Kundenrezensionen


81 Rezensionen
5 Sterne:
 (49)
4 Sterne:
 (16)
3 Sterne:
 (5)
2 Sterne:
 (5)
1 Sterne:
 (6)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 

Die hilfreichste positive Rezension
Die hilfreichste kritische Rezension


29 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannend bis zum letzten Buchstaben!
Mit der Inhaltsangabe halte ich mich nicht auf, da diese in den anderen Rezensionen bereits enthalten ist. Ich schließe mich den anderen "5-Sterne-Verteilern" absolut an. Das Buch packt einen von der ersten Minute an: Die Geschichte an sich mit den widersprüchlichen und doch anziehenden Charakteren, die man stellen-
weise liebt, dann wieder von Herzen...
Veröffentlicht am 21. November 2009 von Leuchtturm Sylt

versus
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Warum....
...muss man einen Klassiker der Buchgeschichte "behutsam modernisieren"? Ich darf vorausschicken: Ich liebe Sturmhöhe. Wuthering Heights wurde von mir sowohl im Original wie auch in der (alten) deutschen Übersetzung bereits zahllose Male gelesen. Die 2 Sterne beziehen sich nicht auf Emily Brontes wundervolle Geschichte, sondern auf das, was man ihr bzw...
Vor 2 Monaten von La Canaria veröffentlicht


‹ Zurück | 1 29 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

29 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannend bis zum letzten Buchstaben!, 21. November 2009
Rezension bezieht sich auf: Sturmhöhe (Gebundene Ausgabe)
Mit der Inhaltsangabe halte ich mich nicht auf, da diese in den anderen Rezensionen bereits enthalten ist. Ich schließe mich den anderen "5-Sterne-Verteilern" absolut an. Das Buch packt einen von der ersten Minute an: Die Geschichte an sich mit den widersprüchlichen und doch anziehenden Charakteren, die man stellen-
weise liebt, dann wieder von Herzen verabscheut und manchmal auch gar nicht versteht; die grandiose Landschaft, in der das Geschehen spielt; die Erzählung der Ereignisse aus der Sicht der Hausangestellten, die durch ihre Fehler - wenn auch mit bester Absicht begangen - ihren Teil zum Ablauf der Geschichte beiträgt; diese wunderbare Sprache...und last not least, die tiefgründige Hassliebe zwischen Heathcliff und Cathy. Da man keinen "Helden" hat, mit dem man sich identifizieren oder sympathisieren kann, wird man gefühlsmäßig ständig hin- und hergerissen, und das hält die Spannung bis auf die letzte Minute aufrecht. Mal kann man den einen verstehen und mit ihm leiden, mal den anderen...aber nie so weit, dass wirklich Sympathie entsteht, bzw. am ehesten noch mit der Erzählerin, der Hausangestellten. Man taucht absolut ab und ist fast enttäuscht, wenn man die letzte Zeile gelesen hat. - Dabei fiel mir auch der tolle Song von Kate Bush wieder ein, der diesem Buch gewidmet ist: "Wuthering Heights". Den habe ich mir gleich runtergeladen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Achtung.......dies ist alles andere als ein Liebesroman................., 23. Februar 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Sturmhöhe (Gebundene Ausgabe)
Ich habe angefangen dieses Buch zu lesen, weil ich nun endlich wissen wollte, warum die Geschichte von Heathcliff und Catherine eine der bedeutensten der Literatur sein soll. Ich wurde vom Roman nicht enttäuscht, jedoch sind für mich Heathcliff und Catherine und deren "Liebe" gar nicht das eigentlich Interessante. Gut, wären die beiden in jungen Jahren durchgebrannt, hätten sie vielleicht glücklich sein können (jedoch ist eher zu befürchten, dass sie sich ganz allein zu Grunde gerichtet hätten, sobald sie auf Alltagsprobleme gestoßen wären). So waren jedoch noch viele andere Personen vom Unglück betroffen. Shakespeare hätte an der Geschichte seine Freude gehabt.

Nein eigentlich geht es (für mich) um etwas anderes: Emily Brontë muss ein sehr intelligenter und aufmerksamer Mensch gewesen sein, der es verstand nachzuvollziehen, was sich Menschen in ihrem Haß und ihrer Eitelkeit so alles antun können. Brontë arbeitete und starb noch bevor Persönlichkeiten wie Sigmund Freud geboren wurden und trotzdem zeigt Sie genau, was mangelnde Wärme und Liebe, die Abwesenheit von aufgeklärter Erziehung, gepaart mit unbändigem Selbstmitleid, Haß und Seelen-Folter (und wahrscheinlich noch vielem mehr) vor allem bei hochintelligenten Kindern alles so anrichten können. Es verwundert daher nicht, dass die einzigen, die das Drama überleben und noch dazu glücklich zu werden scheinen, die Kinder sind, die zumindest für einen gewissen Zeitraum Liebe und Fürsorge durch die erwachsene Mrs. Dean erfahren haben.

