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Kundenrezensionen

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Vom Thema des Drehbuchs über die Figurenentwicklung, aus der sich die Story entfaltet bis hin zu detaillierten Einzelproblemen - Anfang, Ende, Exposition, Plot Points, Szene und Sequenz - spannt Syd Field den Bogen seines Buches.

Nicht zu Unrecht nennen ihn manche "Drehbuchguru". Aber er hat nicht nur viel über Drehbücher geschrieben, er ist film-verrückt und seine Begeisterung für Filme und vor allem die dahinter stehenden Drehbücher spürt man. Deshalb liest sich sein Buch auch so spannend.

Der Anfang ist etwas länglich, vor allem für Leser, die bereits einige Standardwerke über das Schreiben gelesen haben. Interessant hier, dass er nicht, wie viele, mit den Personen beginnt, sondern mit dem Thema des Drehbuchs: Handlung plus Figur. Das soll und kann man in ein, zwei Sätzen niederlegen. Oft sucht sich nicht der Autor dieses Thema, sondern das Thema den Autor. Er nennt das auch "Prämisse", leider wird der Begriff von anderen (James Frey z.B.) in anderer Bedeutung gebraucht. Ein weiterer Beweis für die missliche Tatsache, dass die Fachausdrücke aus der Handwerkskiste des Schreibens nicht einheitlich sind.

Das erste Kapitel über die Erschaffung einer Figur ist für Anfänger sicher interessant, bringt aber fortgeschritteneren Autoren nichts Neues, überhaupt reißen die ersten hundert Seiten nicht vom Hocker, auch wenn sie gut lesbar geschrieben sind.

Doch dann wird es praktisch. Field zeigt an einem Beispiel, wie man mit Frage und Antwort eine Person entwickelt, deren Bedürfnisse, Wünsche, Weltsicht und Haltung. Um sie dann loszulassen, damit sie die Story entwickelt. Auch dies wird am Beispiel einer Diskussion gezeigt. Überhaupt ist Field da am besten, wo er aus seinem Erfahrungsschatz schreibt und zeigt, wie man all die theoretischen Aussagen zu Geschichten und Schreiben praktisch umsetzen kann.

Im zweiten Teil, der etwa die Hälfte des Buches umfasst, geht es generell ums Praktische. Sei es die einzelne Szene, welche Aufgaben sie hat und wie man sie entwickeln kann, sei es die Sequenz von Szenen, die um das gleiche Thema kreisen, oder die Storyline und die Form des Drehbuchs. Auch hier geht es wesentlich um die Geschichte, um Dinge, die also auch für Romanautoren wichtig sind.

Denn ein Drehbuch erzählt zwar eine Geschichte für ein Bildmedium, ist also kein Roman, aber tut das mit Worten und muss mit Worten Bilder und Spannung erzeugen, im Leser einen Film ablaufen lassen, also genau das, was auch in Romanen wichtig ist.

Field nimmt natürlich viele Beispiele aus Filmen, nicht alle wird der Leser kennen. Doch er tut das so anschaulich und lebendig, dass auch die Leser folgen können, die den entsprechenden Film nicht gesehen haben, also keine Angst.

Was allerdings befremdlich anmutet, ist die ständige Wiederholung seines Paradigmas von Anfang, Mitte, Ende und Plotpoints, deren Grafik entschieden zu oft im Text auftaucht.

Field ist sich durchaus auch der Gefahr bewusst, seinen Text als festes Regelwerk aufzufassen und warnt davor:
"In den vielen Jahren, die ich als Dozent arbeitete, habe ich festgestellt, dass manche Menschen für alles Regeln aufstellen wollen. Wenn im ersten Akt eines Drehbuchs, das sie gelesen haben, achtzehn Szenen zu finden sind, meinen sie, sie müssten ebenfalls unbedingt achtzehn Szenen in ihrem ersten Akt haben.
[...]
Ich höre zu und gebe immer die gleiche Antwort: 'Na und?'. Wen kümmert es, ob ihr erster Akt zu lang ist oder der Plot Point auf Seite 19 auftaucht. Man kann ein Drehbuch nicht nach einer strikten Gebrauchsanweisung schreiben."

Im dritten Teil schließlich geht es darum, was mit dem fertigen Drehbuch am besten geschieht. Das ist natürlich sehr auf den amerikanischen Markt bezogen, manches gilt auch für Deutschland, anderes nicht und hier wäre es gut gewesen, wenn der Verlag ein eigenes Kapitel mit Tipps für den deutschen Markt eingefügt hätte.

Ein leicht zu lesendes Standardwerk, das am besten dort ist, wo es praktisch wird und auch Romanautoren werden eine Fülle nützlicher Tipps darin finden.

