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13 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Im Dschungel der Polizeikorruption - Ein Cop wechselt die Seiten, 12. April 2007
Von 
j.h. "corleone29" (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 500 REZENSENT)   
Der New Yorker Cop Daniel Ciello (Treat Williams) scheint es geschafft zu haben: Er lebt mit seiner Familie im Wohlstand und unterscheidet sich von den verfolgten Drogendealern in erster Linie durch die Polizeimarke - ein PRINCE OF THE CITY. "Ich schlafe mit meiner Frau, aber ich lebe mit meinen Partnern. Ich würde sie nie im Stich lassen." Nach einer Auseinandersetzung mit seinem drogensüchtigen Bruder und einem Gespräch mit seinem Vater kommen Ciello Zweifel am Sinn seiner Existenz. Nach einem qualvollen Ringen mit sich selbst lässt er sich für Spitzeldienste einer Untersuchungskommission gegen Polizeikorruption gewinnen - unter der Bedingung, nicht gegen seine Partner aussagen zu müssen. Doch parallel wird auch gegen Ciello ermittelt und er muss sich entscheiden, wie weit er zur eigenen Verteidigung gehen will ...

Sidney Lumet (* 1924) setzte sich bereits 1972 in SERPICO mit der Korruption in Polizeibehörden auseinander. Im Gegensatz zu Serpico ist Cop Ciello keine positive Lichtgestalt. Lumet bezieht in diesem meisterhaften Drama von 1981 (Laufzeit 160 min) keine wirkliche Position und überlässt das Urteil dem Zuschauer. Die GUTEN sind nicht wirklich gut und die BÖSEN mitunter menschlicher - alles eine Frage der Betrachtung ...

Der nach einem Buch von Robert Daley über den Undercover-Drogenermittler Robert Leuci entstandene Film hat 126 Sprechrollen und 130 Schauplätze.

Die Special-Edition von WARNER teilt den Film auf 2 DVD's auf. Als Bonusmaterial sind der Kinotrailer sowie eine 2006 für diese DVD prodzierte Dokumentation (30 min) enthalten. Neben Sidney Lumet und Treat Williams ist darin auch "Vorbild" Robert Leuci zu sehen.

Nicht nur für Sammler der Werke Sidney Lumets ein lohnender Kauf!
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12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einer der besten Filme über Polizisten!, 8. September 2008
Rezension bezieht sich auf: Prince of the City - SZ-Cinemathek 70 (DVD)
Regisseur Sydney Lumet (Die 12 Geschworenen, Serpico, The Verdict u.a.) ist hier wohl einer der besten Polizisten Filme gelungen. Es gelingt ihm die Tragik eines Mannes zu zeigen der seine Freunde, seinen Beruf und sich selbst verratet. Treat Williams gibt gekonnt (wohl auch sehr angelegt an Al Pacino's Serpico)den New Yorker Polizisten Danny Ciello. Nachdem er selbst jahrelang Bestechungsgelder und Drogengelder mitsamt seinen Kollegen eingeheimst hat, bekommt er Gewissensbisse und beginnt für die Staatsanwaltschaft zu arbeiten. Doch hat er immer den Code der Verschwiegenheit zum Schutz seiner Freunde vor Augen.

Ein gut gemachter Film der trotz seiner 160 Minuten eine Spannung und Intensität aufbaut. Gute Schauspieler und interessante Bilder von NY runden das sehr positive Bild von Prince of the City ab. Bild (16:9) und Ton (D.D. 2.0 Deutsch, Englisch und UT in Deutsch und Englisch) sind sehr gut. Glatte Empfehlung !
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Erschütterndes, auf Tatsachen basierendes NYC-Polizeidrama von Sidney Lumet, 25. April 2010
Von 
theSilentNoirFreak (Somewhere over the rainbow ... and beyond!) - Alle meine Rezensionen ansehen
Die Polizei stellt immer mal wieder ein beliebtes, zentrales Thema für Verfilmungen dar und dies ganz besonders, wenn es darum geht, sie einer maroden Infrastruktur zu überführen. Auf der Basis von James Elroy's Romanen sind mit DARK BLUE (2002) und L.A. CONFIDENTIAL (1997) bereits gelungene Filme zum Thema entstanden und daß nicht allein das LAPD, sondern auch New Yorker Cops 'Dreck am Stecken' haben können, wurde ebenfalls eindrucksvoll in COP LAND (1997) für die Leinwand verarbeitet. Ein weiterer Film, der Zustände innerhalb des NYPD thematisiert, ist Sidney Lumet's bereits 1981 entstandener Film PRINCE OF THE CITY. Regie-Legende Lumet verfilmte dabei Robert Daleys gleichnamigen Tatsachenroman, in dem es um eine Polizeieinheit geht, aus deren Mitte ein Cop heraustritt, der, unter Druck, bislang gut gehütete Geheimnisse offenbahrt.