Leider blieben mir Heathcliff und Catherine als Personen oft unnahbar. Für mich bleibt deshalb offen, warum Catherine verrückt wurde und warum der Haß von Heathcliff so unbändig gewesen ist. Man muss sicherlich die viktorianische Zeit berücksichtigen, in der der Roman verfasst wurde, um das zu verstehen. Ich kann es mir nur durch das Übermaß an Intelligenz und der unglaublichen Überlegenheit erklären, die die beiden von ihrer Umwelt unterscheiden und das Unvermögen (mangels aufklärender Erziehung und mangels aufgeklärtem gesellschaftlichen Umfeld), diese in positive Bahnen zu lenken.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


47 von 50 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wer wir sind und wer nicht., 20. Oktober 2009
Rezension bezieht sich auf: Sturmhöhe (Gebundene Ausgabe)
Die Sturmhöhe, Wuthering Heights hat, was ein gutes Buch nicht unbedingt, aber ein Lieblingsbuch in jedem Fall haben muss. Dass man sich heil- und schutzlos darin verliert und in die fremde Welt eingeht , bis man sich erschreckt in der Realität wiederfindet und nicht ganz weiß wie um einen geschehen ist. Dass es einen atemlos lesen lässt.
Brontes Charaktere sind allesamt nicht leicht zu durchschauen und keineswegs symphatisch, aber, vielleicht einmal abgesehen von den Dienstboten, sicher sehr kluge Naturen, die gebeutelt durch fragwürdige Erziehung und schlechte Behandlung durch über sie gestellte Personen, sich alle zu sehr kontroversen Persönlichkeiten entwickelt haben.
Sie lieben als gäbe es kein Morgen, hassen mit derselben Inbrunst, schmieden Rachepläne, knüpfen feine Intrigengespinste und sehen sich fast ausnahmslos im Mittelpunkt der Welt. Sie fühlen sich missverstanden, aber verstehen selbst keinen anderen, ja wagen nicht einmal einen Versuch. Deshalb und das ist die unglaubliche Stärke und möglicherweise zugleich einzige Schwäche dieses Romans, fehlt die konkrete Identifikation mit einem der Hauptprotagonisten. Mal schwankt man zu jenem, mal zum anderen, meistens jedoch regt man sich beim Lesen gleichzeitig über alle auf und möchte sogar ein- oder zweimal das Buch vor Wut gegen die Wand werfen. Man kennt sich selbst nicht mehr, wenn man sich diebisch über ein angerichtetes Unheil freut und im nächsten Augenblick darüber weinen will, oder wenn man Rachegefühle und übertriebenen Stolz der Figuren auf einmal auch in der eigenen Brust bemerkt. Sich über sich selbst wundern können ist ein seltener und gewinnbringender Genuss und deshalb unbedingt wünschenswert.
Es ist ein polarisierendes Buch, eines über das man danach gerne mit jemandem sprechen will, wissen will, was ein anderer über die Geschehnisse und Personen denkt. Für mich eine großartige Eigenschaft. Manche jedoch werden das Buch vielleicht weglegen und eben wegen dem fehlenden persönlichen Helden nicht viel daraus ziehen, aber ich hoffe inständig, dass derer nicht viele sind.
Auch die antiquierte, teilweise auch für die damalige Zeit sehr melodramatische und pathetische Sprache tut der Qualität des Romans keinen Abbruch. Im Gegenteil, erst sie macht die extremen Persönlichkeiten möglich, die sich ohne gar nicht adäquat hätten artikulieren können.
Ebenfalls positiv zu sehen ist, dass die Geschichte einen hervorragenden Einblick in die gesellschaftlichen Strukturen der viktorianischen Zeit Englands bietet.
Für mich uneingeschränkt lesenswert und deshalb mit 5 Sternen zu bewerten.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