(C) Hans Peter Roentgen
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am 26. Januar 2009
Als Buchautorin möchte ich Syd Fields "Das Drehbuch - Die Grundlagen des Drehbuchschreibens" als hervorragend bezeichnen! Es kommt meiner eigenen gründlichen und sachlichen Vorgehensweise beim Erlernen neuer Techniken sehr entgegen. Die mehrfachen Wiederholungen bestimmter Punkte schleifen während des Erarbeitens des Stoffes nahezu unmerklich wie "Fingerübungen" eines Klavierspielers Gewohnheiten ein, die dem Drehbuchautor als Grundhandwerkzeug allmählich in Fleisch und Blut übergehen. - Fields grundlegendes Drehbuch-Werk verdient größte Anerkennung und sollte mit Akribie erarbeitet werden. Am besten in nahezu akademischer Vorgehensweise, aber auch durch praktische Arbeiten und Entwicklung eigener Ideen. - Da Buch kann - entgegen einiger Kritiken anderer Rezensoren - durchaus die eigene Kreativität anregen! Wie in jedem künstlerischen Fach gilt aber auch hier: 2 % Inspiration - 98 % Transpiration!
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am 25. Januar 2014
'Das Drehbuch – Die Grundlagen des Drehbuchschreibens' befasst sich mit der Entwicklung einer Figur, über Plot Points, entstehenden Problemen und deren Lösungen, Aufbau einer Szene und Sequenz. Mit Ausschnitten existierender Drehbücher erklärt Syd Field anschaulich und präzise, wie z.B. eine Szene aufgebaut sein sollte.

Anhand des Klassikers 'Chinatown' wird eine Einführung in einen Film detailliert analysiert. Syd Field hat die ersten zehn Seiten ohne Unterbrechung abgedruckt und geht dann erst auf die Aspekte ein und unterbricht den Lesefluss nicht. Sehr gut, sehr anschaulich umgesetzt.

Schritt für Schritt bringt er einem die Grundlagen der Story- und Figurenentwicklung näher.

Syd Field bezeichnet in seinem Buch seine Vorgehensweisen nicht als Regelwerk, sondern vielmehr als Orientierung und Grundlage eines erfolgreichen Drehbuchs. Wo andere Autoren ihre 'Tipps und Tricks' als 'Muss' und 'Nur so schreibt man ein Drehbuch' deklarieren, bleibt Syd Field bei der Tatsache, dass es jedem Autor überlassen ist, wie er schreibt. Natürlich betont er, dass seine Herangehensweise aus den gesammelten Erfahrungen, zum Erfolg führt – was auch völlig in Ordnung ist. Wer kauft sich schon einen 'Ratgeber', der keinen Erfolg verspricht.

Syd Fields Erzählungen aus seinem Leben lassen das Fachbuch teilweise autobiographisch wirken. Doch kann es auch interessant sein, wer hinter solch einem Werk steht; mit wem man es zu tun hat, der einem etwas beibringen möchte. Dennoch wären ein paar Seiten weniger willkommener gewesen.

Ein etwas nerviger Beigeschmack sind seine unzähligen Wiederholungen. Naserümpfend nimmt man diese aber doch gern in Kauf, blickt man auf das Gesamtwerk und auf das, was man daraus gelernt hat.

Jeder, der sich für das Thema Drehbuch interessiert, und vorhat, ein solches zu schreiben, ist mit dem Buch von Syd Field bestens bedient. Grundlagen, weiterführende Kenntnisse (z.B. im Bereich Szenenaufbau), Figurenentwicklung etc. werden anschaulich, einfach und praxisnah beschrieben.

Nachdem man das Buch gelesen hat, schaut man Filme mit anderen Augen. Es animiert, das Gesehene in Worte zu fassen; das Buch noch einmal zur Hand zu nehmen und die Techniken anzuwenden, wenn man sein eigenes Drehbuch schreibt.

'Das Drehbuch - Die Grundlagen des Drehbuchschreibens' von Syd Field ist sehr empfehlenswert und ist sein Geld allemal Wert.
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am 23. Dezember 2012
Das Buch lässt sich flüssig lesen. Es wird an sehr vielen Stellen mit guten Beispielen aufgezeigt was ein gutes Drehbuch ausmacht. Die wichtigsten Aussagen werden immer wieder verinnerlicht.

Jetzt kommt der schwierige Teil, die Praxis. Theoretisch fühle ich mich nach der Lektüre gut gewappnet.

Der Autor gibt die Kernaussagen gut wieder. Man weiss nach nach dem Lesen worauf es ankommt. Es werden auch sehr viele Beispiele geliefert. Leider meist zu nicht mehr ganz so aktuellen Filmen. Eine Neuauflage wäre hier schön.

