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Kundenrezensionen

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am 16. Juli 1999
Die Geschichte um den Glöckner von Notre Dame, Quasimodo, und seine Liebe zur Zigeunerin Esmeralda kennt wohl jeder, nicht zuletzt aus dem Disney-Zeichentrickfilm. Interessanter weise nahmen alle bisherigen Verfilmungen immer den Glöckner in den Titel. Victor Hugo, der die Romanvorlage geschrieben hat, nennt sein Werk einfach "Notre Dame von Paris", und zeigt damit gleich, daß er sich nicht nur auf den Glöckner festlegen möchte. Ihm ist es auch wieder gelungen eine hinreißende Geschichte um Liebe, einen verkrüppelten Menschen und die Machenschaften der Würdenträger zu schreiben. Aber wie immer bei Hugo kommt dazu, daß er einen in eine andere Zeit entführt und versucht, diese möglichst umfassend darzustellen, das heißt dann zum Beispiel für ihn auch, ein Kapitel dem Stadtbild von Paris zu widmen und dabei gegen die neue Form Partei zu nehmen. Man liest das mit Interesse und ist beeindruckt vom Wissen dieses Mannes. Man käme auch gar nicht auf die Idee, die betreffenden Kapitel, die mit der Geschichte nichts zu tun haben, zu überblättern, denn zu Hugo gehören diese Passagen. Sie wirken nie störend sondern erbauend. Das Buch hat wieder einmal sehr viel mehr zu bieten als alle Verfilmungen. Also: lesen. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 2. August 2010
"Der Gloeckner von Notre Dame" ist einer dieser mittelalterlichen Romane, denen man bereits in seiner Jugend begegnet und von denen man nicht wieder losgelassen wird. Quasimodo, von missgestalteter Figur und taub, wird durch den Diakon Claude Frollo zum Gloeckner von Notre Dame befoerdert und ist Mittelpunkt der Gechichte. Seine ganze Liebe gilt Esmeralda, die, von atemberaubender Schoenheit, ihren Lebensunterhalt als Bettlerin und Taenzerin verdient. Fuer Quasimodo ist sie unerreichbar, bringt ihm jedoch Mitleid entgegen. Als Quasimodo Esmeralda im Auftrage Frollos, der sie ebenfalls liebt, zu entfuehren sucht, wird er daran von Chateaupers, dem Fuehrer der koeniglichen Bogenschuetzen, gehindert. Esmeralda verliebt sich in Chateaupers und beendet damit die Hoffnungen Frollos auf einen gluecklichen Ausgang seiner unerfuellten Liebe zu Esmeralda. Daraufhin bringt er Chateupers um und laesst es so aussehen, als sei Esmeralda die Taeterin, die daraufhin zum Tode verurteilt wird. Quasimodo entreisst sie dem Tode und verschanzt sich in der Kirche, wo sie Asyl gewaehrt bekommen. Frollo gelingt es durch eine List, Esmeralda aus der Kirche zu locken und sorgt dafuer, dass sie als Hexe gehaengt wird. Als Quasimodo erkennt, wer Esmeralda dem Tod zugefuehrt hat, stoesst er Frollo vom Kirchendach in den Tod. Quasimodo selbst stirbt am Grab seiner geliebten Esmeralda. Hervorragende Handlung mit ungewoehnlichen und detailliert gezeichneten Charakteren. Pflichtlektuere.
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Der Insel Verlag legt hier die Übersetzung von Else von Schorn neu auf, die erstmals 1914 erschein. Else von Schorn ist allerdings in die Reihe unrühmlicher Übelsetzer einzuordnen, die sich einbilden, es besser zu können als der Autor. In dieser Übersetzung ließ nämlich von Schorn viele architekturhistorische und polemische Passagen des Romans einfach weg. Dummerweise wurde gerade aber diese schlechte Übersetzung vom Weltbild Verlag für seine Prachtausgabe mit den Originalillustrationen verwendet, wahrscheinlich, weil diese alte Übersetzung bereits frei von Rechten ist. Wer an dem Roman ernsthaft interessiert ist, lässt aber besser die Finger davon.
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am 30. März 2012
Nach "Die Elenden" war "Der Glöckner von Notre Dame" mein zweites Buch von Victor Hugo und wieder war ich gespannt und fasziniert, auch weil man vom Stil her dem Roman sein Alter nicht anmerkt. Es lässt sich vom Stil her angenehm flüssig lesen und man ist immer wieder angetan von der Naivität und dem Charme der Charaktere, die eben klassisch wirken und genau in die Erzählweise passen.
Peter/Pierre Gringoire bei dem die Geschichte sozusagen beginnt ist ein richtiger Clown, wirkt aber als dummglücklicher Egoist sehr glaubhaft und scheint zumindest mit der Ziege Dschali ein glückliches Los zu haben.
Die Geschichte um die unglückliche Liebe des Zigeunerzöglings Esmeralda zu dem eingebildeten, aber durchaus nachzuvollziehenden Soldaten Phoebus ist hinreichend bekannt, sowie die Besessenheit des Frollo von ihrer Unschuld und der Zuneigung des Glöckners, der sich ganz wie der geschlagene Hund verhält, der er ja auch in gewisser Weise ist.
Es ist traurig, weil man weiß, dass dieses Liebesquartett auf ein tragisches Ende hinsteuert, einfach weil niemand das bekommt was er will und sämtliche Gefühle unerwidert bleiben. Und wie weit Frollo bereit ist zu gehen, in seiner Eifersucht und blinden Wut, ist schon erschreckend.
Dieses Buch ist ein wunderbares Werk der Literatur und für mich auch lieber (Meine persönliche Meinung- es soll sich niemand auf den Schlips getreten fühlen) zu lesen, sowie auch leichter als Tolstoi und Co. Es ist sogar erstaunlich leicht zu lesen.
Ein Klassiker also mit ein paar Lachern (der taube Richter), Missverständnissen (Esmeraldas Mutter) und viel Spannung. Wobei ich das Ende (außer für Phoebus) nicht ganz so tragisch finde, aber selber lesen. Ich finde das Buch großartig und kann Hugo immer weiterempfehlen, wenn man einmal Klassisches lesen möchte.
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am 22. August 2011
Das Theaterstück des Dichters Gringoire wird zum Fiasko, als sich die Leute entscheiden, lieber einen Narrenpapst wählen zu wollen und Quasimodo ernennen - den tauben und missgestalteten Glöckner von Notre Dame. In der folgenden Nacht versucht Quasimodo auf Befehl seines Herrn, des Archidiakons Frollo, die schöne Zigeunerin Esmeralda zu entführen. Doch die Tänzerin wird gerettet und verliebt sich in den Offizier der Stadtwache ... Dies mag verwirrend klingen, doch das Ganze ist leicht zu überschauen und wartet doch ständig mit einer neuen Wendung auf, die alles noch verzwickter macht oder etwas Bedeutendes aufdeckt. Das Buch ist an einigen Stellen etwas "lang", wie der erste Absatz, in dem geschildert wird, was alles nicht passiert. Oder das Kapitel darüber, wie der Buchdruck die Baukunst ablöst - ein Bonbon, wie ich es nenne, was mich als Leser nicht interessiert, ich aber als Autor trotzdem geschrieben hätte. *g* Die witzigen Stellen sind so absurd, dass man erstmal darauf kommen muss, wie die Szene, in der der taube Richter den tauben Quasimodo verurteilen soll und die beiden nicht verstehen, wieso die Zuschauer vor Lachen brüllen. Prima Buch, die Story sollte man sowieso kennen.
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am 2. Juli 2006
Dieses Meisterwerk von Victor Hugo ist ein Spiegel der mittelalterlichen Gesellschaft, die einen mit aller Kraft in die Tristesse und profanen Unmenschlichkeit einer düsteren Epoche katapultiert. Man taucht in eine Welt ein, die vom Dogma der heiligen römischen Kirche beherrscht, ja unterjocht ist. Mit der schauerlichen Ideologie von Hexen und Teufeln zwingt man die Menschheit in das Korsett der Ehrfurcht und in den Gehorsam zum unerschütterlichen Glauben an Gott und die Gesetze "seiner" Kirche. Zur Durchsetzung dieses Anspruches bedient man sich grausamer Praktiken und setzt das gemeine Volk einer allgegenwärtigen Willkür aus, die durchorganisiert ist wie ein Terrorstaat. Es ist ein Rätsel wie jemand diese Zeit überleben konnte ohne Schaden an Leib und Seele zu nehmen.

