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86 von 101 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das wunderschönste aller Abenteuer für Sofa-Surfer
Da ich bereits im Besitz der beiden anderen Bücher der Autorin bin (Fraktur mon Amour (bei H. Schmidt Mainz); Blau steht dir nicht (auch bei mare)) und die beiden Bücher liebe, musste ich dieses auch unbedingt haben. Und was soll ich sagen: ich wurde nicht enttäuscht. Der Atlas ist in jeglicher Hinsicht etwas ganz besonderes und ein richtiges kleines...
Veröffentlicht am 24. September 2009 von Bettie Klingenburg

versus
3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Ein Bewohner dieser Inseln meldet sich zu Wort...
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Liebe interessierte Leser, liebe Autorin! Bevor wir zum Buch abschweifen, erlauben Sie mir, daß ich einige Worte zu mir zum Besten gebe! Sozusagen als intimer Kenner der Materie, da ich selbst lange Jahre auf einigen dieser Inseln wohnte. Ja Sie hören recht, ich war weder mit TUI-Reisen dort, noch war ich verkappter Weltumsegler mit Ankerplatz Ile...
Veröffentlicht am 23. Dezember 2009 von Jouvancourt


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86 von 101 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das wunderschönste aller Abenteuer für Sofa-Surfer, 24. September 2009
Rezension bezieht sich auf: Atlas der abgelegenen Inseln: Fünfzig Inseln, auf denen ich nie war und niemals sein werde (Gebundene Ausgabe)
Da ich bereits im Besitz der beiden anderen Bücher der Autorin bin (Fraktur mon Amour (bei H. Schmidt Mainz); Blau steht dir nicht (auch bei mare)) und die beiden Bücher liebe, musste ich dieses auch unbedingt haben. Und was soll ich sagen: ich wurde nicht enttäuscht. Der Atlas ist in jeglicher Hinsicht etwas ganz besonderes und ein richtiges kleines Schätzchen.
Allein schon der Untertitel »Fünfzig Inseln, auf denen ich nie war und niemals sein werde« ist mehr als catchy und lässt einen sofort loslesen. Die Geschichten sind teils anrührend, teils skurril, aber immer mehr als nur faszinierend und scheinen auch profunde recherchiert zu sein. Hervorzuheben ist der ATLAS DER ABEGELEGENEN INSELN allerdings aufgrund seiner Gestaltung, Illustration und Ausstattung. Die Illustrationen der 50 Inseln, von denen man nur die allerwenigsten kennt, und die Gestaltung der jeweiligen Doppelseiten im Buch ist mit solcher Liebe zum Detail gemacht, dass man sich kaum sattsehen kann. Ich habe den Atlas nun schon ein paar Tage bei mir daheim, aber ich staune immer wieder auf's Neue, was ich nicht noch alles entdecke. Auch die Druckqualität ist bestechend. Die Farben sind wunderschön und wenn mich mein Auge nicht täuscht, wurde der Atlas aufwendig in vier oder fünf Sonderfarben gedruckt. Das Papier schmeichelt den Fingern des Lesers. Das Buch hat zudem einen dreiseitigen Farbschnitt in Orange und kommt als Halbleinenband daher. Eine solch aufwendige Ausstattung und Verarbeitung, bei der jedes Detail sstimmig ist, ist heutzutage ja eher eine Seltenheit und daher finde ich den Preis von 34,00 Euro auch absolut gerecht und empfehle jedem: KAUFEN, KAUFEN, KAUFEN! und dann: Behalten, verschenken, verschenken.
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40 von 49 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen 50 Inseln, 7. November 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Atlas der abgelegenen Inseln: Fünfzig Inseln, auf denen ich nie war und niemals sein werde (Gebundene Ausgabe)
Ein geniales Buch für Alle, die gerne Karten ansehen und Geschichten lesen. Zu jeder Insel eine andere Geschichte, jede Geschichte unterscheidet sich irgendwie von den anderen. Abgefahrene Geschichten, traurige, lustige, zum Nachdenken anregende... Liebevoll gestaltete Karten, alle im gleichen Maßstab, alle im gleichen Design.

