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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Brillanter 'film noir'
An einem Samstag Nachmittag ermordet in Paris ein höherer Angestellter (Maurice Ronet) kurz vor Feierabend seinen Chef, mit dessen Frau (Jeanne Moreau) er ein Verhältnis hat. Als er nochmal an den Tatort zurückkehrt, um eine verräterische Spur zu beseitigen, bleibt er im Fahrstuhl stecken. So misslingt der sorgfältig ausgeklügelte Plan, und...
Veröffentlicht am 5. Juli 2006 von Karsten Kongisser

versus
15 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Verkrüppeltes Bild
Bei vielem, was in den anderen Rezensionen steht, kann auch ich nur zustimmen: klassischer Film Noir, sehr authentisch erzählt, sehr gut Wiedergabe der Stimmung und erstklassiger Soundtrack durch Miles.

Aber: der Film wurde original im 1:1,37 (ca. 4:3) Format gefilmt, wird hier aber auf 1:1,85 (ca. 16:9 Bildschirmfüllend) getrimmt. Das geschieht, in...
Veröffentlicht am 23. Januar 2010 von x11r2d2


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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Brillanter 'film noir', 5. Juli 2006
Von 
Karsten Kongisser (Frankfurt am Main) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
An einem Samstag Nachmittag ermordet in Paris ein höherer Angestellter (Maurice Ronet) kurz vor Feierabend seinen Chef, mit dessen Frau (Jeanne Moreau) er ein Verhältnis hat. Als er nochmal an den Tatort zurückkehrt, um eine verräterische Spur zu beseitigen, bleibt er im Fahrstuhl stecken. So misslingt der sorgfältig ausgeklügelte Plan, und der Zufall stellt alle Beteiligten vor eine neue Entwicklung.

In seinem Regiedebüt, einem brillanten 'film noir', entwickelt der 24-jährige Louis Malle die raffinierte Kriminalhandlung als ein filmisches Traumspiel. Im Zusammenwirken von stimmungsvoller Fotografie, der atmosphärischen Musik von Miles Davis und dem sparsam-einprägsamen Spiel der Hauptdarsteller entwickelt sich eine sehenswerte düster-poetische Studie um Schuld und Sühne, Liebe und Misstrauen, Zufall und Schicksal: ein Meisterwerk der 'Nouvelle Vague', voller Liebe zur erzählerischen Kraft des Kinos. Malle feierte mit seinem Thriller überwältigende Erfolge; die 29-jährige Jeanne Moreau glänzt mit ihrer überzeugenden Darstellung.
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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Liebe und Jazz, 31. Mai 2006
Von 
Niclas Grabowski "niclas grabowski" (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Eigentlich passiert nicht viel.

Ein Mann wird von einem anderen ermordet. Es ist ein fast perfekter Mord, doch leider hat der Mörder etwas vergessen, so muss er noch einmal an den Tatort zurück, mit dem Aufzug, der dann leider steckenbleibt. So muss der Mörder auf den nächsten Tag warten.

Geichzeitig sucht seine Geliebte nach ihm, Jeanne Moreau treibt durch die Pariser Nacht, durch verregnete Strassen und schöne Cafes, begegnet Menschen und ist traurig, vielleicht verlassen, vielleicht ist ihrem Geliebten auch schlimmes passiert.

Wundervoll in Stimmung gesetzt mit dem melankolischen Jazz von Miles Davies, die Filmmusik ist einer seiner besten Werke.

Ein Klassiker der Nouvelle Vague. Umwerfend schön.

Diese DVD enthält auch den Soundtrack auf CD beigelegt, so dass auch der Mehrpreis gegenüber der noch erscheinenden Ausgabe in der SZ-Cinematek gerechtfertigt ist.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Korrektes Bildformat, 21. August 2010
Die Informationen zum Bildformat in einer der Rezensionen hier auf Amazon treffen anscheinend zumindest auf die Luxus-Ausgabe mit beigelegter CD nicht zu.

In der Online-Film-Datenbank finden sich nämlich zu diesem Detailaspekt, den zwar nicht alle, aber doch manche Filmfreunde bei einem Kauf in Betracht ziehen, folgende Informationen:

Falsche Coverangabe: Bildformat 1,85:1 (anamorph)
Korrektes dargestelltes Bildformat ca. 1,64:1 (anamorph)

