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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Natur pur, 18. November 2011
Von 
Fuchs Werner Dr (Zug Schweiz) - Alle meine Rezensionen ansehen
(#1 HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 50 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Island: Die unvollendete Insel (Gebundene Ausgabe)
Ältere Semester wissen noch, wie man sich nach einem Dia-Abend mit Urlaubsbildern fühlt, der nie aufhören will. Und da mein Vater nicht nur bekennender Island- und Grönlandfan war, sondern auch seine zweite Frau auf einer Reise in den Norden kennenlernte, bin ich ein gebranntes Kind. Wenn ich beim Betrachten dieses Bildbandes nicht in unangenehmen Erinnerungen der Vergangenheit steckenblieb, ist dies vor allem das Verdienst des französischen National Geographic-Fotografen Olivier Grunewald. Denn wie dieser Künstler die isländischen Landschaften einfing, ist wirklich beeindruckend.

Merkwürdig und auch ziemlich störend finde ich allerdings, dass über den Fotografen überhaupt nichts steht. Und ich nehme an, dass es auch andere Liebhaber der Landschaftsfotografie interessieren würde, mit welcher Ausrüstung Olivier Grunewald ans Werk ging. Was ich dann auf Wikipedia, Facebook und weiteren Sites mühsam zusammensuchte, hätte der Verlag ebenfalls liefern können. Grunewald verwendet übrigens eine Großformatkamera.

Über die Qualität der Aufnahmen muss man nicht lange diskutieren. Olivier Grunewald versteht sein Handwerk, wovon auch zahlreiche namhafte Auszeichnungen zeugen. Und die Qualität des Druckes ist ebenfalls auf dem Niveau der Bilder. Was ich an diesem prächtigen Bildband bemängle ist der Informationsteil. Der beginnt unter der Überschrift "Die Seele Islands" auf Seite 192. Allerdings geht aus dem dürftigen Inhaltsverzeichnis nicht hervor, welche Beiträge den Leser erwarten und von wem sie verfasst wurden. Wer uns die Seele Islands näher bringt, steht nicht. Wahrscheinlich ist es Bernadette Gilbertas.

Danach kommt mit Oddny Eir Aevarsdóttir eine isländische Philosophin und Künstlerin zu Wort. Und damit halten nun endgültig auch die Menschen Einzug. Denn Oddny spricht über Wirtschaftskrise, die schwache Linke, das Volk und die schwierigen Beziehungen zwischen Natur und Zivilisation. Diesen Faden nimmt Indridi Bjömsson auf, der als Fischer manchmal 45 oder 90 Tage von seiner Familie getrennt ist. Zu Wort kommen außerdem: Die ehemalige Präsidentin der Republik Island, ein Gletscherführer, ein Reisbüroleiter, zwei Landwirte, der Geophysiker, Alpinist, Autor und Fernsehmoderator Ari Trausti Gudmundsson und die Malerin Gudrún Kristjánsdóttir.

Auch wenn die meisten Bilder für sich selbst sprechen und einen tiefen Eindruck hinterlassen, hätte ich mir bei einigen Aufnahmen ausführlichere Legenden gewünscht. Und vor allem hätte ich gerne gewusst, wo ich mich auf Island befinde, wenn ich den Standort des Fotografen einnehme. Eigentlich unverständlich, dass gerade dieser Verlag auf Kartenmaterial verzichtet.

