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Kundenrezensionen

4,3 von 5 Sternen50
4,3 von 5 Sternen
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am 13. Juli 2014
Ein wunderbares Buch für echte Romantiker, die wissen, dass hinter den Dingen noch ein Mehr/Meer von Geschichte/n ist.

Es soll Menschen geben, welche, wenn sie auf einem Buchtitel „Atlas“ lesen, geografische Karten erwarten, die von einem unmittelbar praktischen Nutzen sind. Solche werden von diesem wundervollen Werk enttäuscht sein, ja sich gar betrogen fühlen. Wer eine der beschriebenen Inseln bereisen möchte, sollte sich vorher gut informieren. Keine einzig der wesentlichen Informationen enthält dieses hoch ästhetische Buch mit seinen 50 filigranen und herrlich nutzlosen Einheitskarten sowie zugehörigen Kurz-Trouvaillen. Zwar schadet es nichts, wenn man wie ich zwei der Inseln bereits bereist hat, doch das hat keinerlei Auswirkungen auf das Ausmaß der Glücksgefühle, die dieses Buch auslösen kann.
Nach dem anregenden Vorwort folgen kurze Texte über großenteils unwichtige, oftmals merkwürdige, meist abseitige Tatsachen, Menschen und Ereignisse, allesamt von der Autorin nüchtern-schlicht mitgeteilt. Schalansky formuliert ihr Programm so: „Die Insel ist ein theatraler Raum: Alles, was hier geschieht, verdichtet sich beinahe zwangsläufig zu Geschichten, zu Kammerspielen im Nirgendwo, zum literarischen Stoff. Diesen Erzählungen ist eigen, dass Wahrheit und Dichtung nicht mehr auseinanderzuhalten sind, Realität fiktionalisiert und Fiktion realisiert wird.“
Beim Lesen werden wir immer wieder daran erinnert, dass es die längste Zeit der Zivilisation beschwerlich und gefährlich war, die Welt zu bereisen. Die Insel begegnet uns als Ort der Sehnsucht wie der Einsamkeit, des Abenteuers und des unentrinnbaren Schicksals, nicht selten auch als Bühne menschlicher Chuzpe oder gar Hybris. Die Natur erleben wir als elementare Macht und in schöpferisch-vernichtender Gleichgültigkeit. („Auf der Weihnachtsinsel herrscht Krieg.“)
Dankbar im sicheren Lesesessel sitzend blättern wir um und lesen immer weiter von Dingen und Begebenheiten, die eben nicht nur geografisch unendlich weit von unserem Alltag entfernt sind. Nein, auch wir wollen auf diesen abgelegenen Inseln nicht sein. Aber von ihnen lesen: Immer weiter!
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am 24. September 2009
Da ich bereits im Besitz der beiden anderen Bücher der Autorin bin (Fraktur mon Amour (bei H. Schmidt Mainz); Blau steht dir nicht (auch bei mare)) und die beiden Bücher liebe, musste ich dieses auch unbedingt haben. Und was soll ich sagen: ich wurde nicht enttäuscht. Der Atlas ist in jeglicher Hinsicht etwas ganz besonderes und ein richtiges kleines Schätzchen.
Allein schon der Untertitel »Fünfzig Inseln, auf denen ich nie war und niemals sein werde« ist mehr als catchy und lässt einen sofort loslesen. Die Geschichten sind teils anrührend, teils skurril, aber immer mehr als nur faszinierend und scheinen auch profunde recherchiert zu sein. Hervorzuheben ist der ATLAS DER ABEGELEGENEN INSELN allerdings aufgrund seiner Gestaltung, Illustration und Ausstattung. Die Illustrationen der 50 Inseln, von denen man nur die allerwenigsten kennt, und die Gestaltung der jeweiligen Doppelseiten im Buch ist mit solcher Liebe zum Detail gemacht, dass man sich kaum sattsehen kann. Ich habe den Atlas nun schon ein paar Tage bei mir daheim, aber ich staune immer wieder auf's Neue, was ich nicht noch alles entdecke. Auch die Druckqualität ist bestechend. Die Farben sind wunderschön und wenn mich mein Auge nicht täuscht, wurde der Atlas aufwendig in vier oder fünf Sonderfarben gedruckt. Das Papier schmeichelt den Fingern des Lesers. Das Buch hat zudem einen dreiseitigen Farbschnitt in Orange und kommt als Halbleinenband daher. Eine solch aufwendige Ausstattung und Verarbeitung, bei der jedes Detail sstimmig ist, ist heutzutage ja eher eine Seltenheit und daher finde ich den Preis von 34,00 Euro auch absolut gerecht und empfehle jedem: KAUFEN, KAUFEN, KAUFEN! und dann: Behalten, verschenken, verschenken.
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am 7. November 2009
Ein geniales Buch für Alle, die gerne Karten ansehen und Geschichten lesen. Zu jeder Insel eine andere Geschichte, jede Geschichte unterscheidet sich irgendwie von den anderen. Abgefahrene Geschichten, traurige, lustige, zum Nachdenken anregende... Liebevoll gestaltete Karten, alle im gleichen Maßstab, alle im gleichen Design.

