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Kundenrezensionen

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am 19. September 2014
Ich war auf die Reaktion meiner Tochter, 12, gespannt. Kein Ipad, Ipod, Smartfone, Nintendo etc. im Urlaub. Eigentlich die Hölle für ein Kind der heutigen Zeit. Stattdessen ein Buch! "Die Schatzinsel", Ausgabe 1961, Erbstück vom Onkel. Und was soll ich sagen? Die perfekte Überraschung. Das Buch wurde quasi in wenigen Tagen verschlungen und in Nachhinein als "super" und "total spannend" gelobt. Also meine Empfehlung an alle, die für ihre Kinder gute Literatur suchen.
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am 7. März 2016
Meine Meinung:
Dieses Buch ist nicht ohne Grund ein zeitloser Klassiker, der aber leider viel zu selten gelesen wird. Es gibt ihn in mittlerweilen so vielen wunderschönen Ausgaben, ich habe mich für die aus dem Anaconda-Verlag entschieden da ich das etwas ältere Bild auf dem Cover sehr schön finde, es passt perfekt zur Stimmung und zum Inhalt.

Wie schon oben zu lesen ist, erzählt das Buch die Abenteuerrreise von Jim Hawkins. Sein Eltern sind Eigentümer des Gasthauses "Zum Admiral Benbow" in welches sich eines Tages ein wirklich seltsamer Mann mit einer riesigen Schifferkiste verirrt. So merkwürdig der Mann auch sein mag, er versetzt Jim ins Staunen und lässt ihn träumen von dunklen finsteren Gestalten und tollkühnen Schätzen. Doch irgendwann wird aus Träumen ernst und Piraten tauchen vor der Tür des Gasthauses auf, schnell eigenen sich Jim und seine Mutter die wichtisten Sachen aus der Schifferkiste an und suchen Unterschlupf bei einem Freund.

Jim ist nicht nur unser Hauptprotagonist sondern auch der Erzähler der Geschichte. Mittels späteren Erzählens, nämlich in Form eines Berichtes den er verfassen soll, lässt er uns teil haben an seinem Abenteuer. Für mich war Jim ein wirklich tollkühner Held mit seinen eigenen kleinen Fehlern die ihn aber liebenswert machen. So begeht er, typisch für Jugendliche, ie ein oder andere Dummheit, lernt aber daraus und versucht stets richtig zu handeln. In so fern ist Jim grade für Kinder schon so etwas wie ein Held und Vorbild, denn trotz der Anwesenheit der böswilligen Piraten behält er doch meistens einen kühlen Kopf.

Auch die Nebenprotagonisten haben mir sehr gut gefallen, die Piraten waren genau nach meinem Geschmack, manchmal wirklich fies und manchmal wirklich feige, und die "Guten" haben stets auch das Gute wunderbar dargestellt. Das Setting, das ländliche Bristol und natürlich die Schatzinsel, waren wunderbar beschrieben und haben den Leser eingeladen sich ganz in der Geschichte wieder zu finden. Stevenson hat es auf wunderbare Weise geschafft, dass jede Szene und jeder Dialog vor meinem geistigem Auge erschien, ganz ohne Probleme.

Natürlich wird es zum Ende nochmal richtig spannend und aufregend, aber ich möchte nicht zu viel verraten, sondern euch lieber einladen auf die Schatzinsel, damit ihr selber die Suche nach Captain Flints Schatz startet.

Fazit:
Nicht ohne Grund ist "Die Schatzinsel" ein zeitloser Klassiker, die immer wieder verfilmt wurde und bis heute beliebt ist. Egal wie alt man ist, dieses Buch macht einfach immer Spaß und entführt einen in eine andere, zurückliegende Zeit. Wer das Buch noch nicht kennt, dem kann ich es nur ans Herz legen, denn einfach alles in diesem Buch war stimmig.
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am 6. November 2013
Wer kennt sie nicht, die unheimlich packende Geschichte von der blauäugig-verwegenen Suche nach dem sagenhaften Piratenschatz des legendären Käpt`n Flint? Niedergeschrieben von dem Schiffsjungen Jim Hawkins, der uns die merkwürdigen Vorgänge um die zufällig in seinen Besitz gelangte alte Seekarte, die gefährlich naive Ausrüstung eines Expeditionsschiffs und die infolgedessen selbstmörderische Seereise zur geheimnisvollen Schatzinsel aus der Perspektive des Ich-Erzählers hautnah miterleben lässt.

