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am 22. August 2005
Generalmajor der Waffen-SS Kurt Meyer beabsichtigte, seinen jungen Untergebenen ein Denkmal zu setzen,was ihm mit diesem Buch gelungen ist. Er schildert die Feldzüge in Polen, Frankreich, dem Balkan und der Sowjetunion im ersten Teil des Buches. Dabei war er Angehöriger der 1.SS-Panzerdivision Leibstandarte und dabei in letzter Verwendung Führer der Aufklärungsabteilung. Er war immer im dicksten Schlamassel und stets bei den Grenadieren an der Front zu finden. Dies ist ein Charakteristikum, das ihn auszeichnete; immer alles selbst mitzumachen und Vorbild in vorderster Linie zu sein.
Das erste Kapitel endet 1943 mit der Rückeroberung Charkows, einem teuer erkauften Sieg des SS-Pnzerkorps.Den Rußlandfeldzug stellt er schonungslos und realistisch dar, er erwähnt auch Grausamkeiten an dt. Gefangenen. Die andere Seite findet keine Beachtung; ob beabsichtigt oder einfach nur aus Unkenntnis ist nicht klar ersichtlich.
Das zweite Kapitel beschäftigt sich mit der Aufstellung und dem Einsatz der 12. SS Panzerdivision "Hitlerjugend", bei der er zunächst ein Regiment führte und dann deren Divisionskommandeur wurde. Dabei wurden 17-18 jährige Jungs zum Kriegsdienst aufgrund (meistens)freiwilliger Meldung eingeogen.Dies ist zwar eine menschliche Tragödie, unter den riesigen Verlusten des dt. Reiches an Menschenleben jedoch nachvollziehbar.Die Division der "Crack Babies" lt. amerikanischen Jargon bewährte sich an der Invasionsfront vorzüglich und erkämpfte bei Caen in der Normandie den Respekt ihrer Feinde. Im Zuge der Absatzbewegungen von der Invasionsfront geriet er im Herbst 44 in Gefangenschaft. Dabei hatte er Glück, von den Maquis verschont zu werden. Dieses Glück konnten viele nicht teilen. Er schildert auch die Rache der "glorreichen" Partisanen, die gefangene Soldaten der Waffen-SS und Fallschirmjäger sofort hinrichteten.Und auch alliierte Truppen hielten sich zumindest am Invasionsbeginn auch nicht immer an die Genfer Konvention.Insgesamt ist auch hier die Darstellung etwas einseitig, es ist aber wichtig zu erfahren, das Kriegsverbrechen auf beiden Seiten vorkamen, die einen waren jedoch Sieger, die anderen Besiegte.
Der dritte Teil beschäftigt sich mit der Gefangenschaft Kurt Meyers und dessen Verurteilung. Nach einer kuriosen Beweisaufnahme wurde er zum Tode verurteilt.Er hätte im Sommer 44 sieben kanadische Soldaten erschießen lassen und seine Soldaten aufgehetzt. Mit Hilfe seiner ehemaligen Feinde, kanadischer Offiziere,und eines dt. Anwalts erreichte er zuerst eine Begadigung zu lebenslanger Haft und schließlich Ende 51 die Entlassung aus der Gefangenschaft. Interessant waren hier die Bedienung der öffentlichen Meinung in Kanada, die einen Sündenbock brauchte, aber auch die ritterliche Haltung der Kanadier, die sich für Meyer einsetzten.
Insgesamt trägt das Buch dazu bei, die Geisteshaltung der dt. Soldaten im Zweiten Weltkrieg besser verstehen zu können.Zwar ist es etwas einseitig bei der Schilderung der Völkerrechtsverletzungen, aber auch subjektive Berichterstattungen ergänzen bereits vorhandenes Wissen.
44 Kommentare108 von 122 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 21. Juli 2009
Sicher werden hier Stimmen laut, die von Nazi-Idolen und Faschisten-Kämpfern als böses Literaturgut schreien. Nein, dem ist nicht so! Fakt ist, das der Autor aus einer anderen Führungsebene schreibt, das Buch aber deswegen nicht uninteressant macht, nein im Gegenteil, des ist fesselnd ohne Ende! Ohne Heldenallüren, aber mit der Härte der kämpfenden Truppe, ihrem Alltag und den dazugehörigen Gefechtstagen und Dramen...
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