Man folgt der Autorin, die erklärt, auf keiner der Inseln je gewesen zu sein, gespannt von Eiland zu Eiland, in der Erwartung, welches Geheimnis die nächste Insel wohl enthüllt.

Das ganze Buch ist auch ein haptischer Genuß, Einband und Inhalt aus hochwertigem Material, sehr gut anzusehen und anzufassen. Das Buch ist nicht billig, aber sein Geld wert.

Einführung, Inhalt, Übersichtskarten, Inhaltsverzeichnis geben ein sehr gutes Gesamtbild des Buches ab. Zu jeder Insel gibt es eine zeitliche Übersicht ihrer Geschichte und eine kurze Abhandlung über Größe und Einwohnerzahl.
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am 28. September 2009
Wir vom Verlag Hermann Schmidt Mainz haben das Glück, selten neidisch sein zu müssen auf ein Buch in einem anderen Verlag. Aber der Atlas der abgelegenen Inseln ist so ein Buch, das man blättert und streichelt und etwas eifersüchtig auf den Verlagsnamen schaut, denkend "Mensch, dieser Titel dürfte auch ein Aldusblatt tragen". Nun ist der Atlas eine wunderbare Zusammenarbeit gewesen, gedruckt in der Universitätsdruckerei, die auch für die Schönheit der Schmidt-Titel verantwortlich zeichnet und insofern mischt sich in die Eifersucht viel Glück und ein ganz klein bisschen Stolz... Vor allem aber wünschen wir Judith und dem mare-Team ganz viele neugierige Leser/innen: der Atlas ist - einmal in die Hand genommen - ein echtes Suchtmittel. "Die faszinierendsten Reisen entstehen im Kopf", hat mir André Heller vor vielen Jahren mal gesagt. Heute möchte ich antworten "Ja, in dem von Judith Schalansky!" Gehen Sie mit ihr auf Reisen und gönnen Sie Ihren besten Freunden eine "Mitreisegelegenheit" in Form eines zweiten Exemplars des schönsten Atlanten, den man sich vorstellen kann!!!
Karin Schmidt-Friderichs, Verlegerin Verlag Hermann Schmidt Mainz
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am 25. Januar 2010
Ich hab mir dieses Buch geholt und wollte es eigentlich ursprünglich verschenken. Es gefiel mir allerdings beim Durchblättern so gut, dass ichs dann doch für mich behalten habe.

An sich ist dieses Buch ein sehr außergewöhnliches Buch und ist für alle Menschen geeignet, die Karten lieben. Auf jeder Doppelseite ist jeweils eine Insel mit Karte und einem Text dazu. Der Text ist unterschiedlich. Mal ist er geschichtlich, mal eine Anekdote oder mal eine Auszug aus einem Logbuch. Insgesamt sehr spannend gehalten.

Mein einziges Kontra ist, dass keine Bilder darin sind. Aber vielleicht hätte das auch den Stil des Buches zerstört.

Mein Tipp: Einfach, nachdem man etwas über eine Insel gelesen hat, mal bei Wikipedia nachblättern. In Kombination sehr interessant.

-> Kaufempfehlung, gut als Geschenk geeignet!
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am 21. November 2014
Beim ersten Blättern schienen mir die vorgestellten Inseln unwirklich, fantastisch, aber doch vorzüglich erfunden. Beim zweiten Blick erst merkte ich: die gibt's ja alle wirklich! Eine grossartige Verschränkung von Geographie und Sehnsucht; der Untertitel, wunderbar anti, stellt dennoch eine eigenartige Beziehung zu diesen Inseln her.
Im Zeitalter des globalen Hin- und Herhastens liess mich dieser Atlas jedenfalls reisebedürfnismässig in Ruhe. Entspannend, wenn ein Atlas eben einmal nicht das Gefühl vermittelt, man müsse unbedingt selbst auch noch sein Fleisch nach Pipapo gewuchtet haben, weil dort jeder gewesen sein müsse. Hier kann man nach Herzenslust lesend zwischen Nah- und Fernweh surfen. Eigene Sehnsüchte und Abgründe werden in diesen unglaublich verschiedenen Inselstories gespiegelt. Und am Ende stellt sich das Gefühl ein, dass irgendwie doch alles an der richtigen Stelle ist, nicht zuletzt man selbst. Ein eigenartiges, fast magisches, in jedem Fall: ein schönes Buch.
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am 26. Februar 2013
Zitat aus dem Vorwort der Authorin und Gestalterin des Buches: "Die Kartografie sollte endlich zu den poetischen Gattungen und der Atlas selbst zur schönen Literatur gezählt werden (...)". In diesem Sinne ist dieses Buch seit nun schon zwei Jahren das schönste in meinem großen Bücherregal. Ich hole es immer wieder hervor um darin zu stöbern und mein Fernweh anzuregen. Die negativen Kritiken, die sich hier bei Amazon finden, stammen wohl von Lesern, denen jeglicher Sinn für die poetische Komponente des Buchs fehlt. Wem Wiki-Informationen über die genannten Inseln reichen und wer sich gern die Inseln in Google Maps ansieht, der soll das tun. Aber dieses Buch ist eines der ganz wenigen aktuellen Bücher, die eine sinnliche Qualität haben, die sich nicht digitalisieren läßt.
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am 16. April 2014
»Fünfzig Inseln, auf denen ich nie war und niemals sein werde« - einige mögen denken: »fünfzig Bücher, die ich nicht brauche und die ich niemals lesen werde«. Denn dieser Atlas verletzt durchaus einige Leseerwartungen, die Kartographie ist schlicht, die geographischen und historischen informationen sparsam, nichts beruht auf eigener Anschauung oder Erfahrung. Das Buch will aber bewusst keiner dieser üppig-euphorischen Reiseführer sein, die ihre Leser gern gut informiert und hochmotiviert auf ihre Trauminseln schicken - hier stehen im Fokus der knappen Texte eher Dinge wie Kargheit, Scheitern und unerfüllte Träume. Es geht um Reisen im Kopf, die nur durch wenige Daten (Geokoordinaten, Zeitstrahle, Übersichtskarten) geerdet werden.
Über den Wert des Buchinhalts mag mit guten Argumenten debattiert werden, seine Preise hat es für die äußere Aufmachung bekommen, und das meiner Meinung nach zu Recht. Als ich es vor einiger Zeit eher zufällig aus beruflichem Anlass in die Hand bekam, wollte ich es nur ungern in seinem Geschäftsgang weiterleiten und habe es mir direkt für meinen nächsten Wunschzettel vorgemerkt. Schenken lassen ist auch mein Tipp für alle, die nicht vorbehaltlos den 5-Sterne-Rezensionen trauen. Dann aber auf jeden Fall die gebundene Ausgabe, denn deren Stärken erreicht der Taschenatlas nicht.
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TOP 500 REZENSENTam 4. Januar 2015
Keine Frage: Dieses Buch ist toll aufgemacht und liebevoll verarbeitet - vom gesamten Layout und der Verarbeitung her wirkt es, als sei es altehrwürdig, "Vintage" sozusagen.

Es beschreibt 50 exotische, weit abgelegene Inseln, von denen man zumeist noch nie etwas gehört hat: Auf einer Doppelseite ist jeweils rechts ein Lageplan der Insel und links der Name der Insel in verschiedenen Sprache, ihre Lage sowie ein kurzer Text zur jeweiligen Insel.

Die Beschreibungen der Inseln sind sehr unterschiedlich: Teilweise beschreiben sie dramatische Ereignisse - z.B. bei der Taongi-Insel und der Insel Tromelin -, oft aber sind sie recht nichtssagend und aus dem Zusammenhang gerissen, auch fehlen oft Jahresangaben zu den jeweiligen Anekdoten. Hier hätte ich mir mehr Inhalt gewünscht.

Trotzdem: Ein schönes Buch für alle, die gerne "mit dem Finger auf der Landkarte" reisen und sich vom heimischen Sofa aus an ferne Orte träumen. Auf Grund der tollen Aufmachung auch ein sehr schönes Geschenk.
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am 2. März 2014
Über die kunstvolle äußere Aufmachung des Buches ist ja bereits alles geschrieben. Die Faszination liegt darin, dass auf einer Seite so viel oder so wenig zu einer Insel angedeutet wird, dqass man selbst zum Forscher wird (werden muss oder darf). Auch die wohldosierte Mischung von Realität und Fiktion verbunden mit der pragmatischen Sprache lässt einen auf Endeckungsreise gehen nach mehr Informationen, nach Bildern, nach anderen Quellen suchen.
Wenn es nicht Google Mapps gäbe, müsste der Dierkce-Weltatlas wieder daran glauben.
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