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29 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Jugend mal von einer anderen Seite..., 12. Juni 2007
Rezension bezieht sich auf: Freedom Writers - Wie eine junge Lehrerin und 150 Jugendliche sich und ihre Umwelt durch Schreiben verändert haben - Alle Original-Tagebucheinträge (Broschiert)
Da das Buch ja echte Tagebucheinträge und auch insgesamt eine wahre Geschichte einer Schulklasse und ihrer Lehrerin wiedergibt, kann ich es Fans nur empfehlen!

Erin Gruwell hat so viel gegeben für ihre Schüler! Das muss erstmal einer schaffen!

Die Schüler lernen das beste aus sich rauszuholen, an sich zu glauben, durch Lesen von anderen Tagebüchern von "Kriegskindern" wie z.B. "Das Tagebuch der Anne Frank" ziehen sie Schlüsse zu ihrem Leben und erkennen wie sinnlos Rassismus und deren Folgen sind ....

Man bekommt einen Eindruck wie es Teenagern aus den "Ghetto-Gegenden" wirklich ergeht! Und das ist teilweise harter Tobak!
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen lesenswert!, 5. November 2008
Von 
MaWe "MaWe" (Rheinfelden (Deutschland)) - Alle meine Rezensionen ansehen
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Freedom Writers - Wie eine junge Lehrerin und 150 Jugendliche sich und ihre Umwelt durch Schreiben verändert haben - Alle Original-Tagebucheinträge (Broschiert)
Das Buch der Freedom Writers ist einmalig. die einzelnen Tagebucheinträge der Freedom Writers erzählen die Geschichte der Strasse in Long Beach. Es ist unglaublich ergreifend, was diese Kids da schreiben. Der Leser wird von freudigen Ereignissen bis hin zu Massenvernichtungen beim Holocaust ein breites Spektrum lesen können. Es ist einfach unglaublich wie diese Kids ihr leben durch das schreiben verändert haben. Der Leser wird während dem lesen Teil der Freedom Writers. Das Buch regt zum denken an und auch zum handeln. Aktiv gegen Intoleranz, eine Botschaft die durch dieses Buch in die Welt getragen wird. Es sollten meiner Meinung nach viele Menschen lesen und versuchen zu verstehen, dann könnte unsere Welt ein Stück weit besser werden.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen super Spannend, 23. Juni 2011
Rezension bezieht sich auf: Freedom Writers - Wie eine junge Lehrerin und 150 Jugendliche sich und ihre Umwelt durch Schreiben verändert haben - Alle Original-Tagebucheinträge (Broschiert)
Zuerst dachte ich ein Buch voller Tagebuch Einträge, kann nicht wirklich spannend sein.
Doch da hab ich mich geirrt, ich hab das Buch förmlich verschlungen und bei dem ein oder anderem konnte ich mich sogar hin ein versetzen.
Ich kann das Buch nur weiter Empfehlen.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Buch zum Fim, 3. November 2010
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Freedom Writers - Wie eine junge Lehrerin und 150 Jugendliche sich und ihre Umwelt durch Schreiben verändert haben - Alle Original-Tagebucheinträge (Broschiert)
Super Buch...man sollte sich aber vorher den Film dazu anschauen um es zu verstehen
Beide sind wirklich zu empfehlen...sollte jeder mal gesehen haben...ganz besonders Schüler und Schülerinnen
In der Schule sollten solche Filme mal auf dem Stundenplan stehen...vielleicht lässt dann die Gewalt der
Jugendlichen mal nach und sie fangen an zu denken,denn Rassismus ist bei uns auch ein gutes Thema...nicht nur in den Ländern wo schwarz-weiss regiert.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein sehr beeindruckendes und inspirierendes Buch, 12. März 2012
Rezension bezieht sich auf: Freedom Writers - Wie eine junge Lehrerin und 150 Jugendliche sich und ihre Umwelt durch Schreiben verändert haben - Alle Original-Tagebucheinträge (Broschiert)
Kürzlich habe ich den gleichnamigen Film gesehen und war tief bewegt, nachdem mir klar wurde, dass es sich um eine wahre Begebenheit handelt. Darauf hin habe ich mir sofort das Buch bestellt und war noch mehr davon beeindruckt, was Erin Gruwell mit ihren Schülern erreicht hat.

Erin Gruwell wird mit 23 Jahren Englischlehrerin an einer High School in Long Beach. Es ist die Zeit nach dem Rodney King Prozess und den dadurch ausgelösten gewalttätigen Unruhen. Man gibt ihr 150 Schüler, die gerade mit der High School beginnen und fast alle als unerziehbar, unterdurchschnittlich intelligent und zum Teil gewalttätig gelten. Die meisten kommen aus den verschiedenen Gettos der Stadt und sind mit Gewalt in der Familie und auf der Straße, Mord an Freunden und Verwandten, Drogen, Verwahrlosung und oft auch mit Obdachlosigkeit konfrontiert. Zudem sind sie afroamerikanischer, südamerikanischer und asiatischer Herkunft. Vereinzelt sind weiße Jugendliche dazwischen. Anfangs scheint die idealistische Lehrerin völlig überfordert, doch sie schafft es auf zutiefst bemerkenswerte Weise durch ein außerordentliches Engagement mit Hilfe von Büchern die Schüler für Literatur zu interessieren und sich dadurch mit den eigenen Problemen wie auch mit den Problemen untereinander auseinander zu setzten. Ausgangspunkt dafür ist das Tagebuch der Anne Frank und darauf aufbauend der Holocaust. Aus dem mehr oder weniger verfeindeten "Haufen" aggressiver, desillusionierter und teils gewalttätiger Jugendlicher entsteht durch den unermüdlichen Einsatz von Erin Gruwell so etwas wie eine Familie. Für viele Schüler wird der Klassenraum der Ort, an dem sie sich geborgen fühlen. Alle Schüler schaffen schließlich den High School Abschluss und der überwiegende Teil besucht anschließend ein College. In vielen Familien sind sie die ersten, die überhaupt einen Schulabschluss erreichen.

Erin Gruwell motiviert die Schüler, ihre Gedanken in Form von Tagebüchern auszudrücken. Das vorliegende Buch ist eine Sammlung von Auszügen dieser Tagebücher. Während im Film Erin Gruwell stärker im Mittelpunkt des Geschehens steht, hält sie sich im Buch weitgehend im Hintergrund und ihre persönliche Lebensgeschichte, die einem im Film näher gebracht wird, spielt im Buch keine Rolle. Die Schüler stehen ganz im Mittelpunkt.
Es ist erschreckend zu erfahren, wie sich deren Leben gestaltet und womit sie zurecht kommen müssen. Gewalt, Rassenhass, familiäre Katastrophen und Bedrohung, sowie Armut sind für die meisten täglicher Bestandteil ihres Lebens. Von der restlichen Gesellschaft werden sie abgestempelt und bekommen so nie eine wirkliche Chance. Für sehr viele von ihnen ist der erste Mensch, der sie in ihren Bedürfnissen ernst nimmt und ihnen etwas zutraut, Erin Gruwell. Durch sie geben sie nicht nur ihre Abwehrhaltung auf und öffnen sich einem Leben jenseits dessen, was sie bisher erfahren haben, sondern sie erleben auch Dinge, wie Reisen, Museumsbesuche etc. Sie entwickeln Perspektiven für ihr Leben und bei fast allen kommt trotz aller widriger Umstände das Bewusstsein, dass nur sie selbst etwas ändern, ihr Leben gestalten können.
Doch sie erkennen auch, dass Hass und gegenseitige Feindschaft sie nicht weiter bringt sondern ihr Leben zerstört. Bemerkenswert ist die Feststellung, sie wüssten gar nicht warum sie sich eigentlich hassen. Das wäre zwischen den Rassen schon immer so gewesen und würde auch von ihnen erwartet, aber wieso sie Menschen, die durch Herkunft und Hautfarbe anders wären auf den Tod hassen würden, wäre ihnen eigentlich gar nicht klar. Das bewirkt eine tiefe Veränderung in ihrer Sicht auf ihre Mitmenschen und führt zu gegenseitiger Akzeptanz und gegenseitigem Verständnis.

Die Geschichte der Freedom Writers, die mir durch das Buch sehr nahe gebracht wurde, hat mich in vielerlei Hinsicht beeindruckt. Natürlich war mir klar, dass das Leben in einem Getto schlimm ist und dort viel Gewalt herrscht, aber wie furchtbar es tatsächlich ist und dass die Jugendlichen es empfinden, als würden sie in einem Kriegsgebiet leben, war mir in diesem Ausmaß nicht bewusst. Hinzu kommt für viele eine dramatische familiäre Situation. Auch ist es traurig zu sehen, wie wenig Chancen sie haben, da sich die Gesellschaft nicht für sie interessiert und sie durch ihre ethnische und soziale Herkunft von Anfang an durch das System abgestempelt werden. Zudem regt dieses Buch sehr zur Auseinandersetzung mit den Themen Intoleranz, Fremden- und Rassenhass sowie der Unsinnigkeit von Krieg an und zeigt Wege und Möglichkeiten zur Überwindung. Ich fände dieses Buch eine große Bereicherung für Lehrpläne an Schulen, um diese Thematiken zu bearbeiten. Dieses Buch zeigt, wie gut es den meisten von uns in Deutschland letztlich geht mit dem Umfeld in dem wir aufwachsen/aufgewachsen sind und der Ausbildung, die wir bekommen (haben). Es lehrt aber auch, dass trotz aller Umstände der Wille und die Bereitschaft zur Veränderung von jedem selbst kommen muss.
Das Buch zeigt zudem, was ein einzelner Mensch durch Mut, Engagement, Mitgefühl und Ideenreichtum bewirken, wie er/sie das Leben von so vielen anderen so positiv beeinflussen und verändern kann. Ich habe größten Respekt vor Erin Gruwell.

Die einzelnen Tagebuchaufzeichnungen sind interessant und gut lesbar geschrieben. Durch die Auswahl kann man die vierjährige Geschichte der Freedom Writers gut nachvollziehen, sowie auch die Entwicklungen der Schüler.
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7 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Glauben an die eigene Großartigkeit, 30. Juni 2008
Von 
Antje Ahlborn (Hamburg, Hamburg Germany) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Freedom Writers - Wie eine junge Lehrerin und 150 Jugendliche sich und ihre Umwelt durch Schreiben verändert haben - Alle Original-Tagebucheinträge (Broschiert)
Eine Lehrerin schafft es mit, zum Teil ungewöhnlichen Methoden, ihren Schülern den Glauben an die eigene Großartigkeit wiederzugeben.
Schon lange hat mich kein Buch mehr so beeindruckt und inspiriert.
Wer daran interessiert ist, seine eigene Großartigkeit zu finden und zu leben, dem empfehle ich ein weiteres Buch:"Das Geheimnis wundervoller Beziehungen: Durch unmittelbare Transformation" und Lebe im Augenblick!: Verwandeln statt verändern - Die Erfahrung der Unmittelbaren Transformationvon Ariel&Shya Kane
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5.0 von 5 Sternen tolles Buch, 15. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Freedom Writers - Wie eine junge Lehrerin und 150 Jugendliche sich und ihre Umwelt durch Schreiben verändert haben - Alle Original-Tagebucheinträge (Broschiert)
Habe diese Buch für meinen Freund (ein absoluter "Nichtleser") bestellt nachdem wir den Film zum Buch gesehen hatten. Und er, wie schon erwähnt ein "Nichtleser" hat das Buch im Strandurlaub (7 Tage) fast komplett durchgelesen. Ich selbst bin leider noch nicht dazu gekommen, aber aus Erzählungen weis ich, dass sich der kauf gelohnt hat.
Habe einfach zuviele andere Bücher die ich ja auch lesen will :) und jetzt mit der Anschaffung der Kindle App auf meinem Handy, wird es warscheinlich noch länger dauern bis ich dazu komme... ;)
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5.0 von 5 Sternen Blick in die Abgründe der US Amerikanischen Gesellschaft, 14. April 2014
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Rezension bezieht sich auf: Freedom Writers - Wie eine junge Lehrerin und 150 Jugendliche sich und ihre Umwelt durch Schreiben verändert haben - Alle Original-Tagebucheinträge (Broschiert)
Zuerst fand ich, dass es wie Stückwerk ist. Eine scheinbar zusammenhangslose Sammlung von Tagebucheinträgen verschiedener Menschen. Doch hat man eine Reihe dieser Tagebucheinträge gelesen, entsteht vor dem inneren Auge eine Geschichte, deren Handlung man gut folgen kann.

Ich war dann immer sehr gespannt wie es weiter geht. Bleibt die geweckte Begeisterung der Schüler für ihr Projekt lebendig, oder gibt es Rückschläge die ihre Euphorie bremst?

Manche Geschichte zeigt grausige Realitäten. Man muss sich nicht wundern wenn mancher Amerikaner eigenartige Ansichten vertritt oder seine Wertetabelle offenbar gänzlich durcheinander ist. So wächst mit diesem Buch mein Verständnis für die, für einen Europäer, oft kaum nachvollziehbaren Verirrungen und Verwirrungen des amerikanischen Geistes. Wenn Menschen, Jugendliche, solches durchmachen müssen, dann muss das seine Spuren hinterlassen.

Und so sehe ich dieses Buch auch als Möglichkeit besser zu verstehen wie es zu solchen Unterschieden kommt. Warum viele US Amerikaner einen manchmal befremdlichen Eindruck hinterlassen.

Wie es die Kids dort oft schrieben. In den USA wütet ein Kampf, es ist Krieg. Nicht irgendwo, sondern bei den Leuten in dieser unterprivilegierter Schicht. Direkt vor ihrer Haustür, in ihren Vierteln. Kein Krieg um Länder, sondern um das Leben. Es herrschen Vorurteile, Kriminalität,Hass und Rassismus. Und dies alles trifft die Jüngsten dieser Nation besonders. Und darüber erfährt man in diesem Buch so einiges.

Darüber hinaus baut das Buch auch eine Brücke zur Hoffnung. Denn durch nur eine einzige Lehrerin initiiert, raffen sich diese Jugendlichen auf und denken über ihr Leben nach. Sie sehen das auch sie etwas ändern können. Dass es nicht immer so sein muss, wie es immer schon war.

Dies würde sicher auch Manchem in unserer so scheinheilig guten Welt gut anstehen sich Gedanken über sein Leben zu machen. Das nichts so sein muss, nur weil es anscheinend schon immer so war. Jeder kann etwas ändern. Eine gute Message!

Für jeden, der sich nicht nur einlullen will, unbedingt zu empfehlen.
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5.0 von 5 Sternen Eine Lehrerin, ihre Schüler und deren Tagebücher - Ein sehr bewegendes und zugleich inspirierendes Buch, 28. Februar 2014
Von 
Robert Meyer - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Freedom Writers - Wie eine junge Lehrerin und 150 Jugendliche sich und ihre Umwelt durch Schreiben verändert haben - Alle Original-Tagebucheinträge (Broschiert)
Martin Luther King hat einmal gesagt:
"Hass verletzt die Seele und zerstört die Persönlichkeit".