Treat Williams, erst wenige Jahre zuvor durch seine Verkörperung eines der Hippies in der Musical-Verfilmung HAIR populär geworden, schlüpfte für PRINCE IN THE CITY in die Rolle des Polizeiermittlers Daniel Ciello, der für das Rauschgiftdezernat des New York Police Department tätig ist. Danny Ciello ist 'streetwise', weiß, wo's lang geht und somit auch, daß manche Grenze der Legitimität überschritten, mancher faule Kompromiß mit fragwürdigen Charakteren eingegangen werden muß, damit Polizeiarbeit sich letztendlich als effizient erweisen kann. Nicht er allein, sondern ebenfalls die Männer seiner Einheit verfahren nach diesem ungeschriebenen Gesetz, somit deckt jeder jeden. Damit hat es allerdings ein Ende, als die Staatsanwaltschaft Danny der Korruption überführen kann und ihm zusetzt. Danny zeigt 'Good Will', gesteht bereitwillig drei vergleichsweise unbedeutende Fälle, in denen er in der Vergangenheit gegen seine Berufsehre verstoßen hatte. Von mehr als diesen Lapalien scheinen allerdings die Ermittlungsbehörden zu wissen, die sich jetzt eingeschaltet haben und die ihm Straffreiheit zusagen, wenn Danny Ciello 'kooperiert', wenn er 'auspackt' ... und dabei Namen nennt. "Das erste, was ein Cop lernt, ist, daß er niemandem, außer seinem Partner, vertrauen kann!", hört der Zuschauer Detective Ciello noch in den Erstgesprächen propagieren, "Ich schlafe mit meiner Frau, aber ich lebe mit meinen Partnern. Ich würde sie niemals im Stich lassen!" - im Zuge der eingeleiteten Ermittlungen allerdings erklärt sich einiges anders, ändern sich die Vorzeichen, Detective Ciello erweist sich als immer 'kooperativer', gewährt immer tiefere Einblicke in die Vorgehensweisen seiner Einheit, wobei auch konkrete Namen fallen. Nicht unbeleuchtet bleibt dabei auch die Tatsache, daß ein Mitglied aus Danny's Familie im weiteren Sinne ebenfalls Mitglied der Mafia ist - diese Verbindung garantierte in der Vergangenheit wertvolle Tips ebenso wie Verschwiegenheit ... durch Danny's Aussagen gerät jetzt jedoch alles aus den Fugen: Die Medien geben plötzlich seinen Namen in Zusammenhang mit seinem Informantendasein bekannt, seine Familie muß unter Schutz gestellt werden, die Mafia stößt Morddrohungen aus, die Ermittlungsbehörden setzten Detective Ciello weiter unter Druck und seine Kollegen/Partner werden ihm gegenüber mißtrauischer, fangen an, sich zu distanzieren. Danny Ciello's Nervenkostüm sieht sich einer Dauerbelastung ausgesetzt, zwischen Abhöranlagen, Lügendetektoren, jetzt tatsächlich eintretenden Todesfällen und einem angespannten Familienleben schluckt er Beruhigungspillen und versucht nun auch seine Kollegen zu Aussagen zu bewegen ... Danny's bisheriges Leben ist vollkommen auf den Kopf gestellt, er muß erkennen, daß er sich auf äußerst 'dünnes Eis' begeben hat ... gibt es ein 'zurück' und gar eine Zukunft ... ?

