte Stadtgebiet verteilt. Touristengruppen landen meist in Hollywood oder in Downtown. Und die erste Enttäuschung macht sich schon breit, wenn die Gäste erfahren, dass die Oscarverleihung auf der Treppe in einem recht beschaulichen Einkaufszentrum stattfindet und zur Preisverleihung nur rote Vorhänge über die Schaufenster entlang der Haupttreppe gezogen werden, ganz zu schweigen von den billigen Souvenirläden entlang des "Walk of Fame." Ein Großteil der Touristengruppen versucht L.A. über Downtown zu erschließen, denn auch der Plaza Historic Destrict, also das Dorf, aus welchem L.A. erwuchs, ist nicht weit von Downtown entfernt. Das älteste noch bestehende Bauwerk ist dort das Avila Adobe an der Olvera Street aus dem Jahr 1818. zu den weiteren Sehenswürdigkeiten zählen z.B. auch das Pico House, das Pelanconi House und das Sepulveda House, ganz zu schweigen von der La Placita Church. Allerdings wird dieser älteste Teil von L.A. in diesem Touristenführer nicht fokussiert.

Ich habe mich mittlerweile mit vielen Stadtführern zu L.A. beschäftigt und musste zu dem Schluss kommen, dass es nicht einen wirklich guten Stadtführer gibt. Das mag an der Größe der Stadt liegen, aber auch daran, dass die Autoren irgendwie eine Vielzahl an Interessen möglicher Besucher zu beherzigen hätten. National Geographic bietet an sich stets gute Guides an, die vor allem auch an Architektur und Kunst interessierte Menschen durch die Städte navigieren können. Allerdings hat auch dieser Verlag zu L.A. keinen seiner großen Führer veröffentlicht, sondern nur den kompakten ausklappbaren Explorer im Angebot. Dennoch ist es National Geographic gelungen, hier eine recht repräsentative Auswahl an Sehenswürdigkeiten getroffen zu haben. Sie erblicken repräsentative Bauten im Stil des Mission Revival, des Craftman Stil, des Art Deco, des International Style oder des Dekonstruktivismus. Selbst das berühmte Case Study House Programm wird anhand des Stahl House exemplarisch dargelegt. Die Informationen sind allerdings stets knapp gehalten, so dass sich dem interessierten Laien die Bedeutung der Sehenswürdigkeiten nicht auf Anhieb erschließen wird. Zu den berühmten Architekten , deren Bauten hier präsentiert werden, zählen z.B. Frank Lloyd Wright, Frank Owen Gehry, Pierre Koenig, Greene & Greene, Richard Meier, Rudolph Michael Schindler oder Richard Neutra, um nur einige der wichtigen Persönlichkeiten benannt zu haben.

Aber nicht nur die Architektur spielt in diesem Kompaktbuch eine Rolle, sondern auch Parks, bedeutende Plätze, Unterhaltung, Einkaufsgelegenheiten, etc. Das Buch umfasst insgesamt acht Ausschnitte von Los Angeles. Diese werden jeweils auf einer Seite präsentiert, die sich durch Ausklappen auf das Vierfache vergrößern lässt. In der Mitte befindet sich der Stadtpanausschnitt und drumherum sind die Sehenswürdigkeiten platziert, wobei sich am unteren Ende kurze Erläuterungen dazu befinden. Auf dem äußeren ausklappbaren Teil befinden sich Tipps zu Restaurants, Kneipen, Bars, Theater, Kinos, Einkaufen, usw. Das Taschenbuch ist in folgende Stadtgebiete unterteilt worden: A. Downtown, B. Griffith Park/ Los Feliz / Silver Lake, C. Holywood, D. West Hollywood, E. Beverly Hills / Culver City, F. La Brea / Hancock Park / Koreatown, G. Santa Monica / Venice, H. Pasadena. Zum Abschluss finden Sie auch noch einen Metroplan bzw. Bahnplan.