21 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen �Ich bin Heathcliff!� � Das hört man, Eva!, 25. August 2005
Einer hat mir das Buch mal geschenkt mit den Worten: „Dies ist das beste Buch über die Liebe." Ich weiss nicht, wie oft ich die „Sturmhöhe" seither gelesen habe, in allen möglichen Übersetzungen und im Original. Es ist (das bitte kursiv zu lesen) das beste Buch über die Liebe. Soviel dazu.
Nun habe ich zur Zeit so viel zu tun, dass ich gar nicht zum Lesen komme; wie schön, dass es so viele gute und kompetente Hörbücher gibt! Und so habe ich heute abend meine Präsentationspappen geklebt und mir dabei von Eva Mattes und Wolfgang Koch die Geschichte von Catherine und Heathcliff vorlesen lassen.
Haben Sie sich auch schonmal darüber gewundert, dass und wie Emily Bronte, die einsam in der Heide lebte und außer Papa und Bruder kaum einen Mann zu Gesicht bekam, schrieb, wie ein Mann dachte, handelte, liebte und litt? Eva Mattes spricht den glühenden Heathcliff, den schwächlichen Linton und den boshaften Joseph, wie es sich gehört und noch besser. Im selben Atemzug verfällt sie in Nelly Deans lebendigen Erzählton, lässt Cathy in aller Lebhaftigkeit erscheinen und Isabella als die farblose Puppe, die sie ist.
Daneben glänzt und ergänzt Wolfgang Koch die Erzählung als der betuliche Mr. Lockwood. Den passenden Rahmen bildet Elgars Musik (haben wir nicht sowieso immer Elgar gehört, während wir „Wuthering Heights" lasen? Na eben!).
Ein wunderschönes Hörbuch! Alle, deren Freundinnen sich irgendwelchen pseudoromantischen Kram aus dem 21. Jahrhundert antun, ob Buch oder Hörbuch, sei empfohlen, dieses hier zu kaufen und möglichst oft zu verschenken. Ich hoffe, die Freundinnen werden sich danach nicht für einen Edgar mit sicherem Job und Audi entscheiden, sondern für Heathcliff!
Ich würde es tun.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Emily Brontë, mitreissend und Spannung pur, 29. Dezember 2009
Rezension bezieht sich auf: Sturmhöhe (Gebundene Ausgabe)
Bis jetzt kannte ich nur die Schwester von Emily Brontë (Charlotte Brontë, Buch: Jane Eyre) und bin durch Zufall auf Sturmhöhe gestoßen. Ich habe mir die Anaconda-Ausgabe bestellt und fand das Buch sowohl äußerlich, als auch inhaltlich ganz wunderbar.
Ich würde die beiden Brontë-Schwestern NICHT miteinander vergleichen, dafür schreiben sie einfach zu unterschiedlich. Die Themenwahl mag gleich klingen, aber sowohl die Sprache als auch die Erzählweise, unterscheiden sich stark.
Sturmhöhe beschreibt das Leben mehrerer Generationen und manchmal hat man das Gefühl, dass die Geschichte zu sehr gerafft wurde. Hat aber keine fatalen Auswirkungen, denn so hat man in einem Buch alles abgehandelt, was schwierige Familienverhältnisse ausmacht. Die Figuren sind von Grund auf unterschiedlich, ihre persönliche Geschichten sind mitreissend und man staut, was in einem kleinen Universum von nur zwei Anwesen alles passieren kann.
Das Ende ist absehbar, aber trotzdem sehr überraschend. Manchmal wünscht man sich, dass die Hintergründe mehr beleuchtet würden, aber mit Phantasie lassen sich die Lücken füllen.
Ein Muss für alle Liebhaber der Brontë-Welt!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zum weinen schön...., 11. Oktober 2011
Rezension bezieht sich auf: Sturmhöhe (Gebundene Ausgabe)
So ich fang mal an..

Da ich ein Riesen Fan von Kate Bush und der englischen Literatur bin, habe ich nach langem zögern
diesen Buch gekauft und wurde nicht enttäuscht. Dieses Buch hat alles was man braucht Spannung, Erotik
Drama (und das nicht zu knapp) und wahre Liebe.. das leben ist nun einmal nicht einfach, und ich für meinen Teil mag keine Weichgespühlten Liebesromane bei denen man schon anfangs weiss wie es ausgeht.

Es ist sehr gute Unterhaltung bei der man ins träumen kommt.

Geschlagene Kinder Frauen und Hunde (beachtet die Reihenfolge!) waren leider kein einzelfall in dem Jahrhundert und sind wir mal ehrlich so was gibt es heute auch noch.. na, sieh mal an!!

Leider kaufen sich nun auch die Tw..light Spinner das Buch und schreiben schlechte Kritiken, da niemand gebissen wird schlecht geschminkt ist oder Cathy am ende doch kein Werwolf ist ..

aber egal KAUFEN, LESEN, LIEBEN!!!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Zurecht ein Klassiker., 7. März 2010
Rezension bezieht sich auf: Sturmhöhe (Gebundene Ausgabe)
Zuallererst muss ich gestehen, dass ich das Buch eigtl. auf Betreiben meiner Schwester gelesen habe und gar nicht von selbst auf diesen Roman gekommen bin. Allerdings muss ich sagen, dass es wahrscheinlich zu den besten Büchern gehört, die ich bisher gelesen habe, obwohl es nach meinem Empfinden ein paar "Schönheitsfehler" hat- aber dazu nachher mehr.