Man folgt der Autorin, die erklärt, auf keiner der Inseln je gewesen zu sein, gespannt von Eiland zu Eiland, in der Erwartung, welches Geheimnis die nächste Insel wohl enthüllt.

Das ganze Buch ist auch ein haptischer Genuß, Einband und Inhalt aus hochwertigem Material, sehr gut anzusehen und anzufassen. Das Buch ist nicht billig, aber sein Geld wert.

Einführung, Inhalt, Übersichtskarten, Inhaltsverzeichnis geben ein sehr gutes Gesamtbild des Buches ab. Zu jeder Insel gibt es eine zeitliche Übersicht ihrer Geschichte und eine kurze Abhandlung über Größe und Einwohnerzahl.
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59 von 75 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen in kollegialer Verneigung - und mit ein wenig Stolz, 28. September 2009
Rezension bezieht sich auf: Atlas der abgelegenen Inseln: Fünfzig Inseln, auf denen ich nie war und niemals sein werde (Gebundene Ausgabe)
Wir vom Verlag Hermann Schmidt Mainz haben das Glück, selten neidisch sein zu müssen auf ein Buch in einem anderen Verlag. Aber der Atlas der abgelegenen Inseln ist so ein Buch, das man blättert und streichelt und etwas eifersüchtig auf den Verlagsnamen schaut, denkend "Mensch, dieser Titel dürfte auch ein Aldusblatt tragen". Nun ist der Atlas eine wunderbare Zusammenarbeit gewesen, gedruckt in der Universitätsdruckerei, die auch für die Schönheit der Schmidt-Titel verantwortlich zeichnet und insofern mischt sich in die Eifersucht viel Glück und ein ganz klein bisschen Stolz... Vor allem aber wünschen wir Judith und dem mare-Team ganz viele neugierige Leser/innen: der Atlas ist - einmal in die Hand genommen - ein echtes Suchtmittel. "Die faszinierendsten Reisen entstehen im Kopf", hat mir André Heller vor vielen Jahren mal gesagt. Heute möchte ich antworten "Ja, in dem von Judith Schalansky!" Gehen Sie mit ihr auf Reisen und gönnen Sie Ihren besten Freunden eine "Mitreisegelegenheit" in Form eines zweiten Exemplars des schönsten Atlanten, den man sich vorstellen kann!!!
Karin Schmidt-Friderichs, Verlegerin Verlag Hermann Schmidt Mainz
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12 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Leider keine Bilder drin, 25. Januar 2010
Von 
Matthias Lohmann (Oberpfalz) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Atlas der abgelegenen Inseln: Fünfzig Inseln, auf denen ich nie war und niemals sein werde (Gebundene Ausgabe)
Ich hab mir dieses Buch geholt und wollte es eigentlich ursprünglich verschenken. Es gefiel mir allerdings beim Durchblättern so gut, dass ichs dann doch für mich behalten habe.

An sich ist dieses Buch ein sehr außergewöhnliches Buch und ist für alle Menschen geeignet, die Karten lieben. Auf jeder Doppelseite ist jeweils eine Insel mit Karte und einem Text dazu. Der Text ist unterschiedlich. Mal ist er geschichtlich, mal eine Anekdote oder mal eine Auszug aus einem Logbuch. Insgesamt sehr spannend gehalten.

Mein einziges Kontra ist, dass keine Bilder darin sind. Aber vielleicht hätte das auch den Stil des Buches zerstört.

Mein Tipp: Einfach, nachdem man etwas über eine Insel gelesen hat, mal bei Wikipedia nachblättern. In Kombination sehr interessant.

