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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen die Leidenschaft des Fotografen für diese Region , ist in jedem Bild eingefangen, 27. März 2011
Von 
Rezension bezieht sich auf: Polarwelten (Gebundene Ausgabe)
Jimmy Carter, ehemaliger US Präsident, sagte einmal nach einer Podiumsdiskussion, die um die Bewahrung der Polarwelten geführt wurde:"Wir müssen eine einfache,gemeinsame Sprache finden, wenn wir Menschen für diese Probleme interessieren wollen".Was ist dafür besser geeignet als die Fotografie.Die Bilder sprechen für sich und machen eindrucksvoll darauf aufmerksam, dass die polare Tierwelt auf eine intakte Umwelt angewiesen ist,um überleben zu können.

Diese Sprache beherrscht der Fotograf und Wildbiologe Paul Nicklen meisterlich.Jedes Bild drückt seine Bewunderung und tiefe Erfurcht vor diesem Stückchen Natur aus,dass es um jeden Preis zu bewahren gilt.
Aufgewachsen im hohen Norden Kanadas,in einem Ort ohne Telefon, Fernsehen und vor allem ohne Computerspiele, wurde die Natur für ihn und seine Inuitfreunde zum gößten Vergnügen und zum schönsten Abenteuer.Nach einem Studium der Biologie wurde ihm klar, dass ihm dies nicht genügen würde und er erstand durch das Geld, das er durch verschiedenste Jobs verdiente, seine erste Fotoausrüstung. Die Tiere und die Landschaften der Polarregionen, die Atmosphäre dieses gefährdeten Stückchen Erde wollte er einfangen,um auf die Probleme aufmerksam zu machen und die Menschen zu motivieren dieses ferne,ungezähmte,unbarmherzige und doch wunderschöne Land und seine unschätzbare Tierwelt bewahren zu helfen.Mehr als einmal hat er dabei sein Leben aufs Spiel gesetzt und herausgekommen sind Aufnahmen, die wohl einzigartig sind und bleiben.
Als unerfahrener Betrachter dieser Bilder ging ich davon aus, das die Arktis und Antarktis nur die Farben weiß und grau aufzuweisen hätten und wurde doch eines besseren belehrt, indem ich Bilder in herrlichen Farben von Polarlichtern, Nebelbögen
und in Sonne getauchten Landschaften sehen durfte. Fotos von Eisbären, Karibus,Polarfüchsen, Pinguinen und den außergewöhnlichen menschenscheuen Narwalen sind in diesem Buch zu bewundern,für dessen Bilder Paul Nicklen außergewöhnliche Mühen auf sich nehmen musste,um diese Tiere im Bildern festzuhalten.

Aber auch seine Berichte,die diesen Bildband vervollkommnen,sind spannend, informativ und auch amüsant geschrieben. Mir hat am besten die Geschichte mit dem Seeleoparden gefallen,der versuchte Paul Nicklen mit einem Pinguin zu füttern.
Am Ende des Buches bietet sich dem Leser noch die Möglichkeit,ein Interview des Autors zu lesen,der sogar einem unfreiwilligen Ritt auf einem Grönlandwal fast nur Positives abgewinnen kann.
Lassen sie sich verzaubern von diesem Buch.Es übt schon eine gewisse Magie auf den Betrachter aus und hinterläßt einen nachhaltigen Eindruck.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Es ist erstaunlich, was einem alles auffällt, wenn man einfach still dasitzt." (S. 225), 7. März 2011
Von 
Dr. R. Manthey - Alle meine Rezensionen ansehen
(#1 HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 10 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Polarwelten (Gebundene Ausgabe)
Während seines Biologiestudiums wurde Paul Nicklen klar, dass er unbedingt Tierfotograf für National Geographic werden wollte. Er arbeitete auf dem Bau, kaufte sich vom Lohn eine erste Ausrüstung, vernachlässigte sein Studium und ging lieber auf die Fotopirsch. Das erfährt der Leser dieses ungewöhnlichen Bildbandes am Ende aus einem Interview mit dem Autor.

Nicklen ist nicht irgendein Tierfotograf. Weil er in der polaren Wildnis mit Inuit-Kindern aufwuchs, hat er ein ganz anderes Verhältnis zur Natur, zu Eis, zu Kälte und zum Polarmeer als Menschen ohne solche prägenden Erfahrungen. Seinen Bildern sieht man an, dass sie kein angereister Bewunderer der arktischen Tierwelt fotografiert hat, sondern jemand, der dort zu hause ist. Besonders faszinierend sind dabei seine Unterwasseraufnahmen. Im arktischen Meer auf einen Tauchgang zu gehen, ist mit Sicherheit nicht der dringende Wunsch vieler Menschen.

Doch Nicklen macht das immer wieder und gibt uns damit Einblicke in eine gewöhnlich für Menschen verschlossene Welt. Und so können wir seine wunderbaren Fotografien von Narwalen, die mit ihrem langen Stoßzahn tatsächlich aussehen wie die letzten Einhörner der Meere, staunend betrachten. Mutig und ziemlich verrückt erscheint sein fotografiertes und im Begleittext erklärtes Unterwasser-Spiel mit einer riesigen Seeleopardin. Auch einem Eisbären kann man nicht alle Tage beim Tauchen zusehen.

Nach einer Einleitung, in der Nicklen sein Anliegen, sich und einige Bilder vorstellt, folgen zwei lange Kapitel über die Arktis und die Antarktis. Dass der Teil über die Arktis den Antarktis-Bericht um mehr als die doppelte Seitenzahl überflügelt, verwundert nicht, denn Nicklen ist schließlich dort aufgewachsen. Über die kurzen Texte neben den Fotos hinausgehend erfährt der Leser in zusätzlichen Ausführungen etwas über die arktische Natur, die fotografierten Tiere und die Entstehungsgeschichte einiger Fotos. Diese Beschreibungen sind wohldosiert, lesen sich sehr gut und vermitteln uns Fremden so etwas wie ein Gefühl für die Situation, in der sich Nicklen befand, als er die entsprechenden Bilder aufnahm.

Nicklen möchte mit seinem Werk dazu beitragen, dass sich der Blick für dieses uns eigentlich fremde, eisige Universum schärft, denn natürlich will er die Welt seiner Kindheit erhalten, die er vom Klimawandel bedroht sieht.

Am Ende dieses ziemlich schweren Buches befindet sich neben einem Interview mit Nicklen auch seine Ausrüstungsliste, die viel über die Anstrengungen und Härten aussagt, unter denen das Material für den schönen Bildband entstanden ist.

Wenn es überhaupt einen Kritikpunkt gibt, dann ist es die Qualität des Papiers, die man natürlich auch ins Verhältnis zu dem doch sehr moderaten Preis setzen muss. Wenn man das Buch aufschlägt, merkt man dass die Seiten leichte Wellen schlagen.

Fazit.
Ein wirklich faszinierender Bildband mit vielen außergewöhnlichen Fotos aus einem uns fremden Universum. Sehr lehrreich. Nicklen vermittelt nicht nur wunderbare visuelle Eindrücke der arktischen Tierwelt, sondern manchmal auch die Denkweise der im Eis lebenden Menschen, die noch nahe an der Natur ist.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Orte der Extreme, 7. März 2011
Rezension bezieht sich auf: Polarwelten (Gebundene Ausgabe)
Arktis und Antarktis, dass sind die Faszinationen für Paul Nicklen, bei deren Erkundung und Dokumentationen er ein ums andere Mal in schwierige bis gefährliche Situationen geriet.
Er selbst nennt diese beiden entgegen gesetzten Erdbereiche ungezähmt, wunderschön, unbarmherzig und extrem gefährdet. Adjektive, die er in seinen Fotografien, die im Buch in höchster Qualität vorliegen, einfängt und mitzuteilen versteht.
Eine Welt, die ihm durchaus vertraut ist, denn aufgewachsen ist er auf Baffin Island im hohen Norden Kanadas.

So legt er hier auch Zeugnis ab von der vertrauten Welt seiner Kindheit, seinem Aufwachsen unter Inuit und seiner Verbundenheit mit dieser rauen, durch die Erwärmung der Erde höchst gefährdeten Welt.

Dieses innere Interesse, seine Leidenschaft für die Landschaft und die Tiere der Polarwelt spürt man seinen Bildern intensiv ab. Schon das erste Bild innerhalb der Einleitung zeigt, unter welch schwierigen Bedingungen er seiner Leidenschaft oft nachgeht, wenn sein Kopf und ein Teil seiner Taucherausrüstung nur knapp aus einem ins Eis geschlagenem Loch herausschaut, ebenso, wie die Nahaufnahme eines Portraitfotos eines spielenden Seelefanten intensiv berührt. Genauso übrigens, wie die Massenaufnahme hunderter von Pinguinen in St. Andrews.

Eine Arbeitsweise, die sich im Buch häufiger entdecken lässt. Nah und Fern wechseln einander ab, Portraits, ein ganz nahes heranrücken einerseits und dann, wie im öffnen des Weitwinkels, Weite der Landschaft und Gruppen von Tieren. Nähe und Weite sind so ebenfalls Themen der Bilderwelt des Buches.

Die wunderschöne Abendstimmung über dem Lancaster Sund weist konkret auf die aktuelle Problematik der Polarregionen hin. Wo vor hundert Jahren noch Massen von Packeis sich übereinander schoben, treiben jetzt nur noch vereinzelte Eisschollen durch das Meer.

Ereignisse, die Paul Nicken zu zeigen, aber auch zu beschreiben weiß, wie vor allem der Interviewteil aufzeigt, in dem er nicht nur über sich und seine Arbeit, sondern auch über seinen Lebensweg, sein Aufwachsen im hohen Norden Kanadas und seine Intentionen spricht.

Formal ist das Buch unterteilt in einen Einleitungsteil mit Weltkarte, sodann den Blick auf die Arktis (hier vor allem empfehlenswert das Kapitel über das Eis und den Kreislauf des Lebens), sodann gefolgt von einem illustren Blick auf die Antarktis.

Ein ausführliches Interview, ein Blick auf Paul Nickens Ausrüstungsliste und einige biographische Informationen zum Autor runden das Buch zum Schluss dann ab.

Paul Nicken ist ein intensiver, mitreißender, teilweise überwältigender Einblick in die extremsten geographischen Zonen der Erde gelungen, der die ungeheure Vielfalt an Landschaft, Tieren und Eindrücken in vielfachen, wunderbaren Bildern aufzeigt. Und er legt den Finger in die Wunde der ökologischen Veränderungen, die vieles von dieser Naturschönheit zu zerstören drohen. Empfehlenswert.
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5.0 von 5 Sternen Faszinierende Bilder, packende Geschichten, 27. Juni 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Polarwelten (Gebundene Ausgabe)
Ich hab das Buch aufgeschlagen und einen kompletten Nachmittag damit auf dem Sofa verbracht, so toll fand ich die Bilder und so gut zu lesen die Geschichten.
Sehr empfehlenswert!
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Beeindruckende Bilder, nachdenkliche machende Texte, 9. April 2011
Von 
Volker Tepp "Coach/Supervisor" (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 100 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Polarwelten (Gebundene Ausgabe)
Wie viele Stunden mag dieser Mann in Eiseskälte an Land und im Wasser ausgehalten haben um solche Fotos zu machen?!?!
2,3 kg Buch fas im DinA3 Format halte ich als Leser in der Hand. Zum Leser werde ich allerdings erst nach Betrachten der Bilder.
Vielleicht muss man wie Paul Nicklen es erlebt hat, in der Landschaft der Arktis aufgewachsen sein, um diese Bereitschaft des stunden- oder tagelangen Wartens zu entwickeln für das eine Bild, das alles andere an Strapazen aufwiegt:
"'Ich hatte bereits hunderte von Stunden um Minus ein Grad kalten Wasser nördlich von Baffin Island gebibbert und die Hoffnung schon fast aufgegeben, Narwale zu sehen. Da endlich hatte ich Glück. Ich erhielt Besuch von mehreren Gruppen Weibchen, einer gemischten Gruppe und einer Gruppe männlicher Narwale. Momente wie dieser sind der Lohn meiner Arbeit. All die Quälerei, die Warterei und Selbstzweifel sind in einer 125-stel-Sekunde vergessen, wenn ich einen so raren Augenblick im Bild festhalte. Es tut mir in der Seele gut zu wissen, dass ich nun ein einzigartiges Bild habe, an dem ich Millionen von Menschen teilhaben lassen kann. Ich hoffe immer, dass dieses eine Foto den Menschen die Augen für die Schönheit der Arktis öffnet und sie daran erinnert, warum wir uns für die Erhaltung der bedrohten polaren Ökösysteme einsetzen müssen." (S. 112)
Als Leser und Betrachter erlebe ich in wohliger Wärme auf dem heimischen Sofa, was Paul Nicklen an kostbaren flüchtigen Begegnungen im Eis gesammelt hat. Und staune! Und lese danach die Texte, in denen er immer wieder an die Zerbrechlichkeit dieses Ökosystems und dessen Bedrohung erinnert. Man spürt die Liebe von Paul Nicklen zu dieser Landschaft und ihrer Bewohner, die ihn in Sorge umhertreibt, wie lange wir als Menschen noch brauchen, um diesen einmaligen Lebensraum unwiderruflich zu zerstören.
Die Arktis und auch die Antarkis sind für mich weit weg. Paul Nicklens Bilder bringen mir diesen Lebensraum in großartigen Bilder näher. Ein einzigartiger Bildband, der von National Geographic herausgegeben wurde. Und vor allem ist es die Kombination der beeindruckenden Bilder mit den Texten, die der Grund sind, dass dieser Bildband regelmäßig in unserer Familie betrachtet und gelesen wird.
Unsere vier Kinder haben jedenfalls begriffen, wie zerbrechlich dieser Lebensraum ist, für dessen Erhaltung wir uns einsetzen müssen.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Fotograf aus Baffin Island, der mit Inuit-Kindern aufwuchs, 8. März 2011
Von 
Buchdoktor - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 100 REZENSENT)    (HALL OF FAME REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Polarwelten (Gebundene Ausgabe)
Der Fotograf:
Schlauchboot, mehrere Zelte, drei Kamera-Gehäuse, zwei Unterwasser-Gehäuse, Trockenazüge zum Eistauchen, Sunblocker mit Lichtschutzfaktor 60 - Paul Nicklens Ausrüstung wiegt rund 600kg. Der kanadische Wild-Biologe, der von den unwirtlichsten Orten unseres Planeten berichtet, ist als Fotograf Autodidakt. Nicklens Eltern zogen als einzige Weiße mit den Söhnen in ein Inuit-Dorf auf Baffin Island. Mit Inuit-Kindern aufgewachsen, nutzte Paul schon mit 10 Jahren sein erstes eigenes Schneemobil, um sich lange allein in der Natur aufzuhalten. Fotografie ist Nicklens Sprache, um für andere die Polarwelt erlebbar zu machen. Ein eindringliches Erlebnis auf Grönland brachte Nicklen dazu, mit seinen Fotos aktiv für den Schutz von Arktis und Antarktis einzutreten. Der Kanadier hatte in Grönland für eine Reportage recherchiert und stand vor einem geschmolzenen Gletscher, als er nach vier Jahren an den Ort zurückkehrte. Der Lebensraum der großen Säugetiere der Polarregionen Eisbär, Seeleopard und Seelöwe ist durch die Klimaveränderung stark bedroht. Wenn Eisflächen schrumpfen, fehlen den jagenden Tieren Eisschollen als Rastplätze. Weite Strecken schwimmend für die Futtersuche zurückzulegen, kostet die Tiere zuviel Energie. Der Kanadier unterhält im Textteil des Bildbandes mit Anekdoten aus seinem eisigen Berufsalltag. Er erzählt, wie er auf Strümpfen über das Eis huschte, um seine Motive nicht zu ängstigen, oder wie er das eine oder andere Mal mitsamt Ausrüstung im Eis einbrach.

Die Motive:
Seinen Traum, die letzten Einhörner der Arktis zu fotografieren, konnte Nicklen erst nach 10 Jahren Vorbereitung verwirklichen. Narwale mit ihren imposanten gedrehten Hörnern leben im Verborgenen, nachdem sie jahrhundertelang gejagt wurden. Erfahrene Inuit-Jäger zeigten Nicklen mit Gesten: wer Geduld hat, kann den scheuen Tieren so nahe kommen, dass er sie berühren könnte. Als schließlich rund 1000 Tiere gesichtet werden, genügt es dem Fotografen nicht, sie vom Ultraleichtflugzeug aus der Luft auf die Speicherkarte zu bannen, er will unbedingt Narwale beim Auftauchen fotografieren.

In der Antarktis bringt ein Tauchgang Nicklens Kopf und Kamera direkt vor den weit geöffneten Rachen einer führungsstarken Seeleopardin. Nicklen bekämpft seine Angst, indem er stur weiter fotografiert. Einzigartige Aufnahmen zeigen nadelspitze Zähne formatfüllend. Die Seeleopardin muss den Fotografen für ein ungeschicktes Jungtier gehalten haben. Nach erfolglosen Versuchen Nicklen mit einem noch lebenden Pinguin zum Jagen zu animieren, ging das Tier dazu über, mit Drohgebärden das Revier gegen den Eindringling zu verteidigen.

Von seiner Reise nach Südgeorgien, auf der der Fotograf einige Male vor Rührung das Fotografieren völlig vergaß, bringt Paul Nicklen imponierende Landschaftaufnahmen mit. Eis in allen seinen Erscheinungsformen bringen die Fotos dieses Bildbands nahe: Gletscher, Eisschollen, Eis in Bewegung, aufbrechend, bedrohlich, schmelzend, von der Witterung geriffelt. Seinen Vorsatz Mythen zu entzaubern und Vorurteile gegen einige Tierarten zu widerlegen hat Nicklen mit seiner lebensgefährlichen Arbeit für dieses Buch mehr als erfüllt.

Polarwelten
- vermittelt unvorstellbare Dimensionen, wenn z. B. der Fotograf allein in einem 4m langen Boot einem Grönlandwal gegenübertritt und sich in dem Moment in Erinnerung ruft, dass dieses Tier 200 Jahre alt werden kann
- gibt Einblick in die Entstehung von Nicklens Leidenschaft für die Polarregionen
- beantwortet die Frage, wo der Fotograf unterwegs war, mit doppelseitigen Landkarten
- befriedigt in der Einleitung und in einem Interview mit Nicklen die Neugier darauf, wie ein professioneller Tier- und Unterwasserfotograf arbeitet
- löst das Rätsel, wie die Spiegelung des Eisbärs auf dem Titelbild zustandekam.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Was für eindrucksvolle Fotos!!!, 23. August 2011
Rezension bezieht sich auf: Polarwelten (Gebundene Ausgabe)
Die Rezensenten vor mir haben ja eigentlich schon alles gesagt. Nur soviel: das ist nicht irgendein minderwertiges Papier auf dem diese grandiosen Fotos gedruckt wurden, (wie ein Rezensent behauptet) sondern ein sehr hochwertiges Papier, sonst kämen nämlich die Farben nicht so natürlich rüber.
Noch nie habe ich so naturnahe Fotos gesehen und wieviel Herzblut und Lebensaufgabe dahinter stecken, davon berichtet das Buch ja auch ausführlich. Mich stören allerdings die vielen Druckfehler im Text, da hätte man mehr Sorgfalt walten lassen sollen.
Man läßt sich verzaubern und wird mitgenommen in diese eisigen, einmaligen Welten. Ein phantastisches, traumhaftes Buch - auch weil es beide Pole vereint.
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Polarwelten
Polarwelten von Paul Nicklen (Gebundene Ausgabe - 7. Januar 2011)
EUR 39,95
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