Mein Fazit: Die Bilder des französischen Fotografen Olivier Grunewald sind so beeindruckend und phantastisch, dass eine Fünfsternebewertung nur logisch wäre. Aber das Konzept des Informationsteils ist leider weniger überzeugend. Und weil man vom National Geografic Verlag durchaus erwarten darf, dass er die Ansprüche an ein zeitgemäßes Infomanagement kennt, habe ich auch diesen Aspekt gewichtet. Doch auch wenn die Verbindung von Bild- und Textteil ist meiner Meinung nach missglückt ist, soll das Island-Fans nicht vom Kauf abhalten.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein sehr schönes, informatives, aber auch merkwürdig gespaltenes Buch, 18. November 2011
Von 
Dr. R. Manthey - Alle meine Rezensionen ansehen
(#1 HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 10 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Island: Die unvollendete Insel (Gebundene Ausgabe)
Von Nordwesten bis Südosten durchzieht Island eine für das menschliche Auge unsichtbare Trennlinie. Hier treffen die eurasische und die nordamerikanische Platte aufeinander. Die Energie, die bei diesem Kampf der Giganten entsteht, entlädt sich immer wieder an der Oberfläche in gewaltigen Vulkanausbrüchen. Gewöhnlich entziehen sich größere Veränderungen der Erdoberfläche unserer Wahrnehmung, weil ihre Geschwindigkeit im Verhältnis zur menschlichen Lebensspanne einfach zu gering ist, um unsere Aufmerksamkeit zu erwecken.

Auf Island erscheinen solche Abläufe in der Zeit gerafft zu sein. Straßen und Brücken können über Nacht verschwinden, neues Land entsteht, altes Gebiet verändert sich. Dieser Bildband vermittelt viele außergewöhnliche Eindrücke einer einmaligen und fortdauernden Komposition der Natur. Während sich anderswo das pralle Erdenleben in seiner grandiosen Reichhaltigkeit entfaltet, dominiert auf Island die Kargheit einer fast leeren und sich ständig verändernden Landschaft.

Doch auch die scheinbare Ödnis hat ihre unvergleichlichen Reize und entwickelt nie gesehene Farbspiele, die auch durch das besondere Licht im hohen Norden erzeugt werden. Zu ihr gesellen sich Gemälde gewaltiger Kämpfe zwischen den Elementen Feuer und Wasser. Zwei Drittel des Buches bestehen nur aus solchen Farbfotografien. Dabei steht weniger Island als touristisches Ziel im Vordergrund, sondern einzig die Farb- und Formenspiele, die man dort in der Natur findet.

Oliver Grunewald fotografierte diese "mystischen Landschaften ... : unberührte Orte, die man in keinem Reiseprospekt findet, Natur, die beeindruckt in ihrer atemberaubenden Kraft." Und man ist in der Tat fasziniert von dieser eigenartigen Schönheit.

Im letzten Drittel schlägt das Buch dann eine völlig andere Richtung ein, die man gar nicht mehr erwartet hatte. Denn bislang blieben alle Zeugnisse menschlicher Besiedlung auf Island auf den Fotografien ausgespart. Nun folgt ein Textteil, der immer wieder durch Schwarz-Weiß- Fotos von Bodenstrukturen unterbrochen wird, die nicht zu den Texten passen wollen. Er soll uns die "Seele Islands" nahe bringen.

Nach einem einführenden Text kommen acht Isländer mit gut geschriebenen Artikeln zu Wort, die uns mit Island und seine Menschen intensiver bekannt machen wollen. Und das gelingt ebenfalls sehr gut. Zum Beispiel erfährt man, dass viele Isländer ihre eigene Insel nicht kennen und sich entsprechend merkwürdig verhalten. Islands Bewohner seien inzwischen Stadtmenschen. Die Zahl der Bauern und Fischer schrumpft, die Höfe werden immer größer. Vielleicht rührt daher die Entfremdung.

Überraschenderweise sind die Isländer, wenn man es pro Kopf berechnet, die größten Umweltsünder der Welt. Das liegt alleine an den Aluminiumwerken, die man hier ansiedelte, weil die Energie auf Island billig ist. Früher wuchsen auf Island Bäume. Nur wurden sie von den ersten Siedlern zum Häuserbau verwendet und fielen dann einem Raubbau zum Opfer. Inzwischen wird wieder aufgeforstet, auch weil sich die klimatischen Verhältnisse nun wieder früheren Zeiten annähern.

So lehrreich und interessant diese Texte auch sind, so merkwürdig ist die Spaltung des Buches in einen Bildteil, der keinen einzigen Beweis einer menschlichen Besiedlung der Insel dokumentiert, und einen Textteil, der sich Islands gesellschaftlicher Entwicklung verschreibt.

Fazit.
Ein im Grunde sehr schönes und informatives Buch, in dem allerdings Bild- und nachfolgender Textteil nicht wirklich zueinander passen wollen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen "Die Natur hat den Menschen geformt", 12. Oktober 2011
Von 
Buchdoktor - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 100 REZENSENT)    (HALL OF FAME REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Island: Die unvollendete Insel (Gebundene Ausgabe)
Lava und Eis - Olivier Grunewalds Fotos aus Island zeigen menschenleere, von Naturgewalten geformte Landschaften: Lavaströme, Aschewolken und die krassen Farben des Nordlichts. In gewaltigen Eruptionen treffen glühende Steinbrocken auf Gletschereis, Feuerwerk vor blauschwarzem Himmel, Wassermassen ergießen sich in Sturzbächen aus dem Gebirge und mäandern bis ins Meer. Die Kraft des Wassers macht der Fotograf durch lange Belichtungszeiten sichtbar. Manche Farbkontraste wirken erst aus der Vogelperspektive, sie lassen Betrachter sich wie Zwerge fühlen. Leuchtende Farbschimmer auf Felsen lassen unscheinbare Flechten und Moose ahnen, die sich in der kargen Landschaft festklammern oder sich nach Vulkanausbrüchen Lebensraum zurückerobern. Strukturen blubbernder Quellen wären in der Realität nicht ohne das Einatmen lebensfeindlicher Schwefeldämpfe zu betrachten. Islands Landschaft wird geprägt von der unruhigen Lage der Insel an der Grenze zwischen nordamerikanischer und eurasischer Platte. Dass hier jederzeit ein Vulkan im eigenen Garten ausbrechen kann und geothermische Energie 90% der Gebäude beheizt, ist in Island nichts Ungewöhliches.

Olivier Grunewalds ganz- und doppelseitige Fotos zeigen die isländische Landschaft, sie portraitieren nicht die Nation. Im Textteil, der ein Viertel des Buches ausmacht, kommen Künstler zu Wort, ein Fischer, Unternehmer aus der Tourismus-Branche und Vigdis Finbogadóttir - 16 Jahre lang Staatsoberhaupt Islands. Die Nation ist stolz auf ihre lange demokratische Tradition. In Thingvellir versammelte sich im 10. Jahrhundert das erste Parlament der Welt. In den Interviews wird der krasse Einschnitt durch Wirtschaftskrise und die jüngste Naturkatastrophe deutlich: Nach der Wirtschaftskrise wurden die streitbaren Isländer sich bewusst, dass Investitionen ausländischer Unternehmen zwar nötig sind, ein Verkauf der geothermischen Energiequellen an private Investoren jedoch unerwünscht ist. Die beeindruckenden Naturaufnahmen dieses Bildbandes zeigen, was es in der Zukunft zu schützen gilt. Island will zukünftig eine Vorreiterrolle in der Reduktion des CO²-Ausstoßes übernehmen. Nach dem Ausbruch des Eyjafjallajökull besinnt die Nation sich zurück auf Zusammenhalt und Überlebenswillen. Der angefügte Textteil lüftet auch das Rätsel, wie eine so kleine Nation so viele Autoren hervorbringen kann. Jeder Isländer hat einen Verwandten, der bereits ein Buch geschrieben hat. Schreiben ist in Island alltäglich (zum Beispiel Tagebuchschreiben), die Dunkelheit regt die Phantasie an - und Sprache als Material steht jedem kostenlos zur Verfügung.

Zu den Abbilldungen von Naturgewalten haben mir Portraits der Menschen gefehlt, die der unwirtlichen Umgebung Raum abtrotzen, um Landwirtschaft zu betreiben oder die Infrastruktur des Landes in Gang zu halten. Auch zu den Interviews im Textteil hätte ich mir Fotos der Interviewpartner und ihres Lebensraums gewünscht. Die meisten "Schwarz-Weiß-Fotos" im Textteil nutzen die mögliche Ausdrucksstärke des Mediums leider nicht aus; mit ihrem geringem Kontrast, einige ganz ohne Schwarz- und ohne Weißbereiche, konnten sie mich nicht ansprechen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein opulenter Bilderreigen, 23. Oktober 2011
Rezension bezieht sich auf: Island: Die unvollendete Insel (Gebundene Ausgabe)
Island ist im Kommen. Literarisch auf jeden Fall. Nicht nur, weil Island Ehrengast der diesjährigen Frankfurter Buchmesse war, sondern vor allem, weil gerade in den letzten Monaten eine Vielfalt und Vielzahl an Büchern isländischer Autoren erschien. Vom Thriller bis zum Roman, von einer Landesbetrachtung bis zu alten Frauen, die in einer Garage auf den Tod warten.