-> Kaufempfehlung, gut als Geschenk geeignet!
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25 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Fünfzig Inseln auf denen ich nie war und niemals sein werde, 22. September 2009
Von 
Thorsten Wiedau (Hamburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Atlas der abgelegenen Inseln: Fünfzig Inseln, auf denen ich nie war und niemals sein werde (Gebundene Ausgabe)
Der Titel ATLAS DER ABGELEGENEN INSELN kam mir schon sehr interessant vor und als ich im Untertitel sah, dass die Autorin dort noch nie war und sicherlich auch nie sein wird, war ich sehr interessiert. Doch als ich das Buch dann aufschlug war ich hellauf begeistert, intime Details über die ersten Erkundungen, Eroberungen, das möglich Leid auf der Insel und die teils spleenigen Bewohner raubten mir fast die Sprache. Knapp und prägnant zusammengefasst und auf der gegenüberliegenden Seite mit einer topographischen Abbildung der jeweiligen Insel versehen, kann man sich hier seine Traum-/ oder Alptrauminsel aussuchen.

Inseln im Pazifik, das klingt nett, doch Inseln im ewigen Eis könnten ein wenig ungastlich sein. Inseln im Atlantik dagegen kennt man gar nicht, zumindest nicht diejenigen, welche niemals jemand auch nur vom Namen her gehört hätte.

Von den 50 Inseln kannte ich nur vier beim Namen, die anderen waren tatsächlich Neuland. Einige haben mich fasziniert, andere eher abgeschreckt. Sind darunter doch Inseln auf denen nichts wächst oder afrikanische Sklaven lange ausharren mussten.

Inseln voller Schönheit und doch mit tückischen Riffen - man fühlt sich schnell an CAST AWAY erinnert. Inseln unter dem ewigen Eis, wo selbst der Dieselkraftstoff einfriert und Wissenschaftler schnell wegkommen wollen.

Inseln weit weg vom Besitzer, wobei man sich fragt warum eigentlich her jemand Ansprüche erhebt. Inseln welche vor Jahrhunderten von Entdeckern entdeckt wurden und danach wieder in Vergessenheit versanken.

Die Autorin Judith Schalansky hat mit ATLAS DER ABGELEGENEN INSELN ein ganz tolles Buch auf den Markt gebracht das sich mit dem Thema Inseln und Meer auf ganz besondere Art und Weise auseinander setzt. Nachdem ich alle Inseln kennen gelernt hatte bin ich voll des Lobes über dieses Buch. Es war mir ein Vergnügen darin zu lesen und mir zu überlegen ob ich nicht selbst doch die eine oder andere Insel besuchen möchte, egal wie abgelegen oder einsam sie auch sein mögen.

Sehr empfehlenswert!
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Ein Bewohner dieser Inseln meldet sich zu Wort..., 23. Dezember 2009
Von 
Jouvancourt (Schweiz) - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 50 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Atlas der abgelegenen Inseln: Fünfzig Inseln, auf denen ich nie war und niemals sein werde (Gebundene Ausgabe)
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Liebe interessierte Leser, liebe Autorin! Bevor wir zum Buch abschweifen, erlauben Sie mir, daß ich einige Worte zu mir zum Besten gebe! Sozusagen als intimer Kenner der Materie, da ich selbst lange Jahre auf einigen dieser Inseln wohnte. Ja Sie hören recht, ich war weder mit TUI-Reisen dort, noch war ich verkappter Weltumsegler mit Ankerplatz Ile de Passion oder gar verbeamteter Polarforscher. Ich wohnte 14 Jahre auf einer bekannten, zivilisierten Insel des Indischen Ozeans und reiste von dort aus auf einige der einsamen Eilande, die von der Autorin als so schrecklich mörderisch beschrieben worden sind. Die Inseln Ste-Marie, Nosy Bé, Nosy Ranch und andere kleine Inseln besuchte ich mit meiner Cessna 182, oft mit dem letzten Tropfen Sprit nach stundenlanger Ozeanüberquerung. Die Inseln Europa, Juna de Nova und Tromelin besuchte ich durch meine Verbindungen mit der französischen Armée mehrmals mit dem Versorgungsschiff oder mit dem Katamaran eines Freundes von Madagaskar aus. Besonders exotisch fand ich den Besuch auf St-Paul mit dem Polarschiff "Marion Dufrènes". Die Inselgruppe St-Paul und Amsterdam besticht durch ihre romantische Einsamkeit und ihre Kargheit.

Im Mittelmeer laufe ich auch gerne mit dem Segelschiff einsame Inseln an, Pinanosa, Montechristo oder gar die verbotene Insel Cavallo, auf der die Superreichen Europas trotz Einöde und schroffen Felsen ihre prächtigen, versteckten Villen mitten in ein Felsenmeer gebaut haben. Es lebt sich also auch auf "schrecklich unwirtlichen" Inseln wie im Paradies und für die Villen auf der nur 3 Kilometer langen Felsklippe werden riesige Beträge bezahlt.

Es ist wohl richtig, daß es auf vielen dieser Inseln meistens um das nackte Überleben, um den Kampf um Wasser (Europa) oder um Nahrung (St-Paul) oder aber um Frauen (Clipperton) ging. Fast alle Versuche der Menschen, sich auf diesen Felsen in der Brandung festzusetzen, scheiterten kläglich. Aber ist das ein Beweis für die Unmöglichkeit des Lebens auf den kleinen, verlorenen Inseln? Leben auf solchen Inseln nicht auch viele glückliche Menschen ohne Kontakte zu den Medien und zur Aussenwelt, von denen die Öffentlichkeit nie erfährt, so wie ganz allgemein von der Mehrheit der Erdbewohner? Auf solchen Inseln leben Menschen, sind glücklich und sterben, ohne daß je eine Chronik geführt wurde. Ja, das Leben dort kann hart sein, es ist manchmal ein täglicher Überlebenskampf, aber muß man deshalb diese Inseln und dieses Leben, ohne es gesehen zu haben, diskriminieren?

Könnte man dieses Buch nicht auch auf Sibirien, den Kongo, Liberia, Kambotcha oder den Sudan ausweiten? 50 Länder, die so mies sind, daß ich dort nie leben wollte!? Und trotzdem wird man auch dort, oft in höllenartigen Gegenden, zufriedene Menschen finden, die eben den Komfort und die vermeintlichen Vorteile unserer Zivilisation der Autorin bewusst entsagen können.

Wie die Autorin selbst sagt, kennt sie diese Inseln nur aus Atlanten und von ihrem Schreibtisch aus. Man nennt das Vorurteile kultivieren, und diese Vorteile werden auch noch begeistert von Lesern für ganze 34 Euro verschlungen! Morgen wird es das Buch der 50 besten Volksstämme der Erde geben, die 50 abscheulichsten Gebirge und die 50 blödesten Städte! Alles eingehend vom Schreibtisch aus besucht und bewertet! Das hatten wir alles schon mal und brauchen es nicht wieder. Aus simplen Respekt vor der Geschichte und und den Schönheiten dieser Inseln sollten wir nicht auf Meinungsmache hereinfallen und manche Gegenden verdammen, ohne sie je gesehen zu haben.

Ich halte das Buch für einen Rückschritt in der modernen Weltanschauung, denn bereits im 16. Jahrhundert warnten viele Schriftssteller vor unwirtlichen, gefährlichen Inseln, auf denen das Leben unmöglich sei. Oft schickte man zunächst für ein oder zwei Jahre Gefangene auf die betreffenden Inseln, um zu sehen, ob sie sich aklimatisieren würden. Heute wohnen auf diesen Inseln tausende von Menschen.

So schön ich es finde, daß es eine, leider recht unvollständige, Auflistung dieser einsamen Inseln gibt, so liegt das Buch doch im Bereich der Träume und der Erwartungshaltung der Leser, die immer offen für Neues und Exotisches sind, wenn es auch noch so weit hergeholt und völlig verbrämt aufbereit worden ist.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Abseitig, aber mit einem gewissen Charme, 16. April 2014
Von 
B. Gutleben (Oberhausen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Atlas der abgelegenen Inseln: Fünfzig Inseln, auf denen ich nie war und niemals sein werde (Gebundene Ausgabe)
»Fünfzig Inseln, auf denen ich nie war und niemals sein werde« - einige mögen denken: » fünfzig Bücher, die ich nicht brauche und die ich niemals lesen werde«. Denn dieser Atlas verletzt durchaus einige Leseerwartungen, die Kartographie ist schlicht, die geographischen und historischen informationen sparsam, nichts beruht auf eigener Anschauung oder Erfahrung. Das Buch will aber bewusst keiner dieser üppig-euphorischen Reiseführer sein, die ihre Leser gern gut informiert und hochmotiviert auf ihre Trauminseln schicken - hier stehen im Fokus der knappen Texte eher Dinge wie Kargheit, Scheitern und unerfüllte Träume. Es geht um Reisen im Kopf, die nur durch wenige Daten (Geokoordinaten, Zeitstrahle, Übersichtskarten) geerdet werden.
Über den Wert des Buchinhalts mag mit guten Argumenten debattiert werden, seine Preise hat es für die äußere Aufmachung bekommen, und das meiner Meinung nach zu Recht. Als ich es vor einiger Zeit eher zufällig aus beruflichem Anlass in die Hand bekam, wollte ich es nur ungern in seinem Geschäftsgang weiterleiten und habe es mir direkt für meinen nächsten Wunschzettel vorgemerkt. Schenken lassen ist auch mein Tipp für alle, die nicht vorbehaltlos den 5-Sterne-Rezensionen trauen. Dann aber auf jeden Fall die gebundene Ausgabe, denn deren Stärken erreicht der Taschenatlas nicht.
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5.0 von 5 Sternen Ausflüge ins Dasein, 21. November 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Atlas der abgelegenen Inseln: Fünfzig Inseln, auf denen ich nie war und niemals sein werde (Gebundene Ausgabe)
Beim ersten Blättern schienen mir die vorgestellten Inseln unwirklich, fantastisch, aber doch vorzüglich erfunden. Beim zweiten Blick erst merkte ich: die gibt's ja alle wirklich! Eine grossartige Verschränkung von Geographie und Sehnsucht; der Untertitel, wunderbar anti, stellt dennoch eine eigenartige Beziehung zu diesen Inseln her.
Im Zeitalter des globalen Hin- und Herhastens liess mich dieser Atlas jedenfalls reisebedürfnismässig in Ruhe. Entspannend, wenn ein Atlas eben einmal nicht das Gefühl vermittelt, man müsse unbedingt selbst auch noch sein Fleisch nach Pipapo gewuchtet haben, weil dort jeder gewesen sein müsse. Hier kann man nach Herzenslust lesend zwischen Nah- und Fernweh surfen. Eigene Sehnsüchte und Abgründe werden in diesen unglaublich verschiedenen Inselstories gespiegelt. Und am Ende stellt sich das Gefühl ein, dass irgendwie doch alles an der richtigen Stelle ist, nicht zuletzt man selbst. Ein eigenartiges, fast magisches, in jedem Fall: ein schönes Buch.
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48 von 67 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen inhaltlose Abzocke, 10. April 2011
Von 
Michael Richter (Münster, Westfalen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Atlas der abgelegenen Inseln: Fünfzig Inseln, auf denen ich nie war und niemals sein werde (Gebundene Ausgabe)
Großartiger Titel, Großartiges Potential, Großartiges Marketing, Großartige Rezensionen

Und dann eine selten erreichte lieb- und einfaltslos gemachte Papierverschwendung -zugegebenermaßen in hochwertiger Aufmachung, wodurch der Designpreis evtl. gerechtfertigt sein könnte.

Man befürchtet fast, dass die Autorin mindestens eine Stunde mit einem mittelmäßigen Atlas zubringen musste, um das Hauptgerüst des Buches (Auswahl der Inseln) zu erstellen.

Die Inhaltslosigkeit spiegelt sich auch in der Dicke des Buches wieder. Jede Insel nimmt ganze 2 Seiten in Anspruch (jeweils Doppelseite); eine Seite für Text, die andere für eine Inseldarstellung im Maßstab 1:125.000. Also insgesamt 100 Seiten

Diese "Dünne" muss Autorin und Verlag dann so erschreckt haben, dass das Vorwort in einer Schriftgröße "verfasst wurde" welche üblicherweise in der Vorschule aber höchstens bis zur 1. Schulklasse zum Erlernen des Lesens verwendet wird. Nun ja, so kommen dann nochmals knapp 20 Seiten dazu.
Dann gibt es noch ein Glossar (1 Seite) auf der so ungebräuchliche Beschreibungen (Ortsnamen) auf Karten wie beach, puerto, rock, porto übersetzt werden...dann noch ein paar Seiten Index und schon wurde das Buch auf ca. 140 hochgequält; immerhin 40% des eigentlichen Buchinhalts.

Die Seiten mit der Inselbeschreibung sind immer identisch aufgebaut - was durchaus positiv ist.

Das obere Drittel einer jeden Seite wird von Überschrift, den Entfernungsangaben zu 3 weiteren Inseln und einem Zeitstrahl von Jahr 1500 bis Jahr 2000 eingenommen. Die restlichen 2/3 der Seite werden dann von der Beschreibung bzw. Geschichte eingenommen wobei der Platz teilweise unter großzügiger Nutzung der Seitenränder (rechts, links, unten) gefüllt wird.
Hieran kann man ermessen, mit welcher Detailgenauigkeit bei Inselbeschreibungen bzw. Erzählvermögen bei Geschichten gearbeitet wurde. Wie hierdurch Reiselust, Leselust oder Phantasie angeregt werden soll bzw. kann erschließt sich mir nicht.

Stichprobenweise Inselüberprüfung bei Wikipedia ergaben umfangreichere und interessantere Schilderung.

Bei den in diesem Buch angewandten Maßstäben und der Resonanz bei der Mehrzahl der Leser dürfen wir uns sicherlich auf eine unendliche Anzahl von vergleichbaren Werken von Autorin und Verlag freuen. Insbesonders spannend dürften "Die 50 nördlichsten Brombeersträucher" sowie "Die 50 ersten Konservendosen im Supermarkt" werden.
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2.0 von 5 Sternen Hübsch aber wenig interessant, 4. Oktober 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Atlas der abgelegenen Inseln: Fünfzig Inseln, auf denen ich nie war und niemals sein werde (Gebundene Ausgabe)
Ich habe das Buch vor ca. 3 Wochen bestellt, weil sich die Beschreibung toll las und ich abgelesene - aber teils dennoch bewohnte - Inseln sehr interessant finde. Ich hatte mir erhofft ein wenig über die Gründe und Hintergründe der Besiedlung, fundierte Fakten oder interessante Anekdoten zu lesen. Leider wurde diese Erwartung nicht erfüllt. Stattdessen erhält jede Insel auf einer einzelnen Seite eine müde Geschichte, die wenig Aussagekraft innehat und mir nichts über die Insel selbst erzählt.

Nun erfüllt das Buch einen Zweck, für den es nicht gedacht war: Es macht sich ganz hübsch auf einem Beistelltischchen.
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Atlas der abgelegenen Inseln: Fünfzig Inseln, auf denen ich nie war und niemals sein werde
Atlas der abgelegenen Inseln: Fünfzig Inseln, auf denen ich nie war und niemals sein werde von Judith Schalansky (Gebundene Ausgabe - 15. September 2009)
EUR 34,00
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