Zur Handlung:
Das Buch beginnt mit der Ankunft Mr. Lokwoods auf dem Anwesen Trushcross Grange, das er angemietet hat, um dem Stadtleben Londons zu entfliehen und seiner einsamen Art zu "fröhnen". Bei einem Treffen mit seinem Vermieter Mr Heathcliff auf dem unweit entfernten Gut Wuthering Heights, fällt ihm die eigenartige und geradezu feindliche Atmosphäre ihm gegenüber in dessen Familie auf.Dennoch beschließt er ihn ein weiteres Mal zu besuchen.Bei einem zweiten Besuch auf Wuthering Heights wird er auf ein hübsches,blondes Mädchen aufmerksam, die doch nicht sehr gesprächig ist. Da es ihm leider nicht möglich ist, in selbiger Nacht nach Trushcross Grange zurückzukehren übernachtet er in dieser unwirtlichen Umgebung und wird Zeuge einer Geistererscheinung, die sich als Catherine Linton zu erkennen gibt, in seinem Zimmer, welches man ihm zur Verfügung gestellt hat. Der Gutsherr Heathcliff reagiert nach seinen panischen Schilderungen merkwürdig und scheinbar verrückt, da er nach dem Geist ruft.

Am nächsten Tag auf Trushcross berichtet er seiner Haushälterin "Mrs Dean" von seinen Erlebnissen dort, worauf sich herausstellt, dass Mrs Dean ehemals auch auf Wuthering Heights gelebt hat und alle dort lebenden Personen sehr gut kennt. Die eigentliche Handlung beginnt ab hier und ist die Geschichte des Mr. Heathcliff, der als Findelkind auf den Straßen von Liverpool von dem damaligen Gutsherren Mr. Eranshaw aufgelesen und nach Wuthering Heights gebracht wird. Dort entwlickelt sich im Laufe der Zeit eine nicht gestandene Liebesbeziehung zwischen dem ehemaligen Straßenjungen und der Tochter des Gutsherren, Catherine Earnshaw, sowie ein Hassbeziehung zwischen Heatcliff und Hindley, dem zukünftigen Erben von Wuthering Heights. Nachdem der alte Gutsbesitzer Mr. Earnshaw gesorben ist, rächt sich Hindley dafür, dass Heathcliff immerzu bevorzugt wurde und dies auch noch für sich auszunutzen wusste. Durch die folgenden Tyranneien und Schikanen wird die Beziehung zwischen Heathcliff und Catherine (genannt Cathy) unmöglich gemacht. Schließlich offenbart Cathy der Haushälterin Mrs Dean, dass sie Edgar Linton vom Anwesen Trushcross Grange ehelichen wird. Heathcliff läuft mitten in der Nacht davon und kehrt erst Jahre später nach Wuthering Heights zurück, nachdem Cathy längst mit Edgar verheiratet ist.

Hier beginnt quasi der zweite Teil des Romans. Er handelt vom Rachefeldzug Heathcliffs gegen Hindley Earnshaw und die Lintons, an dem auch die geliebte Cathy zerbricht, weil er sich von ihnen um sein Liebesglücks betrogen fühlt. Der an Hindleys Sohn Hareton angwandte Satz "..wollen doch mal sehen, ob ein Baum sich wie der andere krümmt, wenn der selbe Wind ihn beugt" gilt hier als zentral. Der klug durchdachte Feldzug wird vor allem durch die schwache Vitalität der Lintons, die leichte Verführbarkeit Edgars Schwester Isabella, sowie Edgars und Catherines gemeinsamer Tochter, und das damalige britische Erbrecht möglich gemacht, sodass am Ende Heatcliff, der einstige Straßenjunge aus Liverpool, Herr über Wuthering Heights und Trushcross Grange ist. Dass der von Heathcliff durchdachte Rachefeldzug ihm dennoch keine Genugtuung verschafft, mag an Hareton liegen, dessen freundlicher Charakter und liebenswürdiges Gemüt mehr seinem Großvater denn Hindley ähnelt, sowie an der Erscheinung Cathys Geist gegenüber Mr Lokwood, die ihm keine Ruhe lässt.

