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5.0 von 5 Sternen Der große Epos als Wissens-Schatztruhe, 13. Januar 2015
Rezension bezieht sich auf: Das Nibelungenlied (Gebundene Ausgabe)
Der germanische Heldenepos, der um 1200 entstanden ist, dessen Wurzeln jedoch weit nach vor in das heroische Zeitalter der Völkerwanderung zurückreichen, ist ein einmaliges Dokument europäischer Geschichte. Nicht umsonst wurde es zum UNESCO Weltdokumentenerbe erklärt. Man folgt den mittelalterlichen Vorstellungen vom Rollenbild der Frau und des Mannes und fragt sich zurecht: hat sich wirklich bis in die Neuzeit vieles verändert? Noch dazu faszinieren die Orts- und Landesangaben. Österreichische, deutsche, ungarische Orts- sowie Flussnamen finden Erwähnung. Es macht Spaß, neben dem Lesen des Textes auch ein wenig zu recherchieren. Welche Ortschaften umfasste das Burgundenland? Welcher Weg wurde eingeschlagen, als Kriemhild zu ihrem zweiten Mann König Attila reist? Welche Stationen kommen im Text vor? Auch interessant dazu sind die Bilder, die zum Stichwort "Nibelungenlied" im Netz zu finden sind. Die zwei schönsten Bilder jedoch habe ich hier gefunden: Kriemhilde's Revenge: [...] The Coming of Brunhilde: [...] Im Epos finden sich aber auch viele Märchen, wie beispielsweise die weissagenden Meerfrauen, die Hagen an der Donau trifft. Auch über den Aberglauben des Mittelalters erfährt man einiges. Wer weiß schon, was die Bahrprobe war? Wer weiß, was die Nibelungen eigentlich sind? Besonderen Stellenwert im Epos nimmt nicht nur der Drachentöter Siegfried ein, sondern der Markgraf Rüdiger, der sich im Endkampf entscheiden muss zwischen seinen zukünftigen Verwandten und der Königstreue. Er entscheidet sich für Letzteres, aber tut dies so geschickt, das es den Burgunden Hagen von Tronje so tief beeindruckt, dass er ihn nicht angreift. Letzten Endes fällt aber auch Rüdiger. Und dann noch der fulminante Schluss, mit dem wohl kein Mann des Mittelalters gerechnet hatte. Eine Frau verlässt das ihr zugeteilte Rollenbild und tötet einen großen Helden. Was mag wohl letzten Endes mit ihr geschehen? Ein spannendes Zeitdokument und noch immer eines der meistgelesenen Bücher im Deutschunterricht. Ein Teil europäischer Allgemeinbildung. Ich vergebe die fünf Sterne nicht, weil es eine sprachliche Meisterleistung, sondern weil es ein Fenster in die damalige Welt des Mittelalters ist.
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18 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Original, 20. Mai 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das Nibelungenlied (Gebundene Ausgabe)
Da gibt es nicht viel zu bewerten. Das ist nicht die Märchenbuchfassung, sondern das Original, in der Renaissance nochmal sauber aufgeschrieben und 1826 von Karl Simrock in das Hochdeutsche übertragen und 1827 veröffentlicht. Immernoch für Leute die es nicht erwarten, eine gewöhnungsbedürftige Schreibart als durchgehendes Lied in Reimen.
Die Originalversion von Simrock ist auch online lesbar:
[...]
Es handelt sich um ein Stück Kulturgeschichte und ist die Hauptquelle der romantischen Vorstellung des Mittelalters mit Drachen, Burgen, Burgfräuleins und unglaublichen Bösewichtern und Superhelden.

Um hier Fehler, aus einer anderen Rezension, klarzustellen:
1) Es ist ein einfacher Druck auf Recyclingpapier im Hardcover.
2) Die NibelungenSAGE ist nicht datierbar und stammt wahrscheinlich aus dem 5. Jhd.
3) Simrock hat es 1826 übersetzt. Steht auch im Vorwort. Erstausgabe war 1827. Es wurde als Vorlage eine Handschrift von ca. 1480 verwendet.
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5.0 von 5 Sternen schönes buch, 23. Oktober 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das Nibelungenlied (Gebundene Ausgabe)
sehr schönes hardcover. der druck ist etwas klein, deshalb nicht für sehschwache zu empfehlen. ansonsten tolles buch für veregnete abende.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ohne Vorwort und Nachwort, reine Übersetzung., 8. Januar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das Nibelungenlied (Gebundene Ausgabe)
Anders als in der "Blick ins Buch" Funktion bei Amazon dargestellt, war leider kein Vorwort oder Nachwort oder eine sonstige Erläuterung wie man sie bei Amazon lesen konnte, dem Buch beigefügt. In diesem vom Cover her sehr schön gestalteten Buch ist nur die reine Übersetzung von Karl Simrock aus dem 19. Jh. enthalten, ohne Erläuterungen.
Ich habe noch keinen besonderen Vergleich, aber manchmal liest es sich nicht ganz flüssig, harmonisch, ..., sicherlich auch sehr schwierig aus dieser alten Sprache heraus. Werde es mit einer anderen Version nochmal probieren, dieses schöne Kulturgut zu erschließen. Trotzdem preiswert und vielleicht auch nicht schlecht, schöne äußere Aufmachung.
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2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Schmuckstück für jedes Bücherregal, 27. Februar 2010
Rezension bezieht sich auf: Das Nibelungenlied (Gebundene Ausgabe)
Eine wirklich edle und bemerkenswerte Ausgabe der ersten maßgeblichen Übersetzung des mittelhochdeutschen Nibelungenliedes (1203) ins Neuhochdeutsche (entstanden 1845).
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2 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Freie Übersetzung!, 22. April 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das Nibelungenlied (Gebundene Ausgabe)
Das Lied liest sich sehr gut. Jedoch ist zu bemängeln, dass sich die Übersetzung aus dem Mittelhochdeutschen relativ frei ist.

Beispielsweise ist in dem alten Text nirgends von Island die Rede, diese Information haben die Herren Gelehrten hinzugefügt, hier wäre eine Fussnote angebracht.

Alles in allem genügt dieses Werk der Unterhaltung aber ist nicht für ernsthafte Beschäftigung mit dem Lied geeignet.

Im Originalwerk von 1827 (Karl Simrock) war wohl noch eine ausführliche Einleitung enthalten, die hier nicht enthalten ist.

Diese Rezession bezieht sich auf die Ausgabe vom Anaconda Verlag 2008.
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Das Nibelungenlied
Das Nibelungenlied von Karl Simrock (Gebundene Ausgabe - 20. Februar 2008)
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