wintersale15_finalsale Hier klicken Reduzierte Hörbücher zum Valentinstag Cloud Drive Photos UHD TVs Learn More designshop Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Autorip WSV

Kundenrezensionen

4,6 von 5 Sternen25
4,6 von 5 Sternen
Format: Gebundene AusgabeÄndern
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 26. März 2005
Zunächst möchte ich eine Kurzbiografie über den Schriftsteller von "Das Buch vom Tee" darbringen. Kakuzo Okakura wurde 1862 als Sohn einer wohlhabenden Samuraifamilie geboren. Er studierte europäische, chinesische und japanische Kunst und arbeitete als Staatssekretär für Kunst und Kultur in Japan. Er starb 51jährig im Jahre 1913.
Dieses wunderschön geschriebene Buch wurde im Jahr 1906 in englischer Sprache veröffentlicht. Dem Autor gelingt es sich in die Rolle eines Europäers hineinzuversetzen und die philosophischen und kulturellen Hintergründe Japans und damit auch der Teezeremonie klar zu deuten.
Einteilung des Inhaltes: I. Die Schale der Menschheit, II. Die Schulen des Tees, III. Taoismus und Zen-Lehre IV. Der Teeraum, V. Wertung der Kunst, VI. Blumen, VII. Teemeister. Nachwort
Stil: poetisch, bildliche Sprache.
Umfang: 133 Seiten. mit 6 Schwarz-weiß Abbildungen.
Meine Teestunde wurde durch dieses Buch stark verschönert und ich konnte durch die Gedanken dieses Buches meinen Grüntee verstärkt genießen. Ich lese immer wieder daraus, es ist nicht nur ein Buch über Tee, sondern ein Buch über die ganze östlich-japanische Kultur und Philosophie.
Fazit: Ein fazinierendes Buch über Japans Verhältnis zum Tee. Es schärft die Sinne, den man sieht seine Tasse Tee aus einem anderen Blickwinkel. Kakzuo Okakura ist ein Meister, dem mit diesem Werk große Ehre gebührt. Ich verleihe ihm dafür 5 verdiente Sterne!
0Kommentar60 von 64 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 26. Dezember 2003
Mehr als eine Anleitung zur japanischen Teezeremonie gibt dieses Buch einen tiefen Einblick in die fernöstliche Lebensart im Wandel der Zeit (natürlich verbunden mit der Entwicklung des Tees in Japan). Ein Muss für Japan-Fans und Esotheriker.
0Kommentar22 von 23 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 21. Januar 2004
Dieses schmale, exzellent geschriebene, lächelnde Buch will einem westlich geprägtem Leser das japanische Tee-Zeremoniell näherbringen. Ganz nebenbei ist es aber die beste Einführung in das Weltgefühl des japanischen Zen-Buddhismus, die man hierzulande in Buchform bekommen kann.
"Vielleicht offenbaren wir uns deshalb so sehr in kleinen Dingen, weil wir nichts Grosses zu offenbaren haben" schreibt Okakura in diesem trunken machendem Ton, in den sich Melancholie und Heiterkeit mischen. Wenn es aber nicht Grosses gibt, werden plötzlich alle vermeintlich kleinen und unbedeutenden Dinge, wie das Bereiten und Trinken eines Tees, sehr wichtig.
Im Zen-Buddhismus gibt es nur das, was wir sehen und was wir in den Händen halten. Keine Metaphysik, keine Götter, kein Leben nach den Tod. Es gibt nur den einen Kosmos, in dem für die Gestirne, die Natur und Menschen die gleichen, ewigen Prinzipien am Werke sind. Und vom dieser überwältigenden Befreiung spricht dieses fantastische Buch ganz nebenbei.
0Kommentar40 von 43 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 23. Dezember 2008
"Das Buch vom Tee" ist ein Standardwerk, das ein "Muss" für jeden Teeliebhaber darstellt. Schade um den Autor, der Opfer seiner Zeit wurde. Ein Glück für uns, dass sein "Schatz" gerettet werden konnte.

Bitte beachten, dass das Buch schon über 100 Jahre alt ist - dementsprechend widmet sich das Buch nicht modernen ernährungsphysiologischen Erkenntnissen sondern dem Weg des Tees als geistige Haltung und Handlungsdirektive.

Besonders gefallen hat mir der Teil über das Teehaus und den japanischen Garten - fehlt mir _noch_. :)

Für €3 dürfte die Kaufentscheidung schnell getroffen sein. Meine Empfehlung für dieses Meisterwerk.
0Kommentar9 von 10 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 8. Februar 2013
Was für ein Buch über Tee - philosophisch, tiefgreifend, berührend, tiefsinnig, ergreifend, selbst an manchen Stellen spannend, vor allem zu entdecken, welche Welt es rund um den Tee gibt. Wie sehr ich Tee liebe, wird mir in jedem Satz klar, wenn ich Okakuras Werk lese und wieder lese!
0Kommentar4 von 4 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
Wer je eine Teezeremonie erlebt hat, die man mit Worten kaum beschreiben kann, der weiß, welche Ruhe Respekt und innere Gesammeltheit davon ausgeht, es ist eine Lektionen der Stille.

"Teeismus" ist die Kunst des Verbergens von Schönheit, damit sie so wieder entdeckt werden kann, liest man in dem Buch. Die Teezeremonie dient vor allem als Mittel der inneren Selbstverwirklichung, es ist die Verehrung von Reinheit und Vollendung.
Der Leser erfährt in dem Buch etwas zum Zen- Buddhismus, dem Aufbau des Teeraumes, die Bedeutung der Blumen, die Aufgabe des Teemeisters und warum die Teezeremonie die Weiterentwicklung des Zen-Rituals ist.

Wer eine solche Zeremonie mal erleben möchte kann dies zu bestimmten Zeiten im Japanischen Zentrum im Düsseldorf tun.
0Kommentar2 von 2 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 21. Juli 2010
Okakura, der studierte Philosoph, schreibt in schönen, blumigen Worten über die geistige Haltung hinter der japanischen Teezeremonie. Wer in diesem Buch eine Detailgetreue Anleitung der Teezeremonie, insbesondere der Zubereitung des Tees, erwartet geht fehl. Demütig muss der Leser erkennen, dass diese, anhand der kulturellen und religiösen Voraussetzungen, für weltliche Europäer ein weit entferntes Ziel und vielleicht für immer unerreichbar bleiben wird. Dieses Buch bietet Teegefühl für die Seele, den Tee werden wir uns weiterhin auf unsere Art aufbrühen müssen.
0Kommentar6 von 7 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 27. September 2012
Einfach ein schönes Buch über den Tee und seine Geschichte. Ideal für gemütliche Abende mit einer Tasse des lieblings Tees.
Hab das Buch noch nicht ganz durch, aber wenns so weiter geht hat sich der Kauf gelohnt!
0Kommentar2 von 2 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 15. August 2010
Bei einem Preis von 3 Euro wusste ich erst nicht was ich von einem solchen Buch halten sollte. Nun, nach dem Lesen, kann ich sagen, dass das Buch auch wesentlich mehr Geld wert wäre! Es bietet einen sehr schönen Einblick in die geschichtliche Entwicklung, hin zum Teeismus und beschreibt welch große Auswirkung der Tee auf die japanische Gesellschaft hat. Vorallem das Kapitel über die Teezeremonie macht einfach nur Spaß zu lesen.

Ich kann mich meinen Vorrednern nur anschließen, dass Buch ist ein MUSS für jeden Tee- und/oder Japanfan!
0Kommentar4 von 5 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 13. September 2013
"Vielleicht offenbaren wir uns zu sehr in kleinen Dingen, weil wir so wenig Großes zu verraten haben." (S.14)

Zum Inhalt: Kakuzo Okakura "ließ nicht nur uns Menschen der westlichen Welt etwas von der Schönheit fernöstlicher Ideale schauen, er war auch seinen eigenen Landsleuten Führer zu ihr." Dies beschreibt auch den Weg, den der Autor zusammen mit dem Leser in den 74 Seiten geht. Ein Weg, an dessen Beginn und Ende das einfache Getränk des Tees steht; sozusagen als Klammer welche auseinanderdriftende, oberflächlich betrachtet widersprüchliche Kulturen, Ansichten oder Weltanschauungen fruchtbringend umschließt.
Schon die Überschriften der sieben Kapitel in die der Text unterteilt ist, lassen erahnen, dass es sich nicht um eine Anleitung für das Kochen von Tee handelt. Vielmehr führt uns Okakura durch Geschichte, Philosophie und Glaubensschulen hin zu einem beginnenden Verständnis für die Kultur, das Lebensgefühl und manche Beweggründe asiatischen Handelns und Denkens. Immer wieder wird aus dem reichen Fundus an bildender Kunst Japans,Chinas und Indiens zitiert, werden Analogien zum Westen gefunden, die auch heute, 100 Jahre nach dem Tod Kakuzo Okakuras, aktueller den je klingen. Anhand der Geschichte des Tees, gewährt uns Okakura Einblick in die Seele eines Volkes, das den Westen zu recht immer schon fasziniert hat. Der Autor besitzt dabei die Größe sich jedweder Anbiederung an Kulturen zu enthalten, wissend, das ein Verständnis um die Ordnung der Welt im Inneren jedes einzelnen beginnt und endet. Eine Emanation dieses Innersten einer Weltanschauung war und ist die Kultur des Tees.

Kapitel:

Die Schale der Menschheit
Die Schulen des Tees
Taosimus und Zen-Lehre
Der Teeraum
Wertung der Kunst
Blumen
Teemeister

Fazit: Mit dem Band Nr. 274 "Das Buch vom Tee" hält der Leser eines jener Bücher in Händen, an deren Ende sich ein wenig Melancholie einschleicht, angesichts der Tatsache, dass das Lesen mit der letzten Seite nun zu Ende sei. Man hält noch ein wenig inne, wie diese angehaltenen Filmszenen, die einem kurz die Möglichkeit bieten den Augenblick scheinbar zu konservieren. Eben nur scheinbar; und um so unbarmherziger schlägt das "normale" Leben anschließend über dem Kopf wieder zusammen. Sich aus der Welt hinauslesen und doch tiefer in ihr Verständnis einzudringen als vor der Lektüre, so kann man das Leseerlebnis, wenn auch unvollständig, zusammenfassen.

Zum Buch: Das Buch ist hervorragend verarbeitet. Es liest sich, gesetzt in der Schrift Linotype-Geramond, angenehm und auch das Papier ist, wie bei den Insel-Verlag-Büchern üblich, darauf ausgelegt auf lange Zeit ein treuer Begleiter des Literaturbegeisterten zu sein.
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden