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16 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Massiv überschätzt, 8. Oktober 2008
Von 
Simon Spiegel "simifilm" (Zürich, Schweiz) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Dramatisches Schreiben. Theater. Film. Roman (Broschiert)
Ich kann mich den überschwänglichen Kritiken leider nicht anschliessen. Was Egri im Kern sagt, liesse sich in einem sehr viel dünneren Buch zusammenfassen und ist auch nicht wirklich bahnbrechend. Er wiederholt sich unnöftig oft und bläht den Text mit krummen biologischen Metaphern auf, die er quasi als Beweise hinstellt (Beweise hat er ohnehin gerne ...). Manche Ausführungen sind auch einfach falsch. Zu behaupten, dass wir kaum eine Figur so gut kennen wie Hamlet, ist schlicht und ergreifend Unsinn; Hamlet ist wahrscheinlich eine der undurchschaubarsten Figuren der Theatergeschichte.

Sprachlich ist das Buch stellenweise unsorgfältig und Quellenangaben fehlen völlig. Was da dem Original anzukreiden ist und was die Übersetzung verbrochen hat, kann ich leider nicht beurteilen.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Eine gute Basis, 2. April 2009
Rezension bezieht sich auf: Dramatisches Schreiben. Theater. Film. Roman (Broschiert)
Ein gutes Buch als Basis zum Schreiben, was allerdings seinem Titel nicht gerecht wird. Die Ausführungen des Autors sind sehr allgemein gehalten und schweifen zum Teil unnötig in astronomische und mikrobiologische Vergleiche ab. Die Wiederholungen von Inhalten und die orthografischen Fehler bei der Übersetzung behindern den Lesefluss. Auf die Besonderheiten beim Schreiben für Theater und Film geht der Autor nur oberflächlich oder garnicht ein. Allerdings waren die Kapitel "Charakter" und "Konflikt" teilweise ein Lichtblick.
Für Schreibamateure ist es empfehlenswert, allerdings waren meine Erwartungen anderer Art.
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0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Langatmig, redundant, humorlos, 22. Dezember 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Dramatisches Schreiben. Theater. Film. Roman (Broschiert)
Herr Egri will einen Leitfaden geben, wie gute Stücke zu schreiben sind. Dabei entwickelt er bisweilen einen fast missionarischen Eifer. Jeder seiner Grundgedanken ("Das Stück braucht eine Kernaussage/'Prämisse'", "Die Figuren brauchen einen Charakter, der etliche Eigenschaften und Vergangenheit einbezieht", "Das Handeln der Figuren muss nachvollziehbar sein" usw.) ist nachvollziehbar (solange man gedenkt, ein realistisches/naturalistisches Stück zu schreiben), wird aber sehr groß ausgebreitet und nacheinander mit Beispielen aus den vermuteten Erfahrungen des Lesers, Beispielen aus Klassikern, Beispielen aus damals zeitgenössischen Stücken und Scheindialog zwischen Meister und Schüler "nachgewiesen". In diesem Eifer werden dann auch Binsenweisheiten und die persönliche Vorstellung des Herrn Egri über Ökonomie, Gesellschaft, Gesellschaftsentwicklung, Psychologie usw. transportiert, die teilweise fragwürdig sind und stören (etwas milder fällt die Beurteilung aus, wenn man versucht, das Buch im Kontext seiner Zeit zu bewerten). Besonders problematisch fand ich z.B., dass die Möglichkeit einer plötzlichen Gefühls- und Handlungsmotivation abgestritten wurde, und das offenbar am Beispiel der Schilderung eines wahnhaft-depressiven und damit psychotischen Zustandes! Aus dramaturgischer Sicht mag es richtig sein, jedes Gefühl begründen zu können -- eine dermaßen kategorische Haltung in Bezug auf das "echte Leben", instrumentalisiert zum "Beweis" einer scheinbaren dramaturgischen Notwendigkeit, scheint nicht nur wenig hilfreich und völlig unnötig, sondern anmaßend gegenüber den Lesern. Das Buch ist im übrigen recht humorlos.

Fazit: kann man mal gelesen haben, es macht aber nichts, den Mittelteil jedes Kapitels zu überspringen, alle Aussagen ließen sich ohne Verlust in einem dünnen Heftchen unterbringen.
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Dramatisches Schreiben. Theater. Film. Roman
Dramatisches Schreiben. Theater. Film. Roman von Lajos Egri (Broschiert - 15. Juli 2006)
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