Nachdem Mr Lokwood schließlich die gesamte Geschichte der beiden Anwesen erfahren hat, beschließt er wieder nach London zurückzukehren, wobei er ein Jahr später auf einer längeren Reise noch einmal auf Wuthering Heights zurürckkommt und dort bemerkt, dass Chatherine Linton (Cathys und Edgars Tochter)und Hareton ein Liebespaar sind. Außerdem erfährt er von der wieder dort ansässigen Mrs Dean, dass Heathcliff gestorben ist.

Fazit:
Das Ende des Buches ist gleichzeitig mein größter Krtikpunkt an dem Roman. Es scheint mir von Emily Bronte selbst ziemlich konstruiert zu sein, in dem Willen all das, was im bisherigen Verlauf des Romans geschehen ist, am Ende doch noch zum Guten zu führen, verliert das Buch zum Schluss an Glaubwürdigkeit. Die ganze Passage der Rückkehr Lokwoods mit der positiven Wandlung des Romans empfinde ich als unnötig. Hier wird dem Leser die Fantasie zu einem möglichen Ausgang genommen und stattdessen diese schöne und niedliche Variante vorgesetzt. Ein weiteres Problem für mich in diesem Roman sind die schrecklich melodramatisch geschilderten Sterbeszenen von Cathy und Heathcliff. Bei beiden wird mit Motiven der Reinigung und des Verlassens der Seele aus dem Körper gearbeitet. Gerade Heathcliffs langwieriges Ableben kommt das Wort Dämon/Devil sehr oft vor, womit sein Aussehen, also das Körperliche, geschildert wird, während seine geläuterte Seele die irdische Hülle verlässt.

Alles in allem überwiegen klar die positiven Aspekte wie die intelligent druchdachte Handlung des Romans, sowie der phantastisch ausgedrückte Zynismus der Figuren (v.a. Heathcliff), aber auch die verletzten und gut dargelegten Gefühle der Haupfiguren überzeugen und lassen den Leser mitfiebern. Ich habe die Kritikpunkte somit nur deswegen so breit ausgeführt,um zu rechtfertigen, warum ich dem Roman trotz allem nur 4 Sterne geben kann. Aber ich denke, wenn man ehrlich ist, wird man in jedem Roman Dinge finde, die einen stören. Letztendlich unterliegt ja jede Rezension doch der eigenen Meinung ;-).
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