Das öffentliche Verkehrsnetz ist in L.A. sehr schlecht ausgebaut und auch die Strecke zum Washington National ist immer noch nicht fertig, weil die Stadt aufgrund hoher Schulden keine Kohle mehr dafür hat. Wenn möglich, sollte man sich Vorort ein Auto mieten, wenn man größere Erkundungen geplant hat. Geschäftsleute oder Touristen ohne Auto, die in Downtown nächtigen, können beispielsweise von der Grand Avenue die Linie 733 oder den schnelleren Metro Rapid Nr.33 wählen, um z.B. einen Badeausflug nach Venice Beach zu unternehmen. Die 733 benötigt dazu etwa 90 Minuten, während es der Rapid in etwa 50 Minuten schafft. Nach Santa Monica fährt man am besten mit der Linie 10. Leider werden diese Infos im Buch verschwiegen. Dafür sind zumindest die meisten Öffnungszeiten benannt, Infos zu öffentlichen Führungen, etc. zur Walt Disney Concert Hall in Downtown fehlen leider. Auch die Art - Deco - Kaufhäuser, von denen nur noch wenige zwischen den Hochhäusern überlebt haben, bleiben überwiegend unerwähnt. Gut ist der Hinweis aber auf das Interieur des ältesten noch existierenden Downtown Geschäftshauses, dem Bradbury Building. Den Part des repräsentativen Art Deco Baus nimmt hier das Rathaus von L.A. ein, welches vor allem aus dem Filmklassiker King Kong bekannt ist, denn auf dessen Dach kämpfte einst der gleichnamige Riesenaffe gegen seine Widersacher mit der weißen Frau in seiner Hand. Erwähnenswert wären evtl. noch neben dem ältesten Stadtteil von L.A. auch noch der Exposition Park mit dem Aerospace Museum gewesen oder zumindest noch die Loyola Law School, denn diese befindet sich sogar noch auf dem Kartenmaterial am Olympic Boulevard, bleibt aber auch unerwähnt.

Beliebt sind bei Touristen auch die Stadtgebiete Santa Monica und Venice mit ihrer Strandpromenade. Hier versagt abermals das Kartenmaterial. Hier wird z.B. das Getty Center dargestellt, aber nicht mehr im Plan platziert, sondern dessen Lage wird nur durch einen Richtungspfeilfeil auf der Montana Avenue angedeutet. Zu Fuß lässt sich das Kunstzentrum jedenfalls nur schwer erreichen, denn die Entfernung zum Getty Center vom Pfeil am oberen Rand beträgt noch einmal gut 10 Kilometer. Das Getty Center ist an der Montana Ave nicht einmal ausgeschildert und am Ende der Straße mögen Sie sich vielleicht fragen, ob Sie jetzt links oder rechts abbiegen müssen (von Santa Monica aus gesehen), insofern Sie kein Navi im Auto haben. Ich empfehle Ihnen das Linksabbiegen und dann immer der Straße lang. Ebenso hätte man auf dem Plan auch noch Gehry - Frühwerke einweben können, wie z.B. das Norton House (ca. D6 im Plan), das Spiller House (ca. C6 im Plan) oder das Development Center an der Main Street (ca. B5 im Plan).

Für die deutschsprachige Version dieses Buchs hätte ich mir auch ein wenig Bezüge in der Darstellung zwischen L.A. und Deutschland gewünscht. Frank Owen Gehry ist auch in Deutschland kein Unbekannter. Seine Karriere startete im Prinzip durch seinen Kontakt zu Pop Art Künstlern, die ihn durch ihren späteren Ruhm mit nach oben katapultieren sollten. Eng verbunden ist hier z.B. mit Gehry der Künstler Claes Oldenburg, dessen Skulpturen z.B. als Balancing Tools vor dem Vitra Design Museum in Weil am Rhein tanzen oder auch als Giant Pool Balls in Münster ihr Unwesen treiben, ganz zu schweigen von der flatternden Krawatte vor dem auffälligen Frankfurter Hochhaus Westend Tower (Sitz der DZ Bank). Diesen Hinweis hätte man zum Chiat Day Building zufügen können, das ebenfalls von Gehry geplant wurde und eine Parkhauseinfahrt in Form eines Fernglases von Claes Oldenburg erhielt. Ebenso an der Mainstreet gelegen, sprich direkt schräg gegenüber vom Chiat Day befindet sich das sogenannte Renaissance Building von Johannes Van Tilburg, eigentlich recht unbedeutend, wäre da nicht an der Fassade eine Clownskulptur von Jonathan Borofsky angebracht worden, denn ein ähnlicher Clown schmückt auch den Eingangsbereich des Ludwig Forums für Internationale Kunst in Aachen, welches viele Werke der Pop Art und des amerikanischen Fotorealismus beherbergt. Ebenso fehlen Bezüge zum International Style und dem deutschen Bauhaus.

