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Kundenrezensionen

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am 16. August 2003
Es gibt mehrere Bücher zum "Kreativen Schreiben", nicht zuletzt die aus dem Autorenhaus-Verlag. Unter den ganzen Ratgebern ist dieser Band nicht nur der preiswerteste, sondern auch der wertvollste, finde ich.
Das Buch von Dorothea Brande ist schon vor langer Zeit geschrieben worden und hat dennoch nichts von seiner Aktualität eingebüßt. Dieser "Klassiker" weist seit 70 Jahren angehenden Schriftstellern den Weg zum Schreiben. Dorothea Brande erklärt aber auch, wann es sinnlos ist, es weiter zu versuchen, wann man besser aufgeben sollte. Diese Ehrlichkeit vermißt man bei anderen Büchern, die behaupten: Jeder kann schreiben!
Die Autorin erklärt, die bekannte Behauptung "Genie kann nicht vermittelt werden" versetze "der Hoffnung des Schülers den Todesstoß". Und so ist es, doch diese Kraetiv-Schreiben-Dozentin will dem Leser nicht vermitteln, wie man als Schriftsteller schreibt, sondern wie man ein solcher wird. Das ist der Unterschied! Die Probleme der meisten angehenden Schriftsteller sieht sie weniger im handwerklichen Können, sondern in vier möglichen Hindernissen: in der Unmöglichkeit, überhaupt mit Schreiben zu beginnen, in der Versuchung, in allen Texten immer nur sein eigenes und einziges Thema zu wiederholen, in der Schwäche, längere Zeit hintereinander zu arbeiten, und in der Unfähigkeit, einen Text zu Ende zu führen.
Ich kann diesen "Schreibkurs" in Buchform nur empfehlen - eine bessere Einführung in den Schreibprozess und die Praxis des täglichen Schreibens kenne ich nicht. Da stört es mich auch nicht, wenn die Autorin zum Schluss einen etwas schrullig anmutenden Ratschlag gibt: Man solle Kaffee durch Matetee ersetzen ...
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am 16. Oktober 2003
Dieses Buch ist ein Evergreen des Creative Writing, wenn man bedenkt, dass es vor siebzig Jahren geschrieben worden ist und immer noch im Original ein Bestseller ist. Für alle, die sich ernsthaft mit dem Thema Kreatives schreiben beschäftigen, ist dieses Buch der Ausgangspunkt, denn es bietet dem angehenden Autor des 21. Jahrhunderts unverändert wertvolle und anwendbare Ratschläge.
In anderen Ratgebern zum Kreativen Schreiben ist von den "Techniken", dem "Handwerkszeug", das den meisten angehenden Autoren fehle, die Rede. Hier dagegen von den Voraussetzungen für den Schreiber und der Schwelle, an der er scheitern kann. Dorothea Brande spricht von der Zugangsverweigerung "Genie kann nicht vermittelt werden", die "der Hoffnung des Schülers den Todesstoß" versetze.
Seien wir ehrlich: Hier in Deutschland halten sich die etablierten Schriftsteller äußerst bedeckt, wenn es um praktische Wissensvermittlung geht, während in den angelsächsischen Ländern die meisten bekannten Schriftsteller auch Creative Writing lehren.
Dorothea Brande will dem Leser nicht vermitteln, wie man als Schriftsteller s c h r e i b t, sondern w i e man ein Schriftsteller w i r d. Das ist etwas ganz anderes und sollte am Anfang der Beschäftigung mit dem Thema Schreiben stehen.
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am 15. August 2007
Dieses Werk erschien zum ersten Mal vor über 70 Jahren im Jahre 1934 - und es wurde zurecht zu einem Klassiker. Anders als viele Ratgeber zum Thema Schriftstellerei, die mit destruktiven Glaubenssätzen aufwarten wie "Vom Schreiben zu leben ist wahnsinnig schwer, und das klappt eigentlich nur, wenn "man" Beziehungen hat", setzt Dorothea Brande zunächst einmal voraus, dass all ihre Leser das Zeug zum Schreiben haben - und das ein natürlicher "Selektionsprozess" allein dadurch entsteht, dass es manchen Schreibenden einfach an Disziplin und Durchhaltevermögen mangelt. Dieses Wohlwollen ist zunächst einmal schon sehr beruhigend und Mut machend. Darüber hinaus finden sich in diesem dünnen, sehr angenehm und zeitlos geschriebenenen Bändchen zahlreiche Tipps, wie der/die Schreibende sich schreibend weiter entwickelt. Dabei ist es der Autorin wichtig zu betonen, dass Bewusstes und Unbewusstes Hand in Hand arbeiten, und dass das Unbewusstes auch seinen Raum benötigt. Für mich ist dies ein rundum gelungener Ratgeber, den ich nochmals zur Hand nehmen werde. Unpassend finde ich das letzte Kapitel, das der Verlag nachträglich "drangehängt" hat, es durchbricht den Stil und hat nichts in dem Buch zu suchen.