Wer durch die vielfachen Schilderungen von Land und Leuten, Landschaften und Stadtbildern im Rahmen dieser Bücher bisher bereits angeregt war und neugierig auf dieses kleine Land mit seinem besonderen Flair und seiner doch andersartigen Art zu leben auch, der erhält nun in bester Weise durch diesen opulenten Bildband einen qualitativ hochwertigen und vielseitigen visuellen Eindruck der vielfältigen Landschaft Insel.

Anders als in reinen Bildbänden ist in diesem Buch der Textteil durchaus ausgeweitet vorliegend. Was die Bilder nicht leisten (Eindrücke von Menschen, Städten, Lebensweise und Zivilisation), bringen die Texte desto deutlicher zum Ausdruck. Einen Einblick in die Art der Isländer. Das LEebnd er Landwirte auf dieser doch auch im Wetter extremen Insel, einen Einblick in die hohe (und gepflegte!) Individualität der Isländer, ein kleiner Blick auf die Verwurzelung der Elfen in der isländischen Erzählkunst, aber auch das moderne Leben wird erwähnt, die Lebenssituation vieler Isländer, die zum einen sich, als gesamtes Volk fast, der Kunst zugewandt fühlen, zum anderen aber in einem solch kleinen Land natürlich nicht alle von der Kunst leben können, somit 'mehrere Persönlichkeiten' in sich vereinen und eben mehrer Tätigkeitsfelder bedienen. Auf der Basis eines hervorragenden Schulsystems.

Vielfache einprägsame Landschaftsbilder von stummen Gletschern, Nordlichtern, dunklen Tagen und Hellen Nächten, ausbrechenden Vulkanen, rauen Bergen und weitem Meer (samt Fischen und Fischfang) weisen den Betrachter visuell auf die 'Seele Islands' hin, während vielfältige Texte in allerdings eher knapper Form die Geschichte der Insel, die Lebensart zwischen Arktis und gemäßigt und die Freuden (und Härten) des Lebens auf der Insel näher erläutern (und damit einen textlichen Zugang zur 'Seele Islands' liefern.

Die eindrucksvolle Bilder stehen dabei natürlich, wie in jedem Bildband von National Geographic, deutlich im Vordergrund. Ein wenig schade ist es schon, dass sich die Autoren auf reine Landschaftsbilder beschränken, ein wenig mehr auch visuellen Einblick in das alltägliche Leben, die Städte und vielen, vielen kleinen Ortschaften Islands wäre durchaus interessant (und wünschenswert) gewesen.

Doch trotz dieses (kleinen) Mankos ist das Buch dem neugierigen Leser zu empfehlen, um ein stückweit mehr zu verstehen, wie Natur und Menschen auf Island 'ticken' und warum die Isländer quasi 'geborene Geschichtenerzähler' sind.
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5.0 von 5 Sternen Super Geburtstagsgeschenk, 8. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Island: Die unvollendete Insel (Gebundene Ausgabe)
Habe ich als Geburstagsgeschenk gekauft. Das Buch Ist super angekommen und es wird sehr oft zur Hand genommen und angeschaut.
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4.0 von 5 Sternen Kein Reiseführer..., 5. November 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Island: Die unvollendete Insel (Gebundene Ausgabe)
...aber wenn man da war, sind die Bilder fast wie ein kleiner Urlaub! Tolle großformatige Aufnahmen!
Der thematisch wirklich etwas abgesetzte 2. Teil mit Einblicken in Politik und Kultur Islands inklusiv auch kritischer Stimmen zum Beispiel zum Umweltschutz durchbrechen eine etwaige Erwartung, einfach einen tollen Bilderreigen zu einer wunderschönen Insel rein zum Genießen in der Hand zu halten, aber man kann da durchaus mal reinlesen, wenn man in der geeigneten Stimmung auf schwerere Kost ist, oder ihn ignorieren.
Es bleiben immer noch tolle Bilder!
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5 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Konservierung magischer Naturmomente, 13. November 2011
Von 
timediver® "Geschichte - Reisen - Rezensionen" (Oberursel/Taunus, Europe) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (HALL OF FAME REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Island: Die unvollendete Insel (Gebundene Ausgabe)
"Wenn Dir das Wetter nicht gefällt, warte noch fünf Minuten - dann wird es wahrscheinlich schlimmer."
(Isländische Redensart)