In diesem Szenario der ständigen Lebensbedrohung tummeln sich die Helden Hugos Geschichte. Esmeralda, die schöne aber arme Zigeunerin, die unglücklich in einen Hauptmann verliebt, sich den Avancen des buckligen Glöckners und des verklemmten Domprobstes Frollo erwehren muss. Die Schicksale Esmeraldas, Quasimodos und Frollos sind bald auswegslos miteinander verstrickt und es entfesselt sich eine ungeheuere Dramatik um die Drei. Die großartige Kulisse der Cathedrale Notre Dame und die schummrigen Gassen des mitteralterlichen Paris scheinen wie geschaffen für ein solch aufwühlendes Melodram.

Natürlich endet das ganze nicht glücklich. Traurigkeit, Entsetzen und Ernüchterung sind die Gefühle, die nach dem finalen Satz des Buches zurückbleiben... und die Freude dass man selbst unversehrt vom Ausflug in eine sehr andere Zeit unversehrt zurück gekehrt ist. Meisterhaft!
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am 23. März 2007
Wie viele Kinder meiner Generation (ich bin 1991 geboren) habe ich den Glöckner als allererstes 1996 in der Disney-Fassung gesehen, die ich geliebt habe und noch immer für einen großartigen Film halte, auch wenn sie mit dem Original nun nicht wirklich viel zu tun hat. So war es also, da ich ja auch Bücherwurm bin, klar, dass mir irgendwann einmal der original-"Glöckner" von Victor Hugo in die Hände fallen musste.

Früher konnte ich die Frage "Und, was ist denn dein Lieblingsbuch?" nie beantworten, seit ich letzten Sommer den Glöckner von Notre Dame gelesen habe, geht das. Selbst wenn das Buch leichte Schwächen hat - Esmeralda ist teilweise wirklich zu idialisiert beschrieben, das Kapitel fünf, das sich auschließlich mit der Beschreibung der Stadt befasst ist für jemanden der noch nie in Paris, geschweige denn im mittelalterlichen Paris war, ziemlich dröge, genauso wie die seitenlangen Erläuterungen zum Baustil Notre Dames (und nebenbei allen anderen Kathedralen der Welt) sich zu sehr hinzieht - verdient es seine fünf Sterne immer noch für die großartige Geschichte, die dreidimensionalen, mögenswerten Figuren und den teils witzigen, teils ernsten Stil, der aber immer perfekt an die Situation angepasst ist. Das Ende schließlich ist gleichzeitig so rührend und so traurig, dass es alleine schon 5 Sterne rechtfertigen würde.

Fazit: Unbedingt lesen! Es lohnt sich wirklich.
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am 28. April 2001
Dieses Buch ist schlicht und einfach großartig. Zwar ist die ältere Sprache anfangs etwas schwierig, doch spätestens nach den ersten 50 Seiten fühlt man sich wie ein Teil des Geschehen, so dass es einem am Ende schwer wird, die Personen zu verlassen. Eine Geschichte von Liebe und Hass, Enttäuschung und Leidenschaft. Das Buch muss man einfach gelesen haben ! ! !
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am 29. Oktober 2006
"Der Glöckner von Notre Dame" war mein zweites Buch von Victor Hugo und ich war wirklich begeistert! Zuvor hatte ich mehrere Verfilmungen dazu gesehen, bei denen natürlich immer eine Menge weggelassen wurde, teilweise wurden sogar wichtige Details umgeändert. In keinem Film ließ sich das Ausmaß der eigentlichen Geschichte auch nur erahnen.

Meiner Meinung nach passt der französische Titel "Notre Dame de Paris" besser, da die Hauptperson des Buches eigentlich nicht nur Quasimodo ist, auch wenn dieser durch seine Tragik die wohl größte Berühmtheit erlangt hat. Auch die anderen Charaktere (Esmeralda, Frollo, Gringoire etc.) erhalten einen interessanten und gut beschriebenen Charakter, wobei Hugo wie immer sehr auf die zwischenmenschlichen Beziehungen und die Gefühlswelt der Charaktere eingeht. Man kann sich richtig gut in alles hineinversetzen und da auch die Situationen und Umgebungen detailiert beschrieben sind kann man sich alles wunderbar vorstellen. Da muss ich allerdings auch schon zu dem Grund kommen, warum dieses wirklich großartige Buch keine 5 Sterne bekommen hat: Zwar mag ich Hugos umfangreichen Erzählstil, aber manchmal ist es dann doch zu viel des Guten. Ein Beispiel: Es gibt zwei Kapitel in denen nur Notre Dame selbst und das Paris dieser Zeit ganz genau und bildlich beschrieben werden. In diesen Kapiteln gibt es keine Handlung, nur diese Beschreibungen, und das fand sogar ich etwas übertrieben.

Wenn man jedoch mit diesen ausführlichen Ausschweifungen, die sich schon manchmal etwas hinziehen, zurechtkommt, wird man mit einer so tragischen und spannenden Handlung belohnt, wie man sie selten in einem Buch findet. In den meisten Filmen sind Quasimodo, Esmeralda und evtl. auch noch Phoebus gut, Frollo jedoch ist eindeutig der Böse. Im Gegensatz dazu wird hier jeder Charakter vielschichtig und psychologisch durchdacht dargestellt. Da sind Frollo und Quasimodo, die beide vergeblich in Esmeralda verliebt sind, wobei der eine sie in seiner Verzweiflung zerstört, der andere versucht sie zu beschützen. Aber auch Frollo ist kein Monster, er kümmert sich um seinen jüngeren Bruder, der ihn nur ausnimmt, und zieht Quasimodo groß, lehrt ihm mühevoll das Sprechen und ihm ist es zu verdanken, dass der von allen verachtete, missgestaltete Glöckner seine Zuflucht in Notre Dame gefunden hat. Phoebus wird nur von der Schönheit der Zigeunerin verführt und auch Esmeralda ist wohl nur von dem Äußeren des Soldaten geblendet und ihre bedingungslose Hingabe kommt dem Leser manchmal etwas überzogen vor, da sie ihn ja praktisch nicht kennt und seinen selbstverliebten Charakter nicht einmal bemerkt. Esmeraldas Mutter, von der man wirklich nur weiß, wenn man das Buch gelesen hat, da sie in keiner der Verfilmungen vorkommt, ist der vielleicht tragischste Charakter der ganzen Geschichte. Nachdem sie nach viel Unglück durch ihre kleine Tochter wieder Mut schöpft, zerbricht sie an der Entführung des Mädchens.

Jeder, der umfangreiche Geschichten mag, die einem wirklich zu Herzen gehen können, sollte es auf jeden Fall mit "Der Glöckner von Notre Dame" versuchen. Frankreich - Fans kommen auch auf ihre Kosten, denn man lernt viel über das Paris des 15. Jahrhunderts.
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am 11. August 2006
Die Geschichte um den buckligen Glöckner Quasimodo und seiner unmöglichen Liebe zu der schönen Zigeunerin Esmeralda hat Victor Hugos Roman "Der Glöckner von Notre-Dame" zu einem der beliebtesten der gesamten französischen Literatur gemacht. So ist es kein Wunder, dass er mehrere Male mehr oder weniger gut verfilmt wurde.

Hugo versetzt den Leser in das mittelalterliche Paris und lässt ihn tief in diese Stadt eintauchen. Er beschreibt liebevoll die Schauplätze der Metropole und ihre Bewohner.
Wie in vielen seiner Werke geht es ihm um die hässlichen, unterdrückten, von der Gesellschaft ausgeschlossenen Personen, doch die eigentliche Hauptperson ist nicht etwa der Glöckner oder die Zigeunerin, sondern die Kathedrale Notre Dame. In der französischen Ausgabe trägt der Roman schließlich auch den Titel "Notre Dame de Paris".
Der Roman ist spannend geschrieben und leicht zu verstehen, aber nicht zwangsläufig leicht zu lesen. Man muss sich regelrecht durch die ersten 50 bis 100 Seiten kämpfen, in denen von dem Glöckner zunächst nur wenig zu lesen ist, und noch dazu muss man ständig Erklärungen im Anhang nachschlagen. Dafür beschreibt Hugo ausführlich das Stadtbild der mittelalterlichen Großstadt und verknüpft es stets mit dem Paris seiner Zeit (für Historiker und Liebhaber der Stadt hochinteressant). Ich brauchte für die ersten 100 Seiten etwa doppelt so lange wie für den Rest.
Doch hat man das erst einmal hinter sich gelassen, erwartet den Leser einen der spannendsten Romane. Man bangt, liebt und hofft mit dem missgestalteten Glöckner und kann das Buch bald nicht mehr aus der Hand legen. Die Spannung steigt beständig, die verschiedenen Handlungsstränge laufen zusammen, die Tragödie scheint unausweichlich.
Es sei nur so viel verraten: Das letzte Kapitel trägt die Überschrift "Die Hochzeit des Quasimodo".

Es ist wenig bekannt, dass Hugo mit diesem Buch den Grundstein einer Trilogie legte. In diesem Band beschreibt er die Religion, im zweiten Buch, "Die Elenden", die französische Gesellschaft und im dritten Roman, "Die Arbeiter des Meeres" (leider kaum gelesen), die Natur. Alle drei Romane sind spannend, enthalten viele sympathische Charaktere und vermitteln dazu noch zahlreiche interessante Informationen.

Gerade "Der Glöckner von Notre Dame", zugleich auch der erste richtige Großstadtroman, eignet sich gut als Einstieg in das Werk Hugos und macht Lust, weitere Werke von ihm zu lesen.
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