Dies entspricht auch dem Bildformat der amerikanischen Criterion-DVD. Meines Wissens wurde der Film im europäischen Breitbandformat mit 1,66 : 1 gedreht. Insofern ist die Angabe der OFDb zutreffend, dass dieses Format auf DVD "korrekt" ist.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Spielfilmdebüt eines Vierundzwanzigjährigen, 14. März 2012
Louis Malle hat mit seinem ersten Spielfilm als Vierundzwanzigjähriger 1957 bereits einen beeindruckenden Film der "Neuen französischen Welle" abgeliefert, der als Meilenstein der Filmgeschichte gilt.
Vordergründig geht es um den scheinbar perfekten Mord, dessen Scheitern jedoch bereits in Titel des Films deutlich wird. Doch eigentlich geht es in dieser vom amerikanischen Film Noir angeregten Verfilmung eines Kriminalromans mehr um Liebe, Zufall, Einsamkeit Suchen und Nichtfinden.
So spielt der schwarzweiße Film mit Licht und Schatten, Regen und Nachtstimmungen. Besonders beeindruckend sind die Nachtszenen mit dem Mörder im stillgelegten Fahrstuhl.
Ende der fünfziger Jahre gedreht, verweist der Film auf die Probleme der sechziger Jahre. Das Trauma des Indochina - Krieges wird durch das des Algerienkrieges abgelöst. Diese düstere, bedrohliche Stimmung liegt über dem ganzen Film.
Jeanne Moreau, in ihrer herben Schönheit exzellent fotografiert, ist als reiche Geliebte des Mörders (Maurice Ronet)der stille Star des Films.
Den legendären Soundtrack spielte MILES DAVIS mit seinen Musikern in einer einzigen Nacht zum laufenden Film ein.
Ein Interview mit dem Regisseur ,der zur Verblüffung des Zuschauers nicht nur wahnsinnig schnell sprechen kann, sondern dies mit der Zigarette im Mundwinkel tut, enthält viel Wissenswertes über den Film und seine politischen Hintergründe.
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15 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Verkrüppeltes Bild, 23. Januar 2010
Bei vielem, was in den anderen Rezensionen steht, kann auch ich nur zustimmen: klassischer Film Noir, sehr authentisch erzählt, sehr gut Wiedergabe der Stimmung und erstklassiger Soundtrack durch Miles.

Aber: der Film wurde original im 1:1,37 (ca. 4:3) Format gefilmt, wird hier aber auf 1:1,85 (ca. 16:9 Bildschirmfüllend) getrimmt. Das geschieht, in dem oben und unten Teile des Originalbilds entfernt werden. Nach dieser Operation bleiben nur 3/4 des Ausgangsbildes übrig. Warum man das macht, ist mir völlig schleierhaft. Menschen, die sich für solche alten Schwarzweißfilme interessieren sind sich der damit verbundenen "Nachteile" i.d.R. bewusst und erwarten trotzdem Originale und keine auf moderne Techniken "angehobene" Produkte.

Das ist eine brutale Veränderung des Ausgangsmaterials und ein vehementer Eingriff in die Gestaltung der Filmschaffenden. Aus meiner Sicht wird die DVD dadurch unbrauchbar. Der Soundtrack alleine wäre günstiger gewesen...
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9 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Klassiker der Nouvelle Vague, 20. Januar 2007
Von 
Niclas Grabowski "niclas grabowski" (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Fahrstuhl zum Schafott - SZ-Cinemathek 91 (DVD)
Eigentlich passiert nicht viel.

Ein Mann wird von einem anderen ermordet. Es ist ein fast perfekter Mord, doch leider hat der Mörder etwas vergessen, so muss er noch einmal an den Tatort zurück, mit dem Aufzug, der dann leider steckenbleibt. So muss der Mörder auf den nächsten Tag warten.

Geichzeitig sucht seine Geliebte nach ihm, Jeanne Moreau treibt durch die Pariser Nacht, durch verregnete Strassen und schöne Cafes, begegnet Menschen und ist traurig, vielleicht verlassen, vielleicht ist ihrem Geliebten auch schlimmes passiert.

Wundervoll in Stimmung gesetzt mit dem melankolischen Jazz von Miles Davies, die Filmmusik ist einer seiner besten Werke.

Ein Klassiker der Nouvelle Vague. Umwerfend schön.

Von dem Film gibt es auch eine DVD-Ausgabe mit einer zusätzlichen CD mit der Filmmusik, wer also auf Jazz steht, kann auch diese, etwas teuere Ausgabe kaufen. Dank der SZ-Cinemathek hat man ja jetzt die Wahl.
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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Klasse Klassiker, 8. Oktober 2007
Von 
Ulrich Hartmann (Mulfingen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Ein halbes Jahrhundert ist dieser Film alt und so fesselnd wie am ersten Tag. Wer ihn einmal gesehen hat, den läßt er nicht mehr los: das Gesicht von Jeanne Moreau, die Räume, die die Geschichte miterzählen, die atemberaubende Spannung, der grimmige Humor, die dämonische Kraft der Liebe, die in dem Telephongespräch am Anfang zutage tritt - und natürlich die Musik von Miles Davis. Wobei mir beim Anschauen der DVD aufgefallen ist, daß diese Musik sich durchaus zurückhält. Sie kommentiert das Geschehen leise, und in manchen Einstellungen schweigt sie ganz. Aber das macht wohl überhaupt die Genialität dieses Films aus: sie zeigt sich im Weglassenkönnen. Hier wird man nicht zugeknallt, sondern hineingenommen. Der Zuschauer muß sich vieles selbst erschließen, und wird so quasi mitbeteiligt.
Empfehlenswert ist nicht nur der Film an sich, sondern gerade diese Ausgabe. Sie enthält nicht nur die Musik zusätzlich auf einer Audio-CD, auch das Bonus-Material ist zwar nicht umfangreich, aber aufschlußreich: ein Interview mit dem Regisseur, bei dem man nicht nur sehen kann, wie man als Franzose mit der Zigarette im Mundwinkel gleichzeitig rauchen und reden kann, sondern auch einiges Wissenswerte über den Film erfährt, z.B. über seine politischen Hintergründe.
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