19 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein leider missverstandener Roman voller Leidenschaft, 5. Mai 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Sturmhöhe (Gebundene Ausgabe)
Sturmhöhe ist - obwohl ich wirklich viel lese - eines der wenigen Bücher, die mich wirklich zu Tränen gerührt haben, ein kraftvolles, einzigartiges Buch, seiner Zeit weit voraus. Obwohl es eine Liebesgeschichte ist, ist es kein romantisches Buch, wer also seitenlange Kuschelszenen erwartet und auf ein rosarotes Happy End hofft, der wird mit dem Buch nichts anfangen können. Wer aber damit zurechtkommt, dass Catherine und Heathcliff einander eigentlich nicht lieben, sondern süchtig nacheinander sind, wer damit zurechtkommt, dass in dem Buch Frauen geschlagen werden (Eine im 18. Jahrhundert übliche Praktik) und dass viel Leid und viele Tode geschehen, der wird Sturmhöhe, leider Emily Brontës einziger Roman, sicher lieben.
Die Autorin wurde sicherlich von ihrem eigenen Leben beeinflusst, während sie schrieb. Ihre ältere Schwester Charlotte, die selbst als Autorin mit dem Roman Jane Eyre berühmt wurde, beschrieb sie als "Stärker als ein Mann und einfacher als ein Kind". Emily war zurückgezogen, wanderte lieber im Moor und machte Naturstudien - für eine Frau dieser Zeit sehr ungewöhnliche Hobbys -, als sich am Haushalt zu beteiligen wie ihre Schwestern, ihr Bruder war drogen- und alkoholabhängig und die Gegend hatte selbst für damalige Verhältnisse eine hohe Sterblichkeitsrate. Das alles spiegelt sich in Sturmhöhe wider.
Die Protagonisten, Heathcliff und Catherine, führen mehr eine Hassliebe zueinander denn eine romantische, sie machen einander oft Vorwürfe, handeln entgegen ihrer Überzeugungen, und Catherine ist sogar kaltschnäuzig genug, einen anderen, von Heathcliff verlachten, Mann zu heiraten, weil Heathcliff keinen Besitz und kein Geld hat. Als Catherine schließlich im Kindbett stirbt, bricht für Heathcliff eine Welt zusammen und er tut alles, um sich am Rest von Catherines Familie und der ihres Ehemannes, Edgar Linton, zu rächen. Nur aus Rache heiratet er auch Edgars Schwester Isabella, die ihn tief liebte und die er so lange misshandelt, bis sie flieht.
In diesem Roman gibt es kein strahlendes Heldenpaar, alle handelnden Charaktere sind auf ihre Weise düster - Heathcliff in seiner ganzen Art, Catherine mit ihrer Wechsel- und Launenhaftigkeit, Nelly, die sich nie entscheiden kann, auf wessen Seite sie steht, Edgar, der ein Weichling ist und allein wegen Heathcliffs Ursprung (Er ist dunkelhäutig) Vorurteile gegen ihn hegt, Hindley, der trinkt und Heathcliff als Kind misshandelt, Isabella wegen ihrer Naivität, Hareton wegen seiner Rau- und Dummheit, Linton, der viel zu verwöhnt ist und Cathys Liebe ausnutzt - kurz: Es gibt keinen Charakter, der perfekt ist, aber trotzdem sind sie alle so gut ausgearbeitet, dass man all ihre Motivationen verstehen kann, dass man sich in sie hineinversetzen, mit ihnen leiden und für sie weinen kann.
Die Charaktere sind tiefgründig, ihre Geschichten traurig - und das ist es gerade, was die Liebe zwischen Heathcliff und Catherine so einzigartig macht, was sie über andere Romanzen hebt: Sie ist realistisch. Ich werde es zwar nie verstehen, weswegen sich starke Frauen wie Catherine zu kaputten Männern hingezogen fühlen, von denen sie wissen, dass diese auch sie selbst kaputt machen können und werden, doch es dürfte hinreichend bekannt sein, dass es trotzdem ein Fakt ist. Catherine weiß sehr gut, dass Heathcliff boshaft, durchtrieben und unheilbringend ist und trotzdem will sie sich nicht von ihm fern halten, ebenso weiß auch Heathcliff, dass Catherine eine egozentrische, ichbezogene und sehr auf den eigenen Vorteil bedachte Frau ist, die seine Liebe ausnutzt, und dennoch liebt er sie so sehr, dass er sogar ihre Leiche exhumieren lässt, um noch einen Blick auf sie zu werfen.