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am 13. Juni 2004
Schon lange gehe ich mit den Gedanken "schwanger", das Schreiben von Geschichten anzufangen. Die Initialzündung, die Idee, was ich schreiben könnte, wurde mir - zumindest in Teilen - von Dorothea Brande geliefert.
Es ist mein erster Kontakt mit Anleitungen zum Schreiben. Und ich wurde bisher nicht enttäuscht. Das Buch macht klar, wo es langgeht, das der Weg zum Schriftsteller lang und uneben ist, zudem viel Disziplin verlangt. Gleichzeitig wird aber dem Einsteiger gezeigt: Schreiben ist nicht wirklich schwer. Gerade wer den Wald vor lauter Bäumen nicht sieht, wird sich über die eigentlich sehr simplen Hilfestellung dieses Buches freuen.
So simpel die Übungen anmuten, so hilfreich sind sie, um ein Gespür für das regelmäßige Schreiben zu entwickeln.
Der Aufbau des Buches fängt mit kurzen und allgemeinen Übungen für den Anfänger an, hilft anschließend dabei die gefundene innerliche Inspirationsquelle langfristig "zu fördern" und gibt zum Schluß hin einige Profitricks, um das Können zu perfektionieren.
Dabei ist das Buch keine "Eine-Nacht-Lektüre" die man durchließt und wegstellt. Man ließt die ersten Übungen, spielt diese solange durch, bis man sich sicher genug fühlt für den nächsten Schritt, greift erneut zur Lektüre, arbeitet sich in weiteren Übungen voran und tastet sich in diesem Schema langsam aber stetig zum mehr oder weniger professionellen Schreiberling heran.
Obwohl es mir an Vergleichsmöglichkeiten zu anderer Literatur mangelt, fühle ich mich derzeit mit diesem Buch recht gut aufgehoben und behaupte, es ist ein sehr guter Einstieg ins Schreiben. Allerdings verwunderte mich die Übungsauswahl anfangs ein wenig, weil sie nicht im Entferntesten dem entsprach, was man sich als Anfänger vorstellt. Mittlerweile erkenne ich im Wald aber nicht nur die Bäume wieder, sondern kann mich auch auf andere Details konzentrieren.
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am 23. August 2005
Brandes Buch ist zuerst 1934 erschienen und dafür ist es erstaunlich modern, eigentlich eher zeitlos. Die Autorin gibt keine Tipps für Plot oder Charaktere, sondern Ratschläge und Hinweise dafür, wie man aus einer Hobbyschreibenden zur Schriftstellerin werden kann.
Dorothea Brande macht sehr deutlich klar, dass Schreiben (auch) Arbeit ist. So beschäftigt sie sich neben Fragen, wie SchriftstellerInnen sind, auch mit dem Thema Arbeitszeiten.
Der Charakter eines Arbeitsbuches zeigt sich auch in den unterschiedlichen Übungen, die Wortschatz erweitern über intensives Lesen bis hin zur Selbstkritik gehen.
Brande nimmt auch kein Blatt vor den Mund: „Wenn Sie hier scheitern, dann lassen Sie es ganz!" heißt es klar und deutlich.
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am 2. Januar 2010
Die Autorin lüftet mit ihrem Buch "Schriftsteller werden" das "Gemeimrezept" zum Schreiben. Sehr aufschlussreich ist ihre Erklärung über die unbewusste und bewusste Seite des Schriftstellers, die beim Schreiben eins werden. Sie gibt allgemeine Tipps zum Schriftstellerleben und die Entstehung von Texten. Für die praktische Umsetzung, insbesondere beim Schreiben von Romanen in bestimmten Genres ist aber weiteres Studium notwendig!
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am 11. Juli 2004
Mir hat dieses Buch viel gebracht. Als Neuanfänger fühlte ich mich hier gut aufgehoben. Besonders sinnvoll fand ich die angeführten Übungen; wenn man sich zum ersten Mal an einem eigenen Buch versucht, neigt man schnell dazu, auf dem Trockenen zu landen. Da kann eine Spur System und Struktur ganz und gar nicht schaden.
