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TOP 1000 REZENSENTam 13. Oktober 2012
Fast jedes Kind kennt die Geschichte von Robinson Crusoe, der nach einem Schiffbruch auf einer Insel strandet und sich dort einlebt.

Aber die meisten Kinder und Jugendlichen kennen gekürzte Fassungen des Meisterwerks oder so mancher kennt diverse Verfilmungen (wo unter anderem prominente Schauspieler wie Peter O'Toole, Aidan Quinn und Pierce Brosnan die Titelrolle spielten).

Doch diese vollständige Ausgabe des Meisterwerks der englischen Abenteuerliteratur ist ein wahrer Lesegenuss und zudem auch mit den wundervollen Illustrationen von Grandville, den man auch als Illustrator von "Gullivers Reisen" und "Don Quijote" kennt, versehen.

Wer bisher nur gekürzte Fassungen kannte sollte zu dieser genialen vollständigen Ausgabe greifen und sich daran erfreuen.

Eine kleine Info am Rande: So unglaublich es klingt, die Figur des Robinson Crusoe hat ein reales Vorbild.
Als Vorlage für den berühmtesten Gestrandeten der Weltliteratur gilt der schottische Seemann Alexander Selkirk (1676-1721).

Wer Klassiker neu entdecken möchte kann bedenkenlos zugreifen und es genießen.
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am 1. Januar 2014
Der Abenteuer-Roman "Robinson Crusoe" von Daniel Defoe, der im Jahre 1719 veröffentlicht wurde, handelt von der Geschichte eines englischen See- und Kaufmanns. Die Story trägt in doppelter Weise biographische Züge:
Zum einen geht der Roman auf die Erlebnisse des schottischen Matrosen Alexander Selkirk zurück, der von 1704 bis 1709 auf einer Insel im Südpazifik alleine überlebt hatte.
Zum anderen war der Autor Daniel Defoe vor seiner späten Wende zur Schriftstellerei Kaufmann gewesen - und kannte so die Einzelheiten des Seehandels aus nächster Nähe.

Es werden mehrere Episoden aus dem Leben des Romanhelden Robinson Crusoe erzählt, der gegen den Rat seiner Eltern die gesicherte Zukunft eines Kaufmanns in York aufgibt und zur See fährt. Auf einer Fahrt wird das Schiff von Freibeutern aufgebracht, so dass er als Sklave nach Nordafrika verkauft wird, von dort kann er fliehen und gelangt mit einem ihm wohlgesonnenen Kapitän nach Südamerika. Dort hat er mit der Bewirtschaftung einer Zuckerplantage guten Erfolg. Trotz seines guten finanziellen Auskommens läßt er sich wieder auf eine Seereise ein, um Sklaven aus Afrika zu holen. Dabei strandet das Schiff in der Mündung des Orinoko und die gesamte Besatzung - bis auf Robinson - kommt ums Leben. Das nachfolgende Leben auf der Insel wird sehr detailliert und spannend geschildert - als Jugendlicher hatte ich diesen Abenteuer-Roman nicht mehr aus der Hand gelegt, bis die letzte Seite gelesen war.

Lesen ermöglicht es, fremde Welten zu erleben, die man live niemals kennenlernen würde:
Im Falle dieses Abenteuer-Romans wäre dies eine andere Zeit, d.h. ungefähr der Beginn des 18. Jahrhunderts.
Die Handlung wird in der Denkweise eines englischen Seemanns und Kaufmanns erzählt.

Obwohl der Autor Daniel Defoe durchaus fortschrittlich und kritisch gedacht haben soll, fällt - wie könnte es anders sein - die Denkart des Kolonialismus auf. Abgesehen hiervon ist das Buch absolut spannend geschrieben und entführt in detailreicher Ich-Erzählung in ganz andere historische Welten.
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am 10. Dezember 2015
Robinson Crusoe zählt sicherlich zu den Meilensteinen der Abenteuerliteratur.
Muss man es gelesen haben? Jein

Zunächst einmal möchte ich an dieser Stelle betonen, dass man sich sicherlich nicht darüber echauffieren sollte, dass dunkelhäutige Menschen hier als Sklaven gehalten und als minderwertig angesehen werden. In diesem Punkt spiegelt Dafoe lediglich das Weltbild seiner Zeit wieder. Man sollte nicht vergessen, dass der Roman bereits 1719 verfasst wurde. Abgesehen davon gibt es durchaus kinderfreundliche Versionen der Geschichte, die sich auch sprachlich einfacher verdauen lassen, als diese hier.