Was für die Handvoll unerfahrener Abenteurer, allen voran der sorglos-geschwätzige Squire Trelawney, mit einer Reihe scheinbar glücklicher Fügungen beginnt und zu einer vergnüglichen Angelegenheit mit beträchtlichem Gewinn zu werden verspricht, ist schon kurz nach dem Verlassen des Heimathafens tödlich-bitterer Ernst. Niemand weiß mehr, auf wen er sich noch verlassen kann, wer ihn in der nächsten Minute meucheln und über Bord gehen lassen wird. Am wenigsten der ehrbare Kapitän, der seine inzwischen höchst alarmierten Auftraggeber kaum kennt und die zahlenmäßig überlegene Mannschaft nicht persönlich rekrutiert hat. Seiner Umsicht ist es zu verdanken, dass die Arglosen nicht gänzlich unbewaffnet und von vornherein verloren sind. Wer aber auf diesem verfluchten Schiff tatsächlich das Sagen hat, ist ein ganz anderer. Hinter der Maske des freundlich-jovialen Untergebenen lauert er nur auf den richtigen Zeitpunkt, um den verhassten Herren mit ihren gepuderten Perücken die Hälse abschneiden zu lassen. Bevor auch der letzte der wenigen Aufrechten endlich begreift, ist das nervenaufreibende Spiel um Leben und Tod längst im Gange.

'Die Schatzinsel' von Robert Louis Stevenson, als Abenteuer- und Schauerroman gewöhnlich der Jugendliteratur zugeordnet, ist beileibe keine der üblichen Freibeuterschmonzetten, sondern ein Thriller, ein beständiges Spiel zwischen Anspannung und Erleichterung, mit einem Spannungsbogen vom Anfang bis zum Schluss. Überall lauert der Tod und obwohl es nach heutigen Maßstäben keine wirklich drastischen Szenen gibt, macht sich allmählich das Grauen breit und lässt uns nicht mehr los. Wer die fantastische Geschichte kennt, wird sich daran erinnern und beim Wiederlesen den einzigartigen Plot in seiner zeitlosen Frische mit gesteigerter Intensität genießen. Und wer das Glück hat, Bill Bones und seinen mordlüsternen Kumpanen noch nicht begegnet zu sein, dem steht die große Entdeckung noch bevor. Beneidenswert.
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am 15. November 2012
Irgendwann im 18. Jahrhundert: Jim Hawkins ist ein junger Mann, der von der großen weiten Welt noch nicht allzu viel gesehen hat. Seine Arbeit besteht darin, sich um die wenigen Besucher des Gasthauses seiner Eltern zu kümmern. Doch das Schicksal hält aufregenderes für ihn bereit und eines Tages betritt ein geheimnisvoller Seemann das Gasthaus, welcher das Leben von Hawkins für immer verändern wird...

"Die Schatzinsel" ist keineswegs ein Roman, der sich ausschließlich an Kinder oder Jugendliche richtet, auch als Erwachsener fiebert man unweigerlich mit den Charakteren mit. Vor allem der etwas abgedrehte Long John Silver ist unberechenbar, da er ausnahmslos seine eigenen Interessen verfolgt und daher schnell Freunde verrät um mit seinen Feinden einen Pakt zu schließen. Erzählt wird die Geschichte aus der Ego-Perspektive von Jim Hawkins, der sich nie entmutigen lässt und sich jeder neuen Gefahr tapfer (und auf eine liebenswürdige Art und Weise auch etwas unbeholfen) entgegenstellt.

Dieses Werk ist zurecht ein Klassiker der Weltliteratur und aufgrund seiner spannenden Handlung und interessanten Charakterzeichnung für alle Liebhaber von Abenteuergeschichten aus der Piratenzeit uneingeschränkt empfehlenswert. Lesen Sie dieses Buch und lassen Sie sich zurückversetzen in eine Zeit, in der Männer mit Holzbeinen zum täglichen Anblick gehörten, bunte Papageien auf den Schultern von Seeleuten völlig normal waren und auf Schatzkarten der Fundort noch ganz klassisch mit einem "X" markiert wurde. Die vorliegende Ausgabe des Anaconda-Verlages ist ungekürzt und bietet damit vollstes Lesevergnügen.
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am 4. März 2016
...doch dazu gehören nach meiner Ansicht definitiv auch die Illustrationen. Wenn schon die Bilder entfernt wurden, was aber wirklich auf keinen Fall dann fehlen darf, ist die legendäre Karte der Schatzinsel, worauf sich viele Ortsangaben beziehen. Sich extra deswegen selbst die Karte aus dem Internet runterzuladen ist ganz schwach und im Grunde ist die Bezeichnung "Vollständige Ausgabe" arglistige Verbrauchertäuschung, wenn ein so zentrales Element des Romans fehlt.
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am 17. September 2014
Fünf Sterne - sehr überraschend! Der Film, den man traditionsgemäß an Weihnachten zu sehen bekommt, hat es mir nie sonderlich angetan, zu brutal, zu altmodisch kam er mir stets vor. Umso überraschender die Erkenntnis, dass das Buch einsame Spitze ist - zurecht ein Klassiker.

Besonders gefällt mir die Erzählweise, die sich im Sinne klassischer Abenteuergeschichten um einen Jungen dreht, der durch schnelles Denken und mutiges Handeln überzeugt; Jim Hawkins, der der ehrwürdigen Besatzung der 'Hispaniola' mehr als einmal das Leben rettet, weil er zur richtigen Zeit am richtigen Ort ist und nie lange fackelt.

Die Tatsache, dass das Buch nunmehr bereits 131 Jahre alt ist, äußert sich in der gehobenen Sprache und den vielen Ausdrücken, derer man sich heute nicht mehr bedient. Außerdem langweilen Romane aus dem 21. Jahrhundert meiner Meinung nach oft durch langatmige Beschreibungen und dem sich Ergehen in Gefühlsäußerungen. Die Schatzinsel ist in dieser Hinsicht auf das nötigste beschränkt; nicht die blumige Ausschmückung der Inselfauna- und Flora steht im Vordergrund, sondern die Zusammenhänge von Mord, Schießereien und Verrat, da jeder Mann nur ein Ziel verfolgt: er möchte sich selbst als erster die "Dukaten, Dukaten!" (Zitat Papagei) unter den Nagel reißen.

Der Plot überzeugt, weil zu keiner Zeit Langeweile aufkommt; die Ereignisse folgen Schlag auf Schlag und hängen oft von den Entscheidungen einzelner Personen ab. Überhaupt ist Stevenson die Personenkonstellation sehr gut gelungen; beide Parteien um die englischen Gentlemen einerseits, und die mordgierigen Piraten andererseits, beweisen Mut und Schläue beim Durchsetzen ihrer Pläne und sind einander in beiderlei Hinsicht fähige Gegner. Mit Long John Silver hat Stevenson eine Legende geschaffen. Wer kennt ihn nicht, den einbeinigen Halunken, der Jim zuerst so gekonnt um den Finger wickelt, um ihn hinterher umso niederträchtiger zu hintergehen. Aber Jim lässt sich nicht so einfach ins Bockshorn jagen; mit viel Mut und dem Weltverständnis eines Ehrenmannes meistert er so einige Herausforderungen, die schwächere Geister schon längst in die Knie gezwungen hätten. Am schlauesten tut er daran, sich mit dem wilden Ex-Piraten Ben Gunn anzufreunden, denn der hat ein Ass im Ärmel, das ihnen zum Schluss den entscheidenden Vorteil verschaffen wird … Hier sind Spannung und Action vorprogrammiert. Unbedingt selber lesen, ein wahrer Genuss für alle, die etwas auf gelungene Abenteuergeschichten halten!
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Es ist nicht zu glauben, dass einst der 1863 erschienene Roman "Die Schatzinsel" ein Misserfolg war.
Doch heute ist "Die Schatzinsel" einer der bekanntesten und meistgelesenen Werke der Weltliteratur und Figuren, wie Jim Hawkins, Long John Silver und Smollett wurden unvergesslich.

Die Geschichte des jungen Jim Hawkins, der in Besitz einer Schatzkarte gerät und schon bald in ein großes Abenteuer hineingezogen wird und Bekanntschaft mit dem schillernden Long John Silver macht, begeistert seit über hundert Jahren die jungen Leser.

Auf Basis dieses Weltklassikers entstanden viele Filme und Fernsehserien, die sich mehr oder weniger an die Romanvorlage halten, aber man sollte sich die Zeit nehmen die Vorlage zu lesen und sich davon mitreißen zu lassen.

"Die Schatzinsel" soll noch viele junge wie ältere Leser begeistern und für kommende Generationen zur Verfügung stehen.
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am 26. Mai 2012
Das Buch ist ein Klassiker. Die Schatzinsel gibt es in vielerlei Übersetzungen und auch oft leider gekürzt. Hier ist alles passend und vollständig.
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am 10. Januar 2013
Das Buch gefiel mir gut. Es geht um den Jungen Jim Hawkins, der mit Doktor Livesey, Squire Trelawney und einem Trupp meuternder Piraten unter der Führung von Long John Silver zur Schatzinsel von Kapitän Flint fährt. Doch plötzlich meutern die Piraten und unsere Helden verstecken sich in einem Holzhaus auf der Insel. Jim unternimmt alleine viele Abenteuer auf der Insel und muss sogar um sein Leben fürchten. Doch immer wieder kann er sich befreien und seinen Männern helfen. In dem Buch lernt man, dass man nicht jedem vertrauen darf, der gut tut.
Das Buch ist günstig und schnell zu lesen. Leider sind noch ein paar alte Begriffe dabei. Dafür gibt es noch eine tolle Karte der Schatzinsel.

Mein Fazit: Tolles Buch, spannend und gut geschrieben. Leider ein paar ältere Wörter. Aber trotzdem muss jedes Kind, egal ob Junge oder Mädchen, dieses Buch mal gelesen haben.
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TOP 500 REZENSENTam 28. November 2013
Es beginnt mit einer Geschichte. Alles beginnt mit einer Geschichte, ja, vielleicht begann das ganze Universum mit einer Geschichte und vielleicht haben wir uns deshalb einen Gott als Erzähler erdacht und vielleicht hat diese Erfindung schon allein deswegen ihre Berechtigung. Von allen Erfindungen der Menschheit ist die der Geschichte wohl am erstaunlichsten, zumindest ist es die einzige Erfindung, die in sich Zeiten und Räume bergen kann, die sonst nicht existieren, Geschehnisse, Möglichkeiten, unmögliche Wesen und erdachte Zukunft. Von dem einen Punkt ausgehend, dass Geschichten möglich sind, hat der Mensch riesige Konstrukte und kleine Märchen, große Sammlungen und einzelne Visionen erschaffen. Und doch ist jede Geschichte wieder etwas Besonderes, Einzigartiges in sich.

Vielleicht wäre "Die Schatzinsel" eine der vielen einmal erzählten Geschichten geblieben, die man sich ausdenkt, wenn man Kinder unterhalten und Spannung erzeugen will. Aber Robert Louis Stevenson war ein Schriftsteller und für ihn begann mit einer von ihm gemalten Karte und der nächtlichen Erzählung die Idee eines Romanes, der, für Kinder und Jugendliche gleichermaßen geeignet, zu einem Sinnbild für Abenteuergeschichten, ambivalente Schurken und Helden und einen nie endenden Spannungsbogen werden sollte.

Was ist die Schatzinsel? Nur eine Geschichte oder tatsächlich ein Roman? Ist sie dazu geeignet, von Erwachsenen UND von Jugendlichen gelesen zu werden oder spricht sie doch mehr ein junges Publikum an?
Es ist oft betont worden, dass Jim Hawkins zu den Charakteren in der Weltliteratur gehört, mit denen man sich am einfachsten (wohlgemerkt nicht unbedingt am besten) identifizieren kann. Daher fühlen sich Kinder und Heranwachsende, die sich gerne in Identität eines mutigen Helden hineinversetzen, um am Abenteuer auch emotionalen Anteil zu haben, eher angesprochen als Erwachsene. Von der Struktur her ist die Schatzinsel aber tatsächlich für jede Altersklasse geeignet.
Es gibt keine Liebesgeschichten, was das Buch erfrischend unproblematisch macht, dafür aber jede Menge Wendungen und Unklarheiten, die den Leser bei der Stange halten und das Schicksal jeder einzelnen vorgestellten Person in den Fokus rücken. Es gibt keine Schwerpunkte und die Erzählung richtet ihre Dynamik nach der jeweils vorherrschenden Lage, mal mitten im Geschehen, dann wieder bloß beschreibend.

Warum die Schatzinsel lesen? Weil es eine gute Geschichte ist, rundherum. Und, wem das nicht genügt, den kann man vielleicht noch mit der Andeutung dieses ganz bestimmten Gefühls umstimmen: diese Freude, einen Klassiker der Weltliteratur in der Hand zu halten und zu spüren, wie die Prosa einen führt, wie eine der zentralsten Geschichten der Menschheit in einem selbst Gestalt annimmt, mit diesem Detail und das auf so unaufdringliche und doch nachdrückliche Weise, dass man fast von Verzauberung sprechen möchte.

Ich würde nicht sagen, dass die Schatzinsel ein Meisterwerk ist. Aber man kann fast nichts anders, als ihrer Spannung, ihren Figuren und ihrer Art eine echte Sympathie entgegenzubringen. Sie nimmt sich Freiheiten und vermeidet hier und da stilistische Finessen und doch hat sie in ihrer Gänze ohne Schaden über 100 Jahre Literaturabenteuer überlebt. Weiterhin kann man in ihr diese ganz eigene Art der klassischen Geschichte finden, wie man sie sich wehmütig als Kindheitserinnerung wünscht; als Erinnerung an Abende der Glückseligkeit inmitten einer abenteuerlichen Erzählung...
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