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Kundenrezensionen

12
4,1 von 5 Sternen
Die Mythen des alten Japan
Format: Gebundene AusgabeÄndern
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33 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 6. Dezember 2002
Diese Buch ist wirklich empfehlenswert, wenn man sich für die Mythologie Japans interessiert. Ich selbst studiere Japanologie und mußte auch eine Hausarbeit über die Kojiki schreiben. Wenn jemand die Kojiki von Philippi gelesen hat, wird man sich sicher gewundert haben, was für merkwürdige Namen angegeben waren. In Nelly Naumanns Werk wurden die Namen auch so geschrieben, wie sie auch ursprünglich vorgesehen waren, was auch zum Verständnis beiträgt.
Weiterhin werden auch die einzelnen Textstellen aus der Kojiki und dem Nihongi gegenübergestellt und man kann gleich die Unterscheide lesen, ohne 2 Bücher gleichzeitig nutzen zu müssen.
Nach jedem Kapitel gibt sie auch eine sehr ausführliche und verständliche Erklärung zu dem jeweiligen Abschnitt. Weiterhin erklärt sie auch die jeweiligen Unterschiede zwischen Kojiki und Nihongi. Weiter erwähnenswert ist es, daß sie auch diverse Rituale, welche in beiden Werken vorkommen näher analysiert und auch erwähnt welche heute noch existieren, bzw. später noch praktiziert wurden und wo es in anderen Kulturen ähnliche Rituale gibt.
Alles in allem ein sehr gutes und informatives Werk, wenn man sich schnell in die japanische Mythologie einlesen will.
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 26. Juni 2012
Das Buch habe ich sehr zufällig an einer Buchladen-Auslage entdeckt und das Cover sprach mich sofort an, da ich seit langem japaninteressiert bin und mich schon mit den ein oder anderen Dingen auseinandergesetzt habe, die Mythen waren jedoch nicht unbedingt dabei. Also dachte ich an eine informative Zusammenstellung der "alten Mythen" modern aufbereitet und verständlich.
Das ist es jedoch nicht ganz.
Wie in anderen Rezensionen zu erfahren ist es eine wissenschaftliche Abhandlung, die die Mythen sehr stark analysiert und diese in Zusammenhänge stellt. Keine leichte Kost.
Gerade die vielen, vielen japanischen Götternamen, sind bis auf wenige Ausnahmen, nicht zu behalten, da sie einfach zu komplex sind.
Nichtsdestotrotz ist das Buch sehr ausführlich und teilweise auch sehr interessant geschrieben, wenn man zur Zielgruppe gehört. In einigen Kapiteln konnte ich Wissen vervollständigen, an anderen Stellen war es mir auch zu trocken. Wer es bis zum Ende schafft, bemerkt aber die Arbeit die dahintersteckt.

Für Leute, die sich einfach mal über Japan informieren möchten (bzw. die Mythen) ist es jedoch nicht zu empfehlen, da zu komplex.
Wer jedoch mit genügend Hintergrundwissen an das Buch wagt, macht eigentlich nichts falsch.
Ich würde mich irgendwo dazwischen einordnen und gebe deswegen 4 Sterne, 3 1/2 wären mir vielleicht lieber. Objektiv betrachtet ein sehr ausführliches Buch, jedoch etwas trocken und weitere Gründe habe ich oben bereits benannt.

Übrigens: Wer das preisgekrönte "Okami"-Game kennt, wird in diesem Buch sehr wahrscheinlich einige Parallelen erkennen ;).
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18 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Ich hatte das Buch bei einem Rest-Seller bestellt. Geleitet wurde ich dabei vor allem vom Titel und dem Cover. Daraus folgte für mich die Erwartung, ein japanisches Märchenbuch zu kaufen. Ob ich bei der Bestellung den Klappentext lesen konnte, weiß ich nicht mehr. Zwar wird dort auch von "kraftvoller Sprache" gesprochen, dann aber folgt der entscheidende Hinweis, dass einige Urmythen in diesem Band analysiert und interpretiert werden.

D.h. ganz konkret, das Buch ist kein Märchenbuch. Es ist eine wissenschaftliche Abhandlung, in der die Urmythen auseinandergepflückt und auch in ihrem historischen Kontext gedeutet werden. Als solches ist es sicher für Studierende relevanter Fächer und alle anderen, die man getrost als "harten Kern" bezeichnen kann, interessant. Es werden die beiden Hauptquellen aus dem 8 Jhdt. herangezogen und sowohl im Kontext der damaligen politischen Situation als auch evtl. später erfolgter Nachdeutungen analyisert. Dabei werden die beiden Quellen gegenübergestellt und die Unterschiede aufgelistet (auch wieder im soziopolitischen Zusammenhang). Das ist übersichtlich und gut aufgebaut.

Ich bin nun zwar akademisch durchaus nicht unbefleckt und kann mit solchen Texten umgehen, meine Erwartungshaltung war jedoch eine sprachlich modern aufbereitete Fassung klassischer japanischer Märchen. Da diese Erwartung definitiv nicht erfüllt wurde, und ich immer noch denke, dem Buch sieht man seinen wahren Charakter nicht an, kann ich dem Buch als solches definitiv keine starke Wertung geben. Zerreißen will es allerdings auch nicht, da es ja grundsätzlich ein gutes Buch in seiner relevanten Nische ist. Ich selber bin jetzt ungefähr in der Mitte angekommen und erhalte trotz allem einen groben Überblick über die japanischen Märchen. Die altertümliche Schreibweise (in der u.a. massig Namen aufgeführt werden, die mehr einer Genealogie oder Zahlenmystik dienen und später nie wieder auftauchen) macht es zwar nicth leicht zu lesen und erinnert an alte Bibeltexte (A war der Vater von B, der der Vater von C war, der der...), hat auf der anderen Seite aber seinen eigenen schweren Reiz. Insofern entscheide ich mich für drei Sterne.

FAZIT: Wer ein Märchenbuch zum schmökern oder gar als Gutenachtgeschichte sucht, wird hier nicht fündig. Die Mythen des alten Japans ist ein Wissenschaftsbuch, das eigentlich Vorkenntnisse voraussetzt (allein, um die zahlreichen Namen auseianderhalten zu können). Erstere werden sehr enttäuscht sein von dem Buch (1 Stern), letztere einen hohen Nutzen haben (5 Sterne). Im Schnitt drei Sterne. Allerdings muss man sich darüber klar sein, dass so ermittelte drei Sterne natürlich wenig Aussagekraft haben. Für eine vieleicht irgendwann kommende Neuauflage würde ich mir wünschen, den wisschenschaftlichen Charakter des Buches ganz deutlich darzustellen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 3. Mai 2013
Ein wundervolles Buch für jeden, der sich intensiv mit der japanischen Mythologie und Entstehungsgeschichte beschäftigen möchte.

Für absolute "Japan-Neulinge" aber mit Sicherheit etwas zu kompliziert, handelt es sich hierbei doch meiner Meinung nach weder um einen Roman noch um ein Märchenbuch, so wie es in der Beschreibung dargestellt wird.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 26. September 2012
Von der Beschreibung des Buches im Internethandel hatte ich mir eine Mischung aus gelungenen Wiedergaben alter japanischer Mythen gemischt mit deren Erklärung erwartet. Was man erhält ist ein sehr trockenes Buch, in dem die Mythen in nicht leicht zugänglicher und sehr trockener Sprache knapp zusammengefasst und dann ausführlich, aber auch wenig ansprechend, wissenschaftlich erforscht werden. Für Japanologen, die die Mythen bereits in besserer Form kennen, sind die Interpretationen wahrscheinlich von Interesse. Für den Laien-Leser ist dieses Buch nicht gut geeignet.
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Es handelt sich hierbei nicht um eine lose Sammlung von Märchen oder Mythen. Sondern um ein Buch aus der Forschung der Japanologie. Sehr nüchtern - besser gesagt wissenschaftlich und professionell geschrieben. Die Autorin zerpflückt und analysiert das 'Kojiki und Nihongi' (sozusagen die 'Bibel' des Shintoismus) und zieht daraus sehr interessante Schlüsse. Die schafft einen Spiegel der damaligen politischen und kulturellen Verhältnisse und argumentiert dabei logisch und schlüssig. Ich habe selbst Japanologie studiert und finde Ihre Theorien sehr interessant. Schöner, klarer Schreibstil. Hat mit gut gefallen. Kann es nur weiterempfehlen, vor allem Lesern die sich nicht zum ersten Mal mit der Materie auseinander setzen.
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am 19. Juli 2015
Wer noch nicht in Japan war, erfährt hier eine anschauliche Beschreibung viele Besonderheiten aus diesem Land. Natürlich ist, wie der Titel schon sagt, hier keine Anleitung über Land und Leute sondern ein Einblick in eine Welt ausserhalb der Realität.
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am 4. Juni 2013
Buch für meine Tochter gekauft. Sie war zu frieden mit dem Inhalt und hat es gerne gelesen. Und darauf kommt es doch an oder?
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1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 21. Mai 2013
Ich hatte, wie einige andere Rezensenten wohl auch, ein Buch mit Mythen und Fabeln aus Japan erwartet. Ich wurde leider enttäuscht und habe bereits nach 3 Kapiteln aufgegeben. Gerade durch die ersten Seiten quält man sich buchstäblich; für einen Laien sehr anstrengend zu lesen und teils schwer verständlich.

Ich denke dieses Buch ist gut geeignet für Japan-Studenten oder Personen, die sich intensiv mit der Geschichte der Mythologie auseinandersetzen möchte. Für den Otto-Normal-Leser meiner Meinung jedoch nicht wirklich geeignet.
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8 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 22. Februar 2003
Dieses Buch ist zwar durchaus sehr interessant, aber leider auch schwer zu lesen. Man muß sich wirklich sehr mit den Thema auseinander setzen, um nicht den Überblick zu verlieren. Ich habe es nicht geschafft es zu Ende zu lesen. Resümee: Für den Fachmann sicherlich zu empfehlen, aber für den Layen zu schwer zu lesen.
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