Familien, die mit Kindern die Stadt besuchen, wollen sicher auch die Universal Studios sehen, die einen riesigen Freizeitpark beherbergen. Hierzu bietet der Guide einige wenige Informationen. Abgesehen von der Metro kann man auch Shuttle Busse nutzen, die man vorab im Hotel buchen muss.

Das Buch zeigt also viele Lücken und ich habe hier nur einige Kleinigkeiten, die mir auf Anhieb auffielen, aufgezeigt. Eigentlich ist das Buch nicht besonders lobenswert, aber unter der Vielzahl der Stadtführer zu Los Angeles würde ich diesem Guide immerhin noch den Titel "Einäugiger unter den Blinden" verleihen. Wenn Sie ein bis drei Tage in L.A. verbleiben, dann kann dieser City Guide durchaus seinen Zweck erfüllen und das mit mehr Übersicht in Wort und Bild wie es andere tun. Für allgemein an L.A. interessierte Touristen ist es sehr wahrscheinlich sogar trotz meiner Dreisternewertung das beste Buch, denn der kurze und knappe Blick ist recht repräsentativ für die ganze Stadt. Tipps zu Einkaufsgelegenheiten oder Restaurants würde ich generell nie nach einem Guide auswählen. Man sollte immer dorthin gehen, wo auch die Einheimischen zu essen pflegen oder zum Shoppen hingehen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Genau für mich gemacht, 9. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: NATIONAL GEOGRAPHIC Explorer Los Angeles (Broschiert)
Viele Los Angeles Besucher kommen mit dem "Überangebot" an Sehenswürdigkeiten in dieses gigantisch großen Stadt nicht zurecht. Dicke Reiseführer sind nicht jedermanns Sache und oft sehr unübersichtlich. Dieser Reiseführer gefällt mir alleine schon durch seinen Aufbau: die interessanten Stadtviertel werden jeweils einzeln beschrieben und per Straßenkarte dargestellt. Das ist sehr übersichtlich. Ich kann damit sehr gut die Tage in L.A. planen.

Weiterhin fiel mir auf, dass der National Geographic Reiseführer zu ca. einem Drittel Ziele anbietet/vorstellt, die man in anderen Reiseführern vergeblich suchen würde (wenn man den wüsste, dass es sie überhaut gibt).

Ich bereise die USA und speziell L.A. (meist Start- und Endpunkt) seit 20 Jahren. Dieser Reiseführer hat mich überzeugt.

Der Umstand, dass viel Info auf wenig Platz notiert ist (das Büchlein wiegt ja auch so gut wie nix, was ja auch wieder wichtig ist) erfordert, dass die Schrift sehr klein ist ... und wenn man, wie ich, um die 50 ist, geht's ohne Lesebrille nicht mehr ...
Das nehme ich aber gerne, angesichts der Informationsfülle und Vollständigkeit des Reiseführers bei geringstem Gewicht, in Kauf.

Klare Kaufempfehlung!
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Guter Gesamtüberblick, 8. Mai 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: NATIONAL GEOGRAPHIC Explorer Los Angeles (Broschiert)
Die 2. Auflage (2013) des National Geographic Explorers Los Angeles gefällt mir besonders vom Design und der übersichtlichen Gestaltung sehr gut, reicht für Leute, die historisch-kulturelle Hintergrundinformationen haben wollen und ein bisschen was vom Urlaub lernen wollen jedoch bei weitem als einziger Reiseführer nicht aus. Wer einen guten Gesamtüberblick über die bedeutensten Stadtviertel haben möchte, wird auch dank der aufklappbaren Stadtkarten mit diesem Guide sehr zufrieden sein.
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5.0 von 5 Sternen Kleiner aber sehr feiner Reiseführer, 21. Juli 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: NATIONAL GEOGRAPHIC Explorer Los Angeles (Broschiert)
Obwohl ich glaubte schon einiges in LA zu kennen, hat mich dieser Guide nochmals mit einer Menege an neuen Informationen zu Örtlichkeiten, Sehenswürdigkeiten, Lokalen usw. versorgt. Wirklich gelungene Übersicht und vor allem sehr einfach zu lesen und handlich.
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0 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Super Reiseführer !!, 6. November 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: NATIONAL GEOGRAPHIC Explorer Los Angeles (Broschiert)
Sehr gut ! ! Wie man es eben von National Geographic gewohnt ist. Kann ich sehr empfehlen und werde auch weiterhin NG-Reiseführer kaufen.
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NATIONAL GEOGRAPHIC Explorer Los Angeles
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