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13 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hörgenuss für Groß und Klein
Wie oft habe ich nun schon dieses Hörspiel gehört? Zehn oder zwanzig Mal? Nein, ich glaube, dass kann unmöglich reichen. Wen wundert's auch? Die Geschichte wird auf dieser CD einfach spannend, lustig und unglaublich liebenswert erzählt:
Pünktchen ist die Tochter von Herrn Pogge, dem Direktor einer Spazierstockfabrik. Da Fräulein Andacht,...
Veröffentlicht am 15. Oktober 2003 von Trude

versus
1 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Zwiespältig
Zwiespältig - das war mein Eindruck nach dem Wiederlesen des Buchs.

Einerseits merkt man natürlich, dass das Buch von einem Schriftsteller ersten Ranges geschrieben ist. Der Autor, der humorvoll und beschwingt erzählt, trifft genau den für Kinder passenden Ton.

Worum geht es in diesem 1931 erschienen Buch? Die etwa...
Vor 19 Monaten von Thomas Dancker veröffentlicht


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13 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hörgenuss für Groß und Klein, 15. Oktober 2003
Rezension bezieht sich auf: Puenktchen und Anton (Audio CD)
Wie oft habe ich nun schon dieses Hörspiel gehört? Zehn oder zwanzig Mal? Nein, ich glaube, dass kann unmöglich reichen. Wen wundert's auch? Die Geschichte wird auf dieser CD einfach spannend, lustig und unglaublich liebenswert erzählt:
Pünktchen ist die Tochter von Herrn Pogge, dem Direktor einer Spazierstockfabrik. Da Fräulein Andacht, Pünktchens Kindermädchen, dringend Geld für ihren zwielichtigen Verehrer braucht, geht sie mit Pünktchen des Nachts auf der Straße betteln. Dabei lernt das Mädchen Anton kennen, der wirklich betteln muss, um für sich und seiner kranken Mutter den Lebensunterhalt zu verdienen. Die beiden Kinder freunden sich an und gewinnen so Einblick in des anderen Gesellschaftsschicht. Natürlich erleben sie dabei so einige interessante Abenteuer.

Die Geschichte ist nicht nur Kindern, sondern auch allen Erwachsenen zu empfehlen, die im Innern Kind geblieben sind. Für Kästner-Liebhaber ist dieses Hörspiel schon deshalb ein unbedingtes Muss, da Kästner höchstpersönlich als Erzähler fungiert.
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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Buch mit viel Tiefgang, 5. Dezember 2008
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Als ich das Buch bekam fand ich es von außen ziemlich nichtssagend. Ich wollte es trotzdem meiner 6 jährigen Tochter vorlesen und merkte gleich
ab der ersten Seite wie lustig es geschrieben ist, so daß man gar nicht aufhören möchte zu lesen. Meine Tochter war auch sehr amüsiert. Das war aber noch nicht alles; trotzdem ist das Buch auch recht ernst, wenn es um Anton geht. Man ist über sein Schicksal zutiefst angerührt. Auch meine Tochter war erstaunt und wollte, daß ich das Buch am besten in einem vorlese (das geht natürlich nicht, denn es hat ja immerhin 154 Seiten.
(Auf Seite 100 sind dann sogar mir die Tränen gelaufen.) Ein Kinderbuch
das einen zutiefst berührt, im Lustigen wie im Traurigen, und auch unsere Kinder in eine Welt führt, die sie eigentlich nicht kennen.(Armut und Betteln) Ich habe mit meiner Tochter viel über dieses Buch diskutiert. Obwohl meine Tochter erst 6 Jahre ist, hat sie sich viel gute Gedanken über diese Geschichte gemacht. Dieses Buch muß man gelesen haben bzw. seinen Kindern vorgelesen haben. Ein wahrer Schatz unter den Kinderbüchern. (Ich würde es ab ca. 6 Jahre empfehlen).
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25 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen zeitloser kinderklassiker, 14. September 2006
Pünktchen und Anton sind die besten Freunde. Während Anton noch nach der Schule arbeiten geht, und seine kranke Mutter pflegt, wächst Pünktchen in einem riesigen Herrenhaus auf mit ständig wechselnden Kinderfrauen. Das Haus ist so groß, dass, wenn Pünktchen nach dem Essen in ihr Zimmer geht, schon fast wieder hungrig ist. Pünktchen möchte Anton zu gern helfen, denn seine Mutter müßte eigentlich in die Kur, um richtig gesund zu werden. Doch woher nehmen, wenn nicht stehlen? Und was führt der Freund ihres Kinderfräuleins eigentlich im Schilde...

Kästner beschreibt auf wunderbare und verständliche Weise die sozialen Ungleichheiten und wie willkürlich sie verteilt sind. Dieses Buch ist zeitlos und sollte definitiv von vielen Kindern und auch Erwachsenen gelesen werden. Ein sehr schön geschriebenes Buch, gut zum Vorlesen geeignet, aber auch leicht verständlich geschrieben und somit ab 8 oder neun Jahren zum selber lesen geeignet.
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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Erfrischend Ehrlich und dennoch schön..., 25. Oktober 2005
DER Kinderklassiker von Erich Kästner!
Eine Tochter, die ihren Vater mit "Direktorchen" anspricht und ihn ermahnt, nicht so viele Windbeutel zu essen? Kaum zu glauben, dass dieses Buch schon vor Jahrzehnten geschrieben wurde...
Pünktchen und Anton ist die erfrischend ehrliche, zugleich tragisch-schöne Geschichte einer Kinderfreundschaft, die geprägt ist von den Gegensätzen Arm und Reich. Direktorstochter Pünktchen hat eine Mutter, die von Modeschau zu Modeschau rast. Dafür hat Pünktchen eine Kinderfrau. Anton hat keinen Vater und eine Mutter, die schwer krank ist und nicht arbeiten kann. Dafür hat Anton einen "Nebenjob" - er bettelt. Bei dieser Tätigkeit lernt er schließlich auch Pünktchen kennen - die auch bettelt. aber nicht für ihre Familie, sondern für den Freund des Kinderfräuleins.
Spritzig geschrieben, natürlich mit den moralischen und zum Nachdenken anregenden Zwischenkapiteln des Autors gespickt. Wirklich empfehlenswert!
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zeitloses, sehr empfehlenswertes Kinderbuch, 20. November 2004
Das Buch Pünktchen und Anton ist ein sehr gutes Buch von einem sehr guten Autor. In ihm geht darum wie zwei Kinder, die aus einem ganz anderen Umfeld kommen sich miteinander anfreunden und viel zusammen erleben und durchstehen.
Dieses Buch ist ein zeitloser Klassiker von Erich Kästner, den man jedem Kind und Jugendlichen zu lesen nur empfehlen kann. Wer dieses Buch nicht gelesen hat, der verpasst wirklich etwas.
Besonders die Passagen, in denen Erich Kästner den Leser direkt anspricht finde ich toll. Da fühlt man sich richtiggehend in das Buch integriert und persönlich angeprochen.
Also unbedingt selbst lesen, auch wenn man den Film schon kennt, das Buch zum Film ist doch immer viel besser.
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12 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein Zeigefinger-Klassiker, 9. April 2008
Pünktchen knickst die sauteuere Tapete der elterlichen Luxuswohnung an und bettelt um ein paar Pfennige. Papa Pogge ist irritiert-amüsiert, aber sein Töchterchen fährt auch gerne mal mit Dackel Piefke auf einem Tisch übers Meer und entdeckt Amerika. Also, das Kind hat halt Phantasie. Woher auch immer - denn der Papa ist ein Workaholic und die Mutter eine Vergnügungssüchtige mit dem reiche-Frauen-Hobby Migräne. Und das Kindermädchen Fräulein Andacht ist eine fade alte Jungfer ohne einen Hauch liebenswerter Seiten. Nur die dicke Berta, Köchin des Hauses, und Dackel Piefke bringen Glanz in den goldenen Käfig.
Und natürlich Freund Anton. Aber der kann nur heimlich genossen werden, denn diese Freundschaft resultiert aus einem Doppelleben: Das fade Kindermädchen Frl. Andacht finanziert sich einen kleinkriminellen Liebhaber mittels spätabendlicher Bettelaktionen. Da die reiche Herrschaft abends immer die Berliner Kultur genießt, kann hinter deren Rücken das Fräulein mit dem Kinde die Brücke an der Friedrichsstraße für getürkte Verkaufsaktivitäten "blinde Frau mit Kind" (Streichhölzer, aus der Küche geklaut) nutzen. - Gegenüber steht allabendlich Anton und verhökert Schnürsenkel. Im Gegensatz zu Pünktchen, die eher von Abenteuerlust und Freude an skurrilen Situationen getrieben wird, meint Anton es ernst: Seine Mutter ist schwer krank und kann nicht arbeiten. Also schmeißt er den Haushalt, kocht, rechnet und treibt die erforderliche Kohle für die tägliche Suppe und die Miete ein.

Pünktchen und Anton werden beste Freunde. Und Pünktchen wirtschaftet immer leidenschaftlicher in Antons Tasche, weil das Konzept "blinde Mutter - Kind" besser läuft als "armer Junge", und das von Pünktchen erbettelte Geld geht eh an den Lover Robert. Und den findet Pünktchen doof. Sie bewundert Anton, der kochen kann und wie ein Großer arbeitet, in einer ärmlichen Altbauwohnung lebt und die Mutter umsorgt. Da Anton in der Schule oft einschläft, sich aber lieber die Zunge abbisse, als dem Lehrer seine Not zu gestehen, holt sie ihm dann die Kastanien aus dem Feuer und weiht den Lehrer ein. Denn ein "blauer Brief" aus der Schule wäre fatal für Antons kranke Mama...

Unbewußt revanchiert sich Anton, indem er einen geplanten Einbruch des bösen Kindermädchen-Lovers in Pünktchens Wohnung spitz kriegt und verhindert. Denn Robert-dem-Teufel reichen die spärlichen Einnahmen seiner bettelnden Geliebten nicht wirklich, um treu zu bleiben.

Die Geschichte liest sich flüssig, unterhaltsam, humorvoll. Etwas fragwürdig erscheinen mir inzwischen die kursiv gedruckten, moralisierenden Zwischenkapitel, in denen Kästner den Lesern nochmal die Moral des vorangeganen Kapitels (und überhaupt) erklärt. Damit auch nix schief geht... Die Tochter von Wedekind trat in einer Bühnenfassung als "Herr Zeigefinger" auf - so wurde die Figur des Zwischentextes recht treffend benannt...

Eine latente Frauenverachtung des Autors für Damen, die nicht in der mütterlichen Rolle aufgehen (Pünktchens Mama und Frl.Andacht), ist nicht zu übersehen. Frau Pogge ist nur unsympathisch und oberflächlich. Der Gatte wird bedauert. Obwohl es zur Heirat und Kindeszeugung wohl gereicht hat. - Das Kindermädchen ist indiskutabel und wird in seiner Liebessehnsucht lächerlich gemacht.

Daß Anton den Geburtstag seiner Mutter vergißt, wird zwiespältig bearbeitet. Zwar bereut die Mutter ihren heftigen Groll, aber dennoch ist Anton allzusehr in der Verantwortung. Dem Kind wird hier zuviel zugemutet.

Und die Problemlösung ist sehr verhaftet in der Charles-Dickens-Romantik: Die Reichen sollen eben menschlich sein. Das ist Kästners ultimative Weltverbesserungsbotschaft, die kursiv gedruckt auch deutlich wird. Sein Beispiel des kleinen Jungen auf dem Weihnachtsmarkt, der schon fünf Pfefferkuchen-Pakete hat und wütend ruft: "Was gehen mich die armen Kinder an!", als er kein weiteres Paket kriegen soll, gibt mir zu denken. Kästner nimmt diesen Jungen voll in den Vorwurf: Statt dankbar zu sein bzw. drei Pakete an arme Kinder zu verschenken, brüllt er so rum... Dabei: Woher soll dieser im Reichtum aufgewachsene Junge seine Dankbarkeit nehmen, wenn er es nicht anders kennt und Zuwendung vermutlich im Überfluß an Pfefferkuchen besteht?
Und die Botschaft, immer an die Menschen zu denken, denen es materiell schlechter geht, und dann wird schon alles gut, ist allzu einfach.

Antons Mutter wird also Pünktchens neues Kindermädchen, und Anton bekommt so ein neues (=gutes) Heim. Damit wird verausgesetzt, daß das nun die Erfüllung dieser armen Frau ist. Bloß, weil der gute Vater ein Machtwort gesprochen hat und die oberflächliche Luxus-Mama von Pünktchen zu überrascht ist, um zu reagieren.

Damit wird alles doch sehr aufs Materielle bezogen. Und auf Verantwortung für Andere. Die dann dankbar und froh zu sein haben. Denn vor einer möglichen Entwicklung, daß die Anton-Mama sich als Kindermädchen im goldenen Käfig undankbarer Weise nicht wohl fühlen könnte, wird mal eben abgeblendtŽ. Die Reichen müßten eben geben, und die Armen sind dann glücklich... Das ist zu naiv.

Dennoch - ich mag das Buch nicht ablehnen. Ich habe es zu sehr geliebt.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Pünktchen und Anton, 9. Januar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Pünktchen und Anton: Hörspiel (Audio CD)
Kästner's Kindergeschichten sind ausnahmslos wunderbar, nur die Tonqualität einiger dieser Oettinger Audio CD's ist nicht optimal, was das Zuhören, gerade für Kinder, schwierig macht. Schade, da die alten Aufnahmen oft besonders schön sind.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen immer wieder schön zu lesen..., 13. September 1999
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Pünktchen und Anton (Gebundene Ausgabe)
Es ist schon etwas Wunderbares, wenn sich zwei kleine Menschen mögen, die keinen Unterschied zwischen arm und reich machen. Erich Kästner erzählt in seinem Roman die merkwürdige aber wahre Geschichte von Pünktchen und Anton. Pünktchen heißt eigentlich Luise und ist die Tochter von Direktor Pogge. Er ist sehr nett, hat aber leider nicht so besonders viel Zeit für Pünktchen, da er als Direktor einer Spazierstockfabrik sehr beschäftigt ist. Pünktchens Mutter muß nicht arbeiten gehen. Trotzdem kümmert sie sich aber kaum um ihre Tochter und ihren Mann. Sie geht viel lieber ins Theater oder ins Kino oder zum Sechstagerennen, oder sie hat ganz einfach Migräne und muß sich ins Bett legen. Außerdem gibt es noch den Dackel Piefke, die dicke Berta und das magere Kindermädchen Fräulein Andacht. Sie alle wohnen am Reichstagsufer in einer großen Wohnung mit zehn Zimmern. Anton hingegen ist sehr arm. Im Gegensatz zu Frau Pogge arbeitet die Mutter von Anton, damit sie die Miete bezahlen und zum Leben notwendige Dinge kaufen kann. Doch seit einiger Zeit ist sie sehr krank, und so muß Anton die Einkäufe und das Essenkochen erledigen. Eines Tages lernen sich Pünktchen und Anton irgendwo auf der Straße in Berlin kennen, und sie sind sich sofort sehr sympathisch... (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Pflichtkauf: wunderschöne Mischung aus Kinderbuch und zum Nachdenken anregenden Gedanken, 4. August 2006
Rezension bezieht sich auf: Pünktchen und Anton. SZ Junge Bibliothek Band 25 (Gebundene Ausgabe)
Die Geschichte ist so amüsant, spannend, lustig, weise und mit warmem Humor, verständiger Sprache und lockerem Ton geschrieben, dass sie auch heute noch - wie vor 76 Jahren - aktuell und lesenswert ist. Erich Kästner versteht es, Trauriges und Tragisches neben Albernem und Absurdem, Lustigem und moralisch Getragenem so gekonnt zu erzählen, dass es Kindern - ob sieben oder zwölf Jahre alt - und Erwachsenen gleichermaßen das Herz aufgehen lässt. Dieses Pünktchen ist einfach ein so liebenswerter Mensch, dass man sie einfach kennen lernen muss - und sei es auch nur für die zwei Stunden Lektüre, die dieser Band dem Leser bietet.

Die zwischen den einzelnen Kapiteln eingestreuten philosophischen Betrachtungen Kästners regen zum Nachdenken an, ordnen ein, stellen klar und fragen schlicht, ob der Leser einfach liest oder auch mitdenkt - sprich: Diese kurzen Texte erhellen und führen vom Text fort. Kinder können diese kursiv gestellten Texte weglassen, beim Vorlesen stören sie eher, aber Erwachsene, die das Buch durchlesen, sollten einen Blick darauf werfen, sie entlarven Kästner als scharfen Beobachter und Menschenfreund.

Fazit: Dieser Klassiker ist dank der "Jungen Bibliothek" für jeden erschwinglich. Kein Weg führt an diesem Pflichtkauf vorbei - es sei denn, man will eines der nettesten Kinderbücher der Weltliteratur verpassen!
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ganz tolles Kinderbuch und auch für Erwachsene sehr schön zu lesen, 15. Dezember 2007
Von 
Pj - Alle meine Rezensionen ansehen
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Pünktchen und Anton ist ein zeitloser Klassiker für Jungen und Mädchen. Die Geschichte ist spannend: Mädchen aus gutem Haus wird in die halbkriminelle Szene gezogen und lernt dort ihren besten Freund, einen armen Jungen kennen. Gegenseitig helfen sie sich und überzeugen zum Schluß, daß wahre Freundschaft über alles siegt.

Wer sie noch nicht kennt, sollte sich schnellstens mit den herrlichen Personen bekanntmachen: die witzige Pünktchen, für Mädchen wie Jungen ein perfekter Spielkamerad. Anton ist zwar ein "Mustrknabe", aber kein langweiliger, sondern einer, der sich - wenn es sein muß - auch mal prügelt. Die Erwachsenen sind so beschäftigt oder krank, daß sie die Kinder stark sich selbst überlassen. Spätestens seit Pipi Langstrumpf ist klar, daß das der Wunschtraum aller Kinder ist. Bei Erich Kästner ist das deutlich gemäßigter, aber trotzdem ist es für Kinder toll, Bücher über Kinder zu lesen, die die Dinge selbst in die Hand nehmen und am Schluß sogar die Erwachsenen retten.

Nebenbei ist das Buch eine wunderbare Liebeserklärung an das Vorkriegsberlin. Ich kann nur sagen - schnell lesen, wer es nicht schon getan hat.
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Pünktchen und Anton. SZ Junge Bibliothek Band 25
Pünktchen und Anton. SZ Junge Bibliothek Band 25 von Erich Kästner (Gebundene Ausgabe - 2006)
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