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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 17. Februar 2014
Ein herausragendes Buch mit analytischer Tiefe über die gesellschaftlichen Differenzen zwischen dem "introvertierten" Osten und dem extrovertierten Westen. Rudolf Gelpke gelingt es die Mentalitätsunterschiede aufzugreifen und deren Auswirkungen auf die Lebenseinstellung darzustellen. Er beschreibt die Bedeutung des Rausches für das Individuum und zeigt auf wieso der Alkohol das Rauschmittel der westlich-kapitalistischen Gesellschaft ist und wieso im Gegensatz dazu Cannabis in der islamischen Welt eine wichtige Stelle einnimmt. Dazu greift er auch historische Quellen auf, unter anderem auch klassische Gedichte und Weisheiten von Dichtern und Denkern der islamischen Geschichte. "Vom Rausch im Orient und Okzident" ist ein vielseitiges und vor allem belehrendes und erhellendes Buch, das jeder lesen sollte. Es wird auf jedem Fall eine neue Perspektive eröffnen und ungeahnte Erkenntnisse liefern. In den 60ern erschienen, aber zeitlos aktuell. Wirkt ein bisschen wie eine wahr werdende Voraussicht auf die Zukunft.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 13. April 2010
Ich las das Buch schon vor Jahrzehnten und es ist für ernsthafte Interessenten zum Thema unentbehrlich.
Man gewinnt wertvolle Hinweise zu (ehemaliger !?) östlicher Denkweise und Philosophie.
Geschickt wird auch unsere Kultur hinterfragt.
Aktuell wie eh und je.
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Gelpkes Buch ist zunächst der Kritik an der westlichen Gesellschaft mit ihrem Leistungs- und Menschenbild gewidmet. Er stellt der westlichen die orientalische Gesellschaft gegenüber, und Schwerpunkt seiner Kritik ist das Umgehen mit rausch- bzw. tranceartigen Zuständen. Knapp gesagt widmet sich Gelpke wissenschaftlich der Legalisierung von (bestimmten) Drogen und argumentiert unter Rückbezug auf die orientalische Kultur vehement dafür, da er den Rausch für emminent wichtig hält und sein Funktionieren eingehend darstellt. Allerdings ist dabei zu bedenken, dass das Buch 1966 geschrieben wurde, zu einer Zeit, als diese Drogen noch gar nicht richtig erforscht waren. Dennoch, Gelpke verfällt nie in plattes Hippie-Gepredige, sondern argumentiert erstaunlich konsequent und sachlich, und ergreift auch beispielsweise - damals sicher sehr mutig - Partei für homosexuelle Menschen.
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