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am 6. November 2010
(Bezieht sich auf die "Odyssee" in der Übersetzung von Johann Heinrich Voß)

Odysseus, der Listenreiche, der große Filou, das erste und größte Schlitzohr der Weltliteratur -- in der Odyssee geht es vor allem um ihn. Außerdem -- und das ist einem kaum bewusst -- teilt Homer (wer immer sich hinter dem Namen "Homer" verbergen mag) hier auch viele Ereignisse aus dem Trojanischen Krieg mit, die in der Ilias bestenfalls angedeutet werden.
Vor allem anderen freilich geht es um Odysseus' Irrfahrten und Abenteuer.

Wer die Odyssee bislang nur aus "für die Jugend bearbeiteten" Fassungen kannte, der wird sich erstmal wundern: Homer beginnt sein Epos nicht mit dem Anfang. Nach einer Art Vorspiel auf dem Olymp erfährt man: Odysseus ist glücklich bei den Phäaken gelandet, seine Heimat Ithaka ist nicht mehr weit. Am Hof der Phäakenkönigs erzählt er unter Pseudonym seine bisherigen Abenteuer; die meisten Leser werden sich erinnern: Die Blendung des Polyphem, die Fahrt zwischen Scylla und Charybdis, die Sirenen und Kirke... und noch vieles mehr, das man nicht mehr so genau in Erinnerung hat. Eingeschoben sind Passagen, in denen es um seine Frau Penelope und seinen Sohn Telemach geht, der ebenfalls unterwegs ist, und zwar in Sachen "Wo steckt eigentlich Odysseus?".
Schließlich segelt Odysseus nach Ithaka weiter, doch einfach machen ihm die Götter die Heimkehr nicht. Erst muss er noch der vielen Freier Herr werden, die seit Jahren die standhafte und auch recht listenreiche Penelope belagern... Ein Finale furioso gewissermaßen.

Wie man sieht, greift bereits der erste Epiker der europäischen Literatur zu auserlesenen Mitteln, um seine Geschichte noch spannender zu machen, als sie es ohnehin schon ist. Aber nicht nur das: Im Gegensatz zur Ilias geht es in der Odyssee nicht um Heldentaten und Waffengeklirr. Nicht der Kraftmeier Polyphem siegt, sondern der Fuchs Odysseus. Schon die Einleitung der Odyssee ist geprägt von List und Witz -- ja, richtig gelesen: Witz! -- Die olympischen Götter beraten über das weitere Schicksal des Odysseus, der noch immer nicht heimgekehrt ist, und nach dem Willen seines göttlichen Erzfeindes Poseidon würde er das auch nie tun. Nun ist aber Poseidon auf Dienstreise (er nimmt ein Opfer im entfernten Äthiopien entgegen), also können seine Kollegen ihm eins auswischen... Auf dem Olymp menschelt es nämlich ebenfalls.
Mehr Schlitzohrigkeit, als die Götter durchschauen können, mithin auch ein göttlicher Schelmenroman? An der blasphemischen Hypothese könnte was dran sein. Ist doch die List, mit der Polyphem besiegt wird (Odysseus: "Mein Name ist Niemand" -- Polyphem, einige Zeit später: "Niemand hat mich beraubt! Niemand hat mich geblendet!") viel zu schön, als dass man sie den Linguisten überlassen dürfte, denen sie als hilfreiches Beispiel zur Erklärung mancher komplizierter Sachverhalte dient. Und warum wohl verwandelt Kirke die Männer in Schweine? (Hehehe)

Die Odyssee ist x-mal übersetzt worden, und zweifellos gibt es zahlreiche gelungene Prosa-Übersetzungen. Trotzdem empfehle ich die Hexameter-Übersetzung von Voß. Und das nicht nur, weil ein Epos auch von seinem Rhythmus lebt, den keine noch so gelungene Prosa ersetzen kann. Sondern auch, weil Voß die Sprache fast wie einen Pinsel benutzt -- er malt mit Worten, und viele seiner "Bilder" setzen sich für immer im Gedächtnis fest. Sei es die "rossenährende Argolis" oder die "rosenfingrige Eos" (Eos war die Göttin der Morgenröte), sei es noch so vieles anderes. Und man lasse sich nicht von der auf den ersten Blick ein wenig fremd wirkenden Versform einschüchtern. Man liest sich schneller ein, als man denkt! Nach einer Stunde Voß-Lektüre redet man selber in Hexametern, wenn man nicht aufpasst.
Es könnte also durchaus sein, dass man abends zu lesen anfängt, und aufhört, wenn Eos mit Rosenfingern den irrenden Leser in die triste Gegenwart zurückholt.
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am 25. Februar 2013
Dies war die erste Ausgabe von Homers Odysee die ich gelesen habe. Wahrlich ein Meisterwerk. Wer sich an den Schreibstil gewöhnt und Ihn letztlich zu Lieben lernt, der kann dieses Buch nur in den höchsten Tönen wertschätzen.

Das Buch selbst als Hardcover ist seinen Preis absolut wert.

Einziger Wermutstropfen: Viele Zeilenenden sind im Buch verrutscht (ca. 2-3 pro seite). Das bedeutet das Teile oder gar das ganze letzte Wort einer Zeile nach oben oder unten verrutscht sind. Ich denke mal, dies kommt im Original so nicht vor.
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TOP 500 REZENSENTam 3. Juli 2014
Jeder kennt sie, oder besser, glaubt sie zu kennen, die Abenteurer des Odysseus. Die Abenteuer jedoch, die heute regelrecht zur Folklore der westlichen Gesellschaft gehören umfassen letztendlich nur 7-10 Gesänge des 24 Gesänge langen Epos. Die komplette Telemachos Geschichte fehlt für gewöhnlich und Odysseus wird schlichtweg zu positiv dargestellt, was er im Original wahrlich nicht ist.

Es gibt einen Grund, warum manche Bücher zu Klassikern werden: Weil sie einfach toll erzählt sind. Hat man sich einmal an den etwas gestelzten Stil der Übersetzung von Johann Heinrich Voß gewöhnt, beginnt man ihre sprachliche Schönheit zu schätzen. Die Geschichte an sich ist auch nicht linear erzählt, das wäre ja auch langweilig, nein, sie beginnt im ersten Gesang eigentlich kurz vor dem Schluss. Wird teilweise in parallel verlaufenden Erzählsträngen erzählt (mal Odysseus, mal Telemachos Geschichte) und dann wiederum in Rückblicken während die Geschichte fortschreitet. Alles sehr moderne Erzählmethoden, die teilweise erst wieder recht spät im 19. Und 20. Jahrhundert wiederentdeckt wurden und selbst viele heutige Autoren nicht wirklich perfekt beherrschen.
Telemachos geht also seinen Vater suchen und erlebt seine eigenen Abenteuer. Parallel dazu, sitzt Odysseus bereits seit 8 Jahren auf Kalpysos Insel fest, die ihn als Sex-Sklaven hält. Sex gegen Unterkunft und Verpflegung, bis die Götter Kalypso sagen, dass sie es jetzt mal gut sein lassen soll und den armen Kerl von dann ziehen lassen soll. Ja, Frauen die Männer zum Sex zwingen, das würde man nicht erwarten, aber auch Kirke lässt Odysseus keine wirkliche Wahl. Sie hat seine Männer, sie ist Zauberin, sie will ihn und es. So ergibt sich Odysseus eben in sein Schicksal und erkauft Kirkes Vertrauen mit Liebesdiensten. Echt heldenhaft ergibt er sich in sein Schicksal in den Armen dieser gefährlichen Frau…
Odysseus ist kein Held im klassischen Sinne. Er verschweigt seinen Männern Gefahren, von denen er weiß, dass sie einige das Leben kosten werden und lässt sie ins offene Messer, bzw. Maul der Skylla, segeln. Es ist auch nicht so, dass seine Männer wirklich immer auf ihn hören würden, selbst wenn er sie warnt, die Finger von den Rindern des Sonnengottes zu lassen, machen sie doch, was sie wollen.
Odysseus mag clever sein, aber er verfügt doch eher über praktische Intelligenz. Er kann gut mit Axt, Schwert und Bogen umgehen, Denken jedoch oder Konsequenzen abschätzen, ist nicht wirklich seine Stärke. Statt die Klappe zu halten, nachdem er Polyphem geblendet hat, kann der blöde Angeber es sich nicht verbeißen doch noch mal zu Prahlen, und das ist kein Einzelfall, wo er sich einfach doof benimmt. Als er sich als Bettler verkleidet nach Hause begibt, um die Lage auszukundschaften, und sieht, Frauchen war brav, hätte er als reicher König zurückkehren können, die Freier rausschmeißen können und den Vätern eine Rechnung schicken können, er ist schließlich immer noch König von Ithaka. Aber nein, er verschwört sich über genial verschlüsselte Gespräche mit seiner Frau, sie zu töten, obwohl er weiß, dass er damit einen Krieg im eigenen Reich auslöst (denn dann die Götter schlichten müssen). Nachdem er sie getötet hat, rennt er dann zu seinem Vater, um ihn noch mal zu sehen, und ihm zu sagen, dass er Mist gebaut hat und mit ihm seine letzte Schlacht gegen die eigenen Leute zu schlagen.
Das zeugt nicht gerade von einem sicheren Selbstbild. List, um eine sinnlose Rache durchzuführen, die mehr Ärger als Nutzen bringt nur wegen gekränkter Ehre ist keine intelligente Handlungsweise.

Und wer schon immer wissen wollte, was aus Helena wurde: Sie sitzt Wolle spinnend bei ihrem Agamemnon und meint:

Laut wehklagten jetzo die anderen Weiber in Troja;
Aber mein Herz frohlockte; den herzlich wünscht ich die Heimkehr
Als sie mich dorthin, fern vom Vaterlande, geführet
Und von der Tochter getrennt, dem Ehbett und dem Gemahle,
Dem kein adel gebricht des Geistes oder der Bildung

Im Klartext, hat sich Zeit gelassen der Gute, hatte diesen Paris eh satt und wollte meine Tochter wiedersehen.

Und das macht das Buch so gut. Sooooooooo einen alte Geschichte, aber so hervorrangen charakterisierte Figuren mit Ecken und Kanten. Männer, die halt Männer sind. Sie kämpfen, töten, halten sich für Helden und handeln die dumme Angeber, um dann gemeinsam eine hübsche Runde zu heulen. Ja, weinende Helden, Männer die auch mal Gefühle zeigen, echte Kerle eben.
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am 14. Juni 2014
Odysseus hatte nie eine Irrfahrt. Er war nicht verwirrt, nein die Götter zürnten ihm, einer nach dem anderen. Ausser Athene, diese blieb ihm treu und auch dessem Sohne, Telemachos. Nach dem Kriege gegen Troja, wollte Odysseus einzig und Alleine mit seinen Männern und reicher Beute zurück zu seiner geliebten Frau Penelopeia und seinem Sohn. Doch viele Götter sind ihm nicht wohl gesonnen, allen voran Poseidon. Odysseus verdankt sein Leben nur der Güte Athenes, die ihn immer wieder aus jeglicher üblen Lage befreit. Sei es nun gegen die Zyklopen, die Sirenen oder gar gegen den Sonnengott persönlich. Wäre Odysseus aber nicht so edelmütig und götterergebend hätte ihn das gleiche Schicksal wie all seine Männer ereilt. Diese wurden durch ihren Frevel an die Götter von Insel zu Insel immer weiter dezimiert.

Die Geschichte ist fantastisch, ihr fehlt zwar die breite Dynamik der Illias da sich die Erzählung primär um Odysseus dreht, doch ist die Schauplätzewahl von Homer hier stark erweitert worden. Odysseus befällt ein Horror nach dem anderen, er lässt sich aber nicht runterkriegen und hat sein Ziel fest vor Augen, die liebe Heimat Ithaka und seine Familie. Die Geschichte erzählt sich abwechselnd mal vom Geschehen in der Heimat, in der Telemachos sich mit den Freiern und Bullern um die Hand der Königin sich betrübt und diese Wort wörtlich das Hab und Gut vertilgen, über Jahre hinweg. Interessant ist auch, wie einige Götter erwähnt werden, doch deren Eigenschaften und Interaktionen sind massiv gemindert, so dass Athene durchgehend die Hauptrolle spielt. Damit ist nicht gemeint Zeus sei von seinem Götterplatz gestürtzt, nein dieser ist immer noch der mächtigste aller Götter, aber die Handlung dreht sich nur um Odysseus und die Liebe Athenes zu desen Geschlecht.

Dieses Buch als Medium selber ist robust und macht sich mit dem Umschlag sehr schön im Regal und haltbar. Hier und da finden sich einige wenige Druckfehler, die aber nicht weiter stören, sind mir nur selbst als leichter Legastheniker aufgefallen. Was viel mehr verwundert ist, wie Voss anscheinend nicht kontinuierlich die gleichen Wörter benutzte. Ich weiss nicht ob das so gewollt war oder der Schreiber/Übersetzer manchmal vergass anders zu schreiben. Damit will ich auf jetzo/jetzt ansprechen. Ich habe kein genaues Schema herauslesen können, wann nun 'jetzt' zu schreiben sei und wann 'jetzo', zum Grossteil wird aber 'jetzo' geschrieben. Vom Schreibstil hat mir Ilias von Schadnewaldt wesentlich mehr zugesagt. Als Medium ist aber die Hardcover Variante dieses Buches einfacher schöner zu halten.

Was aber etwas erstaunt ist, wie aprupt das Ende gestaltet ist, sehr ähnlich wie die Illias. So zum Beispiel erfährt man nicht genau, ob Odysseus seine Schätze vergessen hat oder sie ihm nicht mehr wichtig sind, sie werden zuvor explizit erwähnt und wie Odysseus und Athene diese verstecken, doch wird man später darüber komplett im Dunkeln gelassen. Ich bin nun kein Literaturhistoriker, aber ich vermute mal stark, dass hier, wie auch in der Illias ein ganzes Stück fehlt. Weiter ist es interessant, dass man erst in der Odyssee über die List an den Trojanern erfährt. Und eigentlich hätte ich erwartet, dass auch endlich die berühmte Achilessferse erwähnt wird die dem wohl zweitgrössten Helden der Griechen, nach Herkules, zum mythischen Verderben geführt haben soll.

Ganz gleichgültig wieviele kleinere Makel die Geschichte auch zu haben scheint, man muss es einfach mal gelesen haben. Zuvor sollte man aber wirklich die Illias lesen.

Ich kann bedenkenlos dieses Buch über die Unerschütterliche Liebe von Penelopeia und Odysseus und deren Schicksalsschläge nur empfehlen und sich ins antike Griechenland, gedanklich, verfrachte zu lassen.
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am 22. September 2010
Ich habe mir das Buch bestellt um Stück für Stück meine Allgemeinbildung aufzubessern.
Hatte dennoch ein wenig Angst, dass ich das Buch schon nach einigen wenigen Seiten einfach beiseite legen würde, weil es mich langweilt. Aber ich hatte mich stark geirrt...Es ist eine sehr gute Übersetzung und sehr schön zu lesen.
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am 12. Mai 2016
Homers Odyssee ist natürlich einer DER Klassiker. Ein großes literarisches Werk und für die wenigsten Leser vermutlich auf einfachem Wege zugänglich. Die Sprache erschließt sich nicht jedem sofort, dieses Buch zu lesen war tatsächlich Arbeit für mich. Das liegt auch daran, dass es einer gewissen Routine bedarf, sich mit solchen Werken zu beschäftigen.
Wer sich aber aufraffen kann, der geht auf eine der schönsten Reisen, die uns Lesewerk offenbaren kann - VIEL VERGNÜGEN UND EFOLG!
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am 6. September 2015
Die Übersetzung von Johann Heinrich Voß (1751-1826) lässt sich sehr gut lesen, allerdings muss man dabei konzentriert sein, denn es lässt sich nicht so einfach lesen. Man muss Fan dieser Lektüre sein!
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am 30. Dezember 2014
Bei meinem Exemplar handelt es sich um einen Fehldruck. Die Seiten 241 bis 272 fehlen, dafür sind die Seiten 209 bis 240 doppelt. Bei Erhalt des Buches prüfen ob das Exemplar o.k. ist.
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am 9. Juni 2014
Die Gesänge 18 bis 21 fehlen in meiner Version.
Deshalb nur einen Stern.
Die Geschichte ist dennoch einmalig und empfehlenswert.
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am 9. Februar 2015
Der Artikel ist genau wie beschrieben - mit sehr schönem Einband und die Materialien sind sauber miteinander verarbeitet. Das Buch liest sich perfekt und bietet ein spannendes Lesevergnügen.
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