Der Autor geht sehr viel auf den Film "Chinatown" ein. Ich habe mir den dann extra mal besorgt um die Beispiele besser nachvollziehen zu können. Es hat sich gelohnt. Wer den Film kennt, oder auch bereit ist sich mit einem Klassiker auseinanderzusetzen wird viel Freude daran haben.
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am 28. März 2016
Sehr hilfreich zu meinem Studium.
Es ist gut, wenn man einige Bücher hat von anderen Drehbuchautoren.
Wie diese ihre Geschichten aufbauen
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am 21. Dezember 2014
In dem Buch erklärt Syd Field erstklassig die Entwicklung von Figuren, den Aufbau von Geschichten und alles andere, was man (von Talent abgesehen (; ) braucht, um ein gutes MAINSTREAM-Drehbuch zu schreiben. Wer sich allerdings dem Kunstfilm verschrieben hat, sollte lieber zu einer anderen Lektüre greifen!
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am 2. Januar 2013
Ein ausgemachter Schwachsinn von einem, der - bis auf zwei oder drei Ausnahmen - in dreißig Jahren selbst noch nicht geschafft hat, ein eigenes Drehbuch verfilmen zu lassen, obwohl er - jedenfalls nach eigenen Angaben - bei den Produzenten an der Quelle sitzt. Und gerade der behauptet zu wissen, wie das geht. Und dann liefert er eine aufgeblasene, ständig wiederholte und noch dazu fehlerhafte Erklärung der aristotelischen (!) Dreiakt-Struktur. Sonst eigentlich nichts, außer vielleicht den genialen Rat, dass man von seinen Dateien Sicherungskopien ziehen soll. Na denn...
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am 6. Dezember 2013
Der Autor ist ohne Zweifel Kenner der Materie. Er vermittelt über 450 Seiten Basiswissen und einiges mehr oder weniger nützliches an Insiderwissen, teils anekdotenhaften Charakters. Er arbeitet gut mit Beispielen und bedient sich einer verständlichen Sprache. Seine Ausführungen sind zudem für alle Menschen von Vorteil, die selbst erzählende Texte schreiben, weil er die dramaturgische Grundstruktur allen Erzählens offenlegt. Aber: Field hört sich gerne selbst reden, er nützt die Gelegenheit weidlich, sich in der Öffentlichkeit darzustellen. Keine Spur von nobler Zurückhaltung. Seitenweise meine ich, schlicht und ergreifend PR zu lesen. Im Grunde ist das Missbrauch. Field wiederholt sich pausenlos, das Buch ist als logische Folge davon sehr gestreckt. Einige flappsige Flüchtigkeitsfehler sind ihm ebenfalls unterlaufen (es war nicht Bilbo, der im Herrn der Ringe den Ring aus dem Fluss gezogen hat z. B.), aber das alleine sollte der Sache keinen Abbruch tun.
Was ich Field übel nehme ist, dass er mit keinem Wort das Erfolgsrezept für Hollywood-Filme schlechthin erwähnt: den amerikanischen Patriotismus zu bedienen.
Man sagt nicht umsonst, in der Kürze liegt die Würze. Und an dieser Würze mangelt es ganz offensichtlich und schmerzlich. So sind die größten Mankos des Buches die ausgeprägt autobiografische Schlagseite und die mangelnde Stringenz. In Summe bin ich mir nicht einmal sicher, ob ich das Buch empfehlen kann, denn es ist ja nicht billig und der Umfang erfordert Zeit, die mit einem besseren Buch zum Thema eventuell nützlicher verbracht wird.
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am 30. Dezember 2014
Es dauert immer ewig bis man inhaltlich auf den Kern kommt. Der Autor ufert ständig aus und konzentriert sich nicht auf das wesentliche. Ich kann dagegen das Buch "Schritt für Schritt zum erfolgreichen Drehbuch" von Christopher Keane empfehlen: http://www.amazon.de/gp/product/386671114X
Hier wird fachlich genausoviel in wesentlich konzentrierterer und übersichtlicherer Form wiedergegeben. Das Buch ist aber genauso dick, weil noch ein vollständiges kommentiertes Drehbuch angefügt ist!
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am 17. August 2011
Wenn Sie das Buch erst einmal angefangen haben zu lesen, oder zuende gelesen haben, werden Sie wissen, was ich meine.

Es ist ein dickes schweres Werk, aber es lohnt sich, dies mit sich herum zu tragen.

Gerade, wenn man bereits einige Vorstellungen davon hat, wie man wohl ein Drehbuch zu schreiben hätte, bestätigt das Buch einen sehr (wenn man richtig lag) und formuliert ausdrücklich und eindringlich , was so wichtig zu beachten sei..
Es werden oft Film-titel als Beispiel herangezogen, man kann direkt an Drehbuch-Ausschnitten "üben" und erhält allerhand Übersichten , Sprichwörter und notwendige Hinweise.

Ich kann nur emphelen, es mehrfach zu lesen. Nachdem ich es nun einmal komplett durch habe, picke ich mir einzelne Kapitel erneut hervor, um mir dann Notitzen zu machen. Das heist, meiner Meinung nach kann man mit diesem Buch wirklich gut arbeiten bzw. selbst lernen.
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