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am 16. Dezember 2014
Auf Fahrten durch Deutschland und angrenzende Nachbarländer stößt der aufmerksame Reisende immer wieder auf Namen in Verbindung mit Gebiets- oder Ortsbezeichnungen, deren Herkunft nicht unmittelbar erklärbar ist oder sich in irgendeiner Weise herleiten lassen.

Das vorliegende Buch stellt nicht nur einen sehr guten historischen Ablauf der deutschen Geschichte der Außengrenzsicherung in dem Zeitalter des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nationen dar, sondern erklärt dem Leser nebenbei eindrucksvoll die Bedeutung und Funktion eines Markgrafen, einer Mark, eines Grenzbistums.
Gut nachvollziehbar lässt der Autor den Leser die Entwicklungsphasen einer effektiven Grenzsicherung, von den Markgrafen bis zu modernen Grenzschutzeinheiten erleben.

Der Leser taucht in die Abläufe der Geschichte ein. Machtspiele und Machtbestrebungen, Verträge, Vertrauen in und das Misstrauen zu scheinbar Verbündeten, Gebietseroberungen und Gebietsverluste, das Erblühen und das Erlöschen von Königs- und Kaiserreichen, laufen vor seinen Augen ab.

Ein sehr lesenswertes Buch.
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am 15. November 2010
Das Buch schildert sehr eindrucksvoll, wie in der Zeit unserer Vorväter der Grenzschutz betrieben und durchgeführt wurde.

Leider beginnt das Buch sehr trocken und dieses zieht sich über die ersten hundert Seiten. Man lernt aber sehr viel aus der Geschichte des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation und fährt in Zukunft mit einer anderen Sicht durch Deutschland und bemerkt die vielen Burgen an den Ländergrenzen.

Dieses Buch erhält von mir das Prädikat: Empfehlenswert!
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am 27. Mai 2013
"Wir leben aus dem Erbe,dem Glück einer begriffenen Geschichte und Tradition."Gemäß dieser Aussage des großen deutschen Historikers der Nachkriegszeit der Münchner Maximilians-Unmiversität Thomas Nipperdey, hat der Autor sich der Mühe unterzogen, in kriminalistischer Kleinarbeit die historischen Wurzeln ,die Ursprünge, die unterschiedlichsten Quellen des GRENZSCHUTZES in Deutschland aufzudecken, Der Leser wird fesselnd , in manchen Phasen der verschiedenen Herrscher-Genealogien etwas zu ausgedehnt, durch die Jahrhunderte der wechselvollen ,häufig verwirrenden Geschichte dieses nahezu unbekannten Sicherheitsinstruments des Heilig. römischen Reiches deutscher Nation und seiner handelnden Persönlichkeiten geführt..Es sollte, soweit dies dem Autor möglich ist, eine Fortsetzung geben, denn auch in der Zeit des Deutschen Bundes und des Deutschen Kaiserreiches von 1871-1918 sowie der Weimarer Republik existierten Grenzschutzverbände zur Sicherung der Reichsgrenzen . Naturgemäß und historisch bedingt bestand dieses Sicherheitsorgan hauptsächlich aus militärischen Verbänden sowie Zollgrenzschutz und aus ihnen gingen häufig hervorragende militärische Führungspersönlichkeiten der deutschen Militärgeschichte hervor.Als die Väter der Grundgesetzes 1949 den GRENZSCHUTZ der Bundesrepublik Deutschland als Aufgabe des Bundes in das Grundgesetz aufnahmen, waren sie sich dieser wichtigen Aufgabe für die Innere und Äußere Sicherheit durchaus bewusst, sie mussten nichts Neues erfinden. Dieses Nachschlagewerk gehört als Standardlektüre in die Hand möglichst vieler historisch interessierter Leser, insbesondere ehemaliger BGS-Angehörige, jene heute von ihrem Dienstherren und der Führung der jetzigen Bundespolizei als Nachfolgeorganisation vergessenen Generation, die stolz darauf sind,. dass sie einst "mit dem Adler des Bundes am Rock" in kürzerer Dienstzeit oder als Lebenszeitbeamte, in welcher Funktion auch immer, der Sicherheit der Bürger unserer Bundesrepublik,, dem Frieden, der Freiheit gedient haben.Im alten Reich galten die Grenz-Regimenter als Elite- Soldaten. Der BUNDESGRENZSCHUTZ mit seiner Ausbildung, seinem Auftreten, seiner Motivation, seiner Leistungsfreudigkeit und Führungskönnen galt innerhalb der bundesdeutschen Polizeien als tragende, unverzichtbare Säule der Inneren Sicherheit , bei den westlichen Verbündeten als Elitetruppe.Die Politoffiziere der vormaligen Grenztruppen der DDR beschimpften ihn mit ihrer "Hasslehre" dagegen als B(anditen), G(Gangster), S(Söldner),als "Truppe des 1. Schusses","Zünder zum Konflikt","Sprachrohr des Kalten Krieges u.a.". (s. 'Taschenbuch des ehemaligen Majors und Politoffiziers der Grenztruppen der DDR Horst Liebig -2011- " 2 Helme im Spind"). Bedingt durch die Ereignisse des 2. Weltkrieges und des 3. Reiches mußte der Bundesgrenzschutz, politisch gewollt, mit Gründung der _Bundesrepublik als POLIZEI DES BUNDES aufgestellt werden, Dies blieb auch so mit dem Beitritt zur NATO bis zum größten Wunder der modernen Geschichte, dem friedlichen Zusammenbruch des EisernenVorhangs und der friedlichen Wiedervereinigung. Eine eigene Tradition blieb ihm verwehrt , vermutlich aus der Angst, mit Polizeiverbänden des 3. Reiches in Verbindung gebracht zu werden, die an Kriegsverbrechen beteiligt waren und eine deutsche Polizeigeschichte, ähnlich der Militärgeschichte, gibt es bis heute nicht (s. Dr. Reinhard Scholzen in DIE POLIZEI 10/2010 "Polizeigeschichte, ein schwieriges Thema".Ein wenig bedauerlich finde ich, daß der Coburger Prinz Friedrich -Josias (1737-1815) und seine Leistungen als Reich-Grenzschutzkommandeur an der Militärgrenze und Türrkensieger sowie letztendlich als Oberbefehlshaber einer Koalitionsarmee von Österreich,(kaiserliche und Reichsarmee) Preußen, England, Holland ,Luxemburg (ähnlich heute SACEUR/NATO) im 1 Koalitionskrieg gegen das revolutionäre Frankreich keine Würdigung erfährt. Seine Soldaten sprach er mit "meine Brüder "an, sie nannten ihn "den General mit Kopf und Herz", der Bruder von Joseph Haydn, Michael, komponierte für den Helden "Coburg" nach seinen Siegen über vielfach überlegene Osmanische Verbände bei Foksschani und Martinesti 1789 den "Prinz-Coburg Marsch", bekannt als der "Coburger -Marsch".Am 22.08.1789 erhielt er als höchste Auszeichnung für einen protestantischen Militärführer für seine Führungsleistung das "Großkreuz des Maria- Theresen-Ordens" sowie eine mit Brillanten versehene Tabaksdose der Zarin von Russland ;Katharina der Gr.Der Prinz liess darauf seine Truppen zu einem Appell antreten und erklärte "Meine Brüder,diese Ehrenzeichen verdanke ich Eurer Tapferkeit". Sein Denkmal steht in Coburg. Dort präsentierte 1965 , aus Anlass seines 150 Todestages in Coburg, eine Hundertschaft des BGS, vor Ehrengästen des Hauses Sachsen Coburg- Coburg und Gotha, des österreichischen Bundesheeres ,der Bundeswehr und örtlichen Honoratioren. Im Sommer 2001 präsentierten Absolventen der österreichischen Militärakademie "Maria Theresia" unter der Führung des Kommandeurs der Akademie,Korpskommandeur Harald Fitzal, vor seinem Denkmal und legten einen Kranz nieder zu Ehren des als "Jahrgangs-Leitbild" und Vorbild heutiger Offiziere geehrten Prinzen. Es wäre ein guter Ansatz für eine Fortsetzung dieses herausragenden Werkes, daß dem "alten BGS" und seinen ehemaligen Angehörigen einen Teil ihrer geschichtlichen Identität und Würde wieder gibt, von der 2001, zum 50 Geburtstag der damalige Bundespräsident sagte:"Die preußische Tugend der Bescheidenheit, mit der der BGS in der Vergangenheit seinen Dienst verrichtete, verträgt sich durchaus mit einem gesunden Selbstbewusstsein und maßvollem Stolz auf das in 50 Jahren für unser Land geleistete. Zu solchem Stolz und zu solchem Selbstbewusstsein hat der BUNDESGRENZSCHUTZ heute ein gutes Recht". Diese Aussage entspricht offensichtlich nicht der Vorstellungswelt/Intention der heutigen Leitung der Bundespolizei.(so ein nachgeordneter PR und Öffentlichkeits- Mitarbeiter des BMI, auf die Bitte des Historikers Dr. Reinhard Scholzen, ihn bei der seiner Dokumentation "Der BGS-Geschichte der Bundespolizei"- Motorbuch-Verlag 2006, mit Bild- und Dokumenten zu unterstützen.
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