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Kundenrezensionen

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am 21. Februar 2010
Dass Kant zu lesen fast schon ein Leistungs-Denk-Sport ist wird jedem klar, der nur eine Seite von diesem Monumentalwerk gelesen hat. Immanuel Kant beansprucht die Aufmerksamkeit seiner Leser immer wieder auf's Äußerste und sorgt dafür, dass man sich wirklich viel Zeit nehmen muss, wenn man dieses Buch durcharbeiten will. Neben dem Lesen Musik hören? Lektüre um auf den Bus zu warten? Lesen vor dem Zubettgehen? Fehlanzeige! Wer hier durch will, der schotte sich am besten ab und nimmt, wenn möglich, eine erläuternde Begleitlektüre zur Hand - eine gute Empfehlung sei hier "Kant für Anfänger" von Ralf Ludwig. Es ist keine Schande, sich jede Hilfe zu nehmen, die man kriegen kann, denn Kant schrieb selbst für damalige Verhältnisse äußerst kompliziert. Und es erklärt auch, warum die Kritik der reinen Vernunft nach der Veröffentlichung 1781 in den ersten Jahren kaum zur Kenntnis genommen wurde: Die Leser waren überfordert und brauchten viel Zeit, sich mit Kants neuen Fachbegriffen anzufreunden. Und selbst Kant musste einsehen, dass sein Schreibstil ihm nicht gerade hilfreich war (deswegen hat er auch die "Prolegomena" veröffentlicht, als eigene Einführung zur Kritik d.r. Vernunft).

Doch wenn man von all der Kompliziertheit seiner Formulierungen absieht und den Inhalt letztendlich erfasst, so wird man feststellen, dass sich die Mühe gelohnt hat. Die Dinge, die jeder hieraus mitnehmen kann, helfen einem selbst heute noch, über 200 Jahre später, die Welt und sich selber zu verstehen. Man wird erkennen, dass Kant aktueller ist denn je und Fragen beantwortet, die wir uns heute noch immer stellen. Vor allem in den aktuellen Diskussionen um Determinismus und freiem Willen, sowie objektiver Realität und den "Ist unsere Welt nur ein Produkt unseres Gehirns"-Debatten, hätte der Professor Kant ordentlich mitreden können. Und er hätte beide Lager miteinander versöhnt, weil beide Recht und beide auch Unrecht haben. Denn nichts anderes hat Kant zu seiner Zeit gemacht: Er versöhnte Empirismus und Rationalismus, zwei Philosophieströmungen der damaligen Zeit, die sich mit ähnlichen Themen auseinandersetzten.

Die Grundaussagen, die jeder für sich mitnemen kann, die Kant in seiner Sprache nur selten auf den Punkt bringt: "Was die Dinge an sich sein mögen, weiß ich nicht und brauche es auch nicht zu wissen, da mir ein Ding doch nie anders als in der Erscheinung vorkommen kann."
Unserer Wahrnehmung (Ästhetik) liegt eine Vorstellung zu Grunde, nämlich Raum und Zeit. Es sind Vorstellungen a priori (unabhängig von Erfahrung), sie sind allgemeingültig und notwendig. Diese Wahrnehmungen der Welt werden als Erscheinungen von unserem Verstand zu Begriffen geordnet. Der Verstand nimmt dabei Kategorien zu Hilfe. Die Begriffe, zu Kategorien geordnet, werden dann zu Urteilen geformt.
Es gibt synthetische (zusammengesetzte) und analytische Urteile. Nur synthetische Urteile bringen unsere Erkenntnis voran. Doch gibt es Dinge auf der Welt, die unseren Verstand übersteigen und die sich jeglicher Wahrnehmung entziehen. Das sind Antworten auf die Fragen wie: "Existiert Gott?" oder "Ist der Mensch frei?" oder "Hat die Welt einen Anfang?"
Hier hilft uns unsere Vernunft, danach zu forschen.
Wie Kant diese Fragen beantwortet, das sei jedem selbst überlassen. Nur eines vorweg: Die Antworten lohnen sich, denn sie haben das Weltbild der damaligen Zeit auf den Kopf gestellt und eine richtige Bewegung ausgelöst. Ohne Kant gäbe es auch keine Hegelsche Philosophie oder einen Schopenhauer und alle, die darauf folgen sollten.
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am 21. Juli 2013
Ich habe mir dieses Buch für die Uni bestellt. Da es über viele Semester ein Buch ist, das man sehr oft in der Hand hat, habe ich mich für die gebundene Ausgabe entschieden, die deutlich mehr aushält als ein gewisses kleines gelbes Büchlein... ;)
Außerdem stimmte der Preis und die Bewertungen waren sehr gut.
Bis auf kleine Tippfehler bin ich mit dem Buch an sich sehr zufrieden. Beschäftigt man sich länger damit und benötigt es sogar für Prüfungen, Referate oder Hausarbeiten, rate ich im Nachhinein jedoch sehr davon ab dieses Buch zu kaufen: Denn es gibt KEINE Quellenangaben oder Referenzen zur Seitenzahl usw. in der Originalausgabe, was das Zitieren unnötig verkompliziert.

