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14 Rezensionen
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12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Magdalen Nabb - Subtile Spannung vom Feinsten,
Rezension bezieht sich auf: Tod in Florenz, 5 CDs (ADAC Motorwelt Krimi-Edition) (Audio CD)
Also, ich kann nur sagen, dass ich die Krimis von Magdalen Nabb seit Jahren mit Begeisterung lese. Irgendwie haben ihre Texte Ähnlichkeit mit denen von Donna Leon, aber ich finde sie noch viel subtiler. Klar, kann man die Bücher nicht mit den krassen amerikanischen Thrillern vergleichen, aber genau das macht den Reiz ja aus. Die Bücher spielen in und um Florenz - und das kommt in jedem Satz perfekt rüber. Dass es die Bücher jetzt endlich auch als Hörbücher gibt, finde ich klasse. Ich habe mich schon die ganze Zeit gefragt, wann ein Verlag die endlich mal rausbringt. Frank Engelhardt, der Sprecher, hat eine super-schöne Stimme. Echt komisch, dass er bisher noch gar nicht so viele Hörbücher gesprochen hat. Ich finde nämlich, dass er das wirklich klasse macht. Den Wachtmeister Guarnaccia bringt er jedenfalls genauso rüber, wie ich ihn mit immer vorgestellt habe.
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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen
anderes Bild Italiens,
Von helmut seeger "liberaler" (karlsruhe) - Alle meine Rezensionen ansehen (TOP 1000 REZENSENT) (REAL NAME)
Rezension bezieht sich auf: Tod in Florenz. SZ Krimibibliothek Band 27 (Gebundene Ausgabe)
Magdalen Nabb zeichnet ein anderes Bild Italiens, als man es gewöhnlich serviert bekommt oder das Klischee es transportiert. Ihr Ermittler ist ein intellektuell eher schlichter Mensch, der weder körperlich noch geistig die Erwartungen des klassischen Kriminalromanlesers erfüllen mag.Ein echter Antiheld eben. Seine Frau verbringt die Tage offenbar mit Putzen und die beiden sprechen über das Essen oder über schulische Belange der Kinder. Eine eher spießige Existenz. Die Fälle, in denen der M. Guarnaccia ermittelt, sind da von anderem Kaliber. Zu Beginn harmlos scheinend, entwickelt sich dieser Fall um den Tod einer jungen schweizer Lehrerin zu einem Panorama des Italien unter faschistischer Besatzung und SS-Terror und den psychologischen und gesellschaftlichen Nachwirkungen derselben bis in die 80er Jahre hinein. Nabb zeigt sehr viel psychologisches und atmosphärisches Einfühlungsvermögen und schreibt ungewähnlich präzis, was auch dem "Spiegel" unlängst eine kleine Eloge wert war. Das gut recherchierte historische Panorama und die psychologisch präzise Zeichnung der Figuren machen das Buch zu einem wichtigen literarischen Beitrag zur Kriminalliteratur, wie man ihn aus Italien ansonsten nicht unbedingt gewohnt ist. Nabb weist im Vergleich zu Ihrem englischen Kollegen Dibdin eindeutig das schwerere Format auf. Hier ist der Verweis auf den großen Belgier Simenon im Klappentext ausnahmsweise nicht zu weit her geholt. Unter dem Anspruch leidet allerdings etwas die Unterhaltsamkeit. Wer einige der packend geschriebenen amerikanischen Thriller als Muster im Hintergrund hat, wird sich hier unter Umständen schwer tun. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Guarnaccias Liebe zum November...,
Von Mag Wolfgang Neubacher "wolfgang_neubacher" (A - 5203 Köstendorf) - Alle meine Rezensionen ansehen (TOP 500 REZENSENT) (REAL NAME)
Rezension bezieht sich auf: Tod in Florenz. SZ Krimibibliothek Band 27 (Gebundene Ausgabe)
...beruht darauf, dass er dann ohne Sonnenbrille, die die meiste Zeit des Jahres seine immer tränenden Augen schützen muss, herumlaufen kann.Elisabeth und Monika, zwei Schweizerinnen, sind zu Studienzwecken in Florenz. Als Monika, die sich im Töpfern fortbilden will (hier spielt die Autorin wohl auf ihre eigene Biografie an), eines Tages verschwindet, muss sich Guarnaccia mit dem Fall befassen. Als die Leiche der jungen Schweizerin gefunden wird, herrscht Geweissheit über ein Kapitalverbrechen. Jetzt kann Guarnaccia - zusammen mit einem Kollegen aus einem Nachbarort - so richtig "loslegen", und er entdeckt "viele Leichen im Keller"... Dieser nicht mehr ganz neue Krimi (die Originalausgabe erschien immerhin 1987) der in Florenz lebenden Engländerin enthält wieder einmal alle "Ingredienzien" eines spannenden Krimis: einen immer an sich selbst zweifelnden Helden; exzellentes Lokalkolorit; eine spannende Geschichte mit so manchen Überraschungen - und Einblicke in dunkle Seiten der italienischen Geschichte (konkret: Faschismus und 2. Weltkrieg). Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen
Dorfmafia,
Von
Rezension bezieht sich auf: Tod in Florenz. SZ Krimibibliothek Band 27 (Gebundene Ausgabe)
In diesem Fall verschlägt es Guarnaccia auf der Suche nach einer abgängigen Schweizerin in ein Töpferdorf etwas außerhalb von Florenz - und er wird diese auch finden - tot in einem Tonscherbenhaufen. Doch sind die Bewohner auch zerstritten aufs Blut, kommt ein Fremder, so halten sie in jedem Fall zusammen. Wo er - in Zusammenarbeit mit dem dort ansässigen, überaus gesprächigen Maresciallo - auftritt, verstummen die Gespräche, Handgreiflichkeiten werden beendet und denjenigen, die erzählen wird kein Glaube geschenkt.Der Titel verspricht Florenz ohne das Versprechen zu halten. Die Charaktere treten zwar auf, doch bleibt zu wenig Zeit, um sie wirklich wahr zu nehmen, geschweige denn, einen Eindruck zu gewinnen. Allein der Schluss lässt an andere Fälle des Maresciallo Guarnaccia erinnern (darum 3 Sterne) - so bleibt für mich leider nur der undefinierbare Geschmack eines Krimis unter mehreren. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Meisterin der leisen Töne,
Rezension bezieht sich auf: Tod in Florenz, 5 CDs (ADAC Motorwelt Krimi-Edition) (Audio CD)
Ihre Fans lieben sie dafür: Magdalen Nabb ist die Meisterin der leisen Töne. Ihre Krimis leben von subtiler Spannung und gekonnt dosierter Dramatik. Es sind diese feinen Nuancen, die beim Lesen und beim Hören unter die Haut gehen. Frank Engelhardt hat es auch in dieser Lesung wieder verstanden, dem Text gerecht zu werden und Nabbs Ton punktgenau zu treffen.
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8 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen
Hat mich nicht überzeugt....,
Von
Rezension bezieht sich auf: Tod in Florenz, 5 CDs (ADAC Motorwelt Krimi-Edition) (Audio CD)
Kurz: langatmige Geschichte die so ruhig vor sich hinplätschert das man sich manchmal fragt ob man nicht im stehen einschlafen möchte, so wie es dem ermitteltem Polizeibeamten auch manchmal passiert.Frank Engelhardt liest die Geschichte ohne besondere Hingabe und das mit Langeweile und so monoton das einem das einschlafen noch leichter gemacht wird...... Sorry aber meiner Meinung nach war das leider nichts....... da gibt es besseres. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen
Spannend, aber nicht wirklich meisterhaft,
Von
Rezension bezieht sich auf: Tod in Florenz. SZ Krimibibliothek Band 27 (Gebundene Ausgabe)
Der fünfte Fall des Maresciallo Guarniacci, jenem stillen, nachdenklichen Kommissar aus Sizilien, der in Florenz seinen Dienst verrichtet. Er muss gemeinsam mit einem Kollegen den Mord und die versuchte Vergewaltigung an einer Schweizerin aufklären, die auf dem Gelände einer Töpferei in einem kleinen Dorf nahe Florenz gefunden wurde. Dabei muss er die Mauer des Schweigens der Dörfler durchdringen und ein Familiengeheimnis lüften, das bis in die Zeit des Zweiten Weltkrieges reicht. Am Ende kann er den Fall klären, kommt aber nur knapp mit dem Leben davon.Der Krimi ist spannend, doch ein wirkliches Meisterwerk ist er nicht. Die Autorin muss sich zur Aufklärung eines sehr unschönen Mittels bedienen: Ein Arzt, der mit dem Fall nichts zu tun hat, bringt die beiden Kriminalisten durch eine unglaubwürdig ausführliche Erzählung, in der er sogar wörtlich Gespräche widergibt, auf die richtige Spur. Dadurch verliert die ansonsten recht geschickt konstruierte Story an Reiz. Alles in allem ist dies jedoch ein gut zu lesender Unterhaltungskrimi. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
schöner Krimi,
Rezension bezieht sich auf: Tod in Florenz (Taschenbuch)
Zunächst wird eine junge Schweizerin von ihrer Freundin als vermisst gemeldet. Maresciallo Guarnaccia fährt zu ihrem Arbeitsplatz, um herauszufinden, wo sie steckt. Er kann nicht wirklich etwas in Erfahrung bringen, weil die Bevölkerung des Örtchens, in dem die junge Frau arbeitet, sehr verschlossen ist. Wenig später wird die Leiche des Mädchens hinter einer Töpferei, in der sie ab und zu gearbeitet hat, gefunden. Auch jetzt werden die Ermittlungen , die Guarnaccia und sein ortsansässiger Kollege gemeinsam leiten, nicht einfacher. Schließlich besuchen die beiden einen alten Mann, der ihnen hilft die seltsamen Andeutungen der Dorfbewohner zu verstehen, indem er ihnen erzählt, was während des Krieges in dem Dorf passiert ist.Mir hat das Buch sehr gut gefallen, weil es ganz gut geschrieben ist und die Geschichte sehr spannend ist. Besonders der Rückblick zum Krieg ist sehr interessant. Nachdem der alte Mann seine geschichte erzählt hat, kann man allerdings ziemlich leicht darauf kommen, wer der Mörder ist - ich wusste es kurz vor der Aufklärung des Mordes. Ich werde auf jeden Fall nach weiteren Büchern von Magdalen Nabb ausschau halten. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
5 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen
Langweilig, lahm und recht zähe Kost,
Rezension bezieht sich auf: Tod in Florenz, 5 CDs (ADAC Motorwelt Krimi-Edition) (Audio CD)
Ich habe mich während der ganzen Lesung gefragt, in welchem Jahr oder zumindest Jahrzehnt die Handlung angesiedelt sein mag, und ich habe keinen verwertbaren Hinweis gehört. Mag sein, daß ich ihn überhört habe, aber in meiner Empfindung ist der Roman so ohne Zeit und Ort, so schwebend im luftleeren Raum, so ausgerichtet auf längst vergangenes Geschehen, daß ich all diese Faktoren, die einem Krimiplot die notwendige Wärme und Würze, ihren unverwechselbaren Charme und Kolorit verleihen, die für einen Krimi unverzichtbar sind, leider nahezu völlig vermißt habe. Ich vermute, daß die Handlung am wahrscheinlichsten in den 70er Jahren des vergangenen Jahrhunderts spielt, allerdings lassen mich nur ein paar mathematische Überlegungen mit dem Alter der Personen zu dieser Vermutung finden, die Personen, das gesellschaftliche Umfeld und die Art der Darstellung an sich bieten keinen Anhaltspunkt. Es ist kein historischer oder zeitgeschichtlicher Roman.Kern der Handlung ist ein einzelner, ewig langer Monolog, der nahezu alles über alle Personen aufklärt. Davor wird man völlig im Dunkeln gelassen, danach spült die Handlung lustlos der Auflösung zu, die dann zwar wahrlich keinen zu überraschen vermag, allerdings mit allem zuvor erfahrenen nicht allzu viel zu tun hat. Ich mag Magdalen Nabb unrecht tun, ich kenne nur dieses eine Werk von ihr, aber aufgrund dieses Romans finde ich einen Vergleich mit Donna Leon nicht gerechtfertigt. Es sind stets die selben kleinen Dinge, die mich an der Commissario Brunetti - Reihe nerven, aber Donna Leon versteht es, ihren Personen, die sich zwar kaum entwickeln, Leben einzuhauchen und vor allem ihren Schauplatz Venedig mit all seinen Problemen und Mißständen auf eine Art zu schildern, daß man die Lagunenstadt hautnah zu erleben meint und gleichzeitig das unbändige Verlangen spürt, augenblicklich in dieses Chaos auszuwandern. Magdalen Nabb gelingt dies zumindest in diesem Kriminalroman auch nicht ansatzweise. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
5 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen
Mäßig überzeugender Protagonist,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Tod in Florenz (Taschenbuch)
Ah, dachte ich, wieder eine Dame aus dem englischsprachigen Ausland, die, in Italien lebend, einen Kriminalbeamten in einer schönen Stadt ermitteln läßt. Ein Gegenstück zu Donna Leons Commissario Brunetti also. Und Florenz hat ja auch seine Reize... Leider nicht in diesem Roman: das Wetter ist meist schlecht und die Autorin nutzt die wunderbare Kulisse keinesfalls, um beim Leser auch nur die geringste Urlaubsstimmung zu erzeugen. Schade. Und die Krimihandlung? Eine Engländerin verschwindet, ihre Leiche taucht im Hof einer Töpferei auf. Die Vorkommnisse, die zu ihrer Tötung geführt haben, nahmen bereits vor langer Zeit ihren Anfang. Ihre Aufdeckung durch den Mareciallo Guarnaccia geschieht auf eine sehr langsame bedächtige Art - eben dem Charakter des Beamten entsprechend. Durchaus solide und originell gemacht, wenn mich die Spannung auch erst auf den letzten hundert Seiten gepackt hat. Den Mareciallo fand ich ziemlich blaß. Daß er äußerlich nicht allzu ansprechend ist und immerzu ausdruckslos durch seine dicken Brillengläser glotzt - damit kann man als Leser leben. Aber irgendwie fehlt ihm eine Marotte oder Persönlichkeitsmerkmal, das ihn sympathisch macht. Wenn ich ihm begegnen würde, käme er mir vor wie eine lebende Schlaftablette. Gegen ihn ist der ebenfalls etwas biedete Brunotti ein progressiver Actionheld! Vielleicht ist Guarnaccia in den anderen Romanen der Reihe überzeugender.Großes Lob übrigens an die Übersetzerin Monika Elwenspoek (die sich ja sonst auch der Bücher von Donna Leon annimmt. Da fühlte man sich doch sprachlich zumindest gleich "zuhause".) Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen |
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Tod in Florenz. SZ Krimibibliothek Band 27 von Monika Elwenspoek (Gebundene Ausgabe - 2006)
Gebraucht & neu ab: EUR 0,01
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