Dieser Film mit insgesamt 160 Minuten Spiellänge läßt einen nicht kalt - PRINCE OF THE CITY ist kein gewöhnlicher Polizeithriller, das Wissen um seine (weitgehende) Authentizität umgibt den Zuschauer in jeder Sekunde - das macht den Film so gut, wenn auch so wirklich hart. PRINCE OF THE CITY ist ganz sicher kein Film, der nach Feierabend, so nebenbei, zwischen Waschmaschine, Pizza im Ofen und Kinder ins Bett bringen, laufen kann - auf diesen Film muß man sich einlassen (am besten im Urlaub oder in Feiertagsphasen wie Ostern, Pfingsten & co.). Er ist dabei nicht so anstrengend wie Alan J. Pakula's DIE UNBESTECHLICHEN, erfordert dennoch über die volle Länge auch die volle Aufmerksamkeit. Hat man den richtigen Zeitpunkt erwischt, wird man auch belohnt, der Film ist auf seine Art (= er wirkt ja beinahe dokumentarisch) wirklich spannend, wobei gut ausgewogen sowohl der Fortlauf der Ermittlungsarbeit, wie auch die Persönlichkeitsveränderung von Detective Daniel Ciello (sowie auch die Veränderungen in seinem Umfeld) fokussiert werden, beides zu verfolgen ist gleichermaßen faszinierend wie erschreckend. Während die Bereitschaft, in Ciello einfach nur einen Verräter zu sehen, zunächst noch relativ hoch ist, verändert sich im Zuge der zunehmenden Verdichtung des Plots auch die Perspektive des Zuschauers: Man wünscht Danny Ciello irgendwann wirklich nur noch, daß dieser Alptraum für ihn möglichst bald ein Ende hat.

Das Markenzeichen der 'Premium Edition' von Warner ist, daß die DVD-Ausgaben 2 Discs enthalten. Aufgrund der Überlänge dieses Films, befindet sich sein zweiter Teil auf Disc 2, zusammen mit einer knapp 30minütigen, sehr interessanten Doku, in der Hauptdarsteller Treat Williams, Regisseur Sidney Lumet sowie andere, an der Film Produktion Beteiligte Informationen zum Projekt veräußern - ebenso wie Buchautor Robert Daley und der 'echte Prince Of The City', Robert Leuci, der als Police Detective in den 70er Jahren tatsächlich belastende Aussagen gemacht hatte, die in 52 Fällen zur Anklage geführt hatten und Daley als Basis für seinen Roman diente. Auf Disc 1 gibt's, außer dem Gros des Spielfilms, noch den Original Trailer zu sehen.
Ursprünglich sollen übrigens Brian Di Palma für die Regie und Robert DeNiro als Hauptdarsteller vorgesehen gewesen sein. Obwohl der Film von der Kritik z.T. sehr positiv aufgenommen wurde, spielte er wohl nicht die erhofften Summen an den Kinokassen ein. PRINCE OF THE CITY ist definitiv 'starker Tobak', dabei ausgesprochen packend - ein von vielen vielleicht etwas übersehenes Juwel, das ich auf diesem Wege unbedingt empfehlen möchte!
-- theSilentNoirFreak
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5.0 von 5 Sternen Der leichte Weg in die Korruption und der schwierige Weg aus dieser oder ein gefallener Cop auf der Suche nach Erlösung, 14. August 2014
Es ist nun schon zwei Jahrzehnte her, dass ich diesen hammergeilen Streifen gesehen habe. Er hat mir damals so gut gefallen, dass ich ihn mir mehrmals hintereinander reingezogen habe. Letztens habe ich ihn mir nochmal angeschaut und fand ihn wieder sehr gut. Für mich ist er der beste Polizeifilm der Achtziger. In keinem anderen Film aus dem Genre wird das Milieu der Drogenfahnder und der psychische Druck, den sie ausgesetzt sind, so schonungslos realistisch gezeigt.
Leider ist er auch heute noch aktuell, denn der War on Drugs tobt ja immer noch.
Der kongenial von Treat Williams gespielte Hauptheld Ciello hatte immer meine Symphatie und ich finde es gut, dass sich das reale Vorbild Robert Leuci, nachdem er die New Yorker Polizei verlassen hat, sich in das Heer der schreibenden Ex-Cops eingereiht hat.
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0 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Superthriller., 28. Januar 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Einer der besten französischen Krimis,welche ich habe,Hochspannung pur,Kassette wurde mir echt neu geliefert,
hab sie mir sofort auf DVD überspielt,da ich ein Fan von französischen Filmen bin, ist es einer meiner Schätze.
Sollte jeder Krimifan gesehen haben.
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Prince of the City - SZ-Cinemathek 70
Prince of the City - SZ-Cinemathek 70 von Sidney Lumet (DVD - 2006)
EUR 9,35
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