Die Geschichte handelt eigentlich nicht von Liebe, sie handelt von zwei Menschen, deren Seelen so verbunden zu sein scheinen und die so leidenschaftliche Gefühle zueinander haben, dass sie alles zerstören, was sich ihnen in den Weg stellt, sogar sich selbst. Die Geschichte handelt von Verleumdung, Erniedrigung, Verachtung, Leidenschaft in ihrer dunkelsten Form. Dabei wird jedoch jedes Urteil dem Leser selbst zugesprochen, Nelly Dean, die Hauswirtschafterin, aus deren Sicht die Geschichte erzählt ist, be- oder verurteilt niemals. Vielleicht wird das Buch deswegen so oft für eine romantische Liebesgeschichte missverstanden. Trotz allem: Catherines Ausspruch: "Meine Liebe zu Linton ist wie das Laub im Walde: Die Zeit wird sie verändern, ich weiß es wohl, so wie der Winter die Bäume verändert. Meine Liebe zu Heathcliff gleicht den unterirdischen ewigen Felsmassen: sie sind keine Quelle großen Entzückens, aber sie sind notwendig. Nelly, ich bin Heathcliff!" ist eines der romantischsten Dinge, die ich je gelesen habe.
Heathcliff ist mit Sicherheit einer der wunderbarsten Unholde der Weltliteratur. Gerade von weiblichen Fans wird er oft zum romantischen Helden verklärt, aber eigentlich würde man, wenn einem nicht direkt gesagt werden würde, dass er ein Protagonist ist, ihn für den Antagonisten halten. Ich kann die Faszination verstehen, die er auf viele weibliche Leser ausübt, auch auf mich. Ich denke, dass auch das einer der Reize ist, die das Buch zu bieten hat: Man kann sein Treiben quasi aus sicherer Entfernung beobachten, seine rigorosen Versuche, sein ganzes Umfeld in Unglück zu stürzen, man kann ihn bewundern, vielleicht sogar dann und wann Mitleid für ihn hegen, ohne sich selbst in Gefahr zu bringen. Er ist mehr ein Held im Stil Byrons als ein Ritter auf einem weißen Ross, und das scheint mir mit einer der Gründe zu sein, weswegen das Buch gerade von jugendlichen Lesern oftmals missverstanden wird. Es kann eben nicht jeder ein Edward Cullen oder ein Johnny Castle sein, doch im Gegensatz zu diesen ist Heathcliff eine gut ausgearbeitete, stark charakterisierte und zutiefst realistische Persönlichkeit, wenn auch keine Identifikationsfigur.
Als ich las, dass das Buch "behutsam modernisiert" worden sei, zögerte ich erst einmal, abgeschreckt durch geradezu perverse Übersetzungen wie die Krege-Übersetzung des Herrn der Ringe (Wo Galadriel "kichert", Gandalf "grinst" und die Hobbits "Fritten" essen), doch ich muss sagen, dass die Übersetzung durchaus gelungen ist. Während ich die melodiöse Sprache des 18. und 19. Jahrhunderts zwar sehr mag, kann sie doch zugegeben anstrengend zu lesen sein. Ich habe das Buch auch im Original gelesen und kann daher sagen, dass an dieser rein nichts auszusetzen ist.
Einer der schönsten Aspekte an Emily Brontës Werk ist, dass sich in dieser einen Geschichte so viele verstecken. Was wird nach dem Ende aus Cathy und Hareton? Wer war jener Hareton Earnshaw aus dem 16. Jahrhundert, dessen Name am Eingang von Wuthering Heights zu lesen ist? Wie kam Nelly in den Dienst der Earnshaws? Wohin floh Isabella? Sah Lockwood wirklich Catherines Geist oder träumte er nur? Was taten Heathcliff und Catherine, wenn Nelly nicht zugegen war? Wo hat Heathcliff sein Vermögen gemacht? Gerade zu ihm gibt es viele Fragen, etwa die nach seiner Herkunft - der alte Earnshaw bringt ihn eines Tages einfach aus den Straßen von Liverpool mit, er spricht kein Englisch, ist dunkelhäutig und offensichtlich schon mehr als sechs Jahre alt. Man nennt ihn einen Zigeunerfindling, aber es gibt Theorien, dass er ein Bastardsohn Earnshaws ist und aufgrund all der anderen paranormalen Elemente auch die, dass er ein Dämon oder Ähnliches ist. Gegen Ende des Buches äußert Nelly diese Theorie, Heathcliff verabscheut alles Geistliche und mehrmals ist von seinen "scharfen Zähnen" die Rede.
All diese Fragen, all diese Taten und möglichen Motive machen Wuthering Heights zu einem Klassiker der besonderen Art, ein inspirierender Roman voller Leidenschaft, den man, wenn man ihn versteht, wieder und wieder lesen kann, ohne dass es einem langweilig wird, so reichhaltig, so detailverliebt ist Emily Brontës Stil.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Kein Stern für die Aufmachung, fünf Sterne für den Inhalt, 11. Juli 2012
Von 
hundasterix - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Sturmhöhe: Roman (Taschenbuch)
Um es gleich vorweg zu sagen: Mit diesem Cover hat der Verlag niemandem einen Gefallen getan. Weder den "Twilight"- Fans, noch den Fans von "Sturmhöhe" und Emily Bronte.