Zur Vorbereitung seiner für das Jahr 2011 geplanten Island- und Grönland-Reise hatte sich timediver® bereits im November 2010 mit dem National Geographic Bildband "Grönland: Meine Reisen ans Ende der Welt" von Markus Lanz beschäftigt und das Buch auch rezensiert....

....nachdem ich meine Reise Ende Mai/Anfang Juni 2011 wie geplant durchgeführt habe, kann ich den im September erschienenen Band nicht nur im Vergleich zum Grönland Bildband, sondern auch retrograd in Bezug auf meine Reiseerlebnisse bewerten.

Gegenüber Markus Lanz "Reise an das Ende der Welt", die auch einen Kontakt zu Mensch und Tier impliziert, verdeutlicht der Untertitel "Die unvollendete Insel", dass es sich bei den großformatigen Fotos des Island-Bandes ausschließlich um Aufnahmen der Landschaft und der Naturgewalten handelt. Die zu einem großen Teil zweiseitigen Bilder wurden unter den Begriffen Eis, Eruptionen, Vulkane, Geysire, Wasser und Erosion sechs Kapiteln zusammengefasst, denen jeweils eine kurze, einseitige Einstimmung vorangestellt wurde. Zu den einzelnen Bildern gibt es jeweils eine kurze Erklärung. Bei einer großen Zahl der Fotos handelt es sich offensichtlich um Hochkontrastbilder im HDRI-Format, die eine Verfremdung der natürlichen Farben vorweisen und hierdurch ihren besonderen Reiz erlangen.

Der informative Texteilteil des Bandes, der sich aus einer Reihe von Essays zu verschiedenen Themen zusammensetzt, beginnt auf Seite 193 und wird durch ganzseitige, schwarzweiße Aufnahmen aufgelockert. Die Autoren setzten sich hier neben historischen und politischen Faktoren auch mit Aspekten des Schutzes der einzigartigen Umwelt der Insel sowie der Erhaltung ihrer natürlichen Ressourcen auseinander.

Obgleich "Island. Die unvollendete Insel" lediglich den Naturgewalten gewidmet ist, braucht es keinen Vergleich mit "Grönland Meine Reisen ans Ende der Welt" zu scheuen. Mit seinen phantastischen Bildern hat Oliver Grünewald magische Momente der Natur festgehalten, wie dies timediver® nicht möglich gewesen war.

5 Amazonsterne für die Konservierung beeindruckender Augenblicke.
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sehr speziell, 7. Juni 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Island: Die unvollendete Insel (Gebundene Ausgabe)
Dieses Buch ist wie eine Makro-Aufnahme Islands. Keine Postkartenaufnahmen
aber hervorragende Detailfotos, die die geologische Besonderheit Islands in
den Vordergrund stellen. Wer verliebt ist in faszinierende Fotografien der Erde
ist auch von diesem Bildband fasziniert.
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen hält sein versprechen, 17. März 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Island: Die unvollendete Insel (Gebundene Ausgabe)
einfach tolle fotos und eindrücke! da will man gleich den geplanten urlaub antreten. gibt auch fotografie-ambitionierten reichlich anregung für perspektivenwechsel
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Island: Die unvollendete Insel
Island: Die unvollendete Insel von Olivier Grunewald (Gebundene Ausgabe - 1. September 2011)
EUR 45,00
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