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am 8. April 2009
Hier ist ein wundervoll humorvoll geschriebenes, unterhaltsames und informatives Buch!

Eine gute Gelegenheit diesen Teil Europas, der vielen von uns noch etwas fremd ist, besser kennen und verstehen zu lernen. Dank der präzisen und auf die Historie zurückblickenden Beschreibungen kann man sich das Kloster Roshen oder die Städte Melnik und auch Sandanski gut vorstellen. Der Autor nimmt die Leser mit auf seine Wanderungen und läßt sie die Fauna und Flora Südwest-Bulgariens durch genaue Beobachtung erleben.

Besonders interessant und witzig beschrieben sind die Begegnungen und Diskussionen mit ganz außergewöhnlichen Menschen in den Bergdörfern und die Schilderungen der Probleme des Alltags und der Wirren des Landes nach der politischen Wende.

Eindrucksvoll die Legende des über 80 jährigen Onkel Boris, der sich vor 30 Jahren in eine Berghütte zurückgezogen hat, um Konflikten mit den kommunistischen Machthabern aus dem Weg zu gehen.

Herrlich erzählt sind auch die Verkaufsverhandlungen des Opa Stojan, der "1 Million", egal in welcher Währung für seine Wiese haben will und auch die lustigen Geschichten über Erlebnisse mit manch eigenartigen Fremden, die unerwartet im Dorf auftauchen und für Überraschungen sorgen.

Nachdenklich stimmt die einprägsame Beschreibung der Renovierung des Jahrhunderte alten Klosters Roshen in seiner exponierten Lage und historischen Architektur mit der spannenden Geschichte über den falschen Popen, der 10 Jahre das Dorf in Atem hält.

Tragisch bewegt uns das Ende der beiden getöteten Pferde, ebenso der bühnenreife, vorher abgesprochene Auftritt zweier Sintis beim Verkauf ihres Pferdes auf dem Markt.

Herrn Prof. Frank Pobell und seiner bulgarischen Frau Sonja ist es gelungen, prägnant und mit viel Liebe zum Detail die Region des Piringebirges dem Leser näher zu bringen.

Empfehlenswert wäre eine Übersetzung ins Bulgarische mit einer Reiseroutenskizze.
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am 2. Juli 2009
Eine wunderbare, wahre Erzählung
Ein mit viel Einfühlungsvermögen geschriebenes Buch über Erlebnisse des Autors im Bulgarien nach der Wende und im heutigen Bulgarien. Der Autor beschreibt, wie er nach einer Bergwanderung mit seiner bulgarische Frau im Oktober 1994 das Dorf Roshen mit seinem Kloster an den südlichen Ausläufern des Pirin Gebirges erreicht. Sie verlieben sich in dieses Dorf mit seinen meist älteren Einwohnern und bauen dort in den folgenden Jahren ein Ferienhaus, das ihnen zur zweiten Heimat wird. Auch "Fauna und Flora" sowie "Land und Leute" dieses südwestlichen Teils Bulgariens werden beschrieben.Im Mittelpunkt aber stehen die spannenden, z.T. auch skurrilen Begegnungen und Diskussionen mit bemerkenswerten Bewohnern der Bergdörfer. Es fällt schwer, das Buch aus der Hand zu legen!
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am 2. März 2011
Ein informatives und mit viel Humor geschriebenes Buch, das dem Leser das Balkanland Bulgarien mit all seinen Schönheiten, Eigenheiten und Problemen näher bringt. Der Autor schildert seine vielen Erlebnisse und Begegnungen beim schwierigen Bau seines Ferienhauses in den Bergen Südwest Bulgariens und bei den Ferien, die er dann dort verbringt. Er nimmt den Leser mit auf seine Wanderungen, zeigt ihm die Naturschönheiten und bedeutende Orte in diesem Teil Bulgariens. Trotz der mit viel Verständnis geschriebenen Episoden werden die Probleme des Landes, etwa die Korruption, deutlich. Dennoch: man ist gespannt und freut sich auf einen Besuch dort, fernab der Touristenströme am Schwarzen Meer.
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am 26. Februar 2010
Das Buch war für mich die Begegnung mit einem Gebirge,das mich schon vor Jahren begeistert hat.Die Autoren schildern mit viel Liebe die wundervolle Natur,die in den letzten Jahren stark bedroht wird. Gleichzeitig ist es eine Liebeserklärung an die Menschen, die uns Deutschen manchmal Rätsel aufgeben, die aber jedem ,der sie näher kennenlernt, ans Herz wachsen. Das Buch zeigt Bulgarien fern aller Touristenströme. Es macht neugierig auf das Unbekannte.
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am 10. November 2013
Der Autor hat sich mit seiner bulgarischen Frau ein Ferienhaus im ländlichen Südwesten Bulgariens gebaut und berichtet von den dabei gemachten Erfahrungen. Ich bin im Rahmen einer Trekkingtour im Pirin-Gebirge durch den beschriebenen Ort Rozhen gekommen und wir haben in einem Gasthaus übernachtet, dessen Wirte in dem Buch erwähnt werden. So war ich gespannt auf die im Buch geschilderten Eindrücke.
Obwohl ich vieles wiedererkannt habe und einiges nachempfinden konnte, war ich letztendlich vom Buch enttäuscht. Der Autor ist Physiker, kein Schriftsteller. Der literarische Wert lässt an vielen Stellen sehr zu Wünschen übrig, Ausdrücke und Formulierungen wiederholen sich zu stark. Viele Passagen sind inhaltlich eher banal - so zum Beispiel die länglichen Ausführungen über die Schildkröten am Ferienhaus oder die Zugreise mit dem Hund des Autoren.
Wer mehr über die Zeit nach der Wende in Bulgarien erfahren möchte, greife z.B. eher zum amüsanten und hintergründlichen Bericht von Angelika Schrobsdorff in "Grandhotel Bulgaria".
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