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5.0 von 5 Sternen Wölfe im Klartext, 17. Oktober 2012
Rezension bezieht sich auf: Wolf Magazin: Die wilden Hunde Gottes: Kojote, Schakal & Co - Die kleinen Verwandten der Wölfe (Broschiert)
Ich selbst bin kein Wolfsexperte, interessiere mich aber schon seit langem für diese Tiere. Deshalb bin ich auf Literatur und Filme angewiesen. Beim Wolfmagazin habe ich das erste Mal das Gefühl, daß das Thema weder verniedlicht wird noch ins ach so Gefährliche abrutscht. Es ist solide Info, die auch einen Bezug zu Deutschland hat. Uneingeschränkt empfehlenswert!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Marderhunde und Goldschakale bereichern die heimische Fauna, 12. Januar 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Wolf Magazin: Die wilden Hunde Gottes: Kojote, Schakal & Co - Die kleinen Verwandten der Wölfe (Broschiert)
Das Wolf-Magazin setzt seit Jahren in jeder Ausgabe einen anderen inhaltlichen Schwerpunkt, ohne jedoch die aktuelle Lage in den nationalen und internationalen Wolfsgebieten aus den Augen zu verlieren.

In dieser Ausgabe geht es auf über 80 Seiten um Kojoten, Goldschakale, Marderhunde sowie Steppen- und Polarfüchse, bevor ein Nachruf auf Erich Klinghammer, der neben Erik Ziemen die deutsche „Wolfsszene“ maßgeblich mitprägte, zum Thema Wolf überleitet.

Mit Goldschakal und Marderhund werden zwei faszinierende „Hundeartige“ ausführlich beschrieben, die – ähnlich dem Wolf – Deutschland nach und nach erobern und die heimische Tierwelt bereichern. Verbreitet sich der europäische Goldschakal von Südosteuropa aus nach Deutschland, dringt der dem Waschbären äußerlich ähnliche Marderhund häufig über Polen nach Deutschland ein. Aufschlussreich, wie beide Arten sich fast unbemerkt aber dennoch deutlich ausbreiten! Interessant auch, welche Auswirkungen das auf die heimische Fauna hat.

Die sagenhafte Geschichte einer finnisch- russischen Wölfin in Schweden, die drei Mal umgesiedelt wurde, jedoch jedes Mal in ihr Heimatterritorium zurückwanderte und dabei insgesamt mehr als 3.500 Kilometer zurücklegte, lässt den Leser staunen. Es war dem schwedischen Staat insgesamt rund 110.000 Euro wert, einerseits den Genpool des inzuchtgefährdeten Wolfsbestandes aufzufrischen und andererseits Schäden der Wölfin an Rentieren der Samengemeinde zu verhindern. Ein bemerkenswerter Artikel!

Eine Kurzgeschichte, aktuelle Meldungen aus deutschen Wolfsgebieten und einige Buchrezensionen beschließen die Ausgabe.

Fazit: Für mich wieder eine sehr gelungene Ausgabe des Wolf-Magazins. Vielseitig, lesens- und empfehlenswert für alle Wolfsfreunde, die auch mal einen Blick über den Tellerrand auf andere Arten werfen mögen und dabei entdecken, dass auch die „kleinen Verwandten“ des Wolfes faszinierende Lebewesen sind.
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Wolf Magazin: Die wilden Hunde Gottes: Kojote, Schakal & Co - Die kleinen Verwandten der Wölfe
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