Grade jene Sprache ist jedoch in meinen Augen die größte Stärke dieser Version, sie kleidet die ganze Geschichte in ein passendes Gewand, und man fühlt sich sofort zurückversetzt in die Zeit alter Seebären und riesiger Zuckerrohrplantagen. Zunächst hat es mich verwundert wie lange es dauert, bis Robinson letztendlich auf seiner Insel ankommt. Fast schon sehnsüchtig erwartet man den Moment, an dem die eigentliche Handlung endlich beginnt. Leider erweißt sich grade jene anfängliche Länge im Endeffekt als deutlich abwechslungsreicher als der Mittelteil des Buches. Nach Robinsons Ankunft war in meinem Lesefluss recht schnell die Luft raus. Besonders der Arbeitsprozess seiner Zaun Errichtung wird immer und immer wieder aufgegriffen und erläutert. Gefühlt baut der gute Mann 50 Seiten lang Zäune und Wälle. Das ist auch der Grund warum ich nur 3 Sterne vergebe. Der Mittelteil entpuppt sich zu einer echten Geduldsprobe und verglichen mit anderen Abenteuer Klassikern kann Dafoe mich hier nur schwer fesseln. Sicherlich kann man das Philosophieren über die Glaubensfragen durchaus ansprechend finden (an manchen Stellen ließt sich das Buch fast schon ähnlich der Bibel), das ist jedoch Geschmackssache. Das Leben von Robinson plätschert eher etwas vor sich hin. Wirkliche Spannung will nicht aufkommen. An einem Tag schlendert er mal nach Westen, an einem anderen auf einen BErg im Norden.

Interessant wird das Buch das im letzten Drittel wieder, und zwar wenn der Protagonist seinen Begleiter trifft. Dafoe schafft es die Beziehung der beiden logisch nachvollziehbar aufzubauen, darüber hinaus gibt es ab diesem Punkt auch endlich wieder ereignisreiche (und gefährliche) Erlebnisse, die meiner Meinung nach Abenteuerliteratur ausmachen. Das Ende des Buches weisst dann wieder einige Längen auf und es ist fraglich ob es nötig gewesen ist einen letzten Handlungsstrang darüber aufzubauen, ob Robinson wieder zu seinem Vermögen kommt.

Die Illustrationen des Bandes sind ansehnlich gezeichnet und untermauern das karibische Gefühl zusätzlich. Allzu viele sind es nicht, aber dennoch hab ich sie stets als passend und begrüßenswert empfunden.

Fazit: Robinson Crusoe ist ein Klassiker der Abenteuerliteraur, aber sicherlich nicht der Beste. In mir keimte häufig der (nicht ganz korrekte) Vergleich zur Schatzinsel auf, und hier zieht Robinson Crusoe leider deutlich den Kürzeren. Wer sich auf die Sprache einlassen kann, darüber hinwegsieht, dass es keinerlei Kapital Einteillungen gibt und sich nicht an den politischen Ansichten des 17. Jahrhunderts stört, der kann mit diesem Buch seine Freude haben. Alles in allem sollte man sich allerdings überlegen, ob die "vollständige Ausgabe" wirklich notwendig ist. Ich für meinen Teil hätte es im Endeffekt begrüßt, wenn das Buch einige Passagen übersprungen hätte. Inhaltlich hätte man das Ganze durchaus 50-80 Seiten kürzer fassen können, ohne essentielle Teile zu entfernen.
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am 28. Oktober 2011
Robinson Crusoe muss man zumindest einmal gelesen haben. Der Klassiker der Abenteuergeschichten schlecht hin. Ich hab mich hier für die sehr günstige Variante von knapp 5 Euro entschieden. Das Buch ist gut geschrieben, angepasst an die damalige Kolonialzeit. Die Einstellung dieser Zeit kommt natürlich auch in dem Buch gut rüber. Die Kolonialmächte, die sich ja für die Größten hielten und die Schwarzen max. als dumme, wilde und somit billige Arbeitskräfte betrachteten. So kommt diese "normale" Haltung in dieser Zeit auch ins Buch verpackt hinein. Der Engländer, der den wilden Schwarzen vor den wilden Kannibalen rettet, und der Schwarze, der sich standesgemäß seiner niedrigen Herkunft bewusst, danach verpflichtet fühlt, ein Leben lang ein Leibeigener zu sein. Von da an ist Freitag treu ergeben, würde sich lieber selber umbringen, als Robinson nicht mehr dienen zu dürfen und ist auch noch ein gewitzter Alleinunterhalter. Beispielsweise die Geschichte mit dem Bären in Europa der der Gruppe auf ihrem Trip begegnet. Absolut blöd und absurd. Gut wir wollen nicht zu streng beurteilen was vor rund 200 Jahren komisch war und was nicht. Es handelt sich ja immerhin um einen rein fiktiven Charakter der auch in der entsprechenden Zeit agiert hat.
Schön war zu lesen, wie seine Entwicklung und Einstellung sich in diesen Jahren der Einsamkeit geändert hat. Wie er sein Leben verbessert hat und ein reifer Mann geworden ist. Auf der kleinen Insel hat sich sozusagen im kleinen abgespielt was sich im großen ganzen wiederspiegelt.
Insgesamt kann man hier nichts falsch machen. Schon gar nicht bei einem Preis von 4,95. Sollte jeder mal lesen. Die paar absurden Elemente des Buchs kann man verschmerzen. In 200 Jahren wird man über unsere Aktionen und Einstellungen in diesen Tagen auch schmunzeln.
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am 8. Juli 2013
"(...) eines der gelesensten und schönsten Bücher der Welt", befand schon Hermann Hesse über diesen Abenteuerroman, der in zwei Teilen im Jahre 1719 erschien. Wer kennt die sprichwörtliche "Robinsonade" nicht? Dieser Robinson Crusoe, ein junger Mann ohne Geld, jedoch mit unbezwingbarer Sehnsucht, zu 'r See zu reisen, verlässt wider den Rat und Willen seines Vaters das heimische England und gerät in die Fremde nach Übersee, zunächst als Sklave in Marokko, später als Plantagenbesitzer in Brasilien, wo er seinerseits bedenkenlos Sklaven für die Arbeit hält. Als er, um neue Sklaven aus Afrika zu holen, eigens dorthin fährt, wird das Schiff in einem Unwetter leck geschlagen und strandet abseits aller Routen an einer namenlosen Insel nördlich Südamerikas. Robinson darf nun als einziger Überlebender sein Dasein auf diesem Eilande meistern: ein dürftiger, langer Weg mit vielen Schweißtropfen und Rückschlägen. Nach den Traumhöhenflügen der Sehnsucht hält nun die nackte Verzweifelung ihn nieder. Er hadert mit Gott und dem Schicksale. Man mag sich an einen Hölderlin-Vers (aus "In lieblicher Bläue") erinnert finden: "Nämlich wie Herkules mit Gott zu streiten, das ist Leiden."
Erst nach vielen Jahren des inneren Fechtens und äußeren Streitens findet Robinson seinen Frieden mit sich und Gott.
Den historischen Hintergrund des nicht gänzlich fiktiven Robinson bietet der schottische Matrose Alexander Selkirk (oder Selcraig), der anno 1703 auf der unbewohnten Insel Más a Tierra westlich der Küste Chiles ausgesetzt worden war und nach seiner "Rettung" den schreibenden Freibeuter der Admiralität Woodes Rogers bewog, dies Abenteuer aufzuschreiben. Daniel Dafoe war davon so angetan, dass er es zum Thema seines ersten Romans nahm, der bis heute in jeder Bibliothek zu finden ist. Spannende, gute Unterhaltung!
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am 29. Januar 2014
Da ich bisher nur die Kinderbuchfassung und die somit nur gekürzte Ausgabe kannte, entschied ich mich vor allem wegen dem Hardcover Einband und den altmodischen Zeichnungen für diese Ausgabe. Ich habe sie keine Minute bereut sehr guter Druck, festes Papier und ein starker Einband.

Der Inhalt des Buches ist natürlich über alle Maßen erhaben und sollte in keiner Klassikersammlung und Allgemeinbildung fehlen.
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am 30. Mai 2014
Das Buch gehört definitv zu den Büchern die man mal gelesen haben muss. Jedoch ist diese Fassung von Daniel Defoe keine Bettlektüre. Hierbei muss man konzentriert sein um die zum Teil nur schwer verständlichen, komplexen Sätze nicht nur zu lesen sondern auch zu verstehen.
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am 24. September 2012
Einer der ganz großen Klassiker der Weltgeschichte!

Vor lauter Spannung vergisst der Leser dabei, dass es sich bei diesem Roman um rassistische, kolonialistische Literatur handelt! Keine andere Absicht hatte der Ex- Soldat und Autor Daniel Defoe dabei! Man darf Defoe dafür aber keinen zu großen Vorwurf machen; denn das war damals so die allgemeine Sicht der Europäer auf die "Negerkulturen" und deren "seltsame Bräuche".

Das Buch hat eine neue Literaturgattung geschaffen: die Robinsonade. Oft kopiert, doch nie erreicht! - Das mag auch daran liegen, dass der Autor sich hier den Berichten eines schottischen Freibeuters (Alexander Selkirk) bedient hat, der auf einer Insel bei CHile ein ähnliches Schicksal erlitten hatte, und jahrelang alleine auf einer solchen Insel leben musste (bis er dann doch noch gerettet wurde).
Außerdem ist das Buch - bis auf wenige Stellen - durchaus realistisch; und Manche hätten ein solches Schicksal haben können zu dieser Zeit; Andere haben ein ähnliches Schicksal tatsächlich erlitten.

Zur HANDLUNG: Robinson Crusoe erleidet Schiffbruch, und kann sich mit letzter Not noch gerade auf eine einsame Insel retten. Dort angelangt, muss er von vorne anfangen; doch dank seiner Tüchtigkeit, seines technischen Geschicks und überhaupt durch die vielen "Segnungen" der Zivilisation, die er sich daheim in England angeeignet hatte, gelingt es ihm hier nicht nur zu überleben, sondern sogar langsam ein angenehmes Leben führen zu können. Als eines Tages hier wilde Eingeborene (Kannibalen) landen, um einen Gefangenen zu opfern, erwacht in Robinson der menschlich- zivilisatorische Retter- Instinkt; und es gelingt ihm, mit Hilfe seiner westlichen Musketen die Kannibalen zu vertreiben. Fortan bleibt der Gefangene bei Robinson, und wird sein Diener und Gefährte, sowie Schüler, der die Überlegenheit der westlichen Kultur zu schätzen lernt ...

Dass der einsame Robinson hier .- in der wilden Südsee - besser zurecht kommt, als die EIngeborenen, und nur durch sein zivilisatorisches Wissen überlebt, anstatt sich vor allem an die Gegebenheiten hier anzupassen und VON DEN EINGEBORENEN LERNT, ist natürlich unrealistisch, hat man aber zur Zeit der Abfassung des Romans so geglaubt. Zudem kann der sehr kritische Leser feststellen, dass nicht alle Verhältnisse in der Südsee wie von Defoe beschrieben der Realität entsprechen können, sondern reine Fiktion sind.

Nicht nur ein Buch, sondern - heutzutage - der Traum der Zivilissationsmüden und der die Welt entdeckenden und das Abenteuer suchenden Jugendlichen und eine Bibel der Survival- Fans! (hat diese SEhnsucht jemals derart schöne Gestalt angenommen wie durch dieses Buch?).

Am besten dem Nachwuchs zu früh als zu spät zu lesen geben! Aber auch für Erwachsene durchaus noch lesbar!
Ein Buch, das man auf jeden Fall Gelesen haben MUSS!
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am 9. März 2014
Defoes weltberühmter Roman besticht durch seine ausgewogene Komposition und die präzisen Schilderungen. Defoe hat seinen eigenen, unverwechselbaren Stil. Lesenswert ist er nicht nur für Kinder, sondern ebenso für Erwachsene, die die Botschaft und den philosophischen Gehalt dieser in einen Roman gekleideten Parabel auf die menschliche Existenz in der Welt zu deuten verstehen. HHB
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am 25. September 2014
Da werden Jugenderinnerungen erneuert und machen Freude.Manche Jugendbücher sind zeitlos spannend. Ich habe es meinen Enkeln bgeschenkt. Da lenkt von Videospielen ab.
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