Und das musste die Englischlehrerin Erin Gruwell bei ihren Schülern feststellen.
Die junge Erin Gruwell wird Englischlehrerin an der Wilson High School in Long Beach, Kalifornien. Doch unter ihren Schülern herrscht nichts anderes als Hass, Gewalt und Intoleranz.
Die anderen Lehrer halten die Schüler für unbelehrbar, wenn nicht sogar für unterdurchschnittlich.
Erin Gruwell will nicht aufgeben, besonders als sie eines Tages eine rassistische Karikatur konfisziert, die einen Schüler darstellt und die Schüler erbost fragt, ob sie was vom Holocaust gehört haben.
Die Schüler jedoch können nichts über den Holocaust sagen, aber dafür ob man jemals auf sie geschossen hatte.
Erin Gruwell beschließt alles zu ändern und schafft es die Teenager dazu zu bringen Bücher zu lesen, wie >>Das Tagebuch der Anne Frank<<, >>Der Fänger im Roggen<< von J. D. Salinger, >>Die Farbe Lila<< von Alice Walker und >>Ich bin ein Mädchen aus Sarajewo<< von Zlata Filipovic.
Tatsächlich beginnen die Schüler in den literarischen Werken Parallelen zu ihren eigenen Leben zu erkennen und das Tagebuchschreiben wird zur Hausaufgabe.
Die Schüler, die bisher nur Hass und Gewalt erlebt oder ausgeübt haben, beginnen über ihre Leben zu schreiben, sie zu überdenken und es zu verbessern.
Aus den einst verzweifelten und hasserfüllten Schülern werden die Freedom Writers.

Ich habe mich von diesem Buch fesseln und sehr bewegen lassen.
Die Tagebücher der Schulklasse der Erin Gruwell lassen sich sehr gut lesen und man kann sich genau vorstellen was sie einst erlebten oder gar überlebten.
Viele Schüler stammten aus zerrütteten Familien, hatten miterlebt wie Familienmitglieder und Freunde erschossen wurden, hatten Erfahrungen mit Drogen oder wurden sogar Opfer von sexuellem Missbrauch.
Die Schüler lernen, dass das Leben nicht durch Gewalt, Hass, Rassismus, Intoleranz und Drogen bestimmt werden soll, sondern dass man aus seinem Leben was besonderes machen kann.
Hass, wie diese Schüler einst fühlten, ist die Geburt der Intoleranz und sollte nicht das eigene Leben und das anderer Leute vergiften.

Ich bewundere die Arbeit der Erin Gruwell zutiefst, sie ermöglichte ihren Schülern durch Lesen von Meisterwerken und kreatives Schreiben über ihre Leben nachzudenken, um später Leben aufzubauen, die ihnen was bedeuten.

Mahatma Gandhi sagte einst:
"Sei Du selbst die Veränderung, die Du Dir wünschst für diese Welt".

Und dieser Spruch kann sich auch auf die Freedom Writers beziehen.

Beim Lesen der Tagebücher musste ich an meine eigene Oberschulzeit denken, denn da herrschte auch Gewalt, besonders im Schulhof.
Aber nicht Gewalt, die mit Faustschlägen und Fußtritten ausgeführt wurde, sondern mit bösen Worten.
Auch böse Worte können sehr verletzend sein.
Sehr viele aggressive Schüler hatten sogar Schimpfwörter benutzt, deren wahre Bedeutung sie nicht mal kannten und es einfach nur gut fanden Leute mit solchen Worten zu beleidigen und zu erniedrigen.
Ich bin sicher, wenn es mehr Lehrer wie Erin Gruwell geben würde, dann würden Schüler, die bisher Gewalt mit Taten und Worten ausgeführt haben, geläutert werden und stattdessen aus ihrem Leben was Gutes machen.
Das Leben ist zu kurz um zu hassen oder selbst Hass zu erzeugen und zu verbreiten.

Daher finde ich, dass dieses Buch Schullektüre sein sollte, denn die Botschaft der Freedom Writers soll für alle Schulen der Welt sein.

Das Buch diente als Vorlage für den gleichnamigen Film mit Oscar-Preisträgerin Hilary Swank in der Hauptrolle.
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5.0 von 5 Sternen super, 4. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Freedom Writers - Wie eine junge Lehrerin und 150 Jugendliche sich und ihre Umwelt durch Schreiben verändert haben - Alle Original-Tagebucheinträge (Broschiert)
Das Büch ist eindrücklich und fesselnd geschrieben. Es ist bewundernd, was die Lhrerin mit ihren Schülern erreicht, wie sie den Glauben an sich selber in den Kindern weckt.
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