Fazit:
Bei inhaltlichem Interesse und bloßem "Lesen wollen" ist diese Ausgabe perfekt.
Für Schule und Studium würde ich aber definitiv davon abraten und auf eine andere Ausgabe zurückgreifen!
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am 20. Januar 2014
Das "Hauptstück" von Immanuel Kant ist schwere Kost.
Man muss zunächst einmal feststellen dass dieses Buch nicht für
jedermann geschrieben ist sondern für die gebildeten Kreise seiner Zeit.

Um dieses Buch verstehen zu können empfiehlt es sich vorab
zumindest grobe Informationen über die Philosophen Platon,
Aristoteles, Hume, Locke, Descartes und Leibnitz anzuzlesen weil sich Kant
an meheren Stellen auf diese Vorgänger bezieht.

Aus heutiger Sicht ist der Schreibstil eher störend. Es mag zur
damaligen Zeit sicher eine gewisse Zierlichkeit gewesen sein sich
der Art mitzuteilen aber heutzutage ist Wortwahl und Satzstellung eher
hinderlich wenn es darum geht die Ausführungen zu verstehen.
Die Sätze sind ewig lang, tief verschachtelt und zus. mit
Klammersätzen gespickt. Es zermatscht einem die Birne.

Vollumfassend und in allen Zusammenhängen kann dieses Buch sicher nur
der Verfasser verstehen. Allen anderen ist es geblieben darüber zu grübeln
was er wohl gemeint hat.

Manche Ansichten haben heute noch ihre Gültigkeit. Andere sind
überholt. Wie beispielsweise die metaphysische Auseinandersetzung mit
Gott. Heute weiß man das es keinen Sinn ergibt darüber nachzudenken
ob die Venunft, sei sie rein oder nicht, das Vermögen hat einen
Gottesbeweis zu führen.
Das Gleiche gilt für die Kathegorien. In diesem Punkt sind
sich die Philosophen ohnehin nicht einig. Eine allgemeingültige
Gesetzmäßigkeit gibt es in dieser Sache offensichtlich noch nicht.

Was sehr gut durchkommt ist die Erkenntnis über die Notwendigkeit
die eigenen Wahrnehmungen beim Blick in die Welt zu ordnen
und richtig einzuschätzen und das man ermutigt wird zu denken
und nicht immer nur denken zu lassen.
Aber ansonsten ...... schwere Kost
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am 9. Oktober 2013
Um dieses Werk Immanuel Kants durchzuarbeiten, denn alleine/nur durchlesen wird dem Werk nicht gerecht, bedarf es genügend philosophischer Freizügigkeit und die Nutzung von literarischer Fantasie. Noch dazu sollte man im Besitz gut geübter Konzentration sein, denn die Neigung Kants lange Sätze zu produzieren, welche durch eine Vielzahl an Nebensätzen ständig auf verschiedene Themen zurückgreifen, können auf Dauer etwas ermüdend wirken.
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am 27. Oktober 2013
Sehr guter Druck und gute Überarbeitung des Textes. Äußerlich und textual ist nichts auszusetzen.
Daher kann ich es nur weiter empfehlen.
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am 8. September 2013
Ich habe das Buch für eine wissenschaftliche Arbeit an der Universität bestellt. Für einen Philosophiestudenten gehört dieses Buch auf jeden Fall ins Bücherregal. Da es allerdings wirklich keine leichte Lektüre für die Zugfahrt oder zum Einschlafen ist, würde ich es nur an fachlich interessierte Leser empfehlen.
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am 17. April 2014
Zum Buch:
Gebundene Ausgabe, qualitativ hochwertig

Zum Inhalt:
Für Interessierte ideal geeignet, um sein Werk zu lesen.
Allerdings ist einiges an Vorwissen notwendig, um sich von Kants eigenwilligem
Schreibstil und den sehr sehr häufig zu Verwendung kommenden
lateinischen Phrasen von "a priori" und "a posteriori" und
anderer beim Lesen nicht stören zu lassen.
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am 6. Juni 2015
Die Bücher und Lehren (kategorischer Imperativ als nur Ein Beispiel) von ihm sind meiner Meinung nach aktueller denn je und absolut Lesenswert.
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am 9. Mai 2010
wie bei allen büchern des anaconda-verlags stimmt das preis-leistungs-verhältnis.
man bekommt schöne gebundene ausgaben zu einem erschwinglichen preis.
leider finden sich hie und da tippfehler, die sich allerdings noch in grenzen halten.
was den inhalt betrifft: nun, das bleibt geschmacksache... da will ich nichts vorwegnehmen.
am besten lesen und sich ein eigenes urteil bilden. es schadet auf jeden fall nicht ;)
ich persönlich stimme kant nicht zu 100% zu, finde sein werk jedoch durchaus sehr lesenswert.
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am 19. November 2014
Der wohl bekannte Autor, hab ich hier zum ersten mal gelesen.
Muß jedoch zugeben, hauptsächlich da ich das Buch für jemand anderen
zu organisieren hatte. Ein Klassiker den man gelesen haben sollte.

Lg Alber H.
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