Liebe "Twilight" - Fans:
Auch wenn "Sturmhöhe" in "Biss zum Abendrot" mehrmals erwähnt wird, haben die beiden Bücher rein gar nichts gemeinsam. Ebenso irreführend ist die Kurzbeschreibung des Inhalts (siehe Produktbeschreibung oben). Wenn ihr mit "Sturmhöhe" eine Liebesgeschichte a la "Biss zum Morgengrauen" erhofft, werdet ihr enttäuscht sein.
"Wuthering Heights" wie der Roman im englischen Original heißt, erzählt keine romantische Liebesgeschichte und bietet keinen Protagonisten wie Edward, der viele Mädchenherzen höher schlagen lässt. Ganz im Gegenteil: Heathcliff ist grausam, zerstörerisch und unsympathisch. Ähnlich ist es mit den anderen Protagonisten. Während "Twilight" mit Bella eine Identifikationsfigur bietet, sucht man in "Wuthering Heights" vergeblich danach. Eine Figur, mit der LeserInnen mitfühlen können und die voll und ganz sympathisch ist, gibt es in "Sturmhöhe" nicht. Die Handlung selbst ist verschachtelt und wird teilweise als verwirrend bezeichnet.

Für einige LeserInnen mag dies jetzt vielleicht negativ klingen. Das soll es aber nicht. Ganz im Gegenteil. Ich wollte damit zeigen, wie sehr sich "Sturmhöhe" von dem Bild einer romantischen Liebesgeschichte unterscheidet und dass man das Buch nicht lesen sollte, nur weil Stephenie Meyer es erwähnt. "Wuthering Heights" ist ein Klassiker aus dem 19. Jahrhundert, ein eigenständiges Werk, welches nicht unter einem "Twilight" - Cover versteckt werden sollte.
All die genannten Merkmale zeigen die Besonderheiten von "Sturmhöhe". Einen Teil dessen, was den Roman auszeichnet und ihn für viele LeserInnen faszinierend macht. Als solch besonderes und eigenständiges Werk sollte das Buch auch gelesen und wahrgenommen werden.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Anspruchsvoll und schaurig, 4. Januar 2006
"Sturmhöhe", übrigens die Übersetzung von "Wuthering Heights", ist keine leichte Kost, umso weniger, weil der Hörer eine gekürzte Fassung präsentiert bekommt. Es sind viele Personen, die auftreten, und obwohl die Perspektive kaum wechselt - Mister Lockwood und die Erzählungen der Nelly Dean bestimmen diese -, fällt es teils ein wenig schwer, der Handlung zu folgen.
Zur Verwirrung tragen vor allem zwei Aspekte bei: Zum einen die sehr aufwühlende und deprimierende Geschichte voller Verluste, Schmerz und Gewalt, zum anderen die Tatsache, dass es einem nicht gelingt, den Stil der Geschichte so recht einzuordnen.
"Sturmhöhe" ist ein Drama, soviel ist sicher, doch birgt es Aspekte der typisch viktorianischen Literatur, die vor allem in der angestrebten und dargestellten Tugendhaftigkeit der weiblichen Figuren zum Tragen kommt, Elemente des erst Jahrzehnte später aufkommenden Naturalismus sowie typische Darstellungen einer "Gothic Novel". Eine klare Einteilung der Geschichte ist nicht vorzunehmen, was dem Werk eine gewisse Unberechenbarkeit - zumindest in der ersten Hälfte - verleiht.
Wenn auch hoch gelobt, so zeigt "Sturmhöhe" durchaus einige Mängel, die sich vor allem in der Charakterisierung der Frauen zeigt. So redselig, wie sich Nelly gegenüber ihrem Herrn etwa die ganze Zeit über zeigt, ist die Position einer Vertrauten und Geheimnisbewahrerin sehr unglaubwürdig. Auf der anderen Seite scheinen sowohl Catherine, Isabella und auch Cathy trotz aller Klugheit, die ihnen zugestanden wird, nicht viel mehr im Sinn zu haben, als sich zielstrebig in den offensichtlich falschen Mann zu verlieben, ihn zu heiraten und dann auf einer Enttäuschung sitzen zu bleiben, vor der zuvor massenhaft gewarnt wurde.
Sehr reizvoll hingegen erscheint das Gesamtbild der Charaktere und der wenigen Schauplätze - die beiden Gutshöfe -, die zahlreiche Interpretationsmöglichkeiten eröffnen, die sich sogar zu einem zeitintensiven Hobby entwickeln könnten.
Die Umsetzung der Hörbuchproduktion ist solide. Den kleineren Teil der Lesung bestreitet Wolfram Koch als Mister Lockwood, Nelly Dean wird von Eva Mattes gesprochen, die entsprechend auch den deutlich höheren Redeanteil hat.
Mister Lockwood taucht eher als Rahmenfigur auf, die der Geschichte Anfang und Ende gibt, daher sind die wenigen Zwischenlesungen von Wolfram Koch vor allem störend. Die Betonungen sind in Ordnung, die Modulationen fallen ein wenig zu seicht aus, doch insgesamt wird hier eine gute Lesung präsentiert.
Umrahmt werden die einzelnen Abschnitte von etwa zwanzig Sekunden langen Musikeinspielungen, die als etwas zu lang empfunden werden können und zum Ende des Hörbuches unangenehm und auch unpassend disharmonisch erklingen. Auch längere Pausen zwischen einzelnen Abschnitten fallen eher unangenehm auf.
Die Verpackung des Hörbuches besteht aus aufklappbarem Pappkarton, in den die CDs eingesteckt wurden. Die Gestaltung in dunklem Grün passt zum Hörbuch, die einzelnen Tracks sind angegeben und zudem finden sich Informationen zu den Sprechern sowie eine recht ausführliche Biographie der Autorin.
Ein anspruchsvolles Werk, das als Hörbuch nicht auf ganzer Linie zu überzeugen weiß, jedoch sehr empfehlenswert ist, wenn man sich für Dramen erwärmen kann. Vor allem, weil "Sturmhöhe" recht einzigartige Elemente bietet, sollte man nicht auf ein Kennen lernen verzichten.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


‹ Zurück | 1 29 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

Dieses Produkt

Sturmhöhe
Sturmhöhe von Emily Brontë (Gebundene Ausgabe - 31. Juli 2009)
EUR 7,95
Auf Lager.
In den Einkaufswagen Auf meinen Wunschzettel
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen