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4.0 von 5 Sternen Gestrandet
Was Veit Heinichen von Donna Leon unterscheidet? Sicher nicht die Anlage des Plots, der in Kommissar Maigret Art, das Leben eines Polizisten und seiner Familie schildert. Sein Laurenti bietet jedoch ein eigenständigeres Umfeld. Die Themen werden sich auch bei Heinichen wie bei Donna Leon allen Brennpunkten zuwenden. In seinem ersten Roman ist es der Menschenhandel,...
Veröffentlicht am 28. September 2007 von Polar

versus
7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Familienfreundlich
Proteo Laurenti ist ein sympathischer Ermittler in einer sympathischen Umgebung - eingebettet in eine sympathische Familie.

Diese Familie bildet einen wichtigen Bestandteil der Atmosphäre des Romans - ebenso wie die Stadt Triest mit ihrer Lage und Geschichte.

Wenn man die oft quälenden Szenerien aus anderen erfolgreichen europäischen...
Veröffentlicht am 20. August 2006 von helmut seeger


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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Familienfreundlich, 20. August 2006
Von 
Rezension bezieht sich auf: Gib jedem seinen eigenen Tod. SZ Krimibibliothek Band 25 (Taschenbuch)
Proteo Laurenti ist ein sympathischer Ermittler in einer sympathischen Umgebung - eingebettet in eine sympathische Familie.

Diese Familie bildet einen wichtigen Bestandteil der Atmosphäre des Romans - ebenso wie die Stadt Triest mit ihrer Lage und Geschichte.

Wenn man die oft quälenden Szenerien aus anderen erfolgreichen europäischen Kriminalromanen mit ihren häufig persönlich beschädigtem Ermittlerpersonal Revue passieren lässt, wird man kaum ein zweites Mal auf einen Polizisten mit einer dermaßen positiven Aura stoßen.

So nimmt die Geschichte des zwielichtigen Geschäftsmanns De Kopfersberg, dessen Verschwinden den Ausgangspunkt der Ermittlungen bildet, nur einen Teil des Romans ein.

Ebenso spielen eine Rolle das organisierte Verbrechen, das Triest zu einer Drehscheibe für Schleusertum und Prostitution machen will und Laurentis Tochter Livia, welche an der Wahl zur Miss Triest teilzunehmen plant und damit den energischen Widerspruch des Familienvaters provoziert.

Daneben gibt es einige Tote, auch der Geschäftsmann wird schließlich ermordet aufgefunden, was aber den positiven Gesamteindruck nicht stört.

Eher schwächelt das Buch bei der (unnötigen) detaillierten Beschreibung der Verbrechen. So wird die exakte Vorgehensweise beim Mord - leider wenig überzeugend - in der eigentlich chronologischen Erzählung an späterer Stelle nachgeschoben - quasi als Rückblende, wie man es aus früheren deutschen Fernsehkrimis kennt.

Bei der Beschreibung des organisierten Verbrechens scheint das eine oder andere ein wenig beschönigend geraten. Die Szenerie wirkt bisweilen eher karikaturhaft, Bedrohliches geht von den Kriminellen kaum aus.

Es besteht kaum je ein Zweifel, dass das Gute - hier in Gestalt von Laurenti - die Oberhand behalten wird, obgleich auch die Polizei natürlich mit Korruption in den eigenen Reihen zu kämpfen hat.

Die Konflikte sind eher theatralischer Art, nie existenziell. Das macht Hainichens Krimi unterhaltsam und quasi familienfreundlich, wobei das kein negatives Etikett sein soll. "Gib jedem seinen eigenen Tod" ist - abgesehen vom bescheuerten deutschen Titel - ein interessanter Beitrag zur SZ-Reihe, wenngleich, verglichen mit den besten Beiträgen etwa aus Skandinavien - kein allzu großer Wurf.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gestrandet, 28. September 2007
Rezension bezieht sich auf: Gib jedem seinen eigenen Tod. SZ Krimibibliothek Band 25 (Taschenbuch)
Was Veit Heinichen von Donna Leon unterscheidet? Sicher nicht die Anlage des Plots, der in Kommissar Maigret Art, das Leben eines Polizisten und seiner Familie schildert. Sein Laurenti bietet jedoch ein eigenständigeres Umfeld. Die Themen werden sich auch bei Heinichen wie bei Donna Leon allen Brennpunkten zuwenden. In seinem ersten Roman ist es der Menschenhandel, dessen er sind annimmt. Hintergründe werden beleuchtet, sprachlich überzeugend geschildert und in bester Simenon Manier der natürlichen Kraft des Sinnierens, Kombinierens überlassen. Vor allem gefällt, daß die Geschichte augenzwinkernd Seitenblicke wie auf die Miss-Wahl der Tochter erlaubt, ohne ihren Zug zu verlieren. Sie versinkt nicht in blanker Sozialkritik, die sich der Aufklärung verschreibt. Heinichen beschreibt Entwurzelte, deren Leben auf dem Balkan sie in die Fänge von Schleppern treiben. Frauen werden zur Prostitution gezwungen. Morde und Erpressungen sind der Alltag.

Heinichen findet für seinen Helden einen weniger idyllischen Ort als Venedig. Triest, so nahe der Grenze, hat über die Jahrhunderte unterschiedliche Herrscher gekannt, und so stranden auch heute noch in dieser Stadt Flüchtlinge verschiedenster Couleur und treffen auf bürgerliche Beschaulichkeit. Heinichen hat ein Auge und ein Ohr dafür. Walter Kreyes untermalende Stimme paßt zu Triest und seinen Geschichten.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Lesefreude ab seite 34, 6. November 2006
Von 
Rezension bezieht sich auf: Gib jedem seinen eigenen Tod. SZ Krimibibliothek Band 25 (Taschenbuch)
Als ich mit dem Buch anfing fand ich es todlangweilig und wenn ich nich die Regel hätte einem Buch immer mindestens 35 Seiten Zeit zu geben hätte ich es wohl weggelegt. Aber ab Seite 34, nach der einleitenden Geschichte, wurde es richtig spannend. Erst fesselte mich der simpatische Kommissario Laurenti mit seinem eigensinnigen Humor und den herrlich normalen Problemen und dann kam auch der Fall so richtig in schwung. Alles in allem hab ich das Buch, dass stetig besser wurde, erschlungen und würde es jedem empfehlen.
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3.0 von 5 Sternen Info ist alles, 19. Mai 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ware entspricht meiner Vorstellung, Alles Weitere geht aus der Produktbeschreibung hervor, bin zufrieden!
Kann es gut verweden. soweit mein Kommentar
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Gib jedem seinen eigenen Tod. SZ Krimibibliothek Band 25
Gib jedem seinen eigenen Tod. SZ Krimibibliothek Band 25 von Veit Heinichen (Taschenbuch - 2006)
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