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5.0 von 5 Sternen Mal wieder eine richtig tolle Geschichte!
Nele Krüger und Heike Bachmann: zwei Schwester, grundverschieden, aber zusammen das Autorenpseudonym Sanne Gold. In der Öffentlichkeit zeigen sie sich als die geliebten Schwestern, die zusammen ihre Bücher schreiben, in Wirklichkeit reden sie kaum ein Wort miteinander und ein Ghostwriter verfasst ihre Romane. Bis eines Tages ihr Geheimnis auf nicht...
Vor 13 Monaten von Ramona Strutz "Schmökereck... veröffentlicht

versus
9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Banal
Nele mit ihren ach so witzigen Plattitüden, die immer so "obercool" rüberkommen will und dabei so furchtbar oberflächlich und egozentrisch beschrieben ist - nein, Nele ist mir nicht sympathisch. Und ihr Chaos wirkt aufgesetzt und soll nur die gestelzte Antipode zur scheinbar so super organisierten Schwester Heike bieten. Und das ist mir alles viel zu banal...
Vor 11 Monaten von Lilalu veröffentlicht


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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Banal, 12. Mai 2014
Rezension bezieht sich auf: Die Sache mit meiner Schwester: Roman (Gebundene Ausgabe)
Nele mit ihren ach so witzigen Plattitüden, die immer so "obercool" rüberkommen will und dabei so furchtbar oberflächlich und egozentrisch beschrieben ist - nein, Nele ist mir nicht sympathisch. Und ihr Chaos wirkt aufgesetzt und soll nur die gestelzte Antipode zur scheinbar so super organisierten Schwester Heike bieten. Und das ist mir alles viel zu banal geschildert, da fehlt es an Tiefe bei der Zeichnung der Figuren, teilweise auch wirklich an schriftstellerischem Können - das Ganze wirkt auf mich wie ein Jungmädchenroman, wie sie früher zuhauf im Schneider-Verlag erschienen sind. Auch das Lektorat scheint bei manchen Formulierungen geschlafen zu haben, jedenfalls gibt es einige grammatikalische Unebenheiten, die richtig weh tun.
Sehr nett von den Autorinnen auch, dass sie sich im Nachwort bei einem Arzt bedanken, den sie dazu befragten, ob es denn möglich sei, nachts in eine Intensivstation eindringen zu können. Er meinte wohl, dass das nicht ausgeschlossen werden könnte. Naja, die beiden Autorinnen hätten ihn vielleicht in diesem Zusammenhang auch fragen sollen, ob Kinder (insbesondere Säuglinge!) auf einer Intensivstation etwas zu suchen haben, vielleicht hätten sie dann diesen Fauxpas in ihrem Roman nicht dauernd begehen müssen...
Solcherlei Bücher kann man gut und gerne an einem regnerischen Nachmittag kurz überlesen und sich darüber wundern, wie verkrampft manche Autorinnen sich doch mühen, ihren Protagonisten irgendwie einen Hauch von Unverwechselbarkeit und Charakter auf den Leib zu schreiben - und gerade dieses Bemühte, das merkt man diesem Roman leider extrem an.
Freuen darf sich das Autorinnenduo auch darüber, dass ihr Büchlein offensichtlich großen Gefallen bei vielen Lesern findet - ich scheine eine der wenigen Ausnahmen zu sein, die diesen schriftstellerischen Bemühungen nicht viel abgewinnen können. Das hat man alles schon tausend Mal irgendwo anders (und sehr viel besser) gelesen, das ist nichts Neues oder zumindest im Stil Unverwechselbares - im wesentlichen handelt es sich um eine sehr vorhersehbare, abgenudelte, klischeebehaftete und vor Phrasen strotzende Story. Mich haut das leider nicht vom Hocker, und es rührt mich auch in keiner Weise ans Her(t)z.
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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mal wieder eine richtig tolle Geschichte!, 17. März 2014
Rezension bezieht sich auf: Die Sache mit meiner Schwester: Roman (Gebundene Ausgabe)
Nele Krüger und Heike Bachmann: zwei Schwester, grundverschieden, aber zusammen das Autorenpseudonym Sanne Gold. In der Öffentlichkeit zeigen sie sich als die geliebten Schwestern, die zusammen ihre Bücher schreiben, in Wirklichkeit reden sie kaum ein Wort miteinander und ein Ghostwriter verfasst ihre Romane. Bis eines Tages ihr Geheimnis auf nicht schmeichelhafte Art und Weise auffliegt und sich dadurch dramatische Folgen ergeben. Da lernt Nele, wie wichtig ihre Schwester und auch ihre Familie für sie ist und beginnt ein vollkommen neues Leben.
Dies war mein erster Anne Hertz-Roman und ich muss einfach sagen: Es wird nicht mein Letzter sein.
Ich war gepackt von der ersten bis zur letzten Seite und wenn ich ein Buch von über 300 Seiten innerhalb von 3 Tagen durchkriege, dann soll das was heißen. Der Roman hat eine tolle Sprache und eine wundervolle Handlung, man ist mitten im Geschehen und möchte so gern den einen oder anderen, der sich nicht richtig benimmt, einfach nur anschreien, weil man so wütend auf denjenigen ist, der beinahe wirklich vor einem steht. Ich finde diesen Roman einfach voll gelungen und empfehle jedem, ihn zu lesen, denn ihr werdet begeistert sein!
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nette Urlaubslektüre, 21. März 2014
Rezension bezieht sich auf: Die Sache mit meiner Schwester: Roman (Gebundene Ausgabe)
Die Schwestern Nele und Heike sind wie Feuer und Wasser. Sie haben nichts gemeinsam, außer dass sie für die Öffentlichkeit Sanne Gold verkörpern, ein äußerst erfolgreiche Autorenteam, Schwestern, die für ihre Leserschaft anscheinend unzertrennlich sind und gemeinsam einen Bestseller nach dem anderen produzieren. Und auch das ist eine Lüge. In Wahrheit schreibt eine Ghostwriterin die Romane und Nele und Heike nehmen am fertigen Text nur noch Korrekturen vor, denn an gemeinsames Arbeiten ohne Mord und Totschlag ist längst nicht mehr zu denken.

Während einer nachmittäglichen Live-Talk-Show im Fernsehen eskaliert die Lage, eine Anruferin bringt das gut konstruierte Kartenhaus zum Einsturz. Auf der Heimfahrt geraten die Schwestern in einen heftigen Streit und Nele verursacht dadurch einen Verkehrsunfall. Während die Fahrerin den Unfall mit wenigen Blessuren übersteht, ringt Heike um ihr Leben. Und Nele wird gezwungen endlich erwachsen zu werden und Verantwortung zu übernehmen.

Ich hab den Roman in einem Rutsch gelesen. Er lässt sich flüssig lesen und stellt keine großen allzu großen Ansprüche an die Leserin. Die Protagonistinnen sind gut gezeichnet. Nele, die trotz ihrer 39 Jahre, immer noch ein Leben wie ein flippiger Teenager führt, die immer einen leichten Spruch auf den Lippen hat und zum Teil recht schnoddrig daherkommt und Heike, die große Schwester – 2 Jahre älter -, die mit Oliver schon gefühlte Tausend Jahre verheiratet ist, 3 Kinder groß zieht und ein geordnetes und gut strukturiertes Leben führt.

Der Roman wird aus Neles Sicht erzählt. Sie durchläuft im Laufe der Geschichte eine längst fällige Entwicklung. Schade, dass Heike nicht auch zu Wort kommt und wir mehr über ihre Einstellung zur Schwester erfahren. Das WARUM sich die Schwestern so von einander entfernt hatten, bleibt für mich offen und lässt sich sicher nicht nur mit Neidgefühlen erklären. Sie waren ja nach der Trennung der Eltern recht eng mit einander befreundet.

Ob auch autobiografische Anteile der beiden Autorinnen/Schwestern Frauke Scheunemann und Wiebke Lorenz in den Roman eingeflossen sind ist fraglich und lässt Raum für Spekulationen.

Fazit: Ein netter unterhaltsamer Frauenroman für entspannende Stunden. Auch als Urlaubslektüre bestens geeignet.
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bonbonbücher mag ich nicht!, 18. Juni 2014
Von 
Janie (Köln) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Die Sache mit meiner Schwester: Roman (Gebundene Ausgabe)
Ja, die bonbonfarbenen Bücher haben es bei mir schwer. Eigentlich dürfen sie meist gar nicht in mein Buchregal einziehen. Nun gut, dieses hier ist von den Hertz-Schwestern, die mag ich und ihre Bücher in der Regel auch, also hab ich meinen Hautausschlag bei bonbonbunten Buchcovern überwunden und mich einfach mal drauf eingelassen.
Was soll ich sagen, meine Überwindung und mein Mut wurden belohnt. Ich bekam hier eine wirklich unwahrscheinlich emotionale Geschichte geliefert, die ich, selbst mit einer mir gänzlich unähnlichen Schwester gesegnet, in weiten Strecken nur zu gut kannte. Man haßt sich, man liebt sich, man schlägt sich im Kindesalter fast die Köppe ein und wenn man erwachsen ist, dann entfernt man sich immer mal wieder ein bißchen, nähert sich wieder an und freut sich eigentlich viel zu selten, daß man da eine Schwester hat, die manchmal den Blickwinkel erweitert, einen in den Arm nimmt, wenn man wütend ist und für die man da ist, wenn es bei ihr grad nicht so läuft. Blut ist halt doch irgendwie dicker als Wasser, eben weil mir diese Geschichte und die Erlebnisse selbst recht nah sind, ging mir das alles auch recht nah. Ich konnte verstehen, daß man sich erstmal besäuft, wenn man gerade einen Crash gebaut hat, bei dem die Schwester die Augen erstmal nicht mehr öffnet. Ich kann auch verstehen, daß man mit sich selbst als Tante total unzufrieden ist und dennoch erstmal nicht so genau weiß, wie man es denn besser machen sollte. Dabei ist das Büchlein zu keinem Zeitpunkt belehrend oder gar maßregelnd, sondern einfach herzerfrischend, witzig, ein bißchen gemein und böse und doch hier und da zuckerwattebonbonfarbenschön. Am Ende war ich allerdings sehr erleichtert, daß wenigstens einer der vorkommenden Kerle kein komplettes fieses Monster ist, das hätte mich sonst ein wenig aus der Bahn geschmissen.
Besonders schön fand ich hier, den Bezug zu den beiden Autorinnen, die kleinen biografischen Hinweise, die Parallelen, auf die man als Leser, der die Schwestern Hertz ein klitzekleines bißchen kennt, stößt und über die man sich freut und bei denen man rätseln kann, was ist real, was nicht, wer verbirgt sich hinter der Person und warum zum Geier haben sie den armen lieben Lektor so durch den Kakao gezogen.

Am Ende kommt man recht atemlos an, schaut sich um, ob alle noch heil vorhanden sind und bekommt ein bißchen heile Welt geliefert, damit man sich zudecken, umdrehen und endlich einschlafen kann, wenn man wie ich, das Buch in einer Nacht beendet.

Danke, das hat Spaß gemacht!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Meine Schwester ist mir wichtig, 16. April 2014
Rezension bezieht sich auf: Die Sache mit meiner Schwester: Roman (Gebundene Ausgabe)
Inhalt:
Die beiden Schwestern Nele und Heike schreiben unter dem Pseudonym "Sanne Gold" ihre Frauenromane und haben eine große Fangemeinde. Das sie gemeinsam schreiben ist aber schon länger Vergangenheit. Jedes Treffen artet in Streit aus und ihre Bücher schreibt ein Ghostwriter. Das läuft alles gut bis zu einer Talkshow bei der das Geheimnis ans Licht kommt und danach ein schlimmer Unfall geschieht...

Meine Meinung:
Alleine schon das Cover ist was ganz anderes als man sonst von den Anne Hertz Romane gewohnt ist und doch war ich sehr gespannt auf die Schwesterngeschichte.

Dabei fragt man sich natürlich immer wieder wie viel Realität in der Geschichte der sich nur streitenden Schwestern steckt, denn Anne Hertz sind schließlich auch zwei Schwestern die gemeinsam schreiben. Ich denke hier wird manches doch arg auf die Schüppe genommen. So wird sich im Roman über die Happy End Bücher lustig gemacht und auf die Liebesgeschichten die Anne Hertz sonst so schreiben. Immer in kleinen Spitzen zwischendurch.
Anne Hertz beweisen hier das sie sich selbst und ihre Arbeit auch mit Humor betrachten können und doch ist es den üblichen Romanen recht ähnlich. Es gibt alles was Anne Hertz Leser mögen. Unglückliche Verstrickungen, Humor, Liebe und Herzschmerz sind garantiert, aber im Vordergrund steht keine Liebesgeschichte zwischen Mann und Frau sondern eine Geschichte über Geschwisterliebe.

Heike ist Familienmama. Sie wohnt in einem eigenen Haus, hat Mann und drei Kinder. Sie lebt Familie. Sie lernt man recht wenig persönlich kennen, liest aber viel von ihr und ihrer Art. genug um sie einschätzen zu können.
Nele ist genau das Gegenteil. Eher flatterhaft und unbeständig. Hat eine Affäre mit einem verheirateten Mann. Kinder Fehlanzeige. Aus ihrer Sicht ist dieses Buch geschrieben und so ist es nicht schwer sich in sie hinein zu versetzen.
Beide Schwestern haben eins gemeinsam: Sie möchten gerne das was die Andere hat, wenigstens ein bisschen. Das habe ich recht schnell gemerkt. Vielleicht auch weil es bei meiner Schwester und mir ähnlich ist. Nur zoffen wir uns nicht so.
Der Fokus liegt bei den beiden Schwestern, alle anderen Figuren sind Beiwerk die für den Verlauf der Geschichte wichtig sind. Alle haben eine Persönlichkeit, was mir sehr gut gefällt.

Das Buch fand ich so interessant das ich anfing zu lesen und nicht mehr aufhören wollte. Auch wenn das kaum ein Autor zu hundert Prozent gerne hört hatte ich das Buch recht schnell durch. Der gewohnte flüssig und leicht zu lesende Schreibstil. Die recht kurzen Kapitel und der packende Plot sorgte dafür das dieses Buch unbedingt zu meinen Favoriten gehört.

Das Ende war vorhersehbar wie ich finde, aber die Art wie dahin gefunden wurde macht dieses Buch aus.

Mein Fazit: Ein Anne Hertz Roman der tief ins Herz geht und mir als Schwester vor Augen führt was wirklich wichtig ist, auch wenn ich das vorher schon wusste.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Viel Liebe + noch mehr Humor = Anne Hertz eben, 17. März 2014
Rezension bezieht sich auf: Die Sache mit meiner Schwester: Roman (Gebundene Ausgabe)
Jeder, der Geschwister hat, kennt es: Das ständige Auf und Ab, die Streitphasen und dann eben doch die Einsicht: Ohne den anderen wäre das Leben doch völlig trist und sinnlos. Genau von dieser Liebe handelt der neue Roman von Anne Hertz: Die Liebe unter Geschwistern.
Die Hertz-Schwestern haben mit „Die Sache mit meiner Schwester“ (der etwas andere Anne Hertz) eine wunderbare Geschichte über Familie und Liebe geschaffen. Von der ersten Seite an, besticht dieses Buch und versüßt dem Leser den Tag durch seinen humorvollen Sprachstil.
„Die Sache mit meiner Schwester“ ist eine Geschichte zweier Schwestern (logischerweise). Heike und Nele schreiben gemeinsam Romane und haben eigentlich alles, was man sich wünscht. Zumindest auf den ersten Blick. Bei genauerem Hinsehen ist nämlich weder das idyllische Familienleben von Heike mit Mann und drei Kindern so idyllisch, noch Neles abwechslungsreiches glücklichmachendes Partyleben so abwechslungsreich und glücklichmachend. Außerdem können sich die Schwestern schon eine Zeit lang gar nicht mehr leiden und lassen ihre berühmten Bücher von einer Ghostwriterin schreiben. Erst als eine kleine Katastrophe eintritt und das Leben seinen Lauf nimmt, kommt die Zeit, um über alles noch einmal nachzudenken. Aber haben die Schwestern diese Zeit?
Das faszinierendste an diesem Roman ist wohl der Realitätsfaktor. Wie auch die Autorinnen Frauke Scheunemann und Wiebke Lorenz unter dem Synonym Anne Hertz gemeinsam schreiben, arbeiten auch die Schwestern Heike und Nele unter einen Synonym – Sanne Gold. Auch die biographischen Hintergründe der Schwestern ähneln doch den realen Lebensläufen der Hertz-Schwestern schon sehr. Alles künstlerische Freiheit? ;) Hm…schwer zu sagen. Auf jeden Fall ein sehr interessanter Fakt, der das Lesen gleich noch spannender macht.
Die Geschichte wird aus Neles Perspektive erzählt, die kleine Schwester, die überall den Ruf einer „Partymaus“ hat. Neles Humor ist einfach wundervoll und der Leser schließt sie sofort ins Herz. Auch die anderen Charaktere sind wirklich gelungen. Da wäre Neles Schwager Oliver, der etwas zu steif ist, ihre liebenswerte Nichte Emma, die urkomische Mutter der beiden und natürlich auch der egomanische und verheiratete Liebhaber von Nele. Jede Figur hat ihre eignen Stärken und keine von ihnen erscheint blass. Des Weiteren zeichnet das Buch neben seinem großartigen Humor eine kleine Reihe von Flashbacks aus, die in Form von Tagebucheinträgen geschehen. Es ist für den Leser eine tolle Perspektive in die 15-Jährige Nele hineinschauen zu können und den Dingen so vielleicht doch eine andere Bedeutung zu verleihen. Der Schreibstil ist umgangssprachlich und perfekt so wie er ist. Nele muss sich durch alltägliche Dinge durchhangeln und versucht das Leben so irgendwie zu managen. Auf eine verdrehte, aber liebevolle Art und Weise, bekommen die Schwestern so (vielleicht) doch noch ihre zweite Chance.
Einen Roman wie „Die Sache mit meiner Schwester“ sollte man wirklich lesen. Es ist sicher nicht das nächste Nobelpreisträgerwerk, aber einfach herzlich. In vielen Szenen malen die Autorinnen eben doch ein reales Bild, das vielen von uns sicher bekannt vorkommt und zum Schmunzeln bringt. Leider ist man viel zu schnell mit diesem Buch fertig und auch das plötzliche Ende macht die Sache nicht besser. Aber genau das will man doch, oder? Ein spritziger und lustiger, liebevoller und gut geschriebener Roman, mit dem man abschalten kann und der einen einfach gut unterhält. Von mir gibt es 4 von 5 Sternen für diese chaotische Schwesterngeschichte, die uns allen noch einmal bewusst macht, wie wichtig Geschwister sein können.

Mein absolutes Lieblingszitat übrigens:
„Aber wer mit dreizehn in Ralph-Lauren-Hemd (der Kragen natürlich in bester Graf-Dracula-Manier hochgestellt) und brauner Cordhose rumläuft, ist ohnehin schon ein Opfer."
- Nele über einen Mitschüler ihres Neffen Jakob
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Anne Hertz wird erwachsen!, 11. März 2014
Rezension bezieht sich auf: Die Sache mit meiner Schwester: Roman (Gebundene Ausgabe)
Seit Jahren gehören sie zum Erfolgreichsten, was die Frauen-Roman-Landschaft zu bieten hat. Anne Hertz-Romane stehen für positive Geschichten rund um das Thema Liebe, immer lassen sie die Leserin mit einem wohligen Gefühl zurück. Bei aller Leichtigkeit steckt aber auch immer eine Botschaft dahinter, mit der jeder Mensch etwas anfangen kann. Ein bisschen Lebenshilfe-Light. Immer mit Gefühl und Humor und vor allem toll geschrieben. „Die Sache mit meiner Schwester“ bietet all das genauso … und noch ein bisschen mehr. Erzählt wird die Geschichte der Schwestern Nele und Heike, die sich als erfolgreiches Autorinnen-Duo feiern lassen, während hinter den Kulissen eigentlich nur noch ein Zickenkrieg tobt. Ein schlimmer Autounfall führt dazu, dass die Schwestern sich schließlich mehr mit dem Leben der anderen auseinandersetzen müssen, als ihnen das auch nur annähernd lieb ist … Für mich ist dieser Roman eindeutig der beste Anne Hertz, den es bisher gab. Toller Lesestoff in der gewohnten Form und irgendwie fühlt es sich an, als wäre Anne Hertz ein bisschen erwachsener geworden. Die Geschichte von Nele und Heike hat mich sehr berührt, ich habe sie an einem Tag verschlungen. Besonders spannend finde ich die Parallelen zu den Autorinnen hinter Anne Hertz. Natürlich überlegt man: Was könnte wahr sein an der Story, wo haben sie etwas dazu erfunden? Und was kann es schöneres geben als dass ein Roman auch noch die eigene Fantasie so richtig in Fahrt bringt. Fünf Sterne für die Sache mit meiner Schwester! Bitte mehr in dieser Art!
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Geschwisterliebe ... oder etwa nicht?, 22. März 2014
Von 
Carmen Vicari "dg9tm" (Dossenheim) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Die Sache mit meiner Schwester: Roman (Gebundene Ausgabe)
Nele und Heike sind Schwestern. Grundverschieden und doch zusammen erfolgreich als Autorinnen unter den Pseudonym Sanne Gold. Was jedoch niemand ahnt, die Schwestern sind zerstritten, können nicht mehr zusammen schreiben und haben daher einen Ghostwriter, der ihre letzten Romane für sie geschrieben hat. Während Heike ein geregeltes Familienleben mit Mann und drei Kindern in einem schönen Haus führt, lebt Nele eher chaotisch mit wechselnden Männerbekanntschaften. Seit etwa einem halben Jahr ist Nele mit ihrem Jugendschwarm Niklas zusammen. Das Problem dabei ist nur, Niklas ist verheiratet und seine Frau ahnt nichts von der Affäre.

Bei einer Fernsehshow, in der die beiden Schwestern auftreten, kommt es schließlich zum Eklat. Auf der Heimfahrt geschieht dann der Unfall, der das Leben der beiden für immer verändern soll.

Zwei Schwestern, die zusammen Romane schreiben. Das hört sich doch fast an, wie das Leben von Anne Hertz bzw. den beiden Schwestern. Auch der familiäre Hintergrund scheint zu passen. Was aber Anne Hertz aus dieser Grundlage macht, scheint mir dann doch wieder zu sehr Geschichte zu sein. Schnell ist man in der Geschichte um die beiden Schwestern drin. Man erlebt die Situation aus der Sicht von Nele. Nele, der chaotische Dauersingle, versucht das Leben von Heike zu managen. Mit ihrer offenherzigen Art wird sie einem schnell sympathisch. Ihre Tollpatschigkeit gepaart mit ein wenig Sarkasmus heitert die doch recht traurige Geschichte auf und es macht Spaß, sie zu lesen.

Als Leser fiebert man mit, grinst, schmunzelt und fühlt sich bestens unterhalten. Der Schreibstil der beiden Autorinnen ist gewohnt mitreißend. Mit kleinen Tagebucheinträgen aus der Vergangenheit, wird die Geschichte mit Hintergrundinformationen unterfüttert und der Lesefluss ein wenig gebremst.

Fazit:
Ein witziger, zugleich trauriger und spannender neuer Roman von Anne Hertz, der den Leser für sich einnimmt und erst nach beenden des Buches wieder freigibt.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen schade ums Papier und die Zeit, 12. Juli 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
eines der schlechtesten Bücher, die ich kenne: platte und/oder völlig übertriebene Handlung, vorhersehbare Klischees, Standardformulierungen, und dann auch noch widersprüchlich auf fast jeder Seite (Beispiel: X schaltet den Computer aus, im nächsten Satz liest sie aber die eingegangen mails...) - erinnert an einen mittelmäßigen Schüleraufsatz und macht keinen Spaß!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Buch ganz nach meinem Geschmack - tolle Frauenunterhaltung, 30. März 2014
Rezension bezieht sich auf: Die Sache mit meiner Schwester: Roman (Gebundene Ausgabe)
Covergestaltung:
Ich habe mich gleich auf Anhieb ins Cover verliebt! Ich finde es total süß und frühlingshaft und wenn ich es betrachte, bekomme ich einfach gute Laune! Auch die Farbkombination ist einfach klasse.

Meine Meinung:
Ich habe mich so sehr auf diesen Roman gefreut und zum Glück wurde ich nicht enttäuscht. Ich freue mich, dass die beiden Anne Hertz-Schwestern mich mit ihrem neuen Werk „Die Sache mit meiner Schwester“ so abgeholt haben. Früher habe ich jedes ihrer Bücher gelesen und geliebt, doch irgendwann ließ meine Begeisterung ein wenig nach, sodass ich die letzten beiden Hertz Bücher verpasst habe! Umso mehr freue ich mich, dass sie sich nun mit dieser tollen Familiengeschichte in mein Herz zurück geschrieben haben! Ich war gleich in der Geschichte um die beiden Schwestern Nele und Heike und ihrer liebenswerten Familie gefangen und konnte das Buch einfach nicht aus der Hand legen. Die Charaktere haben mir extrem gut gefallen und der Schreibstil war sehr angenehm, sodass sich die Geschichte schön flott weglesen ließ! Die Handlung ist sehr unterhaltsam, aber auch berührend. Die Tagebucheinträge, die das Autorinnen-Duo in ihre Geschichte hat einfließen lassen, haben mir besonders gut gefallen! Ich mochte diesen Sprung zwischen Vergangenheit und Gegenwart in diesem Fall sehr! Dieses Buch hat so vieles in mir ausgelöst: es hat mich unterhalten, es hat mich zum Lachen gebracht, aber auch zum Nachdenken, es hat mich berührt und bewegt - es hat mich einfach mit Haut und Haaren gepackt! Dieser Roman hat sich für mich von Anfang bis Ende auf 5 Sterne Niveau bewegt und daher vergebe ich natürlich auch 5 Sterne!

Fazit: "Die Sache mit meiner Schwester" ist ein Buch ganz nach meinem Geschmack! Ich kann absolut nichts kritisieren. Tolle Frauenunterhaltung!
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Die Sache mit meiner Schwester: Roman
Die Sache mit meiner Schwester: Roman von Anne Hertz (Gebundene Ausgabe - 10. März 2014)
EUR 14,99
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