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am 16. Januar 2006
was dieses buch von anderen ratgebern unterscheidet, ist die tatsache, das hier nicht so sehr auf stilistische mittel wert gelegt wird, sondern das es mehr um das erwecken der intuition geht. ob man ihre ratschläge beherzigt, sei jedem dahin gestellt, aber es gibt dinge, bei denen sie recht hat. und das schreiben muss man erlernen, und sie gibt diesbezüglich sehr gute ratschläge (es hilft, wenn man seine gedanken aufschreibt, das übt wirklich ungemein).
angenehm ist es auch, das einem hier nicht vorgeschrieben wird, wasn man zu lesen hat, obwohl sie einige autoren sehr oft erwähnt, was ich schon als kleine schleichwerbung ansehe. aber es gibt keine must wie zum beispiel bei fritz gesing (obwohl auch er auf seine art recht hat).
für alle, die sich ernsthafter mit dem schreiben beschäftigen wollen, ist dieses buch empfehlenwert, ersetzt meiner meinung nach aber nicht den besuch eines schreibkurses (was die autorin ja auch selber empfiehlt).
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am 5. März 2014
Es gibt da diesen Mythos von der Inspiration, auf die man warten muss, die richtige Tageszeit, die richtige Stimmung, die kleine magische Ideenfee. Alles Quatsch - sagt Dorothea Brandes - und besonders Autor_innen, die neben Beruf und/oder Familie und/oder chronischer Krankheit und/oder tausend anderen Hobbies schreiben wollen, können davon drastisch in ihrer Produktivität eingeschränkt werden.
Brandes zentraler Tip ist, das Schreiben und das Korrigieren auf zwei streng voneinander getrennte Arbeitsschritte aufzuteilen. Um das zu üben, schlägt sie vor, sich jeden Morgen, bevor man irgend etwas anderes macht (geht aber prinzipiell zu jeder Tages- und Nachtzeit), einen Stift und ein Stück Papier zu nehmen und unkritisch zu schreiben. Ohne Plan, ohne Anspruch, ohne Struktur und vor allem ohne inneren Zensor, Lektor oder Besserwisser. Einfach schreiben, was einem grad so durch den Kopf geht. Wenn ich das mache, dauerts vielleicht zehn Sekunden und schon werd ich von Schreibideen fast erschlagen. Ich war echt überrascht.

Die Inspiration kommt also nicht, wenn man auf sie wartet, sondern wenn man sich hinsetzt und einfach anfängt zu schreiben.

Negativpunkte an diesem Buch sind derer drei:
1. Brandes war mit einem totalen Rassisten verheiratet und hat für sein Rassistenmagazin gearbeitet. Das macht ihre Tips nicht weniger großartig, aber sie kriegen einen ekligen Beigeschmack, den man nur loswird, indem man sich stärker als vorher mit sozialer Gerechtigkeit beschäftigt.
2. Brandes hat einen Hang zum Labern. Sie bleibt strenggenommen beim Thema, kommt aber ewig nicht zum Punkt. Das Buch ist seinen Preis trotzdem wert.
3. Brandes hat außerdem einen Hang zu esoterischem Quark. Den kann man genau so überlesen.

Alles in Allem waren Brandes Tips eine Offenbarung für mich. Meine Produktivität und mein Selbstbewusstsein als Schriftstellerin sind drastisch gesteigert. Ich bin echt glücklich.
Da ich Rassist_innen aus ethischen Gründen nicht dankbar sein kann, leite ich meinen Enthusiasmus darein, beim Schreiben noch bewusster auf soziale Gerechtigkeit zu achten. Ist auch eine gute Übung, sowas einzubauen, ohne am Ende klischeehaft, preachy oder gar mit einer Message dazustehen.
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am 5. Februar 2009
Dieses Buch beleuchtet mal eine ganz andere Seite des Schreibens. Es geht nicht darum, wie man geglückte Formulierungen findet oder lebendige Stimmungen erzeugt.
In diesem Buch geht es darum zu Schreiben, um das Gefühl dafür zu entwickeln, was es bedeutet ein Schriftsteller zu sein. Es ist eine Hinführung in einen neuen Berufsalltag mit dem man sich erst identifizieren muß, da das Schreiben ja eine ganz besondere Form der Selbststängigkeit ist. Auch ein Meistererzähler fällt nicht vom Himmel. Frau Brande zeigt hier auf, dass eben hinter jedem guten (und wohl auch schlechtem Buch) viel Arbeit, viel Fleiß und viel Durchahltevermögen stecken muß. Schreiben ist harte Arbeit. Zudem gibt sie wertvolle Tipps, wie man nun kritisch und reflektiert mit der eigenen Arbeit umgeht. Außerdem macht sie einige Alltagsvorschläge, wie man die Schreibpausen des Tages gestalten kann.
Für mich war dieses Buch ein wertvoller Ratgeber, der an der richtigen Stelle berät und an der richtigen Stelle aufhört. Denn die Ausfüllung eines Alltags mit Schreiben kann man eben nur selbst gestalten. Hier wird Schreiben dann auch zu einer einsamen Tätigkeit. Will man Schreiben, dann muß man sich in diese Einsamkeit hineinbegeben.
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