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am 18. August 2013
George Elioth zeichnet kraftvoll mit ungeheurer erzählerischer Finesse ein wahrheitsgetreues wie dichtes Gesellschafts- und Sittenporträt der Provinz im Viktorianischen England.
Wer diese Art Geschichten mag, ist bei dieser Autorin genau richtig. Ich lese sie sehr gerne und empfehle sie weiter.
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am 26. September 2011
Middlemarch, ein Roman aus einer vergangenen Zeit. Etwas langatmig - durchaus reizvoll - wird hier die gehobene Mittelschicht und der Landadel Englands vor 200 Jahre geschildert. Die Rollen, männlicher und weiblicher Protagonistenzeigen die Rollen, die zu spielen sind und verdeutlichen uns heute, was sich geändert hat und auch was sich nicht geändert hat. Durchaus kurzweilig nichts desto trotz etwas gedehnt, ein Roman für Liebhaber und Liebhaberinnen dieser Zeit.
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TOP 1000 REZENSENTam 18. November 2011
Das ist es, eine Gesellschaftsstudie. Aber durchaus eine unterhaltsame - noch unterhaltsamer wäre sie allerdings, wenn die Übersetzung nicht so sperrig wäre. Negativ bemerkbar macht sich auch, dass in diser Version (der des Anaconda-Verlags) die jedem Kapitel vorangestellten Zitate fehlen. Zugegebenermaßen habe ich mich mit diesem 1200-Seiten-Wälzer erst einmal ziemlch schwer getan - bis ich angefangen habe, parallel dazu das englische Hörbuch, gelesen von Juliet Stevenson, zu hören. Das hat mir den einen oder anderen Charakter leichter zugänglich gemacht.

Die Geschichte folgt Dorothea Brooke, einer idealistischen (sozialistischen) Waise, die sehr genaue Vorstellungen von ihrem Leben hat - und deshalb den Gelehrten Pfarrer Cassaubon heiratet. Eine grandiose Fehlentscheidung, wie wir - und sie - später lernen müssen. Es gibt aber auch noch Dorotheas praktischer veranlgate Schwester Celia, die Dorotheas eheamligen Vereher heiratet - und auf eine sehr simple Weise glücklich wird. Um die verwaisten Schwestern Brooke herum erschließt sich langsam ein schillernder Figurenkosmos - Onkel Brooke, Rev. Farebrother, Mr Feathersotne, die Famile Garth, die Famile Vincy, die Bulstrodes... einer ums andere erschließt sich dem Leser Seite um Seite um Seite immer mehr, und man kommt nicht umhin, mit ihnen mitzuleiden. Erwähnte ich schon Will Ladislaw? Nein? Mit ihm und Dorothea leidet man ganz besonders...

Und wärend der Grundtenoer des Buches meistens ziemlich ernsthaft ist, haut uns Frau Elliot(!) auch immer wieder ein paar Szenen um die Ohren, die echten Brüller-Charakter haben.

Fazit: etwas anstrengend, diese 1200 Seiten - aber absolut lohnenswert!
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am 5. Mai 2015
Ein dickes Buch, vielleicht ein Klassiker der Weltliteratur, an dessen Lektüre zumindest alle Freude haben müssten, die die für Romane aus der Mitte des 19. Jahrhunderts typische Erzählweise schätzen.
Ort der Handlung ist eine englische Landgemeinde und ihre Umgebung, die Akteure sind überwiegend Angehörige der gehobenen Schichten, Wirtschaftsbürger und Grundbesitzer. Eine Zeitlang sieht es so aus, als führe die Autorin zu viele Personen ein, aber allmählich sortiert sich das in Träger von Haupt- und Nebenrollen, wobei einige abwechselnd in den Vordergrund treten aber die anderen zu gegebener Zeit wieder auf der Bühne erscheinen. Durch die breite Besetzung gelingt es Eliot, ein Sittenbild der englischen Provinz mit Licht- und Schattenseiten zu zeichnen; im wechselvollen Verlauf der Handlung wird aber zunehmend deutlich, dass im Mittelpunkt drei Paarbeziehungen stehen, so dass hier Gesellschaftsroman und Liebesgeschichte(n) ineinander verwoben sind. Mary Ann Evans hat durchaus einige erzählerische Kunstgriffe drauf und meines Erachtens auch so etwas wie eine Botschaft, nämlich eine Parteinahme für diejenigen, die sich unprätentiös und eher im Verborgenen für »das Gute« einsetzen. Für mich insgesamt eine angenehme Lektüre - einschränkend sei nur angemerkt, dass die Anaconda-Ausgabe aus philologischer oder bibliophiler Perspektive sicher nicht die beste Lösung ist, für mich aber zum Zeitpunkt des Kaufes die günstigste Möglichkeit war, an den Text zu kommen.
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am 26. Februar 2015
Das Lesevergnügen hat sich mit jeder der vielen hundert Seiten gesteigert. Wer Spaß an Sprache, halbseitigen Schachtelsätzen, scharfsinnigen Beschreibungen skuriler Charaktere und geistreichen Dialogen hat, ist hier gut bedient.